Home | Blog | Themen | Stars | Charts | Sprüche | Filme | Newsticker

Mit ‘geld’ getaggte Artikel

Deutschland ist eine Neidgesellschaft

Sonntag, 01. Februar 2009

Die Deutschen sehen sich selbst als eine Neidgesellschaft an. Eine aktuelle Umfrage ergibt, dass jeder zweite Deutsche meint, in einer Neidgesellschaft zu leben. In Ostdeutschland glauben sogar 57 Prozent an eine Neidgesellschaft.

Neidern begegne man am meisten in der Nachbarschaft (28 Prozent) und am Arbeitsplatz (23 Prozent). 55 Prozent der Befragten äußerten jedoch, dass in gewissen Situationen Neid sogar berechtigt ist. Und zwar, wenn der Nachbar geerbt hat und nicht mehr arbeiten muss oder ein Arbeitskollege für die gleiche Arbeit mehr Geld verdient. Weniger Neid findet sich der Umfrage zufolge in Freundeskreisen (11 Prozent) und mit 4 Prozent ganz selten in der Familie.

Ein Drittel der Befragten gaben an, dass Frauen mehr zum Neid neigen. Sechs Prozent glauben, dass Männer neidischer sind. Die Frauen selbst urteilen über sich (46 Prozent), dass das weibliche Geschlecht neidischer sei.

Die bestbezahlten Frauen aus Hollywood

Samstag, 06. Dezember 2008

Dass Schauspieler aus Hollywood sehr viel Geld verdienen, ist bekannt. Doch wer in Hollywood ist am besten bezahlt? Die aktuelle “Hollywood Reporter”-Liste schafft Abhilfe: Angelina Jolie belegt den ersten Platz.

Für ihre Rolle in “Wanted” erhielt Jolie 15 Millionen Dollar. Experten meinen, dass die “Lara Croft”-Darstellerin in Zukunft bei einem einzigen Kinoprojekt mehr als 20 Millionen verdienen kann. Auch Katherine Heigl ist mit sechs Millionen Dollar Gage für ihre Rolle bei “The Ugly Truth” in der Liste vertreten. Außerdem erhält sie für jede “Grey’s Anatomy”-Episode weiterhin 225.000 Dollar und hat damit den fünften Platz errungen.

Platz zwei belegt Julia Roberts. Mit einer Gage von 15 Millionen Dollar für “Duplicity” ist die 41-Jährige auch nach ihrer Mutterpause mit auf dem höchsten Rang dabei. Den dritten Platz rundet Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon ab. Für die aktuelle Weihnachtskomödie “Mein Schatz, unsere Familie und ich” erhielt sie 14 Millionen Dollar.

Obwohl das letzte Jahr für Cameron Diaz rekordverdächtig war, befindet sie sich zur Zeit auf dem absteigendem Ast: Für “Love Vegas” konnte sie aber immer noch 10 Millionen Dollar einstreichen.

Diese Toten haben 2008 am meisten verdient

Donnerstag, 06. November 2008

Wer ist tot und hat dieses Jahr am meisten verdient? Diese Frage hat sich das amerikanische Magazin “Forbes” gestellt und eine Rangliste mit reichen und berühmten Toten erstellt. So ist Elvis Presley mit 41 Millionen Euro der einkommensstärkste Tote. Marvin Gaye bildet mit “nur” 3,5 Millionen Euro das Schlusslicht.

Platz zwei belegt mit 29 Millionen Euro Charles M. Schultz. Charles M. Schultz war ein US-amerikanischer Comiczeichner und der Erfinder der Comicserie “Die Peanuts”. Heath Ledger starb anfang des Jahres und kämpfte sich als Toter mit 16 Millionen Euro auf den dritten Platz. Leger wurde durch die Verkörperung des Joker in The Dark Knight bekannt.

