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DSDS 2012: Versager, Talente und ein böser Dieter Bohlen

Sonntag, 08. Januar 2012

Die Werbung für DSDS 2012 ist so groß wie nie zuvor und Dieter Bohlen wird sogar unter dem Titel „DIETER KANN AUCH ANDERS“ als „lieb“ beworben. Doch der Chef-Juror von DSDS ist aggressiver denn je. Schließlich muss DSDS sein Publikum bei der Stange halten, jetzt wo die Konkurrenz wie Supertalent, Popstars, X-Factor, Stefan Raabs „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ und allen voran „The Voice of Germany“ das Konzept von DSDS in Frage stellen. Die erste Sendung der 9. Staffel von DSDS im Jahr 2012 – eine kritische Betrachtung.

DSDS ist zurück: Im Jubiläumsjahr geht Pop-Titan Dieter Bohlen mit einer neuen Jury (Natalie Horler und Bruce Darnell) bei „Deutschland sucht den Superstar“ auf Talentsuche. In der Jury sitzen natürlich Dieter Bohlen als Sprüche-Klöpfer und Erfolgstreiber von „Deutschland sucht den Superstar“, an seiner Seite neu Natalie Horler, Sängerin und Frontfrau der Band Cascada.

Wie sie sich als Jurorin machen wird, dürfte sich erst noch zeigen. Auf jeden Fall sieht sie gut genug aus, um das männliche Publikum anzusprechen. Für weitere Unterhaltung dürfte Bruce Darnell sorgen, der bei Heidi Klums „Germany‘s Next Topmodel“ bekannt geworden ist. Es ist zu erwarten, dass Bruce Darnell so manche Szene dramatisch überspitzen wird und einige Tränen fließen werden.

Sucht DSDS wirklich einen Superstar?
RTL setzt mit seinem Flaggschiff DSDS vor allem wieder auf Versager und Talente mit einer rührenden Vorgeschichte. So etwa blamierte sich bei DSDS Alexander aus Graz, indem er vor der Jury die Hosen fallen ließ.

Im relativen Vergleich sind jedoch selbst scheinbar echte Talente nur Durchschnitt. So zeichnete sich bereits in der ersten Sendung von DSDS 2012 ab, dass RTL in den Vorcastings wieder Möchtegern-Superstars blamieren möchte, um damit den Zuschauern eine primitive Unterhaltungsgrundlage zu liefern.

Dass bei „Deutschland sucht den Superstar“ jedoch auch DER Superstar gefunden wird, kündigt Moderator Marco Schreyl mit beängstigen Gebrüll an: „Mehr als 35.000 Bewerber! Das Original ist zurück!! Die erfolgreichste Musikshow Deutschlands!!!“ Einer der potentiellen Superstars 2012 ist Luca Hänni, der neben einer schmeichelnden Stimme auch echte Musikinstrumente beherrschen kann.

Um den DSDS-Effekt noch zu vergrößern, setzten die Techniker im DSDS-Studio alles daran, die Aufnahmen dramatisch in Szene zu setzen. So werden die Sprüche von Dieter Bohlen, die vernichtende Kritik der Jury an den Wannabe’s und die Casting-Opfer selbst mit übertriebenen optischen und akustischen Effekten in Szene gesetzt.

Die letzten Superstars
Doch wer ist eigentlich der letzte Superstar und überhaupt, wie viele Superstars hat DSDS schon gefunden? Der letzte DSDS-Superstar ist Pietro Lombardi, doch von seinen Vorgängern (Alexander Klaws, Elli Erl, Tobias Regner, Mark Medlock, Thomas Godoj, Daniel Schumacher und Mehrzad Marashi) hört man nichts mehr. Es bleibt also vermutlich wieder nur eine kurze abendliche Unterhaltung bei DSDS ohne Aussicht auf einen echten Superstar.

Die nächste Folge aus der 9. Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” wird bereits am Mittwoch, den 11. Januar, um 20.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Nach den acht “lustigen” Castings beginnt erst der Recall, bei dem die 108 besten Sänger und Sängerinnen sich behaupten müssen.

