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Mit ‘china’ getaggte Artikel

Chinesisches Neujahrsfest: Das Jahr des Drachen

Montag, 23. Januar 2012

Nach dem Mondkalender fand in der Nacht zum Montag der Jahreswechsel statt. Diesen feierten Millionen Chinesen und freuen sich auf das Jahr des Drachen. Doch nicht nur in den asiatischen Regionen wird das neue Jahr gefeiert, auch der amerikanische Präsident ist mit der Tradition des Neujahrfestes nach dem Mondkalender vertraut.

In China und anderen Teilen Asiens, wo viele Chinesen leben, wird das neue Jahr traditionell später gefeiert als in den westlichen Ländern. Nach dem Mondkalender war es in der Nacht von Sonntag auf Montag soweit. Das neue Jahr steht im Zeichen des Drachen, dies gilt als besonders fruchtbar und ist nach chinesischem Glauben bestens geeignet um zu heiraten und Kinder zu bekommen. Krankenhäuser und Fruchtbarkeitskliniken stellen sich auf einen wahren Babyboom ein. Das alte Jahr stand im Tierkreiszeichen Affe, da hatten viele Paare ihren Kinderwunsch auf das kommende Drachenjahr verschoben.

Doch auch um Geschäfte zu tätigen soll das Jahr des Drachen außerordentlich passend sein. Dies dürfte vor allem den Geschäftsleuten gefallen. Entgegen unserer westlichen Mythologie, wo der Drache oft als böse und aggressiv dargestellt wird, gilt er in Asien eher als Glücksbringer.

Feiern zum Jahreswechsel auch in Paris
In China fanden überall große Feiern statt um das Neue Jahr zu begrüßen, schon im Laufe des Sonntags waren Böllerschüsse zu hören. Es wurde ausgelassen getanzt, Musik gespielt und große, bunte Drachenfiguren dienten als Dekoration. Doch auch hier in Europa, genauer gesagt in Paris, wurde das chinesische Neujahrsfest gefeiert. Da viele Chinesen nach Paris reisen und der Tourismusbranche so viel Geld einbringen wurde auch hier das Drachenjahr gefeiert. „Jedes Jahr geben rund eine Million Besucher aus Peking oder anderswo 500 Millionen Euro in Frankreich aus“, hieß e s in der Sonntagsausgabe der Zeitung „Le Parisien“. Demnach gibt ein Chinese bei seinem Aufenthalt 1460 Euro aus. „Printemps“, ein Pariser Kaufhaus, will zum Fest einen 20 Meter langen Drachen und Tänzer auf die Straße schicken.

Neujahrsansprache von Barack Obama
Auch der amerikanische Präsident Barack Obama kennt den Brauch des Neujahrfestes nach dem Mondkalender. Er hielt eine Neujahrsansprache zur Feier des Drachenjahrs und erzählte welch schöne Erinnerungen er mit dem Fest verbindet: „Da ich in Hawaii aufgewachsen bin, erinnere ich mich an all die Aufregung rund um das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, von den Umzügen und dem Feuerwerk bis zu den kleineren Zusammenkünften im Kreise von Familie oder Freunden. Es ist immer schon eine Zeit des Feierns und der Hoffnung gewesen“.

Chinese lässt Lamborghini Gallardo zerstören

Mittwoch, 16. März 2011

Chinesen lieben Autos “Made in Germany” und schätzen die Qualität deutscher Autos. Anders sieht das mit italienischen Autos aus: Ein reicher Chinese hat seinen Lamborghini Gallardo zerstören lassen, weil er mit dem Auto und Service der Werkstatt unzufrieden war. Acht Männer prügelten mit Vorschlaghämmern auf das Luxusauto ein – So wurden 160.000 Euro binnen Sekunden zerstört.

Ein nagelneuer Lamborghini Gallardo für 160.000 Euro, mit 500 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 309 km/h lässt keinen Raum zum Meckern. Doch auch ein Lamborghini muss mal in die Werkstatt, um Macken zu beseitigen und Verschleißteile auszuwechseln. So auch bei einem Lambo von einem Chinesen aus Qingdao im Osten des Landes. Weil die Vertragswerkstatt jedoch den Besitzer des Luxusschlittens nicht zufrieden gestellt hat, ließ er seinen Lamborghini Gallardo öffentlich demolieren.

Der chinesische Millionär heuerte acht Schläger mit Vorschlaghämmern an und hat vor laufenden Kameras den Sportwagen kleinschlagen lassen. Der Mann wolle damit öffentlich deutlich machen, dass die Rechte der Kunden respektiert werden sollen – Der Wagen ist nun Schrott, da kann die Werkstatt auch nichts mehr richten.

Auf eine ähnliche Idee kam vor Jahren ebenfalls ein Chinese: Öffentlich ließ er einen Mercedes 230 SLK demolieren, weil er unzufrieden mit seiner Werkstatt war. Das was von dem 120.000 Euro teurem Sportwagen übrig geblieben ist, hat der Mann dann von einen Ochsen durch den Ort Wuhan ziehen lassen.

