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Mit ‘alkohol’ getaggte Artikel

Kelly Osbourne: Sorge um Alkoholrückfall

Sonntag, 22. Januar 2012

Kelly Osbourne hatte in jungen Jahren Probleme mit Alkohol und Tabletten. Doch nachdem sie einen Entzug machte war sie drei Jahre clean. Nun verfiel das schrille Partygirl in einen Alkoholrausch und wetterte ungeniert gegen Erzfeindin Christina Aguilera.

Die Tochter von Ozzy und Sahron Osbourne, Kelly, führte in jungen Jahren ein ausschweifendes Lotterleben. Alkohol und Tabletten machten sie abhängig. Doch sie schaffte den Absprung und in den letzten drei Jahren schien es als hätte sie endlich zu sich selbst gefunden.

Nun berichtet ein Augenzeuge wie Kelly sich vergangenes Wochenende auf einer Party in Los Angeles regelrecht mit Alkohol abschoss. Dabei verlor die 27-Jährige anscheinend so die Beherrschung, dass sie ordentlich über Rivalin Christina Aguilera herzog. Der Augenzeuge erzählt: “Wenn Kelly trinkt, dann hält sie sich nicht mehr zurück. Es wird klar, wie sehr sie Christina hasst”.

Dem Internetportal „Reader Online“ gab ein Insider bekannt: “Kelly ist definitiv vom Weg abgekommen, auf jeden Fall wenn es ums trinken geht”, und weiter: “Sie war in letzter Zeit öfters feiern, immer trank sie Cocktails, Bier oder Champagner“.

Dabei sah es in letzter Zeit ganz danach aus, dass sich die einst übergewichtige Rockertochter zu einer echten Lady gewandelt habe. Sie nahm an der amerikanischen Ausgabe der Promitanzshow „Let’s Dance“ teil und verlor so einige Pfunde. Auch ihre Alkohol- und Tablettensucht schien seit dem Entzug 2009 der Vergangenheit anzugehören.

Doch wie der Informant weiter mitteilt driftet Kelly wieder ab: “Vielleicht denkt sie, es sei OK zu trinken, denn ihr größeres Drogenproblem hatte sie eher mit Pillen. Aber wenn du nüchtern sein willst, musst du komplett nüchtern bleiben”.

Nach außen gab sich die junge Frau bei der Verleihung der Golden Globes auf dem roten Teppich noch ganz souverän und lächelte. Doch wie es in ihrem Inneren aussieht weiß wohl nur sie selbst.

Amy Winehouse starb an Alkoholvergiftung

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die erfolgreiche Sängerin Amy Winehouse starb am 23. Juli 2011 in ihrem Londoner Apartment. Lange war die Todesursache unklar. Nun steht das Obduktionsergebnis fest: Amy starb mit 4,16 Promille Alkohol im Blut. Das Leben der britischen Soulsängerin war ein ewiger Kampf mit Drogen und Alkohol. Oft sorgten sich ihre Familie und Fans um Amys Gesundheit, denn immer wieder tauchten Bilder auf, die sie abgemagert und offensichtlich betrunken zeigten. Doch kurz vor ihrem Tod schien es, als hätte Amy Winehouse ihre Sucht überwunden. Auch ihr Vater, Mitchell Winehouse, gab in Interviews nach dem Tod seiner Tochter bekannt, sie habe einen mehrwöchigen Alkoholentzug hinter sich. Medien und Fans spekulierten, ob Drogen oder Alkohol die Todesursache sein könnten.

Am Mittwoch, den 26. Oktober, bestätigte die Untersuchungsrichterin Suzanne Greenway nun den Obduktionsbericht aus dem hervor geht, dass die 27-jährige Künstlerin mit 4,16 Blutpromille Alkohol starb. Es wird davon ausgegangen, dass Amys Tod ein „Unglücksfall“ war, so die Richterin. Es ist nicht davon auszugehen, dass Amy ihren Tod bewusst herbeiführen wollte, wird Greenway zitiert. Klar ist nach dem toxikologischen Befund aber auch, dass Winehouse keine illegalen Substanzen im Blut hatte.

