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Mit ‘george michael’ getaggte Artikel

George Michael: Songs als Gratis-Download

Donnerstag, 11. März 2004

Nach fünf Jahren Wartezeit kommt am Montag, den 15. März das neue Album “Patience” von George Michael auf den Markt. Wie der Sänger im BBC-Programm Radio 1 ankündigte, sei dies sein letztes kommerzielles Album. Zum Abschied sollen die Songs sogar kostenlos im Internet angeboten werden. “Ich bin für meine Talente jahrelang gut bezahlt worden. Ich brauche das Geld der Leute nicht mehr”, begründete der Brite seine Entscheidung. Statt dessen begrüße er es, wenn die Fans die Möglichkeit bekämen, über das Internet für einen guten Zweck zu spenden. Er freue sich auch, nun den Produktionsdruck hinter sich lassen zu können.

Außerdem, so prophezeite der Sänger, werde dann vermutlich sehr bald das Interesse an ihm nachlassen: Wer sich in der modernen Welt nicht in eine Schublade stecken lasse und andere Menschen entweder arm oder reich mache, an dem verliere die Presse schnell das Interesse. “Und dann werde ich ein viel glücklicherer Mann sein.”

Kaum ein anderer Weltstar seines Formats ist bisher so offen mit dem MP3-Format umgegangen wie er. Sein Anti-Kriegssong “The Grave” steht bereits seit dem vergangenem Jahr zum kostenfreien Download auf seiner Homepage. Wann die Songs von “Patience” veröffentlicht werden ist noch nicht bekannt.

Neben dem Album ist seit Anfang März auch seine neue Single “Amazing” erschienen ist. Sie ist “ein Liebeslied für meinen Freund Kenny, darüber, wie er mein Leben verändert hat”, sagte der 40-Jährige. Und es erinnert an Michaels frühere Band Wham! “Ich find’s gut”, so der Musiker. “Am aufregendsten finde ich, dass ich so was 20 Jahre danach noch machen kann. Das ist toll.”

Der britische Popstar begann seine Karriere in den 80er Jahren gemeinsam mit Andrew Ridgeley als “Wham” und hatte große Erfolge mit bekannten Songs wie “Wake Me Up Before You Go Go” und “Last Christmas”. 1986 begann George Michael seine Solokarriere und feierte mit seinen Hits wie “I Want Your Sex” und “Faith” weltweite Erfolge.

George Michael fühlt sich in USA nicht mehr sicher

Samstag, 13. Juli 2002

Weder die neue Single “Shoot the Dog” von George Michael, noch das dazugehörige Video wurde in den USA vermarktet. Trotzdem floriert die Einstellung in Amerika gegen die Song-Satire von George Michael. Ausschlaggebend dafür ist auch das dazugehörige Video, in dem George Michael unter anderem Tony Blair und US-Präsident George W. Bush als homosexuelles Pärchen dargestellt. Die Kritik der amerikanische Presse an George Michael ist mittlerweile so groß geworden, dass er sich nicht mehr in die Staaten traut, wie er jetzt verraten hat.

Das Boulevardblatt «New York Post» schimpfte den Homosexuellen sogar als «Pop-Perversen, dessen Zeit abgelaufen sei» an. Diese feindseligen Berichterstattungen machen ihm Sorge, so Michael im TV-Sender ITV1. Besonders schwer bedrückt habe ihn vor allem der schwulenfeindliche Ton, in dem über ihn und das Video berichtet worden sei. “Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich mich überhaupt nicht mehr äußern darf, nur weil ich vor vier Jahren (…) in einer Toilette in Los Angeles festgenommen worden bin“, so George Michael weiter.

Michael lebt mit seinem amerikanischen Freund Kenny Goss in den USA. 1998 wurde er “wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses” festgenommen.

George Michael – Aufregung und Proteste wegen neuer Single

Montag, 08. Juli 2002

Weder die neue Single “Shoot the Dog” von George Michael, noch das dazugehörige Video wurde in den USA vermarktet. Trotzdem floriert die Einstellung in Amerika gegen die Song-Satire von George Michael.

In dem Video von George Michael werden unter anderem Tony Blair und US-Präsident George W. Bush als homosexuelles Pärchen dargestellt. Wie der TV-Sender «Sky News» auf seiner Website berichtet, gäbe es bei diversen US-Radiostationen Beschwerden von Anrufern, die das Video bereits in Europa gesehen hätten. “Er ist ein Feigling, weil er sich nicht traut, ‘Shoot the Dog’ hier heraus zu bringen“, wird DJ Lisa Stanley zitiert. Würde George Michael mit seinem Song in die USA kommen, würde er “zerissen” werden, heißt es weiter.

Aufregung in Amerika, Boykott in Europa: In Großbritannien haben zahlreiche Radio-Stationen den Song aus der Playlist geschmissen oder erst gar nicht in ihr Programm aufgenommen.

Der Betroffene, George Michael, weiß laut “SUN” folgendes zu sagen: “Ich bin auf keinen Fall anti-amerikanisch. Ich würde mich niemals über eine Nation lustig machen, die solch ein tragisches Erlebnis wie den 11. September erleben musste. Ich bin nicht gegen Amerika, schließlich bin ich sechs Jahre lang in einen Texaner verliebt.”

Die Aufregung der amerikanischen Nation ist mittlerweile so groß, dass einige fordern, die Einreise des Sängers in die USA zu verweigern.