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Mit ‘Gesundheit’ getaggte Artikel

Abnehmen durch ballaststoffreiche Ernährung

Montag, 30. Januar 2012

Wer gesund abnehmen möchte, ohne dabei hungern zu müssen, kann dies am besten mit einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung erreichen. Hier erfahren Sie Tipps, wie Sie Ihre Ernährung gut mit Ballaststoffen ergänzen und welche Nahrungsmittel sich besonders eignen.

Die Tufts University erhob kürzlich eine Studie, die ergab, dass es sich mit Vollkornprodukten gut abnehmen lässt. Bislang waren Ballaststoffe in vielen Diäten gefürchtet. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 Gramm Ballaststoffe täglich mit der Ernährung aufzunehmen. Wie Ihnen das am besten gelingt, hier ein paar nützliche Tipps.

Dunkles Vollkornbrot
Greifen Sie statt zu den hellen Brotsorten lieber auf ein dunkles Vollkornbrot zurück. Eine Scheibe liefert vier Gramm Ballaststoffe. Auch bei Nudeln kann man auf die dunklere Vollkornvariante umsteigen, 75 Gramm enthalten sechs Gramm Ballaststoffe. Im Vergleich dazu enthalten ein großer Apfel, 100 Gramm Brokkoli oder eine Handvoll Trockenobst gerade mal drei Gramm der guten Ballaststoffe.

Zuckerersatz
Wer sich gesund ernähren möchte muss allerdings auch auf große Mengen Fett und Zucker verzichten. Wen eine Heißhungerattacke auf Süßes dennoch überfällt, kann auf einen kleinen Trick zurückgreifen. Trockenobst ist süß, enthält nur wenig Zucker, dafür aber noch einige Ballaststoffe. Auch Kekse aus Vollkornmehl sind wertvoller als helle Plätzchen aus weißem Mehl. Eine gute und gesunde Alternative ist auch leicht gesüßter Naturjoghurt mit frischen Früchten, zum Beispiel Himbeeren oder Erdbeeren. Wer Heißhunger auf salziges, also Chips und Co. verspürt, der kann auf gesalzenes Popcorn zurückgreifen. Dies enthält weniger Fett und zusätzlich noch einige Ballaststoffe.

Ausreichend trinken
Wer auf eine ballaststoffreiche Ernährung umsteigt, sollte jedoch darauf achten ausreichend zu trinken. Die natürlichen Faserstoffe quellen im Verdauungstrakt auf und benötigen daher viel Flüssigkeit, sonst kann es zu Verdauungsstörungen wie Verstopfung und Bauchschmerzen kommen. Trinken Sie daher viel, am besten Wasser, Tee oder zuckerarme Saftschorlen.

Mit einer ballaststoffreichen Ernährung können Sie nicht nur ein paar Pfunde loswerden, Sie tun Ihrer Gesundheit auch noch etwas Gutes. Die natürlichen Faserstoffe regulieren die Verdauung, beugen Darmkrebs, Diabetes und Arterienverkalkung vor.

Männer: Auto wichtiger als Gesundheit

Dienstag, 14. Juni 2011

Das hätte Ihnen wahrscheinlich jede Frau beantworten können, doch nun ist es offiziell: Männer achten mehr auf ihr Auto als auf ihre Gesundheit. Sollte das Auto mal kaputt sein, sind Männer meist noch am gleichen Abend in der Garage zu finden, um es zu reparieren. Haben sie jedoch gesundheitliche Beschwerden, dauert es oft ein halbes Jahr, bis Mann einen Arzt aufsucht.

Aus einer Studie der US-Auflage der Zeitschrift Men’s Health unter 501 Männern zwischen 45 und 65 Jahren geht hervor, dass es ein halbes Jahr bis ein Jahr dauern kann, bis Männer aufgrund von gesundheitlichen Problemen einen Arzt aufsuchen. Sollte jedoch mal etwas Technisches nicht in Ordnung sein, sei es das die Pumpe der Waschmaschine nicht läuft oder der Garagentorantrieb an der Hausgarage streikt, so gilt höchste Priorität. Besonders wichtig schätzen Männer ihr Auto ein, welches bei einem Defekt schnellstmöglichst repariert werden muss.