An der richterlichen Anhörung in London, wo die Obduktionsberichte und ärztlichen Gutachten bekannt gegeben wurden, nahmen auch Amys Eltern teil. Unter Tränen hörten sie mit an, wie sich die letzten Tage und vor allem Stunden im Leben ihrer Tochter zugetragen haben müssen. Die langjährige Ärztin und Gerichtsmedizinerin von Amy Winehouse gab bekannt, dass Amy seit Ende 2008 keine Drogen mehr genommen habe, sie mit Alkohol aber immer wieder rückfällig wurde. Es habe Phasen gegeben, da hätte sie keinen Tropfen Alkohol angerührt, dann folgte exzessiver Alkoholkonsum.

Unmittelbar vor ihrem Tod soll die Sängerin Amy Winehouse drei Wochen trocken gewesen sein und auch unter medikamentöser Behandlung zur Unterstützung der Entzugserscheinungen gestanden haben. Winehouse Ärztin Christina Romete berichtete, dass sie die junge Frau oftmals, sowohl mündlich als auch schriftlich, darüber aufgeklärt habe, welche Folgen ihr Drogen- und Alkoholmissbrauch für Folgen haben können.
Details der Obduktion legten dar, dass trotz langjähriger Sucht die Organe, wie Leber und Herz von Amy Winehouse in einem „guten Zustand“ gewesen seien. Es ist davon auszugehen, dass der starke Blutalkoholwert durch einen spontanen Alkoholkonsum in hohem Maß herbeigeführt wurde. Laut Polizei wurden in Amys Wohnung drei Wodkaflaschen gefunden, die sie alleine getrunken haben soll.

Auch Winehouse Bodyguard kam bei der Anhörung zu Wort. Wie er auch schon direkt nach ihrem Tod berichtete, habe er die britische Sängerin am Abend vor ihrem Tod noch ausgelassen und lachend erlebt. Am nächsten Morgen sei er zunächst davon ausgegangen, dass sie noch schlafe und habe erst gegen Nachmittag genauer nachgesehen, nachdem keine Geräusche mehr zu hören waren. Zu diesem Zeitpunkt war Amy schon mehrere Stunden tot.

An dem Abend von Amys Tod war ihre Ärztin noch einmal bei ihr gewesen. Sie hätte merken können, dass diese Alkohol getrunken habe, dennoch wirkte siegefestigt. “Sie hatte ihren Kopf und war entschlossen, alles auf ihre eigene Art und Weise zu tun”, sagte Romete. Sie hätte den Eindruck, “sie freute sich auf die Zukunft”.
Die Familie Winehouse bedankte sich für die große Unterstützung der Fans, sie hätten viele Briefe mit lieben Worten und großer Anteilnahme erhalten. In einer Stellungnahme äußerten sie sich: “Das Gericht hat gehört, dass Amy sehr hart daran arbeitete, um ihre Probleme mit dem Alkohol in den Griff zu bekommen. Es tut sehr weh, dass sie diesen Kampf nicht rechtzeitig gewinnen konnte”.

Daniel Radcliffe: Kein Alkohol mehr

Dienstag, 05. Juli 2011

In USA dürfen Jugendliche erst mit 21 Jahren Alkohol konsumieren. Doch “Harry Potter”-Darsteller Daniel Radcliffe hat mit 21 Jahren dem Alkohol abgeschworen: Zu viel Partys und zu viel Alkohol in der Vergangenheit. Insbesondere bei den Dreharbeiten zu “Harry Potter und der Halbblutprinz” nahmen die Partys und der Alkohol Überhand, weshalb Radcliffe einen konsequenten Schlussstrich gezogen hat.

Daniel Radcliffe, Schauspieler aus Harry Potter, trinkt keinen Alkohol mehr. Im Interview mit dem “GQ”-Magazin sprach er von seiner wilden Vergangenheit. Insbesondere während der Dreharbeiten zu “Harry Potter und der Halbblutprinz” habe er viele Partys gefeiert und viel Alkohol getrunken. Teilweise seien die Partys auch aus dem Ruder gelaufen, wo er hätte völlig betrunken abgelichtet werden können. Glücklicherweise erwischte kein Fotograf einen solchen Moment: “Dabei hätte es viele Gelegenheiten gegeben, bei denen ein solches Foto hätte entstehen können”, sagte Radcliffe. Nun ist seit August 2010 Schluss: Radcliffe fasst keinen Alkohol mehr an.