Platz vier geht an einen Deutschen: Das Genie Albert Einstein verdiente dieses Jahr 14 Millionen Euro, gefolgt von Aaron Spelling (12 Millionen Euro). Platz sechs geht an Dr Seuss (Theodor Geisel) mit 9 Millionen Euro. John Lennon erlangte 7 Million Euro, dicht gefolgt von Andy Warhol. Die vor 46 Jahren verstorbene Marilyn Monroe bringt es immerhin noch auf 5 Millionen Euro. Gerade noch in die Top10 schafft es Steve McQueen mit 4,6 Millionen Euro.

Platz 10 bis 13 gehen an Paul Newman (4 Millionen Euro), James Dean (4 Millionen Euro) und Marvin Gaye mit 3,5 Millionen Euro.

„Goodbye Studiengebühren“ heißt es in Österreich

Donnerstag, 25. September 2008

Um Punkt 23:11 Uhr wurden am Mittwochabend im Parlament in Wien die 2001 eingeführten Studiengebühren wieder abgeschafft. Das Abstimmungsergebnis sorgte für Applaus unter den anwesenden Abgeordneten der SPÖ, FPÖ und der Grünen; auch der eigentlich strikt untersagte Jubel auf der Besuchergalerie wurde ausnahmsweise geduldet. Über die abgeschafften Studiengebühren können sich alle Österreicher, EU-Bürger sowie Konventionsflüchtlinge freuen, die die Mindeststudiendauer eines Studienabschnittes um nicht mehr als zwei Toleranzsemester überschreiten – „Bummelstudenten“ werden also weiterhin zur Kasse gebeten. In Kraft tritt der Beschluss im kommenden Sommersemester (also ab März 2009).

Unklar ist nun, wie die angekündigten zusätzlichen Finanzmittel aufgebracht werden sollen, mit denen man vor allem das Studienplatzangebot erhöhen will. Zudem werden die Zugangsbeschränkungen reduziert; diese gelten künftig nur noch in den medizinischen Fächern und der Psychologie. Kritiker wie der Verfassungsrechtler Walter Berka aus dem Wissenschaftsrat befürchten nun eine drohende Qualitätskrise – Österreich drohe zum „Provinzbahnhof“ zu werden, in dem all jene Studierende unterkommen, die in anderen EU-Staaten keinen Studienplatz erhalten.

Bereits am Mittwochvormittag kündigten die SPÖ und die Grünen zusammen mit Studenten-, Jugend- und Schülervertretungen aller Kritik zum Trotz eine „Goodbye Studiengebühren“-Party ab 21 Uhr an. Begleitet wurde das ganze von einem Public-Viewing der im Fernsehen übertragenen Debatte, denn der Nationalrat tagte vom frühen Morgen bis tief in die Nacht, um ein ganzes Bündel an Beschlüssen noch vor der am Sonntag anstehenden Nationalratswahl durchzupeitschen. Unter anderem wurde dabei der Antrag auf eine Halbierung der Lebensmittelsteuer abgeschmettert, dafür sollen das Pflegegeld und die Pensionen erhöht werden.

(Florian Schmidlechner)

Frauen und Geld: Purer Stress für den Mann

Sonntag, 13. August 2006

Männer leiden stark unter Stress. Besonders im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beklagen sich 69 Prozent über Stress. Ganz oben auf der Stress-Liste steht die Partnerschaft, gefolgt von Geldsorgen.

29 Prozent dieser Männer-Generation klagt über die Partnerschaft als Stressfaktor, berichtet “Best Life” über eine Gewis-Umfrage. 22 Prozent belasten finanzielle Angelegenheiten. Die 10 Jahre jüngere Generation ist fast genau so gestresst: 63 Prozent der Befragten zwischen 30 und 40 Jahren klagt über zu viel Stress. Auch hier die Beziehung mit 34 Prozent ganz oben, gefolgt von Geldproblemen mit 23 Prozent. 19 Prozent fühlen sich im Job überfordert oder sind unzufrieden.

