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Archiv für das Jahr 2005

„Happy New Year Song“ geht in über 50 Sprachen um die Welt

Samstag, 31. Dezember 2005

Während etwa der „Happy Birthday Song“ zu einem Geburtstag in aller Munde ist, gibt es eigentlich keinen richtigen „Gassenhauer“ für den Jahreswechsel – und das, obwohl kein anderes Ereignis im Jahr derart laut und schillernd gefeiert wird. Das dachte sich auch die in Deutschland lebende türkische Schauspielerin und Sängerin Özay Fecht und komponierte zusammen mit der Schweizer Sängerin Corin Curschellas kurzerhand einen „Happy New Year Worldsong“. Die Idee: Der englische Originaltext soll passend zur Melodie in die 270 wichtigsten Sprachen der Welt übersetzt und eingesungen werden.

In dieser Hoffnung sendeten die beiden den Song in die Welt hinaus – mit Erfolg. Denn mittlerweile stehen mehr als fünfzig MP3-Versionen des Liedes zum Download bereit. Neben gängigen Weltsprachen wie Deutsch, Französisch oder Spanisch gesellen sich auch Exoten wie etwa Katalanisch, Maori, Wolof oder Xhosa dazu. Während anfangs noch einzelne Sprachfassungen im Studio von Corin Curschellas eingesungen wurden, entwickelte der Song rasch ein Eigenleben. Mittlerweile kann jeder seine eigene Version mithilfe einer Instrumentalfassung, die ebenfalls zum Download bereitsteht, einsingen und damit am Projekt teilnehmen.

„Es ist eine Antithese zu dem, was zurzeit auf dieser Welt passiert. Es gibt so viel Krieg und Not und wir wollten ein Lied das allen gehört, allen gemeinsam ist, das Herzen öffnet, weil ich glaube, dass alle Menschen Sehnsucht nach dem Frieden haben“, so Corin Curschellas in einem Schweizer Fernsehinterview. Im kommenden Jahr soll dann eine CD mit den schönsten Versionen des Songs erscheinen – ein entsprechendes Cover dafür existiert bereits. Und wer weiß, vielleicht kann in einem Jahr wirklich schon jeder in seiner eigenen Sprache mitsingen.

“Gib mir Tiernamen” ist out – Deutsche stehen auf “Schatz”

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Wenn es um die oder den Liebsten geht, stehen Deutsche nicht auf Tiernamen. Mit 46 Prozent tauft fast jeder zweite Deutsche seinen Partner in “Schatz”, “Darling” oder “Liebling” um, nur jeder Sechste (15 Prozent) vergibt Tiernamen wie “Mausi”, “Bärchen” oder “Hasi”, wie eine in Auftrag gegebene Umfrage der Zeitschrift “Lisa” ergibt.

Interessant ist, dass 17 Prozent ausschließlich Kosenamen für ihre bessere Hälfte benutzen – 30 Prozent “häufig” und 20 Prozent lehnen Kosenamen sogar ab und begründen dies mit “affig” oder respektlos, wie die in Offenburg veröffentlichte Umfrage weiter ergibt.

Als Kosenamen werden auch gerne Eigenschaften des anderen zu nutze gemacht: So nutzen rund zehn Prozent der Befragten “Held”, “Schönste” oder “Dickerchen” als Zeichen ihrer Zuneigung.

Die TNS Emnid Mediaforschung hatte 361 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren befragt.

Deutsche Jugendliche: Für die Zukunft positiv eingestellt

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Arbeitslosigkeit, Massenentlassungen, Armut und drohende Kriege verbreiten Angst im 21. Jahrhundert. Doch die deutsche Jugend sieht zum größten Teil positiv in die Zukunft, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa ergibt.

Demnach seien zurzeit 70 Prozent der Befragten „glücklich“ und 16 Prozent sogar „sehr glücklich“. Sogar 90 Prozent der 14- bis 18-Jährigen schaut dem Jahr 2006 positiv entgegen. Sieben Prozent sind da eher pessimistisch, wie die Umfrage im Auftrag der Jugendzeitschrift “Yam!” ergibt.

