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Mit ‘geschlechtsverkehr’ getaggte Artikel

Studie: Guter Sex in 10 Minuten

Dienstag, 06. Juli 2010

Sex-Klischees besagen, dass guter Sex durch die Dauer des Geschlechtsverkehrs bestimmt ist. Eine Studie beweist etwas anderes: Guter Sex sollte im Durchschnitt 10 Minuten dauern, jedoch 13 Minuten nicht übersteigen. Natürlich gibt es Ausnahmen, dass bestimmte Paare auf Sex stehen, der mit dem sexuellen Vorspiel über mehrere Stunden andauert.

Maximal 13 Minuten sollte guter Sex vollzogen werden, ab dann wird der Geschlechtsverkehr als ermüdend empfunden, fanden US-amerikanische Forscher heraus. “Frühkommer” sind jedoch genau so schlecht im Bett wie “Spätkommer”: Zwei Minuten Sex sind definitiv zu kurz und gelten somit als schlechter Sex. Drei bis sieben Minuten empfanden die Probanden als “akzeptabel” und sieben bis 13 Minuten als “ideal”, verriet der Leiter der Studie, Psychologe Eric Corty von der Staatlichen Universität von Pennsylvania.

Damit konnten die Forscher das Gerücht schwächen, dass das Liebesspiel umso besser ist, desto länger es andauert. Der Leiter der Studie zeigte sich erfreut über die Ergebnisse, denn damit könne Paaren psychischer Druck genommen werden. Denn bei vielen Paaren entstehen sexuelle Probleme erst durch die Suggestion der Medien: “Je länger, desto besser”, sodass es beim Liebesspiel häufig um das Erreichen von Soll-Werten geht und nicht mehr um die Befriedigung eigener Bedürfnisse. “Die heutige Populärkultur hat viele Sex-Klischees verstärkt”, wird der Psychologe von der “Daily Mail” zitiert. Viele Männer und Frauen würden an den Mythos glauben, dass Sex die ganze Nacht das ultimative Ziel sei. Dieses unrealistische und unnatürliche Ziel führe zur Enttäuschung und Unzufriedenheit. Sexuelle Probleme in der Beziehung sind damit programmiert.

Die Studie hat den Geschlechtsverkehr ohne besondere Praktiken untersucht. Je nach sexuellen Vorlieben und bevorzugten Praktiken im Rahmen des Vorspiels kann der Geschlechtsverkehr auch mehrere Stunden andauern. Guter Sex entsteht im Kopf – Somit sollte jedes Paar guten Sex für sich selbst im Gespräch definieren, sexuelle Vorlieben einander verraten und beim Genuß nicht auf die Stoppuhr schauen.

Für die Studie wurden 50 Therapeuten der Sexualberatungsstelle “Society for Sex Therapy and Research” zu ihren Erfahrungen mit tausenden Patienten befragt.

Frauen beim Geschlechtsverkehr oft unter Druck

Mittwoch, 07. Februar 2007

Wie viel Sex ist normal und muss ich jedes Mal kommen? Diese Fragen stellen sich viele Frauen. Experten warnen vor diesem Leistungsdruck – das könne zur Minderung der Sexuallust führen. Dem kann man entgegen wirken, indem man eine gut funktionierende Partnerschaft und eine gute Beziehung zum eigenem Körper aufbaut.

Wie der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mitteilt, ließen sich viele Frauen durch Medien wie Filme oder Bücher beeinflussen, wie viel Sex “normal” sei. Beziehungsprobleme und sexuelle Enttäuschungen könnten die Folge sein, warnt Experte und Gynäkologe Peter Schütte vom BVF. Leistungsdruck sollte abgebaut werden und “nicht jede Zärtlichkeit ein Vorspiel zum Sex darstellen. Sonst trauen sich viele Frauen kaum noch, den Partner einfach nur zärtlich zu berühren – aus Angst, es könne als eindeutige Aufforderung missverstanden werde”, so Schütte.

“Die sexuelle Zufriedenheit bei Frauen hängt nicht primär davon ab, ob sie viel oder wenig Sex haben”, erklärt der Gynäkologe. Der Geschlechtsverkehr in einer Partnerschaft sollte sich an dem Partner orientieren, der weniger Lust hat. Schütte wies auch auf Forschungsergebnisse hin, aus denen hervor geht, dass Männer mehr Sexualverlangen hätten als Frauen. In der Partnerschaft müsse deshalb der passende Rhythmus gefunden werden.