Die entspannteste Männer-Generation sind die jüngsten und die ältesten. Nur rund die Hälfte der 50- bis 65-Jährigen klagt über Stress; und wenn, dann an erster Stelle über Geldprobleme (20 Prozent). Nur 19 Prozent haben Probleme mit ihrer Beziehung. Auch jeder zweite junge Mann zwischen 18 und 29 Jahren klagt über Stress. Hier an erster Stelle jedoch das berufliche Fortkommen (26 Prozent) als Stressfaktor Nummer eins. Das Geld spielt mit 21 Prozent eine nur noch untergeordnete Rolle und die Liebe mit 17 Prozent als Stressfaktor einer mit der letzten Plätze.

Das Institut befragte mehr als 1300 männliche Bundesbürger zu ihren Stress-Faktoren.

Wohin damit? Microsofts Geldsorgen der anderen Art

Donnerstag, 22. Juli 2004

Geldsorgen der etwas anderen Art beschäftigen derzeit Microsoft. Denn der weltweit größte Softwarekonzern hat schlichtweg zuviel davon. Die Lösung: Microsoft will in den kommenden vier Jahren rund 75 Milliarden US-Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) an seine Aktionäre ausschütten – genau so viel wie US-Präsident George W. Bush vom amerikanischen Kongress für seinen Irak-Feldzug erbeten hat. Dazu wird nicht nur die Dividende der einzelnen Aktien von bislang 16 auf nunmehr 32 Cent pro Jahr (also acht Cent pro Quartal) erhöh,t sondern auch noch eine einmalige Sonderdividende in der Höhe von drei US-Dollar pro Aktie im kommenden Dezember ausgezahlt – bei mehr als zehn Milliarden Aktien sind das immerhin rund 32 Milliarden US-Dollar. Weitere 30 Milliarden will der Konzern für den Rückkauf von Aktien verwenden.

Damit kommt der Software-Gigant den Forderungen seiner Aktionäre nach, die sich schon lange eine Beteiligung an den Bargeldreserven der Firma wünschen, die laut Unternehmensangaben 2003 immerhin rund 56 Milliarden US-Dollar ausgemacht haben sollen. Vor allem die Großaktionäre werden von den Ausschüttungen profitieren, allen voran Bill Gates. Er besitzt mit 1,12 Milliarden Papieren 10,4 Prozent der Microsoft-Aktien und darf sich deshalb auf 3,3 Milliarden US-Dollar freuen. Doch auch dieses Geld will er seiner Stiftung mit dem Namen „Bill & Melinda Gates Foundation“ zukommen lassen, die sich vor allem im Kampf gegen Aids und Malaria engagiert. Damit hat Gates bereits 30 Milliarden US-Dollar gespendet, jedes Jahr kommen etwa 1,5 Milliarden hinzu.

Grund für den Geldregen seien firmeneigenen Angaben zufolge die größtenteils beigelegten Gerichts- und Kartellverfahren, womit die juristischen Unsicherheiten des Unternehmens verringert worden wären, sowie das momentane Wachstum in allen sieben Geschäftsbereichen. Dennoch versicherte Steve Ballmer, der Chef von Microsoft, dass weiterhin in allen Bereichen des Unternehmens investiert würde und auch die Forschung und Entwicklung nicht unter diesen Sonderzahlungen leiden werde: „Wir werden weiterhin große Investitionen in allen unseren Sparten tätigen und unsere Stellung als führendes innovatives Unternehmen in der Branche behalten.“

Eine Verarmung Microsofts ist trotz der hohen Ausschüttungen aber nicht zu befürchten. Dem Konzern bleiben Analysten zufolge auch danach noch 24 Milliarden US-Dollar Bargeldreserven übrig. Zudem macht der Konzern einen monatlichen Gewinn von etwa einer Milliarden US-Dollar – aber was bedeuten schon Zahlen…