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Mit ‘bio’ getaggte Artikel

Handgemachte Seife als Geschenk

Sonntag, 11. Juli 2010

Beauty und Körperpflege sind für jeden wichtig, zunehmend wird bei Körperpflege auch auf Qualität der Produkte geachtet. In den letzten Jahren erfreut sich handgemachte Seife größter Beliebtheit. Handgemachte Seife hebt sich nicht nur von billigen Seifen wie vom Discounter ab. Häufig sind es Bioprodukte, die für Allergiker und empfindliche Haut geeignet sind. Nicht zuletzt ist eine handgemachte Seife ein tolles Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachten. Erfreulich: Man muss eine solche Seife nicht kaufen, sondern kann sie auch selber machen.

Im Supermarkt gibt es die Qual der Wahl: Von Kernseife bis Flüssigseife ist alles dabei. Da die Seife zum täglichen Verbrauchsgut gehört, machen wir uns bei der Anwendung kaum Gedanken um die Seife. Routiniert kaufen wir den Centartikel im Discounter, ab und an gönnt man sich eine Naturseife oder Markenseife mit exotischen Düften aus dem Supermarkt. Doch dass es auch handgemachte Seife gibt und die auch noch eine tolle Geschenkidee ist, wissen die wenigsten.

Seife selber machen
Seife kann man auch selber machen. Das stellt insbesondere ein tolles Geschenk dar, das man an Freunde und Bekannte verschenken kann. Am besten holt man sich dazu Fette für die Seife, NaHo und favorisierte Duftöle oder Blütenblätter im Reformhaus. Doch Vorsicht mit mit NaHo, es handelt sich dabei um Lauge, die ätzend ist.

Handgemachte Seife lässt sich am einfachsten im Kaltverfahren herstellen. Im Internet sollten die zahlreichen Anleitungen studiert werden, da die Herstellung von Seife nicht ganz ungefährlich ist. Unbedingt sollte vor dem Basteln eine Schutzbrille und Atemschutz besorgt werden. Auch Gummischuhe sind Pflicht, um die Hände nicht zu verätzen.

Öko-Kosmetik ein Trend von Promis

Samstag, 20. März 2010

Öko-Auto, Öko-Food und jetzt eigene Öko-Kosmetik. Supermodel Gisele Bündchen bringt eine eigene Kosmetiklinie auf den Markt. Dabei setzt das Model deutschen Ursprungs auf natürliche Inhaltsstoffe wie Lehm und verspricht mit ihrer Öko-Kosmetik ein vitaleres Leben. Wer jedoch auf günstige Kosmetik setzen will, kann beispielsweise eine Gesichtsmaske selber machen.

Mit der Öko-Kosmetik “Sejaa” prescht Gisele Bündchen mit einer Pflege-Linie fürs Gesicht auf den Markt und verstärkt damit weiter den Trend zur Bio-Kosmetik. Für das Öko-Produkt hat Gisele Bündchen jahrelang zusammen mit der Firma Pure Skin Care zusammengearbeitet. Dabei habe die Brasilianerin darauf geachtet, dass die Kosmetik-Produkte nicht an Tieren getestet wurden. Berichten zufolge soll sogar die Verpackung umweltfreundlich sein.

Im März soll Bündchens Öko-Kosmetik “Sejaa Pure Skincare” in den USA in die Boutiquen kommen. Als Verkaufsstrategie steht Gisele Bündchens Kernkompetenz im Vordergrund: Ihr nackter makelloser Körper im Bikini.

Gisele Bündchen ist ein brasilianisches Fotomodell und ist laut Forbes das mit Abstand bestbezahlte Model der Welt. Seit Dezember 2006 ist sie mit dem amerikanischen Footballspieler Tom Brady liiert. Die beiden verlobten sich im Dezember 2008 und heirateten am 26. Februar 2009. Am 8. Dezember 2009 kam ihr erster gemeinsamer Sohn Benjamin zur Welt.

