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Archiv für die Kategorie ‘Trends’

Encyclopædia Britannica wird nicht mehr gedruckt

Mittwoch, 14. März 2012

Keine gedruckte „Encyclopædia Britannica“: Der Verlag stellt den Druck seiner Enzyklopädie ein. Das Zeitalter des Internests mache diesen Schritt nötig.

Alle gedruckten Nachschlagewerke haben in den letzten Jahren schwierige Zeiten durchlebt. Das Internet läuft den dicken Wälzern zunehmend den Rang ab. Nicht zuletzt die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“, die von Nutzern selbst gepflegt wird, machte es der gedruckten Variante „Encyclopaedia Britannica“ sehr schwer auf dem Markt zu bestehen.

Dass der Verlag nun darauf verzichtet einen weiteren Band herauszugeben zeigt, dass man sich auf das Medium Internet einstellt und es sei „nur ein weiteres historisches Datum in der Entwicklung des menschlichen Wissens“,„Nur ein weiteres historisches Datum in der Entwicklung des menschlichen Wissens“, erklärt der Verlag „Encyclopaedia Britannica“, der seinen Firmensitz in Chicago hat.

In Zukunft wolle man sich ganz auf die Lexikon-Angebote auf der eigenen Homepage „www.britannica.com“ und die Apps konzentrieren. „Einige Menschen werden deswegen traurig und nostalgisch sein“, erklärte Verlagschef Jorge Cauz am Mittwoch in der „New York Times“. „Aber wir haben jetzt ein besseres Werkzeug. Das Internet wird kontinuierlich aktualisiert, es ist viel weitreichender und multimedial“.

Die „Britannica“ erschien erstmals 1768 in Edinburgh, als Resultat der schottischen Aufklärung und wurde schnell zu dem wichtigsten englischsprachigen Nachschlagewerk weltweit. Im 19. Und 20. Jahrhundert half sie bei der Demokratiesierung des Wissens.

Die 32. Auflage der Enzyklopädie erschien 2010, sie wog 59 Kilogramm und wird somit die letzte gedruckte Version bleiben. 2010 wurden nach Angaben der „Financial Times“ nur noch 8500 Exemplare verkauft. In guten Zeiten, wie den 90er Jahren lagen die Verkaufszahlen bei 120.000 Stück. Insgesamt verkaufte sich das Werk über sieben Millionen Mal.

Jorge Cauz sieht sich allerdings nicht in direkter Konkurrenz zu der Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“: „Wir haben sehr verschiedene Wertvorstellungen“. Auch könne man die beiden Nachschlagewerke schlecht miteinander vergleichen, da es im Internet ganz andere Möglichkeiten des Umfangs gäbe. Deshalb werde die „Britannica“ auch kleiner werden müssen. Es könne sich nicht mit jeder Comicfigur oder jedem Promi beschäftigt werden. Aber auf sachliche Fakten wolle man trotzdem nicht verzichten. Dafür müsse eine neue Variante gefunden werden. „Encyclopaedia Britannica“ könne niemals so groß werden wir die Online-Alternative. „Wikipedia“ umfasst mehr als 3,7 Millionen Einträge, „Britannica“ rund 100.000.

Selbstgemachte Gnocchi mit Käsesauce

Freitag, 02. März 2012

Leckere Gnocci mit Käsesauce sind beliebt, schmecken gut und machen satt. Hier finden Sie ein Rezept, wie Sie einfach Gnocchi selber machen können. Dazu passt eine leckere Käsesauce, die auch schnell zubereitet ist.

Für die Gnocchi kochen sie 1 Kilogramm Kartoffeln mit der Schale. Diese brauchen etwa 25 Minuten bis sie durchgegart sind. Gießen Sie den Kartoffeln nach dem kochen ab und lassen die überschüssiges Wasser abtropfen. Wenn die Kartoffeln etwas erkaltet sind, pellen Sie diese. Danach müssen sie durch eine Presse, so entsteht ein feiner Kartoffelteig.

Dann fügen Sie 250 Gramm Mehl und eine Prise Salz hinzu. Nun muss der Teig ordentlich geknetet werden. Wenn der Teig eine homogene Masse ergibt, formen sie walnussgroße, längliche Klöße und legen sie diese auf einen mit Mehl bestäubten Teller. Mit einer Gabel werden die Klöße etwas angedrückt. Nun müssen die Gnocchi 15 Minuten ruhen.

