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Mit ‘geld’ getaggte Artikel

Krankenkassen wollen Beiträge senken

Freitag, 22. Juli 2011

Die Turbo-Konjunktur ist auch bei den Krankenkassen angekommen. Diese wollen jetzt ihre Mitglieder entlasten und Beiträge senken. Experten rechnen jedoch damit, dass langfristig höhere Beiträge an die Krankenkassen bezahlt werden müssen. Es wäre also lediglich eine kurze Entlastung an die Versicherten.

Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds sind auf einem Milliardenniveau, weshalb seit Wochen öffentlich eine Diskussion über die Senkung von Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassen geführt wird. Viele Krankenversicherungen wollen die angesparten Milliarden nicht auf der hohen Kante liegen lassen. So hat die Barmer GEK vor, im kommenden Jahr auf Zusatzbeiträge zu verzichten.

Experten jedoch kritisieren die geplanten Entlastungen, denn in Zukunft sei mit noch höheren Beiträgen an Krankenkassen zu rechnen. So nennt Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery höhere Ausgaben aufgrund des medizinischen Fortschritts und wegen der steigenden Zahl älterer Patienten, erklärte er gegenüber der Ulmer “Südwest Presse”. Sollte der Turbo-Boom der deutschen Wirtschaft ein Ende finden, “dann wäre es klug, wenn es Reserven gäbe, um nicht hektisch reagieren zu müssen”, fügte er hinzu.

Jedoch gibt es auch Experten, die anderer Meinung sind: “Der Gesundheitsfonds ist keine Sparkasse”, so der Angriff der des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung. “Zusatzbeiträge vermeiden oder Beiträge zu senken wäre besser, als über die gesetzlichen Vorgaben hinaus Beitragsgelder im Fonds anzusammeln”, sagte Sprecher Florian Lanz.

Krankenversicherung: Auch Studenten zahlen drauf

Donnerstag, 13. Januar 2011

Die Wirtschaft wächst wie seit Jahren nicht mehr, propagiert die Politik, während die Gewerkschaften den Aufschwung bei einem Großteil der Bevölkerung nicht sehen. Viel mehr sind im Jahr 2011 viele Bürger von steigenden Kosten betroffen. Unter anderem steigt der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung von 14,9 auf 15,5 Prozent. Auch Studenten müssen für ihre studentische Krankenversicherung ab Januar 2011 mehr Geld zur Seite legen. Im April 2011 erfolgt dann eine weitere Beitragserhöhung für die studentische Krankenversicherung.

Wer studiert und über 25 Jahre alt ist, kann nicht mehr über seine Eltern krankenversichert sein. Ein vergünstigter Tarif, die studentische Krankenversicherung, ermöglichte Studierenden eine bezahlbare Krankenversicherung. Doch auch Studenten müssen ab Januar 2011 tiefer in die Tasche greifen: Für die Krankenversicherung fallen 55,55 Euro an, hinzu kommt der Beitrag zur Pflegeversicherung in Höhe von 9,98 Euro bzw. 11,26 Euro für Studenten ohne Kind ab einem Alter über 23 Jahren. Somit müssen kinderlose Studenten ab 25 Jahren in diesem Jahr 66,81 Euro pro Monat für die studentische Krankenversicherung bezahlen.

Noch teurer ab Sommersemester 2011
Zum kommenden Sommersemester 2011, ab April 2011, werden die Beiträge für die studentische Krankenversicherung erneut angehoben. Grund ist die Erhöhung des Bafög-Satzes zum Sommersemester 2011, weshalb sich die Bemessungsgröße von 512 auf 597 Euro der studentischen Krankenversicherung erhöht und somit für alle Versicherten in einer studentischen Krankenversicherung höhere Beiträge anfallen. Somit gilt ab April 2011 ein neuer pauschaler Beitrag für die Krankenversicherung für Studenten: 64,77 Euro für die Krankenversicherung sowie der Beitrag zur Pflegeversicherung pauschal 11,64 Euro bzw. 13,13 Euro für kinderlose Studenten oberhalb des 23. Lebensjahres. Somit müssen kinderlose Studenten ab 25 Jahren, die nicht mehr über die Krankenversicherung der Eltern mitversichert sein können 77,90 Euro berappen.