Gisele Bündchen ist 1,73 Meter groß und hat die Maße 91-60-89. Neben ihrer tätigkeit als Model und Schauspielerin versucht sich die 29-Jährige mit ihrem Öko-Kosmetik Produkt nun auch als Unternehmerin.

Bio-Kosmetik – Echte Naturkosmetik finden

Samstag, 27. Februar 2010

Natürliche Kosmetikprodukte erfreuen sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Das Umweltbewusstsein der Konsumenten spiegelt sich nicht nur im Kauf von biologischen Lebensmitteln und Kleidungsstücken, sondern auch in der Nachfrage nach Bio-Kosmetik, um der Körperpflege eine neue Qualität zu geben. Auch als Naturkosmetik hat das biologische Produkt eine Doppelwirkung: Natürliche Kosmetikprodukte sind für die Haut verträglicher und sind umweltfreundlicher.

Neben der Verträglichkeit steht auch eine umweltfreundlichere Zusammensetzung der Bio Kosmetikprodukte auf der Wichtigkeitsliste der Konsumenten. In erster Linie steht die Schönung der Haut im Vordergrund: Kosmetik muss für die Haut und insbesondere für das Gesicht verträglich sein, also beispielsweise sie nicht austrocknen, Akne bevorteilen oder allergische Reaktionen verursachen. Echt Bio-Kosmetik enthält oft gar keine Chemikalien und ist deshalb weniger oft Verursacher für allergische Reaktionen. Insbesondere Silikone, Paraffine und Glyzerine können die Poren der Haut verstopfen und Hautprobleme verursachen.

Das Geheimnis der Biokosmetik ist, einerseits chemische Zusätze zu reduzieren sowie auf künstliche Konservierungsstoffe und Düfte zu verzichten. Dennoch kann oft auf chemische Zusätze oder bestimmte Öle nicht verzichtet werden. Beispielsweise auf Benzylalkohol: Kommt oft in den sogenannten Naturkosmetik-Produkten vor, dabei handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil ätherischer Öle wie Jasmin oder Ylang. Sie sollten deshalb mit dieser Naturkosmetik vorerst vorsichtig austesten, insbesonderen bei der Gesichtspflege, wie Ihre Haut darauf reagiert. Alternativ kann man auch eine Gesichtsmaske selber herstellen, wenn man auf angebliche Biokosmetik großer Hersteller vorerst nicht vertrauen möchte.

Vorsicht vor falscher Bio-Kosmetik
Leider gibt es noch kein offizielles Bio-Siegel für echte Bio- und Naturkosmetik. Nicht selten werden scheinbar biologische Kosmetikprodukte verkauft, die in Wirklichkeit lediglich nur “natürliche Farben” oder “naturbasierte Inhaltsstoffe” haben, sonst aber nichts mit Bio zu tun haben. Mittlerweile werden viele Beauty-Produkte die entder Naturkosmetik oder Bio-Kosmetik sein sollen, mit einem von der Industrie erfundenen Siegel gekennzeichnet. Verbraucherschützer warnen: Diese Siegel geben noch lange keine Auskunft über Verträglichkeit oder Naturbelassenheit des Produktes. Erschreckend: Eine Studie der Verbraucherzentrale Hamburg ergab im Jahr 2009, dass 18 getestete Produkte mit Bio-Anspruch entweder komplett oder zumindest zum größten Teil aus künstlichen chemischen Substanzen bestehen. Lassen Sie sich deshalb nicht von hochglänzenden Verpackungen mit Aloe-Vera-Blätter oder Bio-Granatäpfel blenden, ohne die Inhaltsstoffe studiert zu haben.

Trotz fehlender gesetzlich anerkannter Siegel, gibt es Kennzeichnungen, die bereits einen zuverlässiger Ruf haben: Dazu gehören “Kontrollierte Natur-Kosmetik” vom Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH) oder “NaTrue” vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Dabei sollen synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe wie Formaldehyd, Paraffine, Silikone und Benzylalkohol tabu sein – man versucht sich auf naturbelassene oder naturnahe Stoffe zu beschränken.