Chinesischer Autor Liao Yiwu in Deutschland

Freitag, 17. September 2010

Der chinesische Dissident und Schriftsteller Liao Yiwu durfte aus China ausreisen, um am Internationalen Literaturfestival Berlin (ilb) teilzunehmen. 14 Mal wurde im der Antrag von der chinesischen Regierung verweht, nach Deutschland zu reisen. Seiner Dickköpfigkeit verdankt er es, dass er ausreisen durfte. Seine Bücher sind in China verboten. Er wurde wegen seiner Kritik an der chinesischen Regierung mehrfach verhaftet

“Ich bin ein dummer Bauer, ich bin dickköpfig wie ein Esel”, sagte Liao Yiwu bei einer Pressekonferenz in Berlin. Seiner Dickköpfigkeit sei Dank, dass die chinesische Regierung nachgegeben hat und den Dissident nach Europa hat reisen lassen. Hätte es nicht geklappt, würde er es aufs Neue versuchen, auszureisen, sagte er. Nun sei es “ein Traum”, in Berlin zu sein, sagte Liao, der auch als Lao Wei bekannt ist.

Liao war am Mittwoch in Berlin angekommen, geplant ist auch seine Teilnahme an einem Literaturfestival in Hamburg. In sechs Wochen will der chinesische Schriftsteller wieder in seine Heimat reisen. “Ich will in meiner Heimat als Schriftsteller arbeiten”, verriet er.

Liao versuchte mehrfach, aus China auszureisen, um an kulturellen Veranstaltungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen zu dürftn. Im Jahr 2009 wurde ihm verwehrt, auf die Buchmesse nach Frankfurt zu reisen. Auch eine Reise nach Köln wurde im März 2010 von der chinesischen Regierung verhindert.

Zu seinen literarischen Werken zählen unter anderem “Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten” und “The Corpse Walker: Real Life Stories: China From the Bottom Up“. Darüber hinaus veröffentlichte Liao Yiwu die Bücher “Reports on China’s Victims of Injustice”, “Chronicles of the Big Earthquake”, “The Last of China’s Landlords” und “The Fall of the Holy Temple”.

Kleinster Mann der Welt stirbt nach Fernsehshow

Mittwoch, 17. März 2010

Der im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnete kleinste Mann der Welt ist mit nur 21 Jahren gestorben. Der Chinese war nur 74,61 Zentimeter groß. He Pingping starb am Wochenende in Rom, nachdem er an einer Fernsehshow teilgenommen hatte.

He leidete an einer seltenen Knochenkrankheit. Der Chinese klagte zuvor über Brustbeschwerden und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

He stammte aus der autonomen Region Innere Mongolei. Aus dieser Region kommt auch der weltweit längste Mensch, der 2,36 Meter große Bao Xishun.

Jackie Chan sorgt für Empörung

Sonntag, 19. April 2009

Jackie Chan hat nichts gegen staatliche Kontrolle und Zensur in China. Denn zu viel Freiheit könne zu Chaos führen, “wie in Taiwan”, äußerte der Action-Star. Diese Aussagen habe der Schauspieler auf einem Treffen von Politikern und Geschäftsleuten in Boao getroffen.

“Ich weiß nicht, ob es besser ist, Freiheit zu haben als keine Freiheit zu haben”, sagte Chan nach einem Bericht der Zeitung “Sunday Morning Post”. Chan sorgte bereits 2004 für Empörung, als er die Präsidentschaftswahl in Taiwan als “größten Witz der Welt” bezeichnete. In Peking betrachtet man Taiwan als abtrünnige Provinz.

“Wenn man in China einen Film machen will, muss man sich an unsere Regeln halten”, fügte Jackie Chan hinzu. Sein neuester Film “Shinjuku Incident” war in China als zu gewalttätig verboten worden. Chan ist durch Actionfilme wie “Rush Hour” weltweit bekannt geworden.

Für einen weiteren Eklat sorgte Jackie Chan, als er vor den Konferenzteilnehmern seine Bedenken gegenüber chinesischen Fernsehern äußerte. Weil ein chinesischer Fernseher explodieren könnte, würde er lieber einen japanischen kaufen.

Shanghai: Toiletten-Massenrenovierung

Mittwoch, 25. Februar 2009

Die Regierung von Shanghai hat eine Renovierung von 5200 öffentlichen Toiletten angekündigt und gab zu, dass Hygiene auf den Toiletten nicht gerade eine der Stärken Chinas ist. Der Hintergrund für diese Renovierungsarbeiten ist jedoch der für die Expo 2010 erwartete Besucheransturm. Aus diesem Grund werden auch 500 zusätzliche Toiletten rund um das Expo Gelände platziert.

Mit frischen und schönen Toiletten sollen die “dringenden Bedürfnisse” der etwa 70 Millionen erwarteten Besucher bei der Weltausstellung 2010 befriedigt werden, erklärte die Stadtverwaltung. In der Vergangenheit habe es nie Papier auf den Toiletten gegeben. Toilettenbrillen waren ebenfalls eine Ausnahme. Zudem vertrieb ein bestialischer Gestank immer wieder ausländische Touristen.