DSDS 2012: Neue Jury und Kandidaten-Rekord

Freitag, 30. Dezember 2011

Am 7. Januar startet die neunte Staffel der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“. Dabei wird eine neue Jury die DSDS Kandidaten bewerten. Neben Dieter Bohlen werden Bruce Darnell und Sängerin Natalie Horler in der Jury sitzen. Insgesamt haben sich 35.401 Kandidaten der Herausforderung DSDS 2012 gestellt, um Superstar zu werden – ein Rekord in der Geschichte von DSDS.

Dieter Bohlen als „Chef-Juror“ und Marco Schreyl als Moderator von „Deutschland sucht den Superstar“ sind Ur-Gesteine der Casting-Sendung und werden auch bei DSDS 2012 ab dem 7. Januar zu sehen sein. Bevor jedoch das richtig ernste Casting im Recall beginnt, zeigten sich wieder mal einige peinliche Kandidaten bei der Vorauswahl von DSDS 2012.

Die Jury von DSDS war in 33 Städten unterwegs, um potentielle neue Superstars zu finden, die die Nachfolge von Pietro Lombardi, DSDS Gewinner 2011, antreten wollen. Aus den über 35.000 Kandidaten, die sich für DSDS 2012 beworben haben, werden es planmäßig nur die besten 36 in den Recall auf ein Camp auf den Malediven schaffen. Daraus werden zehn Kandidaten durch die dreiköpfige Jury (Dieter Bohlen, Bruce Darnell, Natalie Horler) herausgesucht, die in die Mottoshows von DSDS 2012 dürfen.

Die ersten acht Folgen von Deutschland sucht den Superstar werden jeweils mittwochs und samstags um 20.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Darüber hinaus gibt es für DSDS-Fans Hintergrundberichte in der Sendung „Deutschland sucht den Superstar – Das Magazin“, die ab Samstag, 7. Januar 2012 jeweils um 17.45 Uhr ausgestrahlt wird.

Supertalent 2011: Die Finalisten stehen fest

Sonntag, 11. Dezember 2011

Das zweite Halbfinale der Casting-Show „Das Supertalent“ hat fünf Finalisten hervor gebracht. Ob es sich dabei allerdings um echte Supertalente handelt, bleibt fraglich. In das Finale von Supertalent 2011 schafften es Panflötenspieler Leo Rojas, Künstler Miroslav Zilka, Sänger und Modern-Talking-Fan Mark Ashley, “Gummi-Mensch” Oleksandr Yenivatov sowie Pianist Jörg Perreten.

Ein Favorit bei Supertalent 2011 ist Leo Rojas, der mit seiner Panflöte das Publikum verzauberte. Zudem war die Show des langhaarigen Musikers atemberaubend: Hall-Effekte, folkloristischer Flair und populäre Beats des Songs “El Cóndor Pasa“, zu deutsch: “Der Condor fliegt vorbei.”

Und auch die Geschichte von Leo Rojas stimmt: Er kämpft sich seit elf Jahren als Straßenmusiker durch und hatte deshalb nur wehr wenig Zeit, seine Familie in Südamerika zu sehen. Angeblich habe er in den elf Jahren seine Familie nur zwei Mal gesehen: Genug Stoff für die Dränendrüse des Publikums. Damit die Tränen auch richtig fließen, hat RTL die Mutter von Leo Rojas einfliegen lassen und damit für mächtig Emotionen gesorgt.

Punk-Pianist am Flügel
Bei „Das Supertalent 2011“ gibt es viele Talente, die mehr durch ihren Lebenslauf als durch ihr Talent auffallen. Außergewöhnlich war jedoch der Auftritt eines Punk-Pianisten am Flügel: Jörg Perreten spielte im zweiten Halbfinale von „Das Supertalent“ das Lied “Comptine d’un été” aus dem Film “Die fabelhafte Welt der Amélie”. Die Jury fand: „Das war eine Explosion!“

Mark Ashley: Einfach nur lustig
Den lustigsten Auftritt lieferte wohl Mark Ashley, der mit seiner Performance zu „You’re my heart, you’re my soul“ von Modern Talking wohl am meisten Dieter Bohlen belustigen konnte. Mit einem tuntigen Auftritt lieferte er musikalisch eine schreckliche Performance, doch das Publikum war amüsiert über den Modern Talking Hit.