“Es fiel mir schwer, Sachen ohne Alkohol zu genießen”, verriet Daniel Radcliffe im Interview. Dabei habe er auch versucht, ohne Alkohol auf Partys Spaß zu haben – doch das gelang ihm nicht. “Ich bleibe lieber zu Hause, lese, oder rede mit jemandem, der mich zum Lachen bringt”, verriet er.

Drogen: Alkohol gefährlicher als Heroin

Dienstag, 02. November 2010

Eine Studie hat in einer Untersuchung ein Drogen-Ranking aufgestellt und versucht zu zeigen, welche Drogen die Gesellschaft gefährden. Dabei rankt Alkohol noch vor Heroin. Die britischen Wissenschaftler untersuchten verschiedene Drogen auf ihre Zerstörungskraft für den Körper und die Gesellschaft.

Heroin, Crack und Metamphetamine sind die tödlichsten Rauschgifte, geht aus einer aktuellen britischen Studie hervor. Doch was die Zerstörungskraft für Gesellschaft und Körper angeht, ist Alkohol die gefährlichere Droge, geht aus der Studie der University of Bristol hervor. Alkohol sei nicht nur für jährlich 2,5 Millionen Todesopfer verantwortlich. Auch führe es zu gravierenden gesellschaftlichen Konsequenzen: Familien werden zerstört oder Abhängigkeit in einem gesellschaftlichen System wird gefördert. Auch habe Alkoholismus höhere Folgekosten für das Gesundheits- und Sozialwesen als die harten illegalen Drogen.

Aus diesem Grund setzen die Wissenschaftler um Prof. Nutt den Alkohol auf Platz 1 des Drogen-Rankings, das Drogen nach ihrer Gefährlichkeit sortiert. Heroin und Crack folgen in der Rangliste auf den Plätzen zwei und drei. Ecstasy, Marihuana und LSD wurden als deutlich weniger zerstörerisch eingestuft.

Alkohol verbieten als Lösung? Davor warnen Experten: “Alkohol ist zu sehr in unserer Kultur verwurzelt, er kann nicht einfach entfernt werden”, sagt King, Berater am Europäischen Beobachtungszentrum für Drogen. Insbesondere sollte Personen geholfen werden, die exzessiv trinken. Eine weitere mögliche Lösung: Höhere Steuern auf Alkohol. Diese Forderung ist nicht neu. Nicht nur Politiker streben höhere Steuern an, um das Haushaltsloch zu stopfen. Auch Wissenschaftler fordern immer wieder höhere Alkoholsteuern, um volkswirtschaftliche Schäden zu senken und die Menschheit zum gesünderen Leben zu bewegen.

Das Fazit von Nutt: “Legale Drogen verursachen mindestens so viel Schaden wie illegale.”

Das Drogen Ranking in der Übersicht:
1. Alkohol
2. Heroin
3. Crack
4. Crystal meth
5. Kokain
6. Tabak
7. Speed/Amphetamine
8. Cannabis
9. GHB,
10. Valium (Benzodiazepine)
11. Ketamin
12. Mephedron
13. Butan
14. Khat
15. Ecstasy
16. Anabolika
17. LSD
18. Buprenorphine
19. Mushrooms

Jugendliche zu häufig betrunken

Montag, 11. Oktober 2010

Die Jugend im Alter von 10 bis 18 Jahren trinkt zu viel und ist regelmäßig betrunken. Das Erschreckende einer aktuellen Studie: Bis zum 13. Lebensjahr haben über 50 Prozent aller Jugendlichen bereits Alkohol getrunken. Ein Drittel der Jugendlichen betrinkt sich regelmäßig, mindestens jedoch drei Mal im Monat. Getrunken wird der Studie zufolge bereits ab dem 12. Lebensjahr, wobei sich Gymnasiasten am häufigsten betrinken.

