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Mit ‘essen’ getaggte Artikel

Fertiggerichte enthalten zu viel Speisesalz

Sonntag, 05. Februar 2012

Die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen testete 117 Fertiggerichte aus dem Supermarkt auf ihren Speisesalzgehalt. Dabei stellte sich heraus, dass der Salzgehalt in 98 Prozent der Fälle eindeutig zu hoch ist.

Wenn wenig Zeit zum kochen bleibt, greifen viele Verbraucher gerne zu Fertiggerichten, bestellen was beim Lieferservice oder holen sich Fast Food. Fertiggerichte sind schnell im Wasserbad oder in der Mikrowelle heiß gemacht und verzehrfertig. Doch nun schlägt die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfahlen Alarm. Schon ein Fertiggericht enthält meist die Tagesdosis an Speisesalz.

Insgesamt 117 Tellergerichte wurden für die Studie auf ihren Salzgehalt getestet, das Ergebnis ist erschreckend. 98 Prozent der Fälle übersteigen die empfohlene Tagesration an Salz, die bei Erwachsenen bei sechs Gramm liegt. Diese Mengen sind ungesund: Mit zu viel Salz ist nicht zu spaßen, Herz-Kreislauferkrankungen können die Folge sein.

Salzgehalt für Verbraucher unklar
Ebenfalls wurde bemängelt, dass auf kaum einem Fertigprodukt der Salzgehalt ersichtlich angegeben wird. Erst, wenn man die Nährwerttabelle studiert und den angegebenen Natriumwert mit dem Faktor 2,54 multipliziert erhält man den enthaltenen Wert an Speisesalz.

Dies sei für die Verbraucher irreführend, so die Verbraucherzentrale. Ab 2016 sind Hersteller dazu verpflichtet den Salzgehalt pro hundert Gramm und pro Portion deutlich auf den Verpackungen anzugeben, doch Verbraucherschützer fordern die Umstellung der Angaben sofort. Dabei testete die Verbraucherzentrale bereits vor anderthalb Jahren die Salzmengen in Fertigprodukten. Schon damals war das Ergebnis alarmierend. Anscheinend haben die Hersteller nichts dazugelernt.

Nudelgerichte sind jedoch besser als ihr Ruf
Die Stiftung Warentest hingegen hat herausgefunden, dass fertige Nudelgerichte besser als ihr Ruf sind. Im Test sind zwei Gerichte durchgefallen, 13 bekamen die Note Gut.

Weihnachtsplätzchen backen: Zwei Rezepte zu Weihnachten

Freitag, 23. Dezember 2011

In der Adventszeit und kurz vor Weihnachten sind selbst gebackene Plätzchen sehr beliebt – nicht nur bei Kindern. Wir haben für Sie zwei Rezeptklassiker zusammengestellt, womit ihnen die Plätzchen garantiert gelingen.

Zimtsterne
Zimtsterne sind die Weihnachtsplätzchen schlechthin. Damit auch sie ihre Lieben mit dem leckeren Weihnachtsklassiker überraschen können, hier das Rezept mit ein paar kleinen Tipps für besseres Gelingen.

Zutaten:
- 100 g Haselnüsse (fein gemahlen)
- 2 Eier Größe M (davon nur das Eiweiß)
- Eine Prise Salz
- ½ Teelöffel Zitronensaft
- Das Mark einer Vanilleschote
- 125 g Zucker
- 1 Teelöffel Zimt
- 125 g Mandeln (gemahlen)
- Zucker zum ausrollen

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Währenddessen das Eiweiß, eine Prise Salz und Zitronensaft steif schlagen. Den Zucker ein rieseln lassen und weiterschlagen bis er sich gelöst hat. 3 EL Eischnee zurückstellen. Das Mark einer Vanilleschote, Zimt, Nüsse und 100 g Mandeln unterrühren. Der Teig muss nun für ca. zwei Stunden in den Kühlschrank.

