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Mit ‘fernsehen’ getaggte Artikel

Supertalent: Menowins Bruder verpasst seine Chance

Sonntag, 31. Oktober 2010

Das Supertalent konnte am Samstag einen neuen Zuschauerrekord erreichen. Das wird wohl auch an Menowins Bruder gelegen haben. Doch Robert Fröhlich kam nicht weiter, die Jury bestehend aus Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell, erteilte ihm eine Absage.

Menowin Fröhlich dürfte vielen noch ein Begriff sein: Der schillernde Zweitplatzierte aus der letzten Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar”. Nun kommt sein Bruder: Robert Fröhlich. Es gab sogar Lob: „Du hast einen schönen Sound in der Stimme, triffst nur die Töne nicht ganz“, so Bohlen. Juror Bruce war da kritischer: „Ein Beatboxer und ein Sänger sind einfach eine schlechte Kombination, weil der Beatboxer viel zu dominant ist“, urteilte Bruce. Die Jury entschied, ihm eine zweite Chance zu geben, jedoch ohne seinen Beatbox-Freund. Seine zweite Chance lehnte er ab: „Ohne meinen Freund, mit dem ich mit der Musik angefangen habe, mache ich nicht weiter“, beteuerte Robert Fröhlich.

Insgesamt schien die letzte Ausgabe von Supertalent etwas außergewöhnlich zu sein. So stellte sich auch ein fünfjähriger Michael Jackson-Imitator vor, der die Tanzschritte des verstorbenen „King of Pop“ nahezu perfekt performte. Für den kleinen Berdan hatte Dieter Bohlen auch einen entsprechenden Spruch parat: Ihm habe „diese absolute Sicherheit, wie du deinen kleinen Pillermann gefunden hast,” gefallen.

Der Auftritt von Jesse Fischer hingegen ging voll in die Hose, im warsten Sinne des Wortes. Nachdem er eine liebevolle Grußkarte an Sylvie überreichte, versuchte Jesse fast nackt mit einer “Werbung” für Buttermilch für sein Talent zu begeistern. Die Milch lief in die Hose, das Publikum buhte und die Jury entsetzt war entsetzt. Doch auch hier gab die Jury dem Kandidaten eine zweite Chance: Nun versuchte er mit seinem durchtrainierten Body begeisternde Tanzeinlagen hinzulegen. Doch diese Show brachte Jesse bereits in der letzten Staffel, folglich war auch das Publikum vor Begeisterung nicht vom Stuhl gefallen. Zum Schluss gab es noch eine Belehrung von Dieter Bohlen, wie man Frauen eroberte und eine Abfuhr von Sylvie: “Es klappte letzte Jahr nicht, heute nicht und nächstes Mal auch nicht”. Beleidigt und ausfallend verließ der Kandidat die Bühne.

TV-Konsum steigt in Deutschland

Mittwoch, 06. Januar 2010

Der Fernsehkonsum in Deutschland steigt wieder. Erstmals eit drei Jahren nahm der TV-Konsum wieder zu und erreichte das Niveau von 2006. Die Deutschen verbringen wieder mehr Zeit vor dem Fernseher.

Dreieinhalb Stunden verbringt im Durchschnitt ein Deutscher vor dem Fernseher, veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Media Control. Insbesondere auch die werberelevante Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist gestiegen. Dabei sind Experten davon ausgegangen, dass die werberelevante Zielgruppe permanent sinken werde, da sich die jungen Leute eher dem neuen Medium Internet widmen würden.

Auch innerhalb Deutschlands gibt es Unterschiede im Fernseh-Konsum. Im Süden wird am wenigsten ferngesehen. Im Osten läuft das Fernsehen hingegen am längsten: Brandenburger führt dabei den ersten Platz an: Die Brandenburger verbringen täglich 262 Minuten vor dem Fernseher. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 212 Minuten. Auf den weiteren Plätzen folgen Sachsen-Anhalt (254 Minuten) und Thüringen (252 Minuten).

Altersbeschränkung für die “Simpsons”

Mittwoch, 25. November 2009

Die erfolgreiche US-Trickfilmserie “Simpsons” erfreut sich international größter Beliebtheit. Doch in der Schweiz fallen die Simpsons ab sofort unter eine Altersbeschränkung. Vor der Ausstrahlung der Simpsons will das Schweizer Fernsehen jedes Mal eine Jugendschutzwarnung ausstrahlen. Die Serie ist damit in der Schweiz erst ab zwölf Jahren geeignet. Der Redaktionsleiter des SF kündigte für die Zukunft noch schärfere Maßnahmen an.

Aulöser ist eine Beschwerde einer Zuschauerin: Sie hatte bei den “Simpsons” grobe Gewalt- und Pornografiedarstellungen festgestellt. Sie forderte das Schweizer Fernsehen dazu auf, die Ausstrahlung der Serie zu stoppen oder zumindest in den späten Abend zu verlegen. Dem Wunsch konnte der Sender nicht nachkommen, wird der Serie Simpsons aber künftig eine Jugendschutzwarnung voransetzen, verriet SF-Sprecher Ombudsmann Achille Casanova.

Besonders verärgert wurde die Zuschauerin durch eine schriftliche Antwort des Senders. Die “Simpsons” seien sehr beliebt und würden auch von kleinen Kindern geschätzt, weshalb die Serie “in Ordnung” sei, soll die Zuschauerin geäußert haben. Der zuständige Redaktionsleiter hat sich für diese Aussage entschuldigt.

