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Mit ‘glück’ getaggte Artikel

Fernsehen gegen schlechte Laune

Samstag, 29. November 2008

Wer unzufrieden ist, schaut bis zu 30 Prozent mehr Fernsehen. Zu diesem Ergebnis kamen zwei Sozialogen von der Universität Maryland in den USA. Ein glücklicher Amerikaner hingegen beschäftigt sich eher mit Lesen, Freunden, Familie oder geht auch häufiger in die Kirche.

“Die Kiste” sei so anspruchslos, dass auch “Menschen mit weniger Sozialkompetenz” sich ihr zuwenden können. Dauerhafte Unzufriedenheit mache soziale Kontakte schwer oder unmöglich, äußerte einer der Wissenschaftler. Dennoch könne sogar der unglücklichste Amerikaner problemlos zur Fernbedienung greifen und sich vom Fernsehen erfolgreich unterhalten lassen.

Die Studie liefert auch Ergebnisse über das Verhalten in Ehen. Wer in einer Beziehung nicht glücklich ist, wendet sich ebenfalls häufiger dem Fernseher zu. Glückliche Paare beschäftigen sich hingegen um circa 30 Prozent mehr mit Sex, Zeitung lesen oder zur Kirche zu gehen.

Die Soziologen John P. Robinson und Steven Martin untersuchten jahrzehntelange Tagebucheintragungen von etwa 45.000 Amerikanern. Das Ergebnis erschien in der Dezember-Ausgabe des Journals “Social Indicators Research”.

Europäer sind glückliche Menschen

Sonntag, 24. Juni 2007

Menschen in Europa sind glücklich. Eine aktuelle Umfrage ergibt, dass acht von zehn Europäern mit ihrem Leben zufrieden sind. Besonders glücklich sind die Dänen.

Platz zwei der glücklichsten Europäern belegen die Iren. Von den Deutschen erklärt sich nur jeder Vierte als glücklich. Doch was bedeutet glücklich? Mit 91 Prozent trage die persönliche Wohnsituation zum Glück bei, so die Befragten. Mit 85 Prozent die Lebensqualität, gefolgt von Gesundheit (84 Prozent) und dem gelebten Lebensstandard (81 Prozent). Unzufrieden sind die EU-Bürger mit dem Niveau der Altersbezüge (42 Prozent) und der Sicherheit. Auch seien die Arbeitsmöglichkeiten am Wohnort mangelhaft – nur 37 Prozent sind zufrieden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Europäischen Kommission. TNS befragte im Rahmen des Special Eurobarometer 26.800 Bewohner der 27 EU-Mitgliedsstaaten.

Was die Deutschen glücklich macht: Urlaub und Liebe

Dienstag, 13. Februar 2007

Was macht die Deutschen glücklich? Eine Studie liefert ein überraschendes Ergebnis auf diese Frage: Zwei Drittel der Deutschen stufen sich als glücklich ein. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass Urlaub und Liebe sie glücklich macht. 88 Prozent glauben, Einfluss auf ihr Glück nehmen zu können. An Glück durch Geld glauben immerhin rund 20 Prozent.

Die von der Zeitschrift „emotion“ in Auftrag gegebene Studie zeigt weiter, dass neben dem Gefühl des Verliebtseins an erster Stelle und des Urlaubs an zweiter Stelle, das Beisammensein mit Freunden den dritten Platz als Glücksbringer belegt. Sex belegt lediglich den siebten Platz.

Was die Deutschen als Glück definieren
Viele können sagen, wenn sie unglücklich sind. Zu sagen, wieso man glücklich oder unglücklich ist, fällt oft schwer. Auch dieser Frage ging das Institut für Demoskopie in Allensbach nach. Auch hier belegt wieder die Liebe den ersten Platz: 77 Prozent wollen lieben und geliebt werden, um glücklich zu sein. 75 Prozent sehen Glück in der persönlichen “Zufriedenheit”, 62 Prozent in der Fähigkeit, sich über kleine Dinge zu freuen.

Glück aus wissenschaftlicher Sicht
Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit der Frage, was glücklich macht und ob man auf sein Glück Einfluss nehmen kann. Der Glaube an einen höheren Sinn des Lebens sei sehr wichtig für das persönliche Glücksgefühl, zitiert die “Welt” Psychologin Ann Elisabeth Auhagen. Glück sei auch das Resultat einer bewussten Bewältigung des Lebens und seiner Herausforderungen. Höhere Genussfähigkeit und mehr Spaß an den Dingen könne somit zu Glück führen, erklärt Trendforscher Matthias Horx.

Für die Studie befragte das Instituts für Demoskopie Allensbach bundesweit mehr als 1.700 repräsentativ ausgewählte Menschen zwischen 16 und 69 Jahren.

Die Deutschen sind zufrieden – Besonders Bayern

Sonntag, 05. März 2006

Deutschland gilt an ausländischen Stammtischen als Meckerland. Das widerlegt jetzt eine repräsentative Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der “Apotheken Umschau” in Baierbrunn bei München: Durchschnittlich 79 Prozent der Deutschen haben nichts zu beklagen.

Die einzelnen Bundesländer sind jedoch unterschiedlich zufrieden: Bayern ist mit 82 Prozent das zufriedenste Bundesland. Mit 68,2 Prozent und 67,1 Prozent bilden in Sachen Zufriedenheit Sachsen-Anhalt und Sachsen das Schlusslicht.

An zweiter Stelle ist Nordrhein-Westfalen mit 81,9 Prozent das Bundesland mit den zufriedensten Bürgern, gefolgt von Baden-Württemberg (81,1 Prozent), Bremen und Niedersachsen mit jeweils 80,9 Prozent.

Das Institut befragte 1978 Bundesbürger ab 14 Jahren.

Hochzeit macht glücklich – Die Ehe meistens nicht

Sonntag, 05. März 2006

Bruno Frey und Alois Stutzer vom Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich fanden heraus, dass die Monate vor der Hochzeit und das erste Ehejahr zur glücklichsten Zeit im Leben eines Menschen gehören. Danach fällt die Glückskurve stetig ab, so berichtet das Magazin “Focus” über die Studie.

Die Wissenschaftler untersuchten in der Studie “Macht Heirat glücklich, oder heiraten glückliche Menschen?” zwischen 1984 und 2000 die Lebenszufriedenheit von über 15.000 deutschen Paaren.

Wenn beide Partner arbeiten und ohne Kinder leben, braucht es zehn Jahre, bis die Paare hohe Werte auf der Glücksskala erreichen. Bis dahin schwanke die Zufriedenheit im Verