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Mit ‘england’ getaggte Artikel

Britischer Supermarkt führt “Dress-Code” ein

Freitag, 29. Januar 2010

In dem bis 22.00 Uhr geöffneten Tesco-Supermarkt in St. Mellons, einem Vorort der walisischen Hauptstadt Cardiff, sorgten einige Kunden für weitreichende Konsequenzen. Sie brachten die meisten anderen Kunden des Supermarkts gegen sich auf, indem sie regelmässig im Pyjama einkaufen gegangen sind. Die Konsequenz der Geschäftsführung: Ab sofort gilt ein Dress-Code.

“Wir sind zwar kein Nachtclub mit einem strikten Dress-Code – und Jeans und Turnschuhe sind natürlich mehr als willkommen. Wir möchten aber unsere Kunden bitten, nicht länger in Pyjamas oder Nachthemden einzukaufen”, erklärte ein Sprecher des Supermarktes. Deshalb steht ab sofort in der Hausordnung: “Schuhe müssen immer getragen werden und Nachtwäsche ist verboten.”

Bleibt abzuwarten, wann dieser Trend nach Deutschland überschwappt. Schenkt man einer aktuellen Studie Glauben, fühlen sich einige auch von den Frisuren und “normalen” Outfits anderer Kunden gestört. Gilt bald Anzugpflicht in Supermärkten?

Susan Boyle stürmt auf Platz eins

Samstag, 05. Dezember 2009

Die durch eine Talentshow entdeckte Sängerin Susan Boyle stößt Stars wie Rihanna und Lady GaGa vom Thron. Mit ihrer Debüt-Platte “I Dreamed A Dream” stürmt Susan Boyle Platz 1 der US-Charts. In der ersten Woche hat es Boyle geschafft ihr Album “I Dreamed a Dream” 700.000 Mal zu verkaufen. Seit 1991 hatte kein Debütalbum einer Solosängerin in der ersten Woche derart viele Exemplare verkauft.

Bereits in der letzten Woche hatte Boyle Platz eins der britischen Charts erreicht. Damit hat die schottische Kirchenhelferin Susan Boyle gezeigt, dass sie auch in den USA viele Fans hat.

Die 47-Jährige Susan Boyle wurde durch die Castingshow “Britain’s Got Talent” entdeckt und über Nacht berühmt.

Robbie Williams arbeitet am Comeback mit Take That

Donnerstag, 05. November 2009

Popstar Robbie Williams und seine Ex-Bandmitglieder von Take That planen angeblich ein Comeback. Nach fast 15 Jahren Trennung hätten sich Robbie Williams, Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen zusammengesetzt und ein neues Musik-Projekt ins Leben gerufen.

“Wir haben uns getroffen, dies und das getan. Ich kann nicht viel verraten, aber ich hoffe, dass es klappt”, veriet Robbie Williams in einem Interview.

Zudem sprach Robbie Williams offen über seinen Rückzug im Jahr 2007. “Die Entscheidung, nicht mehr live zu spielen, wurde für mich gemacht. Ich war schon immer nervös. Vor 80.000 Leuten aufzutreten, ist eine unnatürliche Sache. Niemand weiß, was da in meinem Kopf vor sich geht”, so der 35-Jährige im Interview mit dem britischen TV-Moderator Jonathan Ross.

“Es ist traumatisch, wirklich angsteinflößend. Ich landete wieder im Entzug. Ich fragte mich: ‘Was tust du dir bloß an?’ Es war an der Zeit, aus dem Teufelskreis auszubrechen”, verriet der Sänger Robbie Williams. Mittlerweile gehe es dem Popstar jedoch viel besser. Er ist verliebt in seien Freundin Ayda Field und möchte in Zukunft weiterhin gefestigt bleiben, ganz ohne Alkohol und Drogen.

Mit Ayda kann sich Robbie Williams eine eigene Familie vorstellen: “Ich dachte, ich würde immer Junggeselle bleiben, aber dann stellte man mir Ayda vor und alles änderte sich. Sie ist ein wunderbarer Mensch und ich bin total verliebt. Sie ist momentan in Babylaune und ich langsam auch”, verriet Robbie Williams.

Robbie Williams mit Take That im Studio

Montag, 28. September 2009

Der britische Musiker Robbie Williams macht mit seiner alten Band “Take That” ernst: Zeitungsberichten zufolge nehme er mit seinen ehemaligen Bandkollegen von Take That neue Songs auf. Das Comeback wird dieses Jahr aber wohl nicht mehr steigen.

“Er ist wieder mit ‘Take That’ im Studio und sie schreiben zusammen an Songs. Robbie wäre nicht froh, alte Take-That-Songs zu singen, an denen er nicht mitgewirkt hat”, zitiert der “Daily Mirror” einen Insider.

Die Aufnahmen wurden in New York in einem Tonstudio mit Gary Barlow, Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald gemacht, ist dem Blatt weiter zu entnehmen. Das sei das erste Mal, wo sich die Jungs getroffen und wieder gemeinsam musikalisch zusammengearbeitet haben. Der britische Insider will erfahren haben, dass die Popstars an einem Live-Doppelalbum arbeiten. New York sei der beste Ort, um sich mit Williams zu treffen, ohne zu viel Aufsehen zu erregen, urteilt der Insider.

Das neue Album von Robbie Williams “Reality Killed The Video Star” erscheint am 6. November.

Kussverbot an britischen Schulen – Wann wird es eingeführt?

