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Mit ‘arbeiten’ getaggte Artikel

57 Prozent der Briten denken bei der Arbeit an Sex

Donnerstag, 08. Juni 2006

Arbeit soll Spass machen, das denken sich sicher auch die Briten. Die britische Boulevardzeitung “Sun” startete eine landesweite Umfrage aus der hervor geht, dass 57 Prozent der Befragten während der Arbeit an Sex denken.

“Mates Sex Survey 2006″ ergänzt, dass dadurch 850.000 Arbeitsstunden im Jahr vergeudet würden, berichtet die dpa über die neuesten Ergebnisse. Im Zuge dieser Erkenntnis wurde auch festgestellt, dass jedem dritten Briten bis zu fünf Minuten Vorspiel ausreichen, 68 Prozent britischer Frauen fordern zehn bis 30 Minuten Vorspiel ein.

Dennoch haben Arbeitgeber keinen Grund zur Sorge: Aus einer “Discovery Channel”-Dokumentation geht hervor, dass der alleinige Gedanke an Sex regelrecht beflügelt. Damit dürften bessere Leistungen am Arbeitsplatz möglich sein.

Schlaf, Arbeit, TV: Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen

Montag, 17. Oktober 2005

Gewusst haben wir es immer – am meisten Zeit unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Mehr als 24 Jahre Bettruhe gönnt sich der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben. Auch das haben wir geahnt: Rund sieben Jahre und damit weniger als ein Drittel dieser Zeit (für viele dennoch zuviel) verwenden wir, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Neu jedoch ist, dass wir mit fünf Jahren und sechs Monaten mittlerweile ein halbes Jahr länger fernsehen als wir für das Essen aufbringen. Aber immer noch besser als die zwei Jahre und zwei Monate, die wir in das Anrichten unserer Speisen investieren.

Auch dem Liebling der Deutschen wird viel Zeit geschenkt – zwei Jahre und sechs Monate sitzen wir in unserem Leben durchschnittlich in einem Auto, davon jedoch sechs Monate im Stau. Deutlich weniger Zeit verbringen wir mit unseren Kindern – lediglich neun Monate unseres Lebens spielen wir mit ihnen. Dieselbe Zeit investieren wir auch für das Waschen und Bügeln oder den Weg zur Arbeit. Selbst dem Putzen der Wohnung wenden wir mit 16 Monaten deutlich mehr Zeit zu.

Allein die Arbeitspausen addieren sich auf acht Wochen, zwei Wochen mehr, als wir uns beim Vorspiel vergnügen. Schlechtes Zeichen für die Kirchen – nur ein Drittel dieser Zeit (zwei Wochen) beten wir. Auch das Küssen summiert sich auf zwei Wochen – unsere sexuellen Höhepunkte addieren sich immerhin noch auf 16 Stunden und sind damit das Schlusslicht der ungewöhnlichen Zeitbilanz, die im aktuellen „GEO Wissen“ mit dem Titel „Zeit – Das ewige Rätsel“ präsentiert wird.

Grundlage der für Frauen und Männer gleichermaßen aufgestellten Bilanz sind jüngste Zeitbudget-Erhebungen vom Statistischen Bundesamt sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und Daten von BBC. Übrigens sitzen wir rund sechs Monate auf der Toilette – genug Zeit, um solche Dinge zu lesen und uns zu fragen, ob Wissenschaftlern eigentlich nie langweilig wird.

USA: Lieber Surf- statt Kaffeepausen bei der Arbeit

Donnerstag, 19. Mai 2005

Kaffee- und Rauchpausen gehören längst zum Arbeitsalltag. Doch einer Studie aus den USA zufolge ziehen 52 Prozent der Befragten das private Surfen in der Arbeitspause einer Tasse Kaffee vor, wenn sie nur eines von beiden wählen können. Für die Forscher ein alarmierendes Anzeichen dafür, dass das Internet süchtig machen kann. Doch der Kaffee birgt ebenso Gefahren – bei übermäßigem Genuss kann er nicht nur zu Angstzuständen, sondern auch zu Psychosen, Schizophrenie oder manisch-depressiven Erkrankungen führen. Aber auch hier gilt wie überall: Die Dosis macht das Gift.

Im Zuge der vom Sicherheitsunternehmen Websense in Auftrag gegebenen Studie wurden 850 Personen befragt, davon 350 IT-Manager und 500 Fachabteilungs-Mitarbeiter. Websense hat es sich seit sechs Jahren zum erklärten Ziel gemacht, das Nutzungsverhalten der Internet-Surfer zu untersuchen. Zuletzt machte das Unternehmen mit einer Phishing-Studie auf sich aufmerksam.

Einen weiteren Trend konnte mit Hilfe der Studie ausgemacht werden: Die private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit nimmt zu. Waren es im vergangenen Jahr noch 86 Prozent, die während der Arbeitszeit privat surften, so sind es heuer schon mehr als 90 Prozent. Fast vier Stunden verwenden die Befragten fürs Shoppen im Netz, dem Downloaden von Musik, für online Bankgeschäfte und zum Lesen von persönlichen E-Mails oder Nachrichten aus aller Welt.

Auf den Kaffee in den Pausen zu verzichten fällt den meisten aber vermutlich nur deswegen so leicht, weil sie sich auch während der Arbeit die eine oder andere Tasse genehmigen. Am beliebtesten dürften aber ohnedies jene Pausen sein, in denen der Kaffee neben dem Surfen getrunken wird.