Jugendliche und Verhütung: Immer besser aufgeklärt

Samstag, 04. November 2006

Die Jugend in Deutschland ist in den letzten Jahren immer besser aufgeklärt worden. Jugendliche verhüten immer häufiger, auch das Kondom als Verhütungsmittel beim ersten Geschlechtsakt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die aktuelle Umfrage konnte auch mit dem Gerücht aufräumen, dass Jugendliche immer früher Sex hätten.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kommt in ihrer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass Jugendliche viel verantwortungsvoller mit Sex umgehen als vor 25 Jahren. Der Umgang mit dem Thema habe sich in den vergangenen 25 Jahren “deutlich versachlicht und ist heute viel stärker in der Familienerziehung integriert”, sagte die Direktorin der Bundeszentrale, Elisabeth Pott. 75 Prozent der Mädchen und 65 Prozent der Jungen seien über Sexualität und Verhütung aufgeklärt. 1980 waren nichtmals die Hälfte der Jungen und nur 61 Prozent der Mädchen aufgeklärt gewesen. Auch der Sexualunterricht erfreut sich bei Schülern und Eltern immer größerer Beliebtheit.

Das erste Mal: Meist mit Kondom
Eine deutliche Steigerung konnte bei der Verwendung eines Kondoms beim ersten Geschlechtsakt verzeichnet werden: 71 Prozent der Mädchen und 66 Prozent der Jungen schützen sich beim ersten Geschlechtsverkehr mit einem Kondom. Vier Jahre zuvor verhütete nur 63 Prozent der Mädchen und 65 Prozent der Jungen beim ersten Mal mit einem Kondom. 1980 lag der Wert sogar bei nur 32 Prozent beziehungsweise 28 Prozent.

Mädchen sind erfahrener
Seit 2001 könne man einen deutlichen Sprung in der sexuellen Erfahrung älterer Mädchen feststellen: Während bei den 17-jährigen Jungen nur 66 Prozent sexuelle Erfahrung hätten, berichteten 73 Prozent der Mädchen, bereits Sex gehabt zu haben. Gegenüber 2001 sei dies eine Zunahme um sieben Prozentpunkte, erklärte Pott. Die Studie könne jedoch keinen Hinweis darauf finden, dass Jugendliche immer früher Geschlechtsverkehr hätten.

Hauptschüler haben früher Sex
63 Prozent der Mädchen und 53 Prozent der Jungen einer Hauptschule gaben an, schon mit 14 Jahren oder früher Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Bei Gymnasiasten waren es nur 32 Prozent der Mädchen und 19 Prozent der Jungen.

Die BZgA befragt seit 1980 regelmäßig Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren und deren Eltern. Im Jahr 2005 befragte die BZgA stichprobenartig 2497 Jugendliche.

Teen-Sex: Immer früher und ungeschützt

Sonntag, 14. August 2005

Die Märkte werden globalisiert, die Mobilität muss immer schneller werden und irgendwie geht das Erwachsen ebenfalls schneller als manchen Eltern und Jugendlichen lieb ist. Denn jedes vierte Mädchen in Deutschland hatte mit 15 Jahren bereits Geschlechtsverkehr. Mangelhafte Auflärung führt zur ungewollten Schwangerschaft und Krankheitsübertragungen. Die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V. fordert daher Aufklärung noch vor der Pubertät.

„Es gibt sogar Zwölfjährige, die eine Abtreibung hinter sich haben“, sagt die Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V., Dr. med. Gisela Gille, gegenüber dem Apothekenmagazin “Gesundheit”. Junge Mädchen seien ihren Eltern in der Pubertät wenig aufgeschlossen, daher müsse die Aufklärung früher erfolgen. „Die Aufklärung muss also bis zum Beginn der Pubertät erfolgt sein“, rät die Expertin.

Im Durchschnitt haben Mädchen in Deutschland mit zwölfeinhalb Jahren die erste Regel. Damit kommen sie vier Jahre früher in die Pubertät als vor 100 Jahren.

Die Deutschen und der Sex: Die meisten können warten

Dienstag, 26. April 2005

Bei der Mehrheit der Deutschen geht es in Sachen Sex nicht so schnell zur Sache wie vielleicht vermutet. Nur zehn Prozent kann es gar nicht schnell genug gehen.

Einer Umfrage der Zeitschrift «Lisa» zufolge, warten 65 Prozent bis sie zum ersten Mal miteinander ins Bett gehen. 12 Prozent lässt sich wenigstens einige Tage Zeit bis zum ersten Sex. Die Partnerschaft in den ersten Wochen jedoch nur auf Küsschen zu reduzieren, trifft auf 23 Prozent Deutsche zu.

Mindestens einen Monat Zeit lassen sich 17 Prozent. Bis zur Hochzeit leben allerdings nur noch 3 Prozent enthaltsam. Vertrauen brauche Zeit, gaben die meisten als Grund dafür an, dass sie nicht den schnellen Sex suchen. Für die emnid-Umfrage wurden laut der Zeitschrift 483 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren herangezogen.