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Mit ‘depressionen’ getaggte Artikel

Fast Food macht depressiv

Freitag, 28. Januar 2011

Fast Food wie Pizza und Burger scheinen kurzfristig glücklich zu machen, schlagen sie doch mit vielen Kalorien und einer Vielfalt an Geschmack und schneller Verfügbarkeit zu. Doch schlechte Ernährung kann depressiv machen, geht aus einer spanischen Studie hervor.

Wer sich schlecht ernährt, könnte als Folge nicht nur an Übergewicht und Nährstoffmangel leiden, sondern auch an Krankenheiten wie Depressionen. Spanische Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren im Fast Food depressiv machen kann, geht aus der Studie vor, die im US-Online-Journal “PLoS ONE” veröffentlicht wurde. Wer viele industriell hergestellte Fertigbackwaren und Fertiggerichte konsumiere, habe ein bis zu 48 Prozent höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken.

Die spanischen Wissenschaftler behaupten einen Zusammenhang zwischen den radikal veränderten Essgewohnheiten und den depressiven Verstimmungen festgestellt zu haben. Der Konsum an Fast Food Produkten steige in Industrienationen, insbesondere auch in nördlichen Ländern. In nördlichen Ländern komme auch der Mangel an Licht hinzu, erläuterte Almudena Sanchez-Villegas von der Universität Las Palmas auf Gran Canaria. Menschen in südlichen Ländern hingegen leiden weniger an Depressionen: Das liege an der mediterranen Küche, sowie aber auch am Klima, das den Menschen mehr Licht beschert.

Die Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas untersuchten unter der Leitung von Miguel Angel Martinez-Gonzalez sechs Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 12.000 Probanden.

Depressionen lassen früher sterben

Sonntag, 30. November 2008

Menschen mit Depressionen sterben früher. Angeblich hängt das mit dem Lebensstil der seelisch bedrückter Menschen zusammen. Wissenschaftler aus San Francisco fanden heraus, dass Menschen mit Depressionen ein um 31 Prozent höheres Risiko tragen, an Herzversagen, Herzinfarkt oder allgemein an Herz-Kreislauf-Komplikationen zu erkranken. Die Mediziner untersuchten zudem mögliche Nebeneffekte von Medikamenten, Ernährung, Stressniveau oder das Rauchverhalten.

Zum einem seien depressive Menschen sportlich wenig aktiv, was sich negativ auf die Gesundheit auswirke. Zum anderem würden sie dazu neigen, häufiger zu rauchen, Alkohol zu trinken sowie verabreichte Medikamente nicht regelmäßig einzunehmen. Desweiteren ergab die Studie, dass depressive Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit Entzündungsproteine im Blut haben, was sie anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen macht.

Die Wissenschaftler aus San Francisco (Kalifornien) haben die Studie mit 1.017 Probanden durchgeführt.

Fernsehen gegen schlechte Laune

Samstag, 29. November 2008

Wer unzufrieden ist, schaut bis zu 30 Prozent mehr Fernsehen. Zu diesem Ergebnis kamen zwei Sozialogen von der Universität Maryland in den USA. Ein glücklicher Amerikaner hingegen beschäftigt sich eher mit Lesen, Freunden, Familie oder geht auch häufiger in die Kirche.

“Die Kiste” sei so anspruchslos, dass auch “Menschen mit weniger Sozialkompetenz” sich ihr zuwenden können. Dauerhafte Unzufriedenheit mache soziale Kontakte schwer oder unmöglich, äußerte einer der Wissenschaftler. Dennoch könne sogar der unglücklichste Amerikaner problemlos zur Fernbedienung greifen und sich vom Fernsehen erfolgreich unterhalten lassen.

Die Studie liefert auch Ergebnisse über das Verhalten in Ehen. Wer in einer Beziehung nicht glücklich ist, wendet sich ebenfalls häufiger dem Fernseher zu. Glückliche Paare beschäftigen sich hingegen um circa 30 Prozent mehr mit Sex, Zeitung lesen oder zur Kirche zu gehen.

Die Soziologen John P. Robinson und Steven Martin untersuchten jahrzehntelange Tagebucheintragungen von etwa 45.000 Amerikanern. Das Ergebnis erschien in der Dezember-Ausgabe des Journals “Social Indicators Research”.

Winterzeit: Fast eine Million Deutsche leiden an Depression

Samstag, 03. Dezember 2005

Letzte Woche ist auch in Deutschland die Winterzeit mit Kälte und Schnee eingebrochen. Damit verbunden bei vielen deutschen Bürgern: Die Winterdepression. Wie die Kassenärztliche Vereinigung in Berlin mitteilte, leiden in der Winterzeit rund 800.000 Deutsche an Winterdepression.

Winterdepression – Das bedeutet: Ständig müde, niedergeschlagen und lustlos. Die Winterdepression ist eine Unterform der akuten Depression. Der Unterschied zu anderen Depressionsformen jedoch ist, dass Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit aus bleiben. Viel mehr hätten die Betroffenen Heißhunger auf Schokolade und ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Die KV erklärt, dass in Schokolade Substanzen enthalten sind, die stimmungsaufhellend wirken können.

Der KV zufolge kann die Winterdepression mit einer Lichttherapie, frischen Luft und viel Bewegung gelindert werden.