Auf einer mit Zucker bestreuten Fläche den Teig ca. 3/4 cm dick ausrollen. Mit einem in Zucker getauchten Ausstecher Sterne ausstechen und auf Bleche mit Backpapier setzten. Zurückgestellten Eisschnee mit einigen Tropfen Wasser verrühren, die Sterne damit bestreichen. Die Plätzchen müssen nun im vorgeheizten Ofen bei 120° C (Gas 1, Umluft 10-12 Min. bei 140 C) auf der untersten Schiene 15 Minuten backen. Die Plätzchen vorsichtig aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Weihnachtsplätzchen wie Herzen
Wie wäre es als kleine Alternative, wenn Sie statt Sterne Herzen ausstechen. Zimtherzen hat nicht jeder und die sind mit Sicherheit ein kleiner Hingucker.

Das zweite Rezept, das wir uns für Sie ausgesucht haben, ist der klassische Mürbeteig. Aus ihm lassen sich zahllose Variationen an Plätzchen herstellen. Das Grundrezept lautet wie folgt:

Zutaten:
- 500 g Mehl
- 200g Zucker
- 250g Butter
- 2 Eier
- Das Mark einer Vanilleschote
- 1 Päckchen Backpulver
- Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Teig Zucker, Vanillemark und Butter mit den Eiern schaumig rühren, Mehl mit Backpulver mischen und zufügen.

Für eine Weihnachtliche Note lassen sich jetzt Zahlreiche Zutaten hinzu geben. Zum Beispiel Mandeln, Zimt, Schokoladenraspeln. Wenn die Plätzchen für erwachsene gedacht sind kann auch ein kleiner Schuss Likör rein.

Den Teig rollen Sie auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und können mit unterschiedlichen Förmchen Plätzchen Ihrer Wahl ausstechen. Gebacken werden die Plätzchen auf einem mit Backpapier belegtem Blech, bei 200 Grad für 15 Minuten.

Nach dem backen könne die Plätzchen noch nach Wunsch verziert werden. Sie können sie mit Schokolade überziehen, mit Mandeln oder Nüssen verzieren, bunter Streusel drauf streuen oder mit Zuckerguss verzieren. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Wer seine Förmchen nicht nur im Winter zum Einsatz kommen lassen möchte, der kann im Sommer auch mal Muffins in Plätzchenformen backen. So bekommen die Muffins außergewöhnliche Formen und werden zum Hingucker. Gerade Sterne und Herzen machen sich zu jeder Jahreszeit gut. Einfach mal ein paar Muffinrezepte ausprobieren!

Wir hoffen dass für jeden die passende Idee dabei war und Sie Freude beim backen haben!

Fast Food macht depressiv

Freitag, 28. Januar 2011

Fast Food wie Pizza und Burger scheinen kurzfristig glücklich zu machen, schlagen sie doch mit vielen Kalorien und einer Vielfalt an Geschmack und schneller Verfügbarkeit zu. Doch schlechte Ernährung kann depressiv machen, geht aus einer spanischen Studie hervor.

Wer sich schlecht ernährt, könnte als Folge nicht nur an Übergewicht und Nährstoffmangel leiden, sondern auch an Krankenheiten wie Depressionen. Spanische Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren im Fast Food depressiv machen kann, geht aus der Studie vor, die im US-Online-Journal “PLoS ONE” veröffentlicht wurde. Wer viele industriell hergestellte Fertigbackwaren und Fertiggerichte konsumiere, habe ein bis zu 48 Prozent höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken.

Die spanischen Wissenschaftler behaupten einen Zusammenhang zwischen den radikal veränderten Essgewohnheiten und den depressiven Verstimmungen festgestellt zu haben. Der Konsum an Fast Food Produkten steige in Industrienationen, insbesondere auch in nördlichen Ländern. In nördlichen Ländern komme auch der Mangel an Licht hinzu, erläuterte Almudena Sanchez-Villegas von der Universität Las Palmas auf Gran Canaria. Menschen in südlichen Ländern hingegen leiden weniger an Depressionen: Das liege an der mediterranen Küche, sowie aber auch am Klima, das den Menschen mehr Licht beschert.

Die Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas untersuchten unter der Leitung von Miguel Angel Martinez-Gonzalez sechs Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 12.000 Probanden.

