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Archiv für das Jahr 2001

“German Dance Awards”: Belgische Beats siegen!

Donnerstag, 13. Dezember 2001

Hamburg, Mittwoch, 12. Dezember. Die dritte Verleihung der von einer Kritiker-Jury und anhand von Verkaufszahlen bestimmten Preise fand in Hamburg statt. Die Verleihung der “German Dance Awards” wurde in der Diskothek “Grünspan” veranstaltet.

Mit “Turn The Tide” haben Silvy De Bie und Wout Van Dessel alias “Sylver” in diesem Jahr die Clubs gerockt und sind ganz oben in den Charts gewesen. Für diesen Hit gibt es nun die entsprechende Auszeichnung: Der Titel wurde bei den “German Dance Awards” zum erfolgreichsten Dance-Hit des Jahres in Deutschland erklärt.

Einen Award für das beste Dance-Album erhielt das DJ-Duo “Daft Punk” für ihre CD “Discovery”. Die Hitsingle “One More Time” wurde ebenfalls ausgezeichnet. Nach Angaben der Award-Veranstalter zufolge wählten knapp 67.000 Hörer von zwölf Radiostationen aus “One More Time” zum Radio-Dance-Hit des Jahres.

Westbam, Mitgründer der Berliner Love Parade und der Mayday, wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. In der Kategorie nationaler DJ konnte sich der Hamburger Boris Dlugosch vor Sven Väth, DJ Hell und Monika Kruse durchsetzen.

Schwarzenegger bei Motorradunfall verletzt

Dienstag, 11. Dezember 2001

So groß, stark und beliebt, der Terminator Arnold Schwarzenegger. Doch so unverletzlich wie er sich in seinen Filmen zeigt, ist Arnie nicht wirklich. Bei einem Motorradunfall hat sich der Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger einige Rippen gebrochen. Wie es passieren konnte, dass der routinierte Motorradfahrer am Wochenende in Santa Monica, Kalifornien, einen Unfall hatte, wurde nicht bekannt gegeben.

Trotz Schmerzen und Krankenhausaufenthalt hat Schwarzenegger gute Laune, wie die Sprecherin des 54-jährigen mitgeteilt hatte.

Wie die “Sun” berichtet, hat Ehefrau Maria Shriver mit vier Kindern breits den Hollywoodstar im St John’s Hospital in Santa Monica besucht. “Macht euch keine Sorgen! Das hält mich nicht vom Skifahren mit meiner Familie an Weihnachten in Sun Valley ab“, teilte der Hollywoodstar optimistisch in einer Pressemitteilung mit.

Dirty Pop – Britney und ihr erster Film

Montag, 10. Dezember 2001

Britney Spears (20) versuchte sich jetzt als Schauspielerin in ihrem Kinodebüt „Crossroads“, der eigentlich in ein paar Wochen in den USA in die Kinos kommen sollte. Der Film handelt von ein paar Jungs und Mädchen, die in die Großstadt wollen und kommen schließlich ganz groß raus.

Jetzt wird er voraussichtlich erst im Februar 2002 Premiere feiern. In Europa rechnet man mit kurzer Zeit später. Der Grund dafür ist, dass der Film einige zu “aufreizende Szenen” beinhalte, so ein Testpublikum, dem der Film vorgeführt wurde. Man kritisierte nicht nur Britneys Schauspielkünste, sondern auch die Tatsache, dass sie viel zu wenig an Kleidung trägt. Der Film beginnt mit einer Szene, in der die Pop-Prinzessin leicht bekleidet durchs Zimmer tanzt und singt: “Warum bin ich nur so großartig?”

Jetzt möchte der Regisseur die “aufreizenden Szenen” noch einmal nachdrehen. Diesmal soll auch nicht an der Kleidung gespart werden.

