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Mit ‘deutschland’ getaggte Artikel

Deutschland ist attraktivstes Investitionsland

Montag, 30. Mai 2011

Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland bei den internationalen Unternehmen durchweg gut ab. Vor allem die Großstadtregionen sind beliebte Investitionsstandorte. So sehen Manager internationaler Unternehmen in Städten wie Frankfurt am Main, Berlin und München attraktive Standorte.

Obwohl unsere Bundeshauptstadt Berlin offiziell nicht als wirtschaftlicher Standort gehandelt wird, bekommt sie von den Wirtschaftsbossen in Deutschland Bestwerte zugesprochen. Die neu ausgebaute Infrastruktur und die Nähe zu den osteuropäischen Ländern bieten interessante Firmenstandorte, glauben die Manager. Im internationalen Vergleich stehen nur London und Paris vor Berlin.

Gleich auf Platz vier folgt eine weitere deutsche Metropole: Frankfurt am Main. München schafft es nur auf Platz acht, besser schneiden da Barcelona und Warschau ab. Dies ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, an der 812 Manager internationaler Unternehmen teilnahmen.

Dass Deutschland insgesamt ein interessanter Investitionsstandort ist, liegt an der starken Kaufkraft pro Kopf, dem großen Binnenmarkt und den im internationalen Vergleich gut ausgebildeten Fachkräften, so die befragten Manager. Darüber hinaus ist die Lebensqualität ebenfalls ein bedeutender Erfolgsfaktor, verriet Studienautor Peter Englisch im Interview mit der „Welt“.

Übernachtungen in Deutschland auf Rekordniveau

Freitag, 11. Februar 2011

Der Tourismus in Deutschland boomt: Die Anzahl der Übernachtungen erreichte ein Rekordniveau von 380,3 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Übernachtungen deutscher Reisender stieg um drei  Prozent auf 320 Millionen. Doch der Anstieg ausländischer Reisender in Deutschland ist noch stärker angestiegen: Um zehn Prozent auf 60,3 Millionen Übernachtungen.

Bereits der ADAC hat vor einigen Tagen festgestellt, dass Urlaub in Deutschland immer beliebter wird. Die Zahlen stimmen auch mit den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes überein. So stieg die Anzahl der Übernachtungen im Jahr 2010 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung (1992).

Dabei profitieren vor allem Großstädte: Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern wie etwa Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg oder München verzeichneten eine Steigerung der Übernachtungen um neun Prozent. Meistens fanden die Übernachtungen in Hotels statt, während die Übernachtungen in Unterkünften wie Ferienhäusern und Ferienwohnungen wie aber auch Campingplätzen stagnierten.

Wenn die Deutschen Urlaub im Heimatland machen, dann treten sie eine mindestens fünftägige Reise an. Insgesamt hat sich aber die Reisedauer um einen halben Tag auf zwölfeinhalb Tage verkürzt. Am liebsten steuern die Deutschen die Ostseeküste an, ADAC-Angaben zufolge ist bei Autofahrern aktuell jedoch Oberbayern das beliebteste Reiseziel innerhalb Deutschlands. Insgesamt verbrachten 37 Prozent der Deutschen ihren Urlaub innerhalb Deutschlands.

Die iberische Halbinsel Spanien ist weiterhin der Deutschen absoluter Favorit: Fast 13 Prozent treten eine Reise nach Spanien an, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Aber auch Italien, Türkei und Österreich sind beliebte Reiseländer der Deutschen. Weitere begehrte Reiseziele sind auch Kroatien und Griechenland.

Deutschland konsumiert täglich 223 Minuten Fernsehen

Montag, 03. Januar 2011

Deutsches Fernsehen bestehend aus privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern ist vielfältig – und das nutzen die Deutschen im Durchschnitt 223 Minuten pro Tag und somit elf Minuten länger als im Jahr 2009. Insbesondere die Generation 50Plus sind Heavy-User des Fernsehens und sitzen im Durchschnitt 290 Minuten vor der Flimmerkiste. Insbesondere an Wochenenden verzeichneten die Marktforscher einen Konsumzuwachs.

Die Deutschen schauen im Durchschnitt 233 Minuten fern, teilte Mediacontrol mit. Besonders die Über-50-Jährigen konsumieren viel Fernsehen: 290 Minuten im Schnitt. Neben den demografischen Unterschieden gibt es auch Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern. In Ostdeutschland läuft der Fernseher länger als im Westen. Mit 276 Minuten täglichem Fernsehkonsum führt Sachsen-Anhalt die Liste an und konnte sich im Vergleich zu 2009 um 22 Minuten steigern. Platz 2 des TV-Konsums belegt Thüringen mit 274 Minuten und konnte sich im Vergleich zum vorangegangenem Jahr ebenfalls um 22 Minuten steigern. Sachsen belegt mit 26 Minuten Zuwachs im Jahr 2009 und durchschnittlich 269 Minuten Fernsehkonsum den dritten Platz.

