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Mit ‘download’ getaggte Artikel

Hollywood Studios bieten Filme zum Download an

Dienstag, 12. November 2002

Das ist wohl der Traum eines jeden Users von Filmtauschbörsen – Filme die er legal von der superschnellen Website des Studios herunterladen kann. Für amerikanische Surfer kann dieser Traum nun in Erfüllung gehen, jedoch für ein kleines Entgelt von 2$ – 5$.

Die 5 Studios Metro-Goldwyn-Mayer, Paramount Pictures, Sony Pictures, Universal Studios und Warner Brothers haben sich nämlich zu movielink.com zusammengeschlossen, und bieten dort 170 Filme zum Download an. Dabei sind auch einige Kinohits wie „Harry Potter und der Stein der Weisen“ oder „A Beautiful Mind“ mit Russell Crowe.

2 Jahre haben die Betreiber an dem Projekt gearbeitet bis es nun endlich losging, heraus kam ein System, was vermutlich nicht jedem Anwender gefallen dürfte: Nach dem Runterladen ist ein Film 30 Tage benutzbar, nachdem jedoch dann das erste Mal die Playtaste betätigt wird nur noch 24 Stunden. So soll gewährleistet werden, dass die Filme wie in einer Videothek nur ausgeliehen werden können, aber nicht gespeichert.

Will man von einem deutschen Provider aus auf die Website zugreifen, bekommt man nur die Nachricht, dass der Dienst momentan lediglich in den USA verfügbar ist. Deutschlandweit ist lifego.de lediglich ein einziger ähnlicher Anbieter bekannt, der QSC Ableger Videogate bietet ebenfalls einige Filme an. Dieser Dienst bleibt jedoch ebenfalls nur einer begrenzten Gruppe von Surfern vorbehalten, nämlich denen die bei QSC über einen Q-DSL Anschluss haben. Auf einen Anbieter der jeden „beliefern“ kann, muss Deutschland anscheinend leider noch etwas warten.

Wir bedanken uns bei Simon Adorf für den Hinweis auf eine Unvollständigkeit im Artikel. Dies wurde korrigiert.

Madonna’s Bond Song schon vor Veröffentlichung im Netz

Mittwoch, 02. Oktober 2002

Am 22. November, dem 40. Jahrestag des Ersten Bond Films „Dr. No“, ist es endlich soweit: Der neue James Bond Streifen „Die Another Day“ zieht in die amerikanischen und britischen Kinos ein, und am 28. November auch in unsere. Es wird der mittlerweile 21. Film der bislang erfolgreichsten Filmserie der Welt sein, und er wird seinen zwanzig Vorgängern wohl um Nichts nachstehen, strotzt er doch nur so von Stars. Neben dem aus den letzten Filmen wohlbekannten Pierce Brosnan, der selbstverständlich die Hauptrolle spielt, werden in diesem Film auch die Oskarpreisträgerin Halle Berry, Judi Dench und Madonna mitspielen (lifego.de berichtete), wobei Letztere auch den Bond Song schreibt und singt.

Dieser machte sich jedoch, wie viele andere Songs in letzter Zeit auch, schon vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin selbstständig und wurde vom New Yorker Radiosender Z100 schon vor dem offiziellen Erscheinungsdatum am 10. Oktober gespielt. Das nahmen ein paar ausgebuffte MP3 Tauschbörsennutzer scheinbar mit ihrem Computer auf und bieten den nach dem Film benannten Song nun auch im Internet an.

Die Misere hält sich aber bisher laut diverser Websites wohl in Grenzen, da sich der gespielte Song angeblich von dem im Film verwendeten leicht unterscheiden soll: Madonna soll dort langsamer und nicht so hoch singen, was die Stimme natürlicher wirken lassen soll. Daraufhin behauptete jetzt allerdings der britische Radiosender Radio 1 auch diese Version schon zu besitzen und auch bereits gesendet zu haben.

Warner reagierte laut Commanderbond.net damit, das Abspielen des Songs schon ab jetzt allen Sendern zu erlauben. Das Video zur Single, das allem Anschein nach noch ungesehen geblieben ist, wird aber pünktlich zum gesetzten Termin erscheinen. Es gibt also wenigstens einen kleinen Anlass gespannt zu bleiben, natürlich nur wenn man mal vom Film an sich absieht.

Letzter Nirvana-Song von Kurt Cobain schon im Netz

Sonntag, 29. September 2002

Nirvana, das ist keine Band wie jede andere, Kurt Cobain kein Musiker wie jeder andere, vielleicht zu vergleichen mit Jim Morrison, dem Bandleader der “Doors”. Ein Genie, immer auf einem schmalen Grad zwischen seiner Musik, einem wilden Leben mit Partys und Drogen, und einem ihn ständig verfolgenden Hang zum Tod, aus dem er keinen Hehl machte. “I hate myself and I want to die”. Ein Hilfeschrei, den viele nicht ernst genug genommen haben. Am 5. April 1994 schoss sich Kurt Cobain mit einem Revolver in den Kopf. Er beging Selbstmord, lange vor seiner Zeit. Er wurde nur 27 Jahre alt.

Nicht nur dadurch wurde Kurt Cobain zur tragischen Legende. Nirvanas Album “Nevermind”, welches 3 Jahre vor seinem Selbstmord auf den Markt kam, prägte die Musik-Szene der 90er wie kaum eine andere Platte. Die erste Single, “Smells like teen spirit”, wurde zur Hymne einer ganz neuen Musikbewegung, dem Grunge- und Independent-Stil, und vielleicht sogar die Hymne einer ganzen Generation. Auch alle anderen Songs auf dem Album wurden zu Klassikern.

Lange Zeit gingen nun Gerüchte um, es gebe ein noch unveröffentlichtes Lied von Nirvana mit Cobain, was sie gemeinsam nur wenige Monate vor seinem Tod aufgenommen hätten. Die Gerüchte bestätigten sich, doch gab es Schwierigkeiten. Courtney Love, die Witwe Cobains, blockierte lange Zeit die Veröffentlichung des Songs vor Gericht, wohl vor allem, weil sie sich mit den verbliebenden Bandmitgliedern von Nirvana zerstritten hatte. Dieser Streit soll nun beigelegt sein, das gaben beide Seiten bekannt.

Obwohl Courtney Love und Nirvana vorhaben, den Song zu Weihnachten als Sonderausgabe erscheinen zu lassen, hat sich der Song unter zahlreichen Nirvana-Fans rasend schnell im Internet verbreitet. Der Song mit dem Titel “You Know You”re Right” wird nun sogar schon von Radiosendern in den USA gespielt. Dennoch ist zu erwarten, dass der noch völlig unbekannte und zugleich letzte Song aus der Feder des einzigartigen Musikers trotz der Verbreitung im Internet ein Verkaufsschlager werden wird.