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Archiv für das Jahr 2006

Michael Jackson gibt’s zum „Schnäppchenpreis“

Freitag, 24. November 2006

Die Tage, in denen es vollkommen undenkbar war, Michael Jackson für eine private Geburtstagsfeier oder ähnliches zu engagieren, scheinen gezählt.

Wie der britische Internetdienst „femalefirst.co.uk“ berichtet, soll es jetzt möglich sein, den einstigen „King of Pop“ als bezahlten Gast bei sich begrüßen zu können. Kostenpunkt: 5000 Euro. Ein Schnäppchenpreis, wenn man bedenkt, wie tief man noch vor rund zehn Jahren hätte in die Tasche greifen müssen.

Gerüchten zufolge, soll Jacksons erster Auftritt dieser Art am 19. Dezember auf einer Premium-Party in Tokio über die Bühne gehen. Dort soll der Sänger von einer VIP-Area aus die Weihnachtsfeier genießen und für Fotos mit den anderen Besuchern zur Verfügung stehen.

Schlankheitswahn: Zweites Model totgehungert

Sonntag, 19. November 2006

20 Jahre alt und nur ein Ziel vor Augen: Auf dem Laufsteg zu landen und das Gefühl zu haben, schön zu sein. Der Schlankheitswahn in der Modewelt hat in nur einer Woche ein zweites Todesopfer gefordert: Die 20-jährige Modestudentin starb wegen starken Untergewicht in einem Krankenhaus bei São Paulo, Brasilien.

Die Brasilianerin hungerte seit fünf Monaten, ernährte sich nur von Äpfeln und Tomaten, um ihrem vermeindlichen Ziel näher zu kommen. Die 20-Jährige musste ihr Studium in São Paulo unterbrechen und suchte Hilfe bei ihren Eltern. Nach drei Tagen setzte ihr Herz aus und das Mädchen starb.

Zweites Todesopfer in einer Woche
Der tragische Tod des brasilianischen Topmodels Ana Carolina Reston schockiert die ganze Welt aufs Neue. Bei einer Körpergröße von 1,74 Metern wog die 20-Jährige lediglich 45 Kilo und war der Ansicht: “Ich bin zu dick, fühle mich hässlich.” Ihr Vorhaben, sich auf 40 Kilo runter zu hungern, schaffte die Brasilianerin Ana Carolina Reston nicht und verstarb an einer Infektion.

Die Modewelt reagiert auf Schlankheitswahn
Kurz vor dem Tod von Ana Carolina Reston distanzierte sich Modemacher Giorgio Armani öffentlich von dem weltweiten Schlankheitswahn. Auf Modeshows wie “Pasarela Cibeles” oder bei der Modewoche “Fashion Rio” gibt es sogar ein Laufstegverbot für zu dünne Models. “Wir beschäftigen keine Mädchen mehr, die zu wenig wiegen. Anorexie und Bulimie sind emotionale Probleme – dagegen müssen wir ankämpfen”, erklärte die Direktorin der Modenschau, Eloysa Simão. “Extreme Schlankheit ist aus der Mode – niemand will mehr Models, die krank aussehen”, äußerte die brasilianische Designerin Lenny Niemeyer. “Es ist ein Unglück, dass für viele junge Mädchen das Schlankheitsideal wichtiger ist als ihre Gesundheit. Ein gefährlicher Irrtum,” sagte Supermodel Gisele Bündchen in einem Interview mit der Zeitung brasilianischen Zeitung “Folha de São Paulo”.

Johnny Cash: Allstar-Video mit Jay-Z, Justin Timberlake & Johnny Depp

Samstag, 18. November 2006

Im neuen Video zum Song „God’s Gonna Cut You Down“ von Country-Legende Johnny Cash, geben sich internationale Stars der Musik- und Filmbranche die Klinke in die Hand und zollen so dem „Man in Black“ ihren Respekt.

Neben Johnny Depp, Iggy Pop, Anthony Kiedis, Kanye West, Kate Moss, Chris Rock, Amy Lee, Kid Rock oder Chris Martin, sind in dem knapp dreiminütigen Schwarz-Weiß-Video auch Justin Timberlake, Jay-Z, Dennis Hopper, Bono, Woody Harrelson, Sheryl Crow und Keith Richards zu sehen.

Johnny Cash starb am 12. September 2003 im Alter von 71 Jahren an Lungenversagen.