Und das auch, wenn die gesundheitlichen Probleme leicht behandelbar sind. Ärzte warnen vor dem Aufschieben von Arztterminen. Insbesondere Männer, die zu dick sind und öfter erkranken, sollten regelmäßig einen Arzt aufsuchen.

Kein Alkohol bei Heuschnupfen

Samstag, 21. Mai 2011

In dem Jahr 2011 machen Pollen vielen Menschen bereits seit Ende Januar zu schaffen. Nun gibt es eine neue Erkenntnis, die die Grillsaison betrübt: Zu viel Bier verschlimmert Heuschnupfen. Insgesamt sollten Allergiker Alkohol reduzieren, so die neuesten Ergebnisse einer Untersuchung. Zudem sollten Personen, die an Heuschnupfen leiden, stark gechlorte Schwimmbäder meiden.

Alkohol verschlimmert Heuschnupfen-Symptome: Allergiker müssen somit Bier, Wein und Schnaps reduzieren oder am besten vermeiden, während sie am Heuschnupfen leiden. Denn diese alkoholischen Getränke beinhalten Histamin, der die Symptome von Heuschnupfen verschlimmern kann. “Histamin agiert im menschlichen Körper als einer mehrerer Signalstoffe, die während einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden und die typischen allergischen Symptome verursachen,” erklärt Harald Morr, Präsident der Deutschen Lungenstiftung.

Dieser Sommer wird Allergiker richtig vermiest: Nicht nur Zurückhaltung im Biergarten, sondern auch beim Besuch von Schwimmbädern: Stark gechlorte Schwimmbäder sollten Patienten mit Heuschnupfen meiden, denn Chlor könne nicht nur die Augen reizen, sondern auch die Haut und Atemwege angreifen. Das führe zu Husten und Luftnot, so die Forscher.

In jedem Fall sollten Personen, die derzeit verstärkt an Heuschnupfen leiden und trotz Medikamenten keine Linderung erfahren, einen Lungenfacharzt aufsuchen. Denn die Beschwerden können auf ein beginnendes Asthma hinweisen. “Keinesfalls sollte man hoffen, dass die Symptome von selbst wieder verschwinden und an Medikamenten sparen beziehungsweise ganz darauf verzichten,” warnt Morr. Möglicherweise reichen bei stark angeschlagenen Patienten die Antihistamin-Tabletten nicht mehr aus, sodass der Arzt eventuell cortisonhaltige Nasensprays verordnen muss, um das Heuschnupfen Leiden zu lindern.

Ärzte bewerten mit dem Arztnavigator

Dienstag, 03. Mai 2011

Insbesondere in Großstädten gibt es Ärzte an jeder Ecke. Dabei wird die Wahl oft zu Qual, um einen kompetenten und für die individuellen gesundheitlichen Probleme den richtigen Arzt zu findenn. Dem will die AOK und Barmer Krankenkasse nun ein Ende bereitet und hat das Internetportal Arztnavigator gestartet. Unter aok-arztnavi.de können Patitentn Ärzte anonym bewerten. Auch für die Kunden der Barmer GEK gibt es ein Bewertungsportal.

Auf dem Arztnavigator bzw. Gesundheitsnavigator können sich alle AOK-Versicherten ab 15 Jahren registrieren und Ärzte anonym bewerten. Durch die Registrierung will die gesetzliche Krankenkasse sicherstellen, dass jeder Patient nur eine Bewertung je Arzt abgeben kann.Gleiches gilt für das Bewertungsportal der Barmer GEK.

Der Arztnavigator der AOK soll “eine verlässliche Orientierungshilfe für Patienten” darstellen, um den richtigen Arzt für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Der Arztnavigator wurde von der AOK gemeinsam mit der Weißen Liste entwickelt, einem Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen.

Schlafstörungen bei vier Millionen Deutschen

Montag, 04. April 2011

Schlafstörungen plagten im Jahr 2010 über vier Millionen Deutsche. Damit stieg die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen im Vergleich zum Vorjahr um 250.000. Wie aus der Untersuchung weiter hervor geht, werden in Deutschland auch immer mehr Schlafmittel eingenommen.