Für die Käsesauce schneiden Sie eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe in feine Würfel. Diese schwitzen Sie dann in einem Topf mit einem Esslöffel Olivenöl an. Wenn die Zwiebelwürfel glasig sind, löschen sie mit 300 Milliliter Sahne und 100 Milliliter Gemüsebrühe ab und lassen Sie alles etwas einkochen.

Schneiden Sie 200 Gramm Gorgonzola, ohne rinde, in Würfel und geben Sie es in die Flüssigkeit, durch den Käse wird die Sauce schön sämig. Geben Sie acht, in Streifen geschnittene Salbeiblätter hinzu und würzen Sie die Sauce abschließend mit Salz und Pfeffer.

Die Gnocchi werden in sprudelndem Salzwasser 5 Minuten gekocht. Richten Sie die Gnocchi mit der Käsesauce in einem tiefen Teller an, fertig ist das Gericht. Guten Appetit.

Kostüme an Karneval: Die Trends 2012

Freitag, 10. Februar 2012

Die tollen Tage rücken näher und viele Jecken sind noch auf der Suche nach einem passenden Kostüm. Die Top vier der angesagtesten Karnevalskostüme stellen wir Ihnen hier vor.

Trend 1: Pilot oder Stewardess
Mit einer schicken Uniform liegen Sie dieses Jahr an Fasching voll im Trend. Als Pilot, oder die weibliche Variante, als Stewardess fallen sie garantiert auf. Diese Kostüme eignen sich auch besonders für Paare oder für Gruppen, die im Karneval unterwegs sein wollen. Als kleiner Gag eignet sich ein Trolley-Koffer, der das Kostüm abrundet und in dem praktischer weise Getränke und andere Kleinigkeiten verstaut werden können.

Trend 2: Barock und Rokoko
Pompös wird es mit Kleidern und Anzügen ganz im Stil des Rokoko oder Barock. Die Kleider sind meist aufwendig aus glänzendem Stoff, mit Spitze und vielen hübschen Applikationen versehen. Männer kleiden sich stilvoll mit einem Gehrock der damaligen Zeit und die weiß gepuderten Perücken sind ein absolutes Muss für diese Kostümierung. Die Damen dürfen in diesem Kostüm auch gerne mit ihren Reizen auftrumpfen. Eins schönes Dekolleté gehört dazu, ebenso wie ein verführerisches Make-up.

Trend 3: Manga Kostüme
In diesem Jahr schwappt auch der Manga-Trend zu uns herüber. Aus Japan stammt der sogenannte Costplay, zusammengesetzt aus den englischen Wörtern costume und play (Köstümspielerei), wobei man sich wie seine Lieblings-Mangafiguren verkleiden kann und darf. Fans von Anime und Manga können sich hier richtig austoben. Dabei kommt es nicht nur darauf an, seinem Vorbild äußerlich so ähnlich wie möglich zu sehen, auch das Verhalten gehört mit zum Kostüm. Sehr beliebt und recht einfach zu bekommen ist das japanische Schulmädchen-Outfit. Damit sehen Sie auf der nächsten Kostümparty aus, wie einem japanischen Manga entsprungen.

Trend 4: Chinesische Food-Box
Wenn Sie eh schon eine Vorliebe für chinesisches Essen haben, wieso verkleiden Sie sich nicht einmal so? Diese Art der Kostümierung fällt mit Sicherheit auf. Ob als vegetarisches Nudelgericht oder Schweinefleisch süß-sauer, ein Hingucker sind Sie damit allemal. Praktisch ist auch, dass unter dieses Kostüm noch locker ein Winterpulli für die kalten Tage passt. Auch für Jecken mit ein paar Pfund zu viel eignet sich dieses Kostüm, überflüssige Pfunde verschwinden hier ganz einfach.

Pulverwaschmittel besser als flüssige Waschmittel

Mittwoch, 01. Februar 2012

Die Stiftung Warentest stellte nun Waschmittel und ihre Waschleistung auf die Probe. Dabei zeigte sich, dass Waschmittel in Pulverform reiner wäscht als die flüssigen Mittel. Wer im Test am besten abschnitt und welche Artikel bemängelt wurden erfahren Sie hier.

Wer auf weiße und reine Wäsche Wert legt, sollte zum Pulverwaschmittel greifen. Denn wie sich in einer Studie der Stiftung Warentest zeigte, waschen diese weiße Wäsche besser als die flüssigen Produkte. Hartnäckige Flecken werden besser entfernt und bei guten Waschmitteln bleibt auch kein Grauschleier zurück.