Die Bayern haben den niedrigsten TV-Konsum: 199 Minuten pro Tag, gefolgt von Hessen mit 202 Minuten

Insgesamt in der TV-Konsum gestiegen: Während 2010 der durchschnittliche Fernsehkonsum bei täglich 223 Minuten lang, lag er 2009 noch bei 212 Minuten. Im Jahr davor fiel der Flimmerkistenkonsum noch geringer aus: 207 Minuten pro Tag.

Wissenswertes für das Jahr 2011 in Deutschland

Sonntag, 02. Januar 2011

Das neue Jahr 2011 ist angebrochen und damit stehen für viel Deutsche Änderungen im alltäglichen Leben an. Leider stehen viele negative Neuigkeiten im Jahr 2011 hervor, so haben viele Stromanbieter bereits eine Strompreiserhöhung angekündigt. Auch ist aufgrund der Schieflage einiger Krankenkassen mit weiteren Zusatzbeiträgen zu rechnen – der Beitragssatz für Arbeitnehmer steigt in jedem Fall. Zudem sollen die Netto-Mieten um 2-3 Prozent steigen. Zu den positiven Seiten gehören etwa die Absetzbarkeit eines Arbeitszimmers.

Lohnsteuer
So können die Bürger viel Zeit sparen, da sie für Lohnsteuerkarten nicht mehr zum Bürgeramt müssen. Für 2011 gibt es nämlich erstmals keine neue Lohnsteuerkarte, da zunächst die Lohnsteuerkarte von 2010 weiter gilt. Ab 2012 werden die Lohnsteuerinformationen elektronisch erfasst. Im übrigen müssen ab 2011 alle steuerrelevanten Daten nicht mehr im Bürgeramt, sondern im Finanzamt geregelt werden wie zum Beispiel alle Freibeträge oder die Änderung der Steuerklasse.

Arbeitszimmer
Wer in der eigenen Wohnung ein Arbeitszimmer hat, kann das ab 2011 wieder von der Steuer absetzen. Als Pauschalbetrag können maximal 1250 Euro abgezogen werden, wenn “für die betriebliche und berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht”.

Banken und Geld
Für Sparguthaben oder etwa Tagesgeld erhöht sich im Jahr 2011 die gesetzliche Sicherung für Bankeinlagen von 50.000 auf 100.000 Euro. Zudem nimmt der Gesetzgeber die Banken weiter milde in die Pflicht: Ab Frühjahr sollen einheitliche "Beipackzettel" für Finanzprodukte die Kunden besser über Risiken und Chancen informieren. Auch wird das Geldabheben bei einer Fremdbank seltener zu einem finanziellen Schock, denn ab dem 15. Januar sollen die anfallenden Gebühren direkt angezeigt werden. Auch sollen die Gebühren für das Geldabheben bei fremden Banken und Sparkassen insgesamt sinken.

Sonstiges
17-Jährige können sich darüber freuen, Auto fahren zu dürfen – allerdings nur in Begleitung eines mindestens 30-Jährigen. Zudem könnte ab 2011 der Linienbetrieb für Fernbusse erlaubt werden. Auch sollen Anrufe mit Handys und zu Mobiltelefonen günstiger werden. Der Grund: Die Bundesnetzagentur hat Ende 2010 die Gebühren bzw. Terminierungsentgelte halbiert.

Kosten, Kosten, Kosten – die roten Zahlen für 2011
Ansonsten werden ab 2011 die Bürger stärker zur Kasse gebeten. Das dürfte besonders bei den Ausgaben für Strom und Krankenversicherung zu spüren sein. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 15,5 Prozent, wobei das Solidaritätssystem von unserem Gesundheitsminister Rösler über den Haufen geworfen wird: Der Arbeitgeberanteil wird bei 7,3 Prozent fixiert, während die Arbeitnehmer neben anderen Preiserhöhungen mit erstmals 8,2 Prozent zu kämpfen haben werden. Je nach Krankenversicherung fallen zudem Zusatzbeiträge an. 10 Euro Praxisgebühr pro Quartal müssen bei Arztbesuchen weiterhin auf den Empfangstisch gelegt werden, bei außerplanmässigen Zahnarztbesuchen unabhängig von sonstigen Arztbesuchen weitere 10 Euro pro Quartal.

Elterngeld
Und obwohl die Geburtenrate in Deutschland erstmals seit 10 Jahren gestiegen ist, gibt es einen Rückschlag für Eltern und diejenigen, die überlegen Nachwuchs zu zeugen. Das Elterngeld sinkt von 67 auf 65 Prozent des letzten Nettogehalts, allerdings bleibt der Mindestbetrag von 300 und der Höchstbetrag von 1800 Euro. Neu ist, dass das Elterngeld mit dem Arbeitslosengeld und anderen Leistungen verrechnet werden soll.

Tabak
Rauchen aufhören lohnt sich immer noch, allerdings gibt es für Raucher bis Mai eine Schonzeit: Die Tabaksteuer steigt ab Mai für Zigaretten und andere Tabakprodukte.

Autofahrer
Ganz klassisch werden auch die Autofahrer an der Zapfsäule zur Kasse gebeten. Denn ab sofort gibt es die neue Benzinsorte Super E10, die bis zu 10 Prozent Biosprit enthält. Das normale klassische Super Bleifrei enthält bis zu 5 Prozent Biospritt. Um dieses Vorhaben lukrativ zu machen, wird aller Voraussicht nach der Preis für Super Bleifrei steigen, damit die Autofahrer motiviert werden E10 zu tanken. Doch ist dabei Vorsicht geboten: Den neuen Sprit vertragen rund 90 Prozent der Autos, das heißt 10 Prozent Otto-Motor-Verbrenner Autos müssen weiterhin Super Bleifrei tanken. Trost für Dieselzahler, die jährlich mit erhöhten Steuerausgaben für ihren Ölbrenner zu kämpfen haben: Für diejenigen, die einen Diesel ohne Dieselpartikelfilter fahren, entfällt ab März 2011 die Strafsteuer.

Fliegen
Obwohl Autofahren teurer wird, gibt es kaum Alternativen. Auch fliegen wird teurer: Ab Januar 2011 dürften wegen der Luftverkehrsabgabe die Flugtickets teurer werden.

Dänisches Kronprinzenpaar besucht Deutschland

Montag, 27. September 2010

Das dänische Kronprinzenpaar besucht trotz Regen und Kälte Mecklenburg-Vorpommern. Für einen zweitätigen Besuch ist das Kronprinzenpaar Frederik und Kronprinzessin Mary in den Norden Deutschlands gereist. Mit ihrem Besuch wollen Frederik und Mary die Beziehungen zu den neuen Bundesländern vertiefen.

Das dänische Kronprinzenpaar ist aus Kopenhagen in Deutschland eingetroffen. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und seine Frau Britta haben das royale Paar am Flughafen Rostock-Laage begrüßt. “Wir freuen uns sehr über ihren Besuch”, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering.

Die Tage will das Kronprinzenpaar in Stralsund das Meereskundemuseum “Ozeaneum” besuchen. Anschließend soll es im Rahmen der zweitätigen Deutschlandreise in das Staatliche Museum Schwerin gehen, wo das dänische Ehepaar eine Ausstellung eröffnet. Ebenso werden Frederik und Mary im Schweriner Schloss, in Rostock sowie in Güstrow erwartet.

Deutschland ist eine Neidgesellschaft

Sonntag, 01. Februar 2009

Die Deutschen sehen sich selbst als eine Neidgesellschaft an. Eine aktuelle Umfrage ergibt, dass jeder zweite Deutsche meint, in einer Neidgesellschaft zu leben. In Ostdeutschland glauben sogar 57 Prozent an eine Neidgesellschaft.

Neidern begegne man am meisten in der Nachbarschaft (28 Prozent) und am Arbeitsplatz (23 Prozent). 55 Prozent der Befragten äußerten jedoch, dass in gewissen Situationen Neid sogar berechtigt ist. Und zwar, wenn der Nachbar geerbt hat und nicht mehr arbeiten muss oder ein Arbeitskollege für die gleiche Arbeit mehr Geld verdient. Weniger Neid findet sich der Umfrage zufolge in Freundeskreisen (11 Prozent) und mit 4 Prozent ganz selten in der Familie.

Ein Drittel der Befragten gaben an, dass Frauen mehr zum Neid neigen. Sechs Prozent glauben, dass Männer neidischer sind. Die Frauen selbst urteilen über sich (46 Prozent), dass das weibliche Geschlecht neidischer sei.