Tipp: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, fragen Sie gezielt nach Bio- oder Naturkosmetik im Reformhaus oder in der Apotheke. Oft gibt es dort auch kleine Probepackungen der Naturkosmetik, oder fragen Sie nach, ob Sie sich an einem Muster bedienen dürften.

“Bio” ist nicht immer echtes Bio

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Bekleidung, auf denen “Bio”, Öko” oder “Organic” drauf steht, ist nicht immer so “Bio”, wie sich das die Verbraucher vorstellen. Denn bei Textilien müssen Käufer genauer hinsehen. Die “Bio”-Bezeichnungen müssen in Verbindung mit der Angabe “aus kontrolliert biologischem Anbau” (kbA) samt dazugehöriger Prozentangabe genannt werden, so der Bundesverband Die Verbraucherinitiative in Berlin. Gleiches gilt auch für Bio-Kosmetik und Gesichtsmasken: Es gibt kein gesetzliches Siegel das beispielsweise die biologische Zusammensetzung zusichert.

Erst dadurch kann echte Bio-Baumwolle identifiziert werden. Dennoch sage die “kbA” nicht darüber aus, unter welchen Bedingungen die Baumwolle weiterverarbeitet wurde. Zu beachten sei, dass die “Bio-Baumwolle” bei der Textilveredelung mit zahlreichen Chemikalien in Kontakt komme.

Zudem teilte die Verbraucherinitiative mit, dass die Gütesiegel für Textilien noch nicht so etabliert seien wie etwa jee bei Lebensmitteln. Das neue Label GOTS (Global Organic Textile Standard) sei ein Anhaltspunkt für Bioprodukte. Dem Bericht zufolge produzieren etwa 1000 Betriebe nach den GOTS-Richtlinien, die u.a. besagen, dass die hergestellte Kleidung zu mindestens 70 Prozent aus Bio-Baumwolle bestehen muss. Auch werden soziale und ökologische Kriterien bis hin zur Verpackung in den GOTS-Richtlinien geregelt.

H&M und C&A setzten stärker auf Bio-Kleidung

Sonntag, 28. Oktober 2007

Seit dem 21. Jahrhundert ist “Bio” voll im Trend. Darauf setzen nicht nur Supermärkte, sondern auch Fashion-Stores wie C&A oder H&M und wollen somit das Geschäft ankurbeln. C&A wolle langfristig sogar komplett auf Biofaser umsteigen, äußerte ein Sprecher gegenüber dem “Tagesspiegel am Sonntag”. Für diesen Herbst wurden 1200 Tonnen Biobaumwolle aus Indien und Türkei gekauft.

“Das Geschäft läuft so gut, dass wir jetzt mehr Stückzahlen und weitere Modelle anbieten”, zitiert der TaS einen Unternehmenssprecher. H&M habe demnach im laufenden Jahr 11.000 Tonnen Biobaumwolle eingekauft. Auch Konkurrent C&A ist voll auf der “Bio-Welle”: “Wir rechnen mit einem Umschwenken vieler Kunden und planen, in sämtlichen Produktbereichen Bio anzubieten”, sagte C&A-Sprecher Knut Brüggemann.

Falsche Bakterien: Probiotische Produkte sind oft wirkungslos

Mittwoch, 09. August 2006

Die Verdauung anregen, gute Bakterien zu sich nehmen um die falschen zu bekämpfen – Das versprechen probiotische Produkte. Laut einer Studie enthalten jedoch die Hälfte aller probiotischen Lebensmittel die falschen Bakterien und unterscheiden sich kaum von herkömmlichen Lebensmitteln.

Somit merken die Konsumenten nach dem Verzehr von probiotischen Produkten womöglich keine Wirkung: “Viele sind reine Geld- und Zeitverschwendung”, so Glenn Gibson von der Reading University in England.

Zwar halten Marken wie Actimel oder Yakult was sie versprechen. Doch die meisten Probiotika hätten entweder die falschen oder die falsche Anzahl an “guten” Bakterien. Somit finde eine verbesserte Verdauung nicht statt.