Flüssige Waschmittel oft nur befriedigend
Für die Studie wurde über sechs Monate die Wäsche von insgesamt 50 Testhaushalten mit 2 Sorten Pulverwaschmitteln und im Vergleich 17 Flüssigwaschmitteln gewaschen. Anschließend wurden die Wäschestücke im Labor untersucht. Ergebnis der Testreihe: Waschpulver waschen die Flecken besser heraus, die meisten flüssigen Mittel konnten nur ein „befriedigend“ erreichen, vier wurden sogar mit „mangelhaft“ bewertet. Hier zeigte sich ebenfalls, dass waschaktive Substanzen, als Tenside bekannt, in Pulverform besser wirken können. So werden hartnäckige Flecken am besten entfernt und verhindert, dass sich der Schmutz auf anderen Textilien in der Waschmaschine festsetzt. Zudem enthalten Pulver zusätzlich Aufheller wie Bleich, was bei Rotwein- oder Obstflecken zusätzlich hilfreich ist.

Die besten Waschmittel
Bei den Pulverwaschmitteln sind die Marken „Persil Universal Megaperls“ und „Ariel Compact mit Actilift“ Testsieger. Beide Produkte erhielten die Benotung „Gut“. Discounterprodukte wie “Una pro-aktiv” von Aldi Nord und “Frosch Citrus Waschmittel” landeten mit der Note „Befriedigend“ dagegen im Mittelfeld. Mit „Ausreichend“ wurden Spee Activ Gel“ und „Weißer Riese Kraftgel“, beides Flüssigwaschmittel, bewertet.

Bemängelt wurde, dass sich die Flecken auf den Textilien verteilen und sich ein Grauschleier absetzt. Die Produkte „Shetlan Universal” von Penny und “Domol” von Rossmann bildeten das Schlussfeld, aufgrund des hohen Anteils an umweltschädlichen Konservierungsstoffe und der schlechten Waschkraft konnten sie lediglich mit „mangelhalft“ bewertet werden.

Wichtig beim Kauf von Waschmitteln
Der Verbraucher sollte genau darauf achten, mit welchem Waschmittel er seine Wäsche wäscht. So sind Vollwaschmittel für Buntwäsche nicht geeignet. Durch den hohen Bleichanteil, der bei Weißer Wäsche von Vorteil ist, bleicht es bunte Textilien mit der Zeit sehr aus. Und nichts ist schöner als Farblose Kleidung – wenn die High Heels der Frau in Farbe erstrahlen, aber die Kleidung einfach keine Leuchtkraft mehr hat. Daher sollte hierfür ein spezielles Buntwaschmittel verwendet werden. Achten Sie daher genau auf die Kennzeichnungen „Vollwaschmittel“ und „Colorwaschmittel“. Lesen Sie sich den ausführlichen Bericht der Stiftung Warentest durch – so haben Sie lange Freude an Ihrer Kleidung.

Ungewollte Schwangerschaft: Aufklärung ist wichtig

Mittwoch, 25. Januar 2012

Um Teenager vor ungewollten Schwangerschaften zu schützen, ist die richtige und frühzeitige Aufklärung extrem wichtig. Eltern sollten ihren Kindern Fragen rund um das Thema Sex und Schwangerschaft klar und deutlich beantworten.

Zwischen 4000 und 5000 Mädchen unter 18 Jahren bringen jährlich ein Kind zur Welt. Fast ebenso hoch liegt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei jungen Frauen. Dies schätzt Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Allgemein ginge die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zurück, rechnet man die Zahlen aber zusammen, so bedeutet dies, dass immerhin 10.000 Mädchen unter 18 schwanger werden.

Dabei können Eltern schon in frühen Jahren damit beginnen, ihre Kinder in Sachen Sexualität und Verhütung aufzuklären. Schon mit fünf Jahren finden Kinder den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen interessant. Wenn es dann zu Fragen kommt, sollten beide Elternteile darauf vorbereitet sein ihren Kindern offen zu antworten, bevor Eltern den richtigen Moment verpassen.

Bereits vor dem ersten sexuellen Kontakt sei es wichtig, dass Jungen und Mädchen umfassend aufgeklärt seien. Nicht nur über eine mögliche Schwangerschaft, auch über Geschlechtskrankheiten und AIDS. „Es reicht nicht, wenn Eltern mit ihren pubertierenden Kindern nur einmal ausführlich über Sexualität sprechen, um ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität beizubringen“, meint Fegeler dazu. Kinder haben im Rahmen der Jugendvorsorge J1 und J2 die Möglichkeit sich über Sexualität aufklären zu lassen. Dies kann mit oder ohne die Eltern geschehen. Es ist aber Sache der Eltern die Kinder darauf hinzuweisen.