Den schlechten, aber lustigen Auftritt kommentierte Dieter Bohlen im zweiten Halbfinale von Supertalent: „Wenn Sänger Thomas Anders damals ins Studio gekommen sei, hätten die zwei seine Tonspur einfach ein bisschen schneller abgespielt, damit seine Stimme höher und ein bisschen femininer klingt“, und schlägt die Verknüpfung zu Ashley: „Und das, was Anders da gebracht hat, das kann Ashley allemal“

Turnen als Talent?
Mit ins Finale von „Das Supertalent 2011“ schaffte es auch Sebastian Stamm. Er turnte in atemberaubenden Höhen, um sich dann fallen zu lassen. Das fand insbesondere die Jury von „Das Supertalent“ gut: “Heute fand ich es sensationell”, lobte Jurorin Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart lobte vor allem die großen Fortschritte des Kandidaten. Dieter Bohlen rundete die Kommentare ab: „Das war eine super Leistung!“

Der Gummi-Mensch
Ebenfalls beachtend war die Performance von „Schlangenmensch“ Oleksandr Yenivatov, der sich als Finalist von Supertalent 2011 bezeichnen kann. Mit krassen Verrenkungen brachte er Jury und Publikum ins Staunen. “Du bist etwas Außergewöhnliches und das suchen wir“, kommentierte Motsi Mabuse – die Show fand sie „top“. Auch der kritische Juror Dieter Bohlen fand: “Das können nur Frösche und Marsianer! Das war universumgeil!”

Lustiger Spruch für Miroslav Zilka
Auch Miroslav Zilka aus der Slowakei schaffte es ins Finale und konnte als Tänzer punkten: Er lieferte einen Mix aus Tanz, Akrobatik, Theater und Comedy. Da ist Dieter Bohlen nur ein lustiger Spruch eingefallen: “Normalerweise schaue ich fremden Menschen nicht beim Poppen zu, aber bei Dir mache ich eine Ausnahme.”

Somit stehen nun die Finalisten aus dem ersten Halbfinale und der gestrigen Show fest, die kommenden Samstag gegeneinander antreten werden.

„The Voice of Germany“ wird zum Quotenrenner

Sonntag, 04. Dezember 2011

Auch mit der vierten Folge der Castingshow „The Voice of Germany“, das Pendant zu DSDS, reißen die guten Einschaltquoten nicht ab. Die Talentsuche der etwas anderen Art lockte am Freitag Millionen Zuschauer vor den Fernseher.

Wenn die Jury bestehend aus Nena, The BossHoss, Xavier Naidoo und Rea Garvey auf der Suche nach „The Voice of Germany“ gehen, wollen Millionen Zuschauer dabei sein. Die vierte Folge der Show, die von Sat.1 am Freitag um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde, verfolgten 4,89 Millionen Zuschauer an den TV-Geräten. Dies entspricht einem sehr guten Marktanteil von 15,8 Prozent. Damit knackt Sat 1 einen neuen Rekord.

Die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wird dabei sehr angesprochen, rund 3,37 Millionen in dieser Altersgruppe schauten zu, wie sich die Gesangstalente in „The Voice of Germany“ der Jury stellten.

Donnerstags wird die Sendung “The Voice of Germany” von ProSieben ausgestrahlt, dort schauten zwar etwas weniger Fans zu (3,51 Millionen), dennoch hält die Show auch auf dem Sendeplatz einen Marktanteil von 28,2 Prozent.

Für Sat.1 dürfte das neue Format ein besonderes Highlight sein, denn von solchen Traumquoten können andere Sendungen nur träumen. Dennoch profitieren die nachfolgendend Sendungen auch noch von dem Zugpferd „The Voice of Germany“.

Denn den nachfolgenden Boxkampf von Felix Sturm sahen am Freitagabend 4,3 Millionen Zuschauer, davon 1,84 Millionen aus der Altersgruppe 14 bis 49 Jahre. Alles in allem also ein gelungener Freitagabend für Sat.1.

