Home | Blog | Themen | Stars | Charts | Sprüche | Filme | Newsticker

Archiv für das Jahr 2003

Anastacia gründet Stiftung für Brustkrebs

Mittwoch, 17. September 2003

Eigentlich wollte sich US-Popsängerin Anastacia Ende 2002 nur die Brust verkleinern lassen. Bei einer Voruntersuchung stellten die Ärzte jedoch Brustkrebs fest. Die OP im Februar diesen Jahres, bei der ihr ein Teil der linken Brust entfernt werden musste, verlief erfolgreich und Anastacia verkündete: “Das, was ich über den Krebs gelernt habe, kann Millionen helfen. Und wenn es auch nur einem Menschen hilft, dann genügt das schon”. Nun hat sie zusammen mit Evelyn Lauder (Kosmetikkonzern Estée Lauder) eine Brustkrebs-Stiftung gegründet. Sie möchte damit die Forschung unterstützen, da “Frauen die Wahl haben sollen, wenn es um ihre Gesundheit geht”. Mitte des Jahres hatte die Sängerin auch ein Video über ihre sieben Stunden lange Operation veröffentlicht, in dem sie die Ängste und Schmerzen, die vor und nach der OP entstanden sind dokumentiert. Es soll anderen betroffenen Frauen Mut machen: “Man muss sich wegen Krebs nicht schämen”.

Der Brustkrebs ist nicht der erste Tiefpunkt in ihrem Leben. Anastacia (griechisch: “die Auferstandene”) leidet seit ihrem 13. Lebensjahr unter Morbus Crohn, einer unheilbaren Darmkrankheit, was sie jedoch nicht davon abhielt, Karriere als Sängerin zu machen. Selbst dass sie bei ihren Auftritten oft unter Schmerzen leidet und Mediakemnte nehmen muss, nimmt sie in Kauf: “Ich bin von Natur aus eine Kämpferin und das wird sich durch nichts ändern”.

Ihre Karriere startete sie 1998, als sie bei einem MTV-Casting gewann und ihren ersten Plattenvertrag bei Sony-Music unterschrieb. 2000 erschien ihr Debut-Album “Not That Kind”, welches in nur einem Jahr allein in Deutschland mehr als eine Million Mal verkauft wurde. Die Single “I’m Outta Love” wurde dann der große Sommer-Hit und sie erhielt den Echo in der Kategorie “Beste internationale Newcomerin”. Erfolgreich wurden auch das zweite Album “Freak Of Nature” sowie die Singles “Paid My Dues” und “One Day In Your Life”.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Brustkrebs-Stiftung will Anastacia Newkirk, die heute ihren 30. Geburtstag feiert, Ende September zusammen mit Celine Dion beim „Women Rock“-Konzert in Hollywood auftreten, um Spendengelder zu sammeln.

Salma Hayek: „Die meisten Männer sind schwach“

Dienstag, 16. September 2003

Salma Hayek ist in Hollywood eine angesehene Schauspielerin, die es als eine der wenigen Latinas ganz nach oben geschafft hat. Im Gegensatz zu Jennifer Lopez, auf die die Mexikanerin Hayek nicht gut zu sprechen ist, hat sich Salma Hayek für eine Karriere im Charakterfach entschieden. Ein Weg, der härter und anspruchsvoller ist, jedoch auch mehr Anerkennung nach sich zieht. Für ihre Rolle in dem Film „Frida“, der für sechs Oscars nominiert war und bei dem sie auch Regie führte, musste sie hart kämpfen und ließ Konkurrentinnen wie Jennifer Lopez und Madonna hinter sich zurück. „Ich bin klein. Also muss ich aufpassen, dass ich nicht übersehen werde.“, sagt Salma Hayek über sich selbst. Darüber hinaus ist sie jedoch auch sehr kämpferisch und selbstbewusst. Eigenschaften die ihre Liebesbeziehungen durchaus schwer gestalten.