In Deutschland laufen die “Simpsons” im Vorabendprogramm von ProSieben.

Michelle Hunziker Comeback bei RTL?

Freitag, 31. Juli 2009

Die ehemalige “DSDS”-Moderatorin Michelle Hunziker steht in Verhandlungen mit “RTL” und könnte bald wieder im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Dabei könnte die Blondine sogar eine eigene Sendung erhalten.

Dabei könnte Hunziker nicht nur eine eigene Show bekommen, sondern auch noch als Moderatorin für “Deutschland sucht den Superstar” in Frage kommen, will die Bild erfahren haben. Auch für die Moderation der neuen “Let’s Dance”-Staffel steht die 32-Jährige im Gespräch.

Momentan verhandelt der Sender mit Michelle über eine zukünftige Zusammenarbeit: “Ja, seit ihrer Zeit bei ‘DSDS’ stehen wir mit Michelle Hunziker im engen Kontakt. Wir würden sehr gerne im Showbereich wieder mit ihr zusammenarbeiten. Es ist aber noch nichts spruchreif”, äußerte die Sprecherin Anke Eickmeyer.

Trotzdem sei Rückkehr der Ex von Eros Ramazzotti ins deutsche Fernsehen ist noch nicht ganz sicher. “Ich würde gerne wieder in Deutschland arbeiten, aber meine Engagements und Termine in meiner Heimat lassen das nicht zu”, sagte Michelle Hunziker in einem früheren “Bild”-Interview.

Fernsehen gegen schlechte Laune

Samstag, 29. November 2008

Wer unzufrieden ist, schaut bis zu 30 Prozent mehr Fernsehen. Zu diesem Ergebnis kamen zwei Sozialogen von der Universität Maryland in den USA. Ein glücklicher Amerikaner hingegen beschäftigt sich eher mit Lesen, Freunden, Familie oder geht auch häufiger in die Kirche.

“Die Kiste” sei so anspruchslos, dass auch “Menschen mit weniger Sozialkompetenz” sich ihr zuwenden können. Dauerhafte Unzufriedenheit mache soziale Kontakte schwer oder unmöglich, äußerte einer der Wissenschaftler. Dennoch könne sogar der unglücklichste Amerikaner problemlos zur Fernbedienung greifen und sich vom Fernsehen erfolgreich unterhalten lassen.

Die Studie liefert auch Ergebnisse über das Verhalten in Ehen. Wer in einer Beziehung nicht glücklich ist, wendet sich ebenfalls häufiger dem Fernseher zu. Glückliche Paare beschäftigen sich hingegen um circa 30 Prozent mehr mit Sex, Zeitung lesen oder zur Kirche zu gehen.

Die Soziologen John P. Robinson und Steven Martin untersuchten jahrzehntelange Tagebucheintragungen von etwa 45.000 Amerikanern. Das Ergebnis erschien in der Dezember-Ausgabe des Journals “Social Indicators Research”.

Schlaf, Arbeit, TV: Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen

Montag, 17. Oktober 2005

Gewusst haben wir es immer – am meisten Zeit unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Mehr als 24 Jahre Bettruhe gönnt sich der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben. Auch das haben wir geahnt: Rund sieben Jahre und damit weniger als ein Drittel dieser Zeit (für viele dennoch zuviel) verwenden wir, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Neu jedoch ist, dass wir mit fünf Jahren und sechs Monaten mittlerweile ein halbes Jahr länger fernsehen als wir für das Essen aufbringen. Aber immer noch besser als die zwei Jahre und zwei Monate, die wir in das Anrichten unserer Speisen investieren.

Auch dem Liebling der Deutschen wird viel Zeit geschenkt – zwei Jahre und sechs Monate sitzen wir in unserem Leben durchschnittlich in einem Auto, davon jedoch sechs Monate im Stau. Deutlich weniger Zeit verbringen wir mit unseren Kindern – lediglich neun Monate unseres Lebens spielen wir mit ihnen. Dieselbe Zeit investieren wir auch für das Waschen und Bügeln oder den Weg zur Arbeit. Selbst dem Putzen der Wohnung wenden wir mit 16 Monaten deutlich mehr Zeit zu.

Allein die Arbeitspausen addieren sich auf acht Wochen, zwei Wochen mehr, als wir uns beim Vorspiel vergnügen. Schlechtes Zeichen für die Kirchen – nur ein Drittel dieser Zeit (zwei Wochen) beten wir. Auch das Küssen summiert sich auf zwei Wochen – unsere sexuellen Höhepunkte addieren sich immerhin noch auf 16 Stunden und sind damit das Schlusslicht der ungewöhnlichen Zeitbilanz, die im aktuellen „GEO Wissen“ mit dem Titel „Zeit – Das ewige Rätsel“ präsentiert wird.

Grundlage der für Frauen und Männer gleichermaßen aufgestellten Bilanz sind jüngste Zeitbudget-Erhebungen vom Statistischen Bundesamt sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und Daten von BBC. Übrigens sitzen wir rund sechs Monate auf der Toilette – genug Zeit, um solche Dinge zu lesen und uns zu fragen, ob Wissenschaftlern eigentlich nie langweilig wird.