Schlafprobleme stören die Nachtruhe von vier Millionen Deutschen: Einer Hochrechnung der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge nahm die Anzahl der Menschen in Deutschland mit Schlafproblemen um 250.000 zu. Um die Schlafprobleme zu bekämpfen, würden immer mehr Menschen zu Medikamenten greifen. Wie aus der Untersuchung hervor geht, nehmen mehr als 1,4 Millionen Menschen in Deutschland Medikamente gegen Schlafstörungen.

TK-Expertin Annette Bleher warnte vor Schlafmitteln: Wer regelmässig Mittel gegen Schlafstörungen einnehme, könne sich im Gefahr begeben. Insbesondere, wenn der Wirkstoff über Nacht vom Körper nicht vollständig abgebaut wird. Dadurch werde das Reaktionsvermögen tagsüber gemindert, die Verkehrstauglichkeit ist eingeschränkt. Bei älteren Menschen drohe zudem die Gefahr von Stürzen und Unfällen. Die Hälfte der Menschen die zu Schlafmittel greifen sei älter als 60 Jahre.

Schlafstörungen Ursachen
Aus der Wissenschaft gehen mehrere Ursachen für Schlafstörungen hervor: Die Ursachen reichen von Stress, über Bewegungsmangel bis hinzu Alkohol-, Koffein- und Nikotinkonsum. Aber auch nächtlicher Lärm kann Schlafstörungen verursachen, so die Expertin. Insbesondere sollte 2 Stunden vorm Schlafen kein Alkohol mehr konsumiert werden.

Schlafprobleme sollte man versuchen erstmal ohne Medikamente zu lösen. Bleher empfiehlt, mit erhöhtem Oberkörper oder in Seitenlage zu schlafen.

Versicherte sind mit PKV unzufrieden

Montag, 04. April 2011

Private Krankenversicherungen verkaufen sich als serviceorientiert mit höchsten Leistungen. Doch eine Umfrage zeigt, dass jeder dritte Versicherte mit seiner PKV unzufrieden ist. Obwohl bei PKV keine Praxisgebühr anfällt, viele Zusatzleistung beim Arzt übernommen werden und zu Beginn der Versicherung attraktive Tarife winken, herrscht eine beachtliche Unzufriedenheit unter den Patienten. Jeder zehnte Kunde einer PKV will aus der Versicherung am liebsten wieder raus.

Einer Umfrage zufolge zweifelt jeder dritte Privatversicherte an seiner PKV, geht aus einer Studie von TNS Infratest hervor. Wie die Frankfurter Rundschau aus der Erhebung zitiert, habe jeder zehnte Probant angegeben, nie wieder zu einer PKV wechseln zu wollen. Rund acht Prozent würde “wahrscheinlich” nicht mehr zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Lediglich zehn Prozent könnten sich eventuell vorstellen, zu einer PKV zu wechseln.

Obwohl bei privaten Krankenversicherern bei einem Arztbesuch keine Praxisgebühr pro Quartal anfällt und viele sonst kostenpflichtige Leistungen übernommen werden, kritisieren 15 Prozent der Privatversicherten der Umfrage zufolge den Anstieg der Prämien bei einer PKV. Im Vergleich zur Zufriedenheit mit den Prämien bei gesetzlichen Krankenversicherungen sind lediglich acht Prozent mit den Prämien unzufrieden.

Viele gesetzlich Versicherte liebäugeln damit, zu einer PKV zu wechseln. Jeder Fünfte gesetzlich Versicherte findet einen Wechsel in die private Krankenversicherung für „äußerst attraktiv“ oder „attraktiv“. Private Krankenversicherer locken mit Tarifen von unter 100 Euro pro Monat. Was viele über die Billigangebote nicht wissen: In den Folgejahren erwarten Privatversicherte in billigen Tarifen enorme Prämiensteigerungen.

Die Umfrage wurde von der Krankenkasse Barmer GEK in Auftrag gegeben. Die Barmer GEK ist zur Zeit Deutschlands größter gesetzlicher Krankenversicherer.