Jennifer Lopez trat vor Soldaten in Ramstein auf

Sonntag, 09. Dezember 2001

Mariah Carey hat es vorgemacht: Sie hat Soldaten das bevorstehende Weihnachtsfest im Kosovo versüßt und war dort zu Besuch. Sie sang Weihnachtslieder und gab Autogramme. Nun zieht Jennifer Lopez nach, in Begleitung von Ja Rule und Kid Rock. Auf dem Luftwaffenstützpunkt in Ramstein gab sie vorab eine Kostprobe.

Sehr sexy wie immer, mit engem Top und kurzer Hose, brachte sie am Samstagabend 1500 Männer zum jubeln. Mit Hits wie “Love Don’t Cost a Thing” und “I’m Real”, machte Jennifer die Soldaten wieder glücklich. “Ich will euch nur sagen, dass wir alles, was ihr Jungs tut, zu schätzen wissen“, richtete die Latin-Diva liebende Worte an die in Ramstein stationierten Soldaten.

Auch die Offiziere konnte die Sängerin begeistern. “Sie haben die vergangenen zwei Monate wirklich hart gearbeitet“, sagte Major Richard Dix – Sie hätten diese Pause unbedingt gebraucht. Doch dann fiel die Stimmung schnell. Viele waren unzufrieden, da Jennifer Lopez sich viel zu wenig Zeit für sie nahm. “Sie sollte hier nur ihre Show machen und das war’s, weg war sie“, beschwerte sich ein Soldat gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Buffy keine echte Jägerin – Sie hat Angst vor Friedhöfen!

Samstag, 08. Dezember 2001

Sarah Michelle Gellar, besser bekannt als Buffy, zieht auch in Deutschland lange Erfolgsspuren hinter sich. Doch nun muss sie wieder aus einem Grab steigen, wie es in der neuen Fernsehstaffel von “Buffy” verlangt wird. Jetzt gesteht die Vampirjägerin, dass sie sich vor nichts mehr fürchtet als vor Friedhöfen.

Bereits in der ersten Staffel der Serie “Buffy” musste die Blondine aus einem Grab klettern. Jetzt wieder die gleiche Szene, und Sarah graust es davor. “Ich habe eine große Phobie vor Friedhöfen“, sagte sie dem Magazin “OK”.

Buffy sagt weiter, dass sie ihr in der ersten Staffel “versprochen haben, dass ich das nie wieder tun muss.” Weiter setzt sie fort: “Diesmal sei es auf der Bühne, ist jetzt die Ausrede. Also sei es etwas völlig anderes.

2001 ist das Rekordjahr für deutsche Kinos

Donnerstag, 06. Dezember 2001

Die vergangenen Jahre kam immer das Gleiche von den Kinobetreibern: Sinkende Besucherzahlen! Doch in diesem Jahr konnten die Kinobetreiber einen richtigen Boom verzeichnen.

Der Verband der Filmverleiher schätzt ca. 180 Millionen Besucher, die insgesamt bis zum Ende des Jahres in die Kinos gestürmt sind. “Wenn man von den 50er Jahren absieht, sind noch nie so viele Deutsche ins Kino gegangen“, sagte Johannes Klingsporn, Geschäftsführer des Verbandes gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Im Durchschnitt müsste dann jeder Bewohner Deutschlands im Jahre 2001 zwei mal ins Kino gegangen sein. Sollten sich diese geschätzten Zahlen für das Jahr 2001 bewahrheiten, dann bedeutet das einen Anstieg von 30 Millionen mehr Zuschauer als im Vorjahr.

Kassenschlager wie “Harry Potter und der Stein der Weisen” und Bullys “Der Schuh des Manitu” haben sicher zu diesem Boom beigetragen. Harry Potter läuft erst seit 2 Wochen und hat schon 5 Millionen Zuschauer angelockt. Die Winnetou-Satire ist in den deutschen Kinocharts immer noch auf Platz 6. Sie übertraf vor kurzem sogar die Marke von zehn Millionen Besuchern.