„Meine Mutter fragt mich immer, wann ich endlich heiraten werde. Dann antworte ich: Wenn ich einen Mann finde, der stärker ist als ich.“, sagte sie im Gespräch mit der Zeitschrift „Woman“. Viermal stand die 37-jährige nach eigenen Aussagen bereits an einem Punkt, an dem sie dachte den Richtigen gefunden zu haben. Doch gepasst hat es nie, ihre letzte Beziehung zum Schauspieler Edward Norton hielt vier Jahre. „Doch was mich wirklich beunruhigt ist, dass die meisten Männer so schwach sind. Deshalb tun sie auch so, als wäre es ihnen egal – wie Machos. Doch in Wahrheit sind sie innen so zerbrechlich.“, sagte die Schauspielerin. Sie kritisierte vor allem, dass sich Männer scheuten Gefühle zu zeugen. „Sie richten sich ihr Leben so ein, dass sie sich mit ihren Gefühlen so wenig wie möglich auseinander setzen müssen.“

Madonna stellt ihr erstes Kinderbuch vor

Montag, 15. September 2003

Die Königin der Popmusik hat sich gewandelt. Es ist noch nicht viele Jahre her, dass Videos von Madonna auf Musiksendern wie MTV nicht oder nur zu bestimmten Uhrzeiten gezeigt wurden. Damals zeigte sich die provokante Diva einsichtig und sagte, sie selbst würde ihre Kinder auch nicht solche Videos sehen lassen. Heute jedoch hat die 45-jährige gerade in Kindern eine neue Zielgruppe entdeckt. Madonna veröffentlicht nämlich ihr erstes eigenes Kinderbuch.

Ganz neu ist das Geschäftsfeld für die Sängerin ja nicht, hatte sie doch mit dem Buch „Sex“, einer Sammlung von erotischen Fotos, in den 90er Jahren bereits einen großen Erfolg gelandet. In späteren Interviews bereute sie jedoch die Veröffentlichung des Bildbandes. „Die englischen Rosen“ geht da in eine ganz andere Richtung. In Madonnas Kinderbuch geht es um ein unbeliebtes Mädchen, die durch eine Fee Freunde findet. Vier weitere Bücher sollen bereits in Arbeit sein. Die Kritiker zeigten sich nicht beeindruckt von Madonnas Versuchen als Autorin. Sie könne höchstens einen halben Tag gebraucht haben, um das Buch zu schreiben. Durchzulesen sei es in fünf Minuten, lästert die „Daily Mail“. Angesichts des Medienspektakels um ihre Person und die Veröffentlichung des Buches am Montag ist jedoch klar, dass auch dieses Projekt von Madonna ein voller Erfolg wird.

Der „Times“ sagte die Popkönigin, dass sie sich ein weiteres Kind wünsche. Sie widersprach jedoch Behauptungen, nach denen sie bereits schwanger sei. „Ich möchte wieder schwanger werden. Ich lasse mich untersuchen, ob ich ein weiteres Baby bekommen kann.“, sagte sie der Zeitung.

Ridley Scott dreht “Gladiator 2″ – ohne Russel Crowe

Samstag, 13. September 2003

Mit einem einzigen Film landete der oft etwas rüpelhafte Australier Russel Crowe in der Topliga Hollywoods und konnte plötzlich Gagen verlangen, die früher undenkbar waren. Der Sprung von “Down Under” nach Amerika hat ihm gut getan. Von dem historischen Actionfilm “Gladiator” hatte man nicht viel erwartet, als er vor wenigen Jahren in die Kinos kam. Vor allem der in Amerika unbekannte Schauspieler Russel Crowe lockte nicht sofort Millionen Menschen in die Kinos. Doch dank toller Effekte, einer guten Story und nicht zuletzt einen grandiosen Hauptdarsteller, dem die Rolle auf den Leib geschrieben schien, machten “Gladiator” zu einem Überraschungserfolg.