Das Supertalent 2011: Die ersten fünf Finalisten

Sonntag, 04. Dezember 2011

Das Halbfinale der fünften Staffel von „Das Supertalent“ musste sich geschlagen geben: Thomas Gottschalk war mit seiner letzten „Wetten, dass…?“ Sendung einfach begehrter bei den deutschen Zuschauern. Zumal die Casting-Show „Das Supertalent“ im Jahr 2011 wieder mal gezeigt hat, das keine Talente gefunden werden. Dennoch stehen nun die fünf Finalisten von „Das Supertalent 2011“ fest, die im großen Finale der Casting-Show am 17. Dezember antreten werden.

Gottschalk holte sich in seiner letzten Sendung von „Wetten, dass…?“ fast 15 Millionen Zuschauer, während zeitgleich zwischen 20.15 Uhr und 23.20 Uhr auch das Supertalent auf RTL lief. Damit sah fast jeder zweite deutsche Zuschauer die letzte Sendung von „Wetten, dass…?“, während das Halbfinale von „Das Supertalent 2011“ auf RTL nahezu untergegangen ist.

Doch die Zeit der Slow-Motion-Wiederholungen bei der RTL Talent-Show „Das Supertalent 2011“ sind vorbei, jetzt wird es ernst. Denn nun zählt nicht mehr nur das Urteil der „Supertalent“-Jury, sondern auch die Zuschauer dürften entscheiden, wer das Supertalent 2011 wird.

Dergin Tokmak als Favorit der Jury
Einstimmig hat die Jury von „Das Supertalent“, bestehend aus Motsi, Sylvie und Dieter den Kandidaten Dergin Tokmak ins Finale gewählt. Dergin tanzte auf seinen Krücken wie ein Profi-Tänzer – das sahen auch so die Zuschauer.

Desiré Capaldo beste Leistung
Zum Konzept von „Das Supertalent“ gehört natürlich auch Musik – denn wo Dieter Bohlen in der Jury sitzt, da muss wie bei DSDS (Deutschland sucht den Superstar) auch ein Gesangstalent auf die Bühne kommen. So bekam Mit Abstand am meisten Lob von der Jury bekam die Italienerin Desiré Capaldo für ihre Performance zu „Somewhere“ aus dem Musical „West Side Story” viel Lob von der Jury. Juror Dieter Bohlen und Motsi Mabuse fanden, dass die 26-Jährige die beste Vorstellung des abends geliefert hat. Auch das Publikum und die Zuschauer waren einig mit der Jury und wählten die Römerin ins Finale.

Viel Musik im Halbfinale
Auch Mädchenschwarm Julian Pecher schaffte es mit seinem Auftritt zu „New Age” ins Finale von „Das Supertalent“. Eine hervorragende Leistung lieferte der 6-jährige Ricky Kamm, der am Klavier das Publikum und die Jury begeistern konnte. „Mein Herz geht bumbumbum für dich, Ricky“, kommentierte Supertalent-Jurorin Sylvie van der Vaart die Performance des Jungen. Gegen diese „Supertalente“ wird sich im Finale auch Sven Müller (34) aus Baden-Württemberg behaupten müssen, der mit „Hallelujah” und viel Emotion die Zuschauer begeisterte.

Rausgeflogen sind im gestrigen Halbfinale von „Das Supertalent“ Cihan Karaca (14), Hautakrobat Garry Turner (42), Constantin Bellu (33), die Tanzgruppe „True Fame”, das Schattentheater „Die Mobilés”, Kai Eikermann (48) sowie Daniel Wurtzel (48).

Nackt-Supertalent Micaela Schäfer wieder dabei
Überraschenderweise war Micaela Schäfer wieder mit bei das Supertalent 2011, die eigentlich bereits aus dem Casting ausgeschwieden war. Die Brünette ist auch bekannt als „Nackt-DJane“. Als singendes nacktes Gesangstalent ist sie auf ganzer Linie gescheitert, durfte im Halbfinale jedoch als ihren Körper präsentieren.

