Das sind die größten Keimquellen im Haushalt

Das sind die größten Keimquellen im Haushalt

Hygiene im Haushalt ist wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Erreger, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen können, finden sich zu genüge in unserem Haushalt. Wer hier an die Toilette denkt, liegt falsch, es gibt noch weit größere Keimquellen. Wir verraten Ihnen, welche das sind und wie sie sich schützen können.

Salmonellen, Campylobacter-Keime und Noroovieren machen uns Menschen krank. Durchfall, Magenschmerzen und Erbrechen sind häufige Folgen einer solchen Infektion. Im Haushalt können sich diese Bakterien schnell vermehren, wenn man nicht aufpasst. Doch wer hier an das Badezimmer, im Speziellen an die Toilette denkt, liegt falsch.

Eine viel höhere Chance zur Keimvermehrung bietet da der Kühlschrank. Durch Kondenswasser an der Rückwand und in den Ecken können sich do die Bakterien ablagern und bei zu niedriger Temperatur schnell vermehren. Wischen Sie Ihren Kühlschrank daher regelmäßig aus und stellen Sie die Temperatur richtig ein. „Oft werden verschimmelte Lebensmittel nicht schnell genug entsorgt oder die Kühlschranktemperatur ist mit acht Grad viel zu warm eingestellt“, rät Dr. Ernst Tabori, ärztlicher Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene am Universitätsklinikum Freiburg (BZH).

Auch Spülschwämme und Tücher sind idealer Nährboden für die krankmachenden Bakterien. „Innerhalb von Stunden können sich Millionen Keime darin ansiedeln. Einige können uns krank machen“, so der Hygieneexperte. Einen Tipp hat Dr. Tabori: „Eine Faustregel ist: Wenn du etwas aufgewischt hast, das du nicht im Mund haben willst, wirf den Schwamm weg oder packe ihn in die Waschmaschine“.

Ebenfalls ein hoher Risikofaktor zur Übertragung von Krankheitserregern sind unsere Hände. Wer mit Lebensmitteln arbeitet sollte sich vorher, und zwischendurch, gut die Hände wachen. „Die Hände zu waschen, ist das Beste, was man im Kampf gegen Infektionen tun kann“, rät der Fachmann.

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