Fristen beachten
Sparen können Studenten, wenn sie unter 25 Jahre alt sind und sich über die Familienversicherung krankenversichern lassen können. Für Studenten ab einem Alter von 25 Jahre tickt jedoch die Uhr: Die Versicherungspflicht muss nicht nur selbst getragen werden – die studentische Krankenversicherung greift nur bis zum 14. Fachsemesters und auch nur bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. Wer mehr als 14 Semester studiert oder über 30 Jahre alt ist, für den gelten die allgemeinen Bedingungen der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung. Das geht in der Regel mit höheren Kosten einher.

Frauen mit viel Geld leben länger

Donnerstag, 05. August 2010

Hohes Einkommen lässt Frauen länger leben. Frauen, die in ihrem Leben gut verdient haben, haben eine höhere Lebenserwsartung als “ärmere” Frauen, fand eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) heraus. Das hänge mit dem Bildungsgrad zusammen: Gebildetere Frauen achten mehr auf ihre Gesundheit und bewegen sich mehr, weshalb sie im Schnitt drei Jahre länger leben. Vorangegangene Studien haben bei Männern bewiesen, dass ein höheres Einkommen ebenfalls zur höheren Lebenserwartung führt. Bei Männern ist der Effekt jedoch doppelt so stark.

Frauen leben länger, die zu den oberen zehn Prozent in der Einkommensverteilung (4000 bis 5000 Euro Monatseinkommen) gehören. Im Durchschnitt leben diese Frauen drei Jahre länger als “ärmere Frauen” aus dem Bereich der unteren zehn Prozent (weniger als 1000 Euro Einkommen). Das liege jedoch nicht etwa daran, dass sich Frau mehr Schuhe und Taschen kaufen könnte und glücklicher wäre. Viel mehr hänge das mit dem Bildungsstand zusammen, geht aus der Studie hervor. Höher gebildete Frauen achten stärker auf ihre Gesundheit: “Gebildete Frauen rauchen weniger oder bewegen sich mehr”, sagt Friedrich Breyer, Autor der Studie und Professor an der Uni Konstanz. Das könnte der Grund für die höhere Lebenserwartung sein.

Die Studie basiert auf einer Stichprobe der Deutschen Rentenversicherung und umfasst eine Gruppe von Frauen, die mindestens 25 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt hatten und zwischen 1994 und 2005 gestorben sind. Somit könne die Studie beispielsweise keine Angaben zu der Lebenserwartung einer Millionärsgattin machen, die nie gearbeitet hat.

Topverdiener Hollywoods: Die Million-Dollar-Damen

Mittwoch, 04. August 2010

Wer sich in Hollywood rumtreibt, hat monetär gesehen wahrscheinlich eine prall gefüllte Tasche. Das Forbes Magazin analysierte insbesondere die Handtaschen und fand die weiblichen Topverdiener Hollywoods heraus. Das US-Magazin “Forbes” kürte die zehn bestverdienenden Schauspielerinnen Hollywoods. Wer hat zwischen Juni 2009 und Juni 2010 am meisten verdient? Oben an der Spitze findet sich Sandra Bullock.

Wie der Forbes-Liste der bestverdienenden Schauspielerinnen zu entnehmen ist, belegt Sandra Bullock mit 56 Millionen US-Dollar Jahreseinkommen den Platz 1 der weiblichen Topverdiener Hollywoods. Ihre Filme “Selbst ist die Braut” und “Blind Side – Die große Chance” machten die 46-Jährige so erfolgreich wie nie zuvor.

Platz 2 belegt, wer hätte das gedacht, Cameron Diaz. Innerhalb eines Jahres verdiente sie 32 Millionen US-Dollar, muss sich den zweiten Platz jedoch mit Reese Witherspoon teilen. Deshalb entfällt der dritte Platz.

Auf Platz 4 findet sich mit satten 27 Millionen US-Dollar Schauspielerin Jennifer Aniston. Die Kohle scheffelte die Blondine nicht nur mit “Love Happens” und “Der Kautions-Cop”, sondern insbesondere durch ihre alten “Friends”-Auftritte, die zur Zeit verstärkt wiederholt werden und sich erneuter Popularität erfreuen.