Schlag gegen Brad Pitt – Clooney wieder “Sexiest Man Alive”

Donnerstag, 16. November 2006

Wer ist der “Sexiest Man Alive”? Das wollen besonders die Hollywood-Stars George Clooney und Brad Pitt wissen und führen seit Jahren eine Art Wettstreit, wer mehr Sexappeal hat.

Bis jetzt war Clooney im Rückstand, denn Brad Pitt wurde zwei mal vom amerikanischen “People Magazine” zum “Sexiest Man Alive” gewählt. Jetzt hat George Clooney aufgeholt und konnte Pitt zurückschlagen: Das Magazin wähle nun auch Clooney zum zweiten Mal zum “Sexiest Man Alive”.

“Diese Tatsache ist jetzt bestimmt hart für Brad Pitt”, äußerte der Schauspieler George Clooney mit einem Schmunzeln.

Xavier Naidoo will Stadtplan als Rücken-Tattoo

Dienstag, 14. November 2006

Tattoos sind voll im Trend, nicht zuletzt durch Promis immer beliebter. Auch Sänger Xavier Naidoo möchte ein Tattoo – allerdings ein ganz besonderes Tattoo-Objekt: Er will sich den Stadtplan Mannheims auf seinen Rücken tätowieren lassen.

Allerdings wird das Tattoo erst im Jahr 2007 seinen Rücken schmücken. Wegen der Umbauarbeiten an der Stadt Mannheim zum 400-jährigen Jubiläum will sich Xavier Naidoo noch Zeit lassen, äußerte er im WDR-Radio Eins Live. Möglicherweise könne er seinen Fans bereits am 7. Dezember erste Umrisse der Tätowierung zeigen, wenn er mit seiner neuen Single “Was wir alleine nicht schaffen” bei der Verleihung der Auszeichnung Eins Live Krone 2006 auftritt.

Xavier Naidoo gehört momentan zu den erfolgreichsten Popsängern in Deutschland. Mit den Songs “Danke” und “Dieser Weg” ist Naidoo seit Monaten in den Top 50 der Charts. Sein Album “Telegramm für X” verweilt seit nunmehr 50 Wochen im Album-Ranking. Mit “Was wir alleine nicht schaffen” platziert Xavier Naidoo momentan auf Platz 2 der deutschen Charts. Silbermond belegt mit “Das Beste” den ersten Platz der Single-Charts.

Deutsche haben 16,3 Arztbesuche im Jahr

Sonntag, 12. November 2006

Beschweren sich die Deutschen doch über zu wenig Zeit und wenig Geld, geben einige im Jahr doch das Maximum an Praxisgebühr aus. Im Jahr schaffte es jeder Deutsche durchschnittlich auf 16,3 Arztbesuche. Damit liegt Deutschland noch vor Japan, Tschechien, Slowakei und Ungarn weltweit auf Platz 1.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zur ambulanten ärztlichen Versorgung. Doch dabei sind die Deutschen gar nicht so wehleidig oder häufig krank, meinen Experten. Der Grund für diese häufigen Arztbesuche liege in der falschen Struktur bei der Bezahlung der Ärzte. Ärzte müssten mehr Leistung erbringen, um ihr Einkommen zu sichern. Gesprächs- und Beratungszeiten würden falsch honoriert, kritisierte Friedrich Wilhelm Schwartz, Professor am Institut für Sozialmedizin in Hannover. Dadurch würden einfach mehr Rezepte verschrieben, statt sich länger mit dem Patienten zu beschäftigen. Die Folge sei der “Hamsterradeffekt” – Die Patienten kämen immer wieder. “Wir brauchen ein System, in dem der Arzt die Freiheit hat, mit dem Patienten eine halbe Stunde zu reden, ohne sich ins ökonomische Abseits zu begeben”, forderte Schwartz.

Ungleiche Verteilung: Einige gehen gar nicht zum Arzt
Trotz des hohen Durchschnitts von 16,3 Arztbesuchen pro Jahr, ist die Verteilung ungleich: Auf 50 Prozent der Bundesbürger fielen nur rund 11 Prozent der Behandlungskosten, da sie im Jahr 2004 kaum einen Arzt beanspruchten. Neun Prozent gingen sogar gar nicht zum Arzt. Mit 43 Prozent der Behandlungskosten und 36 Prozent der Arztbesuche bilden meist ältere Menschen den Großteil.

Die GEK wertete Daten von rund 1,5 Millionen Versicherten aus. Zahnärzte waren von der Untersuchung ausgenommen, da sich diese weigerten, ihre Daten herauszugeben. Hier müsse die Politik mehr Druck auf die Zahnarztbranche ausüben, kritisierte GEK-Vorsitzender Dieter Hebel.