Eltern sollten Herausforderung nicht scheuen
Oft ist das Thema Sexualität schwierig. Doch sollten Eltern sich nicht davor scheuen: „Die Bedeutung von Verhütungsmitteln für das Vermeiden von sexuell übertragbaren Krankheiten und von frühen Schwangerschaften sollte Heranwachsenden schon vor dem ersten sexuellen Kontakt klar sein“, so Fegeler. Die Eltern müssen Ansprechpartner für ihre Kinder sein und einen klaren Standpunkt vertreten, an dem sich die Teenager orientieren können.

Verzicht und Verbot helfen nicht
Es reicht nicht, junge Erwachsene alleine zum Verzicht auf Sex aufzufordern. Dies belegt eine us-amerikanische Studie, auf die Ulrich Fegeler sich bezieht. In der amerikanischen Studie wurden Statistiken zu Schwangerschaften im Teenager- Alter und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Verhinderung der Schwangerschaften in 48 US-Staaten analysiert. Demnach hilft es Jugendlichen am meisten, wenn mit den Eltern offen über Sexualität und Verhütung gesprochen werden kann.

Chinesisches Neujahrsfest: Das Jahr des Drachen

Montag, 23. Januar 2012

Nach dem Mondkalender fand in der Nacht zum Montag der Jahreswechsel statt. Diesen feierten Millionen Chinesen und freuen sich auf das Jahr des Drachen. Doch nicht nur in den asiatischen Regionen wird das neue Jahr gefeiert, auch der amerikanische Präsident ist mit der Tradition des Neujahrfestes nach dem Mondkalender vertraut.

In China und anderen Teilen Asiens, wo viele Chinesen leben, wird das neue Jahr traditionell später gefeiert als in den westlichen Ländern. Nach dem Mondkalender war es in der Nacht von Sonntag auf Montag soweit. Das neue Jahr steht im Zeichen des Drachen, dies gilt als besonders fruchtbar und ist nach chinesischem Glauben bestens geeignet um zu heiraten und Kinder zu bekommen. Krankenhäuser und Fruchtbarkeitskliniken stellen sich auf einen wahren Babyboom ein. Das alte Jahr stand im Tierkreiszeichen Affe, da hatten viele Paare ihren Kinderwunsch auf das kommende Drachenjahr verschoben.

Doch auch um Geschäfte zu tätigen soll das Jahr des Drachen außerordentlich passend sein. Dies dürfte vor allem den Geschäftsleuten gefallen. Entgegen unserer westlichen Mythologie, wo der Drache oft als böse und aggressiv dargestellt wird, gilt er in Asien eher als Glücksbringer.

Feiern zum Jahreswechsel auch in Paris
In China fanden überall große Feiern statt um das Neue Jahr zu begrüßen, schon im Laufe des Sonntags waren Böllerschüsse zu hören. Es wurde ausgelassen getanzt, Musik gespielt und große, bunte Drachenfiguren dienten als Dekoration. Doch auch hier in Europa, genauer gesagt in Paris, wurde das chinesische Neujahrsfest gefeiert. Da viele Chinesen nach Paris reisen und der Tourismusbranche so viel Geld einbringen wurde auch hier das Drachenjahr gefeiert. „Jedes Jahr geben rund eine Million Besucher aus Peking oder anderswo 500 Millionen Euro in Frankreich aus“, hieß e s in der Sonntagsausgabe der Zeitung „Le Parisien“. Demnach gibt ein Chinese bei seinem Aufenthalt 1460 Euro aus. „Printemps“, ein Pariser Kaufhaus, will zum Fest einen 20 Meter langen Drachen und Tänzer auf die Straße schicken.

Neujahrsansprache von Barack Obama
Auch der amerikanische Präsident Barack Obama kennt den Brauch des Neujahrfestes nach dem Mondkalender. Er hielt eine Neujahrsansprache zur Feier des Drachenjahrs und erzählte welch schöne Erinnerungen er mit dem Fest verbindet: „Da ich in Hawaii aufgewachsen bin, erinnere ich mich an all die Aufregung rund um das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, von den Umzügen und dem Feuerwerk bis zu den kleineren Zusammenkünften im Kreise von Familie oder Freunden. Es ist immer schon eine Zeit des Feierns und der Hoffnung gewesen“.