Platz 5: Sarah Jessica Parker, bekannt aus “Sex and the City”. Unter anderem die zweite Kinoverfilmung von “Sex and the City” bescherte dem Star Einnahmen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar.

Platz 6 und 7 müssen sich Angelina Jolie und Julia Roberts teilen. Jolie und Roberts verdienten 20 Millionen Dollar in den vergangenen zwölf Monaten. 2009 belegte Jolie Platz eins der “Forbes”-Liste mit einem Einkommen von 27 Millionen Dollar – ein Abstieg für die Brünette. Julia Roberts konnte ihr Einkommen halten.

Platz 8 geht an Drew Barrymore, die 35-jährige Schauspielerin soll 15 Millionen Dollar im Jahr verdienen. Platz 9 geht an Meryl Streep: Die 61-Jährige kassierte in den letzten 12 Monaten 13 Millionen US-Dollar. Platz 10 geht an Kristen Stewart – mit nur 20 Jahren verdiente Stewart 12 Millionen US-Dollar. Zu verdanken hat sie das dem erfolgreichen Film Twilight.

Singles konsumieren nach Lust und Laune

Freitag, 08. Januar 2010

Bei Alleinstehenden sitzt das Geld locker. Anders hingegen bei Männern und Frauen, die sich in einer Beziehung befinden. Eine Studie hat ergeben, dass nur zwölf Prozent der Menschen in Partnerschaft ihr Geld sofort wieder ausgeben. Anders jedoch die Singles: Fast 25 Prozent des Singles geben ihr Geld sofort aus.

Sparen ist bei Singles auch nicht so angesagt wie bei vergebenen Herzen: Fast jeder fünfte Single (17,8 Prozent) behauptet, er kaufe “nach Lust und Laune” und denke nicht ans Sparen. So denken auch nur 8,8 Prozent der liierten Männer und Frauen. Besonders auffällig bei den Singles: 28 Prozent verrieten, dass sie mehr Geld ausgeben als ihnen zur Verfügung steht. Möglich machen das günstige Kredite und “Null-Prozent-Finanzierungen” des Einzelhandels. In einer Partnerschaft ist man hingegen vernünftiger: Jeder Fünfte (21,5 Prozent) überzieht manchmal sein Budget.

Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag der “Apotheken-Umschau” von der GfK Marktforschung durchgeführt. Es wurden 2014 Bürger ab 14 Jahren befragt.

Weniger Millionen: Popstars spüren Wirtschaftskrise

Sonntag, 26. April 2009

Nicht nur der Wert der meisten Unternehmen hat in den letzten Monaten schmerzlich eingebüßt. Auch das Vermögen weltberühmter Stars ist merklich geschrumpft. Die Reichenliste der “Sunday Times” zeigt auf, dass die Wirtschaftskrise auch vor Promis keinen Halt macht, die das Vermögen von 50 britischen Musikmillionären auflistet. Der Grund: Die Stars legten ihr Geld oft in falsche Immobilien und Aktien-Portfolios an.

Der ehemalige Plattenfirma-Boss Clive Calder führt die Liste der Verlierer an. Calder verlor 1,3 Milliarden Pfund. Musicalkomponist Andrew Lloyd-Webber folgt mit 750 Millionen Verlust. Platz drei belegt Paul McCartney – er büßte 60 Millionen Pfund ein, besitzt jedoch noch immer ein Gesamtvermögen von 440 Millionen Pfund (490 Millionen Euro).

Zu den Verlierern der Krise gehören auch Elton John und Robbie Williams. Johns Vermögen schrumpfte um 26 Prozent auf 175 Millionen Pfund. Ex-Take-That-Star Robbie Williams verlor wegen der Wirtschaftskrise 25 Millionen Pfund und verfügt nun “nur” noch über 80 Millionen.  Stark getroffen hat es auch die skandalumwitterte Soulsängerin Amy Winehouse: Ihr Vermögen verringerte sich um die Hälfte auf fünf Millionen Pfund.

Ebenfalls in den Top-Ten sind Mick Jagger und Keith Richards sowie Sting und die Erben des verstorbenen Ex-Beatles George Harrison.