Gesundes Fast-Food essen

Mittwoch, 25. August 2010

Fast-Food erfreut sich weltweit größter Beliebtheit, insbesondere bei jüngeren Menschen sind insbesondere zwei große Fast-Food-Ketten erfolgreich. Doch alle wissen auch: Fast-Food kann dick machen und ist bei sehr häufigem Verzehr sogar ungesund. Ähnlich verhält es sich mit Fast Food vom Italiener oder Chinesen: Dick belegte Pizzen und leckeres chinesisches Essen können bei falscher Auswahl á la carte eine Kalorienbombe sein, die Diäten zur Folge hat. Gleiches gilt für den Döner, der eine Kalorienfalle darstellen kann. Deshalb paar Tipps, wenn mal Lust auf Fast Food aufkommt.

Insbesondere nach einem langen Arbeitstag oder einer langen Woche sehnt man sich nach Entspannung und hat nicht unbedingt Lust in der Küche zu stehen und zu kochen. Zumal die Kreativität nach einem anstregenden Tag zu wünschen übrig lässt. Lösung: Fast Food bestellen. Der Chinese oder Italiener liefert leckeres Essen binnen 30 Minuten, oder man setzt sich ins Auto und holt Burger bei einer großen Fastfood-Kette. Doch wie meidet man Kalorienbomben und reduziert die gesundheitlichen Sünden beim Verzehr von Fast-Food?

Beim Chinesen sollte auf gebratene Speisen verzichtet werden: Gebratene Ente, gebratene Nudeln, gebratenes Hähnchen – das alles wird zumeist mit viel Fett zubereitet, was eine Kalorienbombe darstellt. Lieber auf gebackenes chinesisches Essen zurückgreifen. Auch gekochtes Hühnchen mit Gemüse und Reis stellt gesundes Fastfood dar.

Beim Italiener mögen es die Deutschen insbesondere bunt und umfangreich: Doppelt Käse, alles erdenkliche an Zutaten – je mehr, desto besser. Doch insbesondere der Käse schlägt böse zu und beinhaltet viele Kalorien. Lieber eine klassische Margarita nehmen, nach Wunsch mit Gemüse.

Bei Burger-Buden sollte auf Maxi-Menüs verzichtet werden: Denn eine große Portion Pommes und ein Softdrink beinhalten hunderte Kalorien. Ein Burger schmeckt viel besser, wenn dazu ein Wasser getrunken wird. Notfalls eine Light-Version des Softdrinks nehmen oder direkt zum Apfel- oder Orangensaft greifen. Was den Burger angeht: Auf extra Käse oder extra Bacon verzichten, denn die vervielfachen den Kalorienanteil eines Burgers. Zudem hat gegrilltes Fleisch weniger Fett als gebratenes Fleisch.

Beim Türken nebenan sollte zur normalen Dönergröße gegriffen werden. Die großen Döner machen mehr als satt – lassen Sie mal den normalen Döner sacken, denn der macht auch satt. Die Kaloriengefahr beim Döner besteht zudem in der Soße: Lieber weniger Soße, dann verzehrt man weniger Kalorien und schmeckt mehr von Fleisch und Gemüse.

54 Hot Dogs in zehn Minuten

Montag, 05. Juli 2010

Die USA sorgt mit Wettessen wieder für Aufsehen: Ein Kalifornier vernaschte 54 Hot Dogs in nur zehn Minuten. Der Gewinner heißt Joey Chestnut und bekam für die Leistung im Hotdog-Schnellessen ein Preisgeld in Höhe von 20.000 US-Dollar.

Der 26-Jährige bereits vier Mal beim Hot Dog-Wettessen angetreten und gewann den Wettbewerb zum vierten Mal in Folge. Im letzten Jahr schaffte der Hotdog-Vernichter 68 Hotdogs in derselben Zeitspanne. Neben dem Preisgeld erhält der Sieger den “Senfgelben Internationalen Gürtel”. Auf den zweiten Platz kann sich der Vize-Hotdog-Vernichter Tim “Eater X” Janus mit nur 45 Hot Dogs rühmen. Den dritten Platz belegte Patrick “Deep Dish” Bertoletti mit 37 Hotdogs.

Bei dem Hotdog-Wettbewerb wird von den Körpern der Teilnehmenden eine Höchstleistung gefordert. So wird den Teilnehmern Wasser zur Verfügung gestellt, um den trockenen Mund anzufeuchten. Das Brot soll dadurch schneller geschluckt werden können.

Bereits seit 1916 veranstaltet die Imbiss-Kette Nathan’s den Hotdog-Wettbewerb. Jährlich wird das große Fressen am amerikanischen Nationalfeiertag in New York City abgehalten. Wer sich übergibt, verliert.