Angst vor Arbeitslosigkeit plagt mit 41 Prozent die Jugendlichen am stärksten. Die Frage, was im Leben am wichtigsten sei, beantworten 44 Prozent mit Familie. Angst vor Krieg hingegen haben nur 10 Prozent der Befragten. Weiter geht aus der Umfrage hervor, dass deutsche Jugendliche vor Krankheit und Armut jeweils 8 Prozent, Abschlussprüfungen 7 Prozent, Schicksalsschlägen in der Familie und der Zunahme von Naturkatastrophen wegen der Klimaerwärmung jeweils 6 Prozent, Angst haben.

Forsa hatte 502 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren zu ihren Ängsten, aktuellen Befinden und Erwartungen für das kommende Jahr befragt.

Jedes Jahr zum Fest: Weihnachtsviren greifen an

Sonntag, 25. Dezember 2005

Jedes Jahr gibt es für ahnungslose Surfer ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Verseuchte Weihnachtsgrüße per E-Mail. Schon vergangne Weihnachten machte sich der Trojaner Win32.Small millionenfach auf den Weg. Antiviren-Unternehmen warnen nun vor gefälschten Grußkarten mit bösen Links und Anhängen in Mails und Instant Messaging-Nachrichten.

In einer Pressemitteilung von Panda warnt die Süddeutsche Zeitung vor dem Wurm “Merry X.A”. Das Antiviren-Softwareunternehmen Symantec warnt seit Wochen schon vor dem Wurm “W97M.Prilissa.A”, der sich erst an Weihnachten aktiviert. Experten warnen auch vor Telegrammen, so genannten Instant-Messages, die Links zu Weihnachtsgrüßen enthalten, hinter denen sich Viren, Würmer und Trojaner verbergen.

Dabei werden die Schädlinge immer hinterhältiger: Schöne Flash-Animationen lenken den Benutzer ab, während im Hintergrund Schäden am Computer angerichtet werden oder sogar Angriffe auf fremde Rechner ausgeführt werden. Experten empfehlen, erst gar keine Weihnachtsgrüße zu öffnen, ohne sich vorher zu vergewissern, dass der Absender tatsächlich einen Weihnachtsgruß abschickt hat.

In der Bibel lesen immer weniger Menschen

Montag, 19. Dezember 2005

Trotz vieler Bemühungen der Kirche, wie beispielsweise dem vielfältigen Online-Angebot mit dem täglichen Online-Segen, sinkt die Anzahl der Kirchengänger. Wie eine Allensbach-Umfrage nun ergibt, lesen auch nur noch wenige Menschen in der Bibel. Besonders die jüngere Generation schlägt die Bibel selten auf.

62 Prozent der Befragten gaben an, „nie“ in der Bibel zu lesen – im Gegensatz dazu lesen ganze vier Prozent „häufig“ in dem Buch der Bücher. Weitere neun Prozent schlagen „hin und wieder“ und 25 Prozent „selten“ die Bibel auf.

Besonders was die Geschichten in der Bibel angeht, schneiden die unter 30-Jährigen schlecht ab: Was mit dem “letzten Abendmahl” gemeint ist, wissen 70 Prozent aller Befragten, aber nur 57 Prozent der unter 30-Jährigen An “David und Goliath” erinnern sich 74 Prozent aller Befragten, aber nur 63 Prozent der jüngeren Generation.

Für die Umfrage wurden bundesweit 746 Menschen befragt.

Britney’s neues Album: Mischung aus Madonna und Kylie?

Samstag, 17. Dezember 2005

Britney Spears ist Mama und das braucht viel Zeit. Die letzten Veröffentlichungen der Pop-Sängerin fielen wohl auch eher unter Resteverwertung. Nun kündigt die Blondine ihr Comeback in der aktiven Popmusik an.

Im nächsten Jahr will Britney Spears zusammen mit Bloodshy, Avant und Peer Astrom, die zuletzt mit Madonna zusammenarbeiteten, ein Studioalbum erstellen. Ziemlich prominente Rückendeckung, die sich Britney für das Songwriting zugelegt hat.

Die neue Platte soll wie “eine Mischung aus Kylie und Madonna mit etwas mehr Elektronik” klingen.