Der bekannte Regisseur Ridley Scott berichtete nun, dass ein Drehbuch für den Film vorliege. Dieses Mal soll es jedoch nicht nur um Gladiatorenkämpfe gehen. “Das machen wir nicht wieder. Das hatten wir schon.”, sagte Scott. Stattdessen wird die Politik Roms eine entscheidene Rolle in “Gladiator 2″ spielen. Einen Wermutstropfen müssen Fans jedoch ertragen. Russel Crowe wird im zweiten Teil nicht mitspielen. Eine Begründung nannte Regisseur Ridley Scott nicht. Von der Geschichte des Films zeigte er sich jedoch beeindruckt: “Das Drehbuch ist geschrieben. Wir haben schon eine Menge dran gearbeitet. Es ist die nächste Generation. Die römische Geschichte ist so exotisch, dass jeder Teil davon faszinierend ist. Der Film geht eine Stufe weiter – zum Sohn.” Anfang 2005 soll “Gladiator 2″ in die Kinos kommen.

Gwyneth Paltrow will bei Coldplay mitsingen

Dienstag, 09. September 2003

Mit dem Sänger der britischen Band Coldplay, Chris Martin, ist die amerikanische Schauspielerin Gwyneth Paltrow bereits seit längerer Zeit zusammen. Die 30-jährige plant die Hochzeit mit dem Sänger für dieses Jahr noch fest ein. Zwar ist sie beruflich als Schauspielerin sehr erfolgreich, Paltrow sehnt sich aber offensichtlich nach weiteren Betätigungsfeldern. Sie wolle auf dem dritten Coldplay-Album mitsingen, meldet die britische Zeitung „The Sun“.

In mindestens zwei Songs soll sie den Background-Gesang übernehmen, heißt es. Paltrow habe Martin überredet mitsingen zu dürfen und nehme bereits Gesangsunterricht, berichtet das britische Boulevardblatt weiter. Vor drei Jahren konnte die Schauspielerin im Film „Duets“ bereits ihre Sangeskünste unter Beweis stellen und überraschte alle Kritiker. Die „Sun“ fürchtet jedoch bereits ein neues John Lennon und Yoko Ono Paar und nutzte die Köpfe Martins und Paltrows mit einer Fotomontage des berühmten Beatles und seiner Freundin.

Auch den anderen drei Coldplay-Mitglieder ist dieser Vergleich in der Musikwelt bewusst. Sie fürchten den wachsenden Einfluss von Paltrow auf den Sänger der Band, berichtet die „Sun“ und stützt sich auf verlässliche Quellen. „Sie haben nichts gegen Gwyneth persönlich. Aber sie fürchten, dass sie ein bisschen zu viel Platz in Chris’ Kopf einnimmt. Und erwähnen sie bloß nicht Yoko Ono.“, schreibt die Zeitung schmunzelnd.

Einsam ?: George Clooney lebt mit Ex-Freundin in Italien

Samstag, 06. September 2003

Vor wenigen Tagen noch klagte der attraktive Schauspieler George Clooney in einem Interview mit der Zeitschrift „Vanity Fair“, dass er in seinem Haus in Italien sehr einsam lebe. „Seitdem ich hier lebe, bin ich noch nicht einmal mit einer Frau ausgegangen.“, sagte er. Der Grund sind vor allem die aufdringlichen Medien. „Für europäische Journalisten bin ich Frischfleisch. Einmal außerhalb essen gehen, ist die reinste Nervenprobe.“, berichtete der 42-jährige. Problematisch für ihn seien auch die Sprachbarriere. „Ich wußte, dass wir ein Problem hatten, als sie am Telefon nur noch ‘Oh, Geoooorge’ sagte, und ich ‘Ohhh, youuu’ antwortete.“, berichtete er von einem Telefongespräch mit einer Italienerin.

Die Boulevardzeitung „The Sun“ hat inzwischen jedoch festgestellt, dass George Clooney alles andere als einsam in seinem Haus in Italien lebt. Seit drei Monaten wohnt seine Exfreundin Krista Allen dort und die Beziehung scheint wieder aufgefrischt worden sein. „Er und Krista waren den ganzen Sommer lang zusammen. Sie sind ineinander vernarrt.“, schreibt die Zeitung. Krista Allen spielte in acht Erotikteilen der „Emmanuelle“-Reihe mit und war auch in der Serie „Baywatch“ zu sehen. Im Sommer 2002 lernte sie Clooney bei Dreharbeiten zum Film „Confessions of a Dangerous Mind“ kennen, die Beziehung scheiterte jedoch bald als Clooney mit anderen Frauen fotografiert wurde,