Zweites Halbfinale am 10. Dezember 2011
Die kommende Folge von Supertalent wird noch nicht das Finale sein. Denn kommenden Samstag werden zwölf weitere potentielle Supertalente in der zweiten Halbfinalshow antreten, um sich einen Platz im Finale zu erkämpfen.

Supertalent 2011: Heiße Feuer-Show ohne Talent

Sonntag, 27. November 2011

Die gestrige zwölfte Folge von „Das Supertalent“ konnte keine echten Talente hervor bringen. Die Sendung wird schon derart langweilig, dass man sich auf die kommende Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ freut, um der Langeweile Einhalt geben zu können.

Trotz erneuter großen Versprechen konnte die Sendung „Das Supertalent 2011“ den Zuschauer nicht überzeugen. Dabei weckte die erste Kandidatin Sympathien bei dem Zuschauer von Supertalent. Denn bereits negativ gestimmt, erwartet der RTL-Zuschauer bei Supertalent mittlerweile einen richtigen Durchbruch. Die schlechte Stimmung der Zuschauer wurde durch die erste Kandidatin, Fabienne Kuschel, aufgehoben.

Denn sie ist vier Jahre alt und präsentierte sich als „Princess of Pop“ und imitierte Michael Jackson. Das Mädchen war so süß, dass die Zuschauer Tränen in den Augen hatten – auch die Jury bestehend aus Jurymama und Sylvie van der Vaart waren begeistert, Dieter Bohlen musste sogar auf die Bühne stürmen um die Kleine zu drücken.

DSDS-Gesichter
Das Highlight von Supertalent kam zum Schluss der langwierigen Casting-Show: Die alten bekannten Gesichter betraten die Bühne und wollten sich als Supertalente präsentieren. Es handelte sich um Daniel Lopes (war auch Ende Oktober bei Supertalent) und Julian Pecher, bekannt aus DSDS, traten gegeneinander an. Der Ausgang war katastrophal: Lopes hatte einen Texthänger, Pecher ist zwar kein Talent, kam jedoch als mittelmäßiger Sänger bei Supertalent weiter.

Heiße Kurven
Wo Dieter Bohlen in der Jury sitzt, so darf unter den Kandidaten auch eine oder mehrere sexy Frauen erwartet werden. In der zwölften Folge von das Supertalent war es Melanie Schwerdt aus Oranienburg, die bei Supertalent eine heiße Flammenshow samt Striptease performte. Die Ankündigung der 31-Jährigen grenzte an eine Kampfansage gegen Dieter Bohlen: “Dieter, zieh Dich warm an, ich zieh mich aus”, und der Juror schaute verblüfft. Mit Feuerfackeln tanzte sie – noch bekleidet – um Dieter Bohlen herum. Das begeisterte den Pop-Titan gar nicht, so störte er ihre Performance: „Nun zieh dich endlich aus!“

Lange hat Melanie ihre Chance nicht warten lassen und ließ die Hüllen fallen. Als dann nur noch Unterhose, viel nackte Haut und abgeklebte Brustwarzen zu sehen waren, war Dieter Bohlen überzeugt. Zum Schluss spuckte die Kandidatin noch Feuer und sorgte damit für den Action-Part von Supertalent. Zwar sexy und actionreich, das reichte jedoch leider nicht für die nächste Runde.

Nichts für den Zirkus
Jeder regionale Zirkus dürfte bessere Kandidaten haben als Rene, der sich bei Supertalent mit einem Balanceakt von leeren Plastikflaschen versuchte. Aber auch diverse Sänger bei Supertalent hatten keine Anzeichen von Talent, wie etwa Nurija. Mit einer selbst erfundenen Sprache versuchte sie sich als Talent und versuchte zu singen – Bei Poptitan Dieter Bohlen kam das jedoch nicht gut an.

Kein Talent – aber Stimmungsmacher
Eigentlich völlig fehl am Platz waren auch das Partyduo “Celebrate”. Die beiden riechen laut Juror Dieter Bohlen wie eine Büffelherde, konnten jedoch das Publikum sowie auch Jury in Partystimmung versetzen und kamen damit eine Runde weiter.