Aus einer Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) geht hervor, dass ein Drittel aller befragten Jugendlichen sich drei Mal im Monat betrinkt. Die Befragung zeigt, dass 43 Prozent der Jungen und Mädchen mindestens einmal im Monat mehr als fünf Gläser Schnaps, Bier oder Mixgetränke konsumieren. 37 Prozent der befragten Jugendlichen greifen mindestens einmal pro Woche zu Bier oder Wein. Bei den 15-Jährigen zeichnet sich ab, dass die Hälfte regelmäßig große Mengen Alkohol trinken.

An Hauptschulen und Realschulen gab jeder dritte Jugendliche zu, regelmäßig Alkohol zu trinken. Erschreckendes Ergebnis bei den Gymnasiasten: Jeder dritte mit dem Ziel Abitur greift zum Alkohol. Die Forscher versuchen dieses Ergebnis zu interpretieren: “Ein Risikofaktor dafür ist offenbar der erlebte Schulstress”, sagte die Projektmanagerin der Leuphana Universität, Silke Rupprecht. 46 Prozent der Gymnasiasten gaben an, dass sie unter hohem Leistungsdruck stünden.

Desweiteren geht aus der Untersuchung hervor, dass das Einstiegsalter für Alkoholkonsum oft bei zwölf Jahren liegt.

Befragt wurden rund 4000 SchülerInnen an 17 Schulen in 7 Bundesländern.

Kasten Bier soll 20 Euro kosten

Samstag, 31. Juli 2010

Wann wird die Bier-Steuer drastisch erhöht? Zur Zeit kostet fallen auf einen Liter Bier 9 Cent Biersteuer an. Experten fordern eine Anhebung der Biersteuer auf bis zu einen Euro. Damit würde ein Kasten Bier in Zukunft fast das doppelte kosten: 20 statt 11 Euro pro Kasten. Damit soll gegen Trinksucht und Komasaufen angekämpft werden. Die Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sieht Steuererhöhungen auf Alkohol als Königsweg.

Bier ist das Lieblingsgetränk vieler Männer, doch nun soll das geliebte Bier teurer werden. Der Grund: “Die Krankheitskosten durch Alkoholkonsum betragen mindestens 26,7 Milliarden Euro pro Jahr. Steuererhöhungen sind ein sehr wirksames Mittel, übermäßigen Konsum zu stoppen”, zitiert die BILD den Hamburger Wirtschaftsexperten Tobias Effertz. Der Experte fordert eine Anhebung der Steuern auf Bier und Wein etc. “mindestens auf die europäischen Durchschnittswerte. [...] Dann könnte beispielsweise die Steuer pro Liter Bier bis auf einen Euro steigen”, so Effertz.

Geschäftsführer Raphael Gaßmann von der Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) äußerte gegenüber der Zeitung, dass Deutschland zu den Weltmeistern “im Alkoholkonsum und bei den Alkoholproblemen” zähle. Unterstützt wird das durch fallende Preise für alkoholische Getränke, gemessen am Durchschnittseinkommen. “Steuererhöhungen auf Alkohol wären der Königsweg – wenn es um die Gesundheit geht”, so Gaßmann.

Pro Jahr konsumiert laut DHS jeder Deutsche etwa 10 Liter reinen Alkohol im Jahr, empfohlen werden maximal 3 Liter pro Jahr. Bei den 18- bis 64-Jährigen seien es sogar 12 Liter. Damit liege Deutschland was den Alkoholkonsum angeht weltweit auf Platz 5.

In den letzten Jahren sind verstärkt die Bier-Mix-Getränke und Alkopops in Kritik geraten, da sie schleichend und scheinbar als harmlos den Einstieg in die Welt des Alkohols ermöglichen. Aktuell steht das Mischen von Spirituosen mit Energy Shots in der Kritik.

Bierpreise weltweit
Laut Pintprice gibt es das billigste Bier in den Ländern Tadschikistan, Panama, Bhutan, Kongo, Nordkorea. Die höchsten Preise für Biere werden in Grönland, Norwegen, Dschibuti, Katar, Iran und Dänemark angesetzt.