Amerikanischer Hot Dog
Der amerikanische Hot Dog besteht aus einer heißen Brühwurst und einem zweigeteilten getoasteten Weizenbrötchen. Dabei wird nach der amerikanischen Zubereitungsart die Wurst gegrillt.

Als Zutat für den amerikanischen Hot Dog dienen Gurkenscheiben, Relishes und Rostzwiebeln, die im Brötchen verteilt werden. Abgerundet wird der Hot Dog durch eine Soße – zumeist Senf, im speziellen Yellow Mustard. Seltener sind Tomatenketchup und Mayonnaise beim Ami-Hotdog zu finden. Häufig wird der Hot Dog in den USA mit Sauerkraut gegessen. Die Vielfalt ergibt sich durch Ergänzungen wie Jalapeños, Käse und Chilli con Carne, die zum oder mit dem Hot Dog serviert werden.

Joghurt selber machen: Tipps und Anleitung

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die Milchpreise steigen, die Preise für Jogurt auch. Da ist es angesagt, Jogurt selber zu machen. Zumal selbstgemacher Jogurt besser schmeckt und selbst bestimmt werden kann, welche Zutaten dem Jogurt zugegeben werden. Die Beliebtheit nach Joghurts steigt, so auch die Nachfrage nach Joghurt Maschinen. Doch was viele nicht wissen: Um Joghurt selber zu machen, bedarf es nicht unbedingt einer Joghurt Maschine.

Eine Joghurtmaschine ist etwas für Faule: Sie hält den Joghurt gleichmäßig über mehrere Stunden warm, so dass sich der Joghurt entwickeln kann. Doch wer etwas geschickt ist, kann auch seinen Joghurt mit einem Kochtopf zubereiten.

Man kauft sich seinen Lieblingsjogurt im Supermarkt und vermischt ihn mit einem Liter Milch. Insbesondere lassen sich dadurch die probiotischen Kulturen züchten, so dass man viel Geld sparen kann, wenn man den Jogurt selber macht. Als Ausgangsbasis kann jeglicher Jogurt gekauft werden. Probiotische Kulturen in einem Markenjoghurt können über Nacht durch die Wärme ganz einfach “nachgezüchtet” werden. So kann ein Markenjoghurt günstig und schnell vervielfältigt werden. Wem der Jogurt aus dem Supermarkt zu langweilig ist, kann ihn ja mit Kiwi, Bananen oder Mango aufpeppen. Kurz im Kochtopf aufgekocht, wird der komplette Kochtopf in Tücher eingewickelt, um die Wärme zu speichern. Am besten wird der selbstgemachte Joghurt über Nacht stehen gelassen: Morgens steht dann der selbstgemachte Joghurt bereit!

Auch Bio ist möglich
Wer keinen favorisierten Joghurt mit probiotischen Zusätzen aus dem Supermarkt hat, kann auch einfach auf Naturjoghurt zugreifen. Auch hier gilt, dass der Naturjoghurt als Grundlage zum Züchten des eigenen Joghurts dient. So kann auch echter Bio-Joghurt nachgezüchtet werden. Voraussetzung ist, dass der Bio Joghurt mit Bio Milch vermischt wird. Dem Naturjoghurt können Zutaten nach Belieben zugegeben werden. Besonders einfach: Marmelade zugeben und kleingeschnitte Früchte wie Kirschen, Erdbeeren oder Himbeeren. Auch hier gilt wie bei der ersten Variante des selbstgemachten Jogurts: Kurz aufkochen, in Tücher einwickeln und über Nacht warm halten.

Joghurtmaschine
Für die faulen Liebhaber des Joghurts empfiehlt sich eine Joghurtmaschine. Das lästige Warmhalten entfällt, da die Maschine den selbstgemachten Joghurt bis zu zwölf Stunden lang selbstständig und gleichmäßig mit Wärme behandelt. Zudem bieten viele Joghurtmaschinen Portionsgläser, in die der selbstgemachte Joghurt direkt abgefüllt werden kann. So steht der Jogurt am nächsten Morgen bereits portioniert zur Verfügung. Auch das lästige Abwaschen des Topfes wie bei der Kreativmethode entfällt.