Samstag, 18. Februar 2006

Neuen Richtlinien zum Schutz der Schüler vor Missbrauch zufolge wird es in Zukunft an britischen Schulen keuscher zugehen. Demnach sollen sich britische Schulkinder nicht mehr auf den Mund küssen dürfen. Wie die Londoner “Times” berichtet, sollen damit Kinder besser vor sexuellen Übergriffen geschützt werden.

Eine Umarmung oder ein Kuss auf die Wange soll somit das höchste Maß an Gefühlsausdrücken werden. Auslöser ist ein Skandal an einer Oberschule in Wales, bei dem ein Lehrer Theaterstücke aussuchte, bei denen er seine pädophilen Neigungen befrieden konnte.

Sollte die Richtlinie realisiert werden, müssten Schultheater-Klassiker wie “Der Widerspenstigen Zähmung”, die “West Side Story” oder “Grease” überarbeitet werden. Der künstlerische Leiter des Shakespeare-Theaters in London, Dominic Dromgoole, kritisiert: “Hier werden Kinder vor etwas geschützt, vor dem sie nicht geschützt werden müssen. Je mehr sie über Liebe und Leidenschaft wissen, desto besser.”

Eine Georgierin in London: Katie Melua – „Call Off The Search“

Freitag, 02. Juli 2004

Mit ihrem Debüt-Album „Call Off The Search“, welches allein im UK innerhalb von nur vier Monaten über eine Millionen Mal verkauft wurde, setzt die gerade mal 19-jährige Katie Melua zum Sprung in die erste Garde der großen Sängerinnen unserer Zeit an.

In der damaligen Sowjetrepublik Georgien im Jahr 1984 geboren und nach einigen Umzügen nach Moskau und Batumi am Schwarzen Meer, landet Katie mit ihrer Familie in der nordirischen Hauptstadt Belfast, in der ihr Vater 1993 als Herzchirurg einen Job angeboten bekam. Vier Jahre später zog es die Meluas dann wieder einmal in die Ferne. Von Belfast verschlug es sie direkt nach London, genauer gesagt in den Südosten der britischen Kapitale.

Diese Entscheidung war für Katie richtungweisend, denn dort besuchte sie die Brit Performing Arts & Technology School. Mit 15 nahm sie an einem Nachwuchswettbewerb namens „Stars Up Their Nose“ teil. Dort sang sie Mariah Careys „Without You“, das zwar zum Standard-Repertoire bei Castings gehört, die Jury aber doch überzeugen konnte. Zum pekuniären Aspekt des Sieges gesellten sich noch drei Auftritte beim Fernsehsender ITV, wo sie sich einem großen Publikum präsentieren konnte.

Mit 17 nahm Katie ihre ersten eigenen Songs mit Band auf. Zu dieser Zeit wurde auch ein gewisser Mike Batt (schrieb unter anderem die Titelmelodie zu „Wetten dass..?“) auf sie aufmerksam. Zusammen werkelten sie fortan an diversen Songs, die zu Katies klarer Stimme passten. Stilistisch bewegten sie sich dabei im Umfeld von Jazz, Blues und Folk. Sie eiferten Katies absolutem Vorbild Eva Cassidy nach, ohne diese jedoch nur zu imitieren. Ihre rockigen Roots, die sie bei Bands wie Queen verortete, kamen indes jedoch nicht zum Zuge.

Noch bevor Melua ihr Abitur in der Tasche hatte, war Batt von ihrem Talent restlos überzeugt und bot der blutjungen Chanteuse einen Vertrag über sage und schreibe fünf Alben bei seinem Label Dramatico an. Bevor auch nur ein Ton der Newcomerin auf Silberling erschien, performte sie dann bereits im altehrwürdigen Sheperds Bush Empire in London. Trotzdem wollte keine Plattenfirma, bei der sie vorspielte, ihr Debüt-Album rausbringen. So entschloss sich Batt, das enorme Risiko einzugehen und es auf eigene Faust zu versuchen. Die Sache kam ins Rollen und „Call Off The Search“ knallte nachhaltig in die UK-Charts und kletterte bis auf die Pole Position.

Wohlwollende Meinungen bescheinigen der Platte einen warmen, wohlklingenden Touch. Die unvermeidlichen Vergleiche mit jungen Nachwuchs-Sängerinnen wie Norah Jones, Joss Stone und anderen bleiben freilich nicht aus, ändern jedoch nichts daran, dass zumindest in Großbritannien ein neuer Star am Musikhimmel aufgetaucht ist. Aber auch im restlichen Europa ist Katie Melua inzwischen angekommen, was beachtliche Chartpositionen bestätigen.

Mit verspieltem Gesang und einer lethargischen Orchesterbegleitung präsentieren sich die Songs „The Closest Thing To Crazy“ und „Learnin’ The Blues“. Das genaue Gegenteil dazu ist dann der Song „My Aphrodisiac Is You“, ein erotischer Song, der Bar-Atmosphäre versprüht. Der Lounge-Track „Blame It On The Moon“, der verträumt-romantische Titelsong “Call Of The Search”, der freche Blues “Crawling Up A Hill” oder “I Think It’s Going To Rain Today”, eine Coverversion des Randy Newman Songs machen das Debüt-Album von Katie Melua zu einem wahren Hörerlebnis der entspannten Art.

Und da der Vertrag für vier weitere Alben ja wie schon erwähnt unter Dach und Fach ist, kann man sich jetzt schon auf folgende, höchst hörenswerte Alben der unglaublich talentierten Wahlengländerin freuen, die jetzt schon zu den ganz Großen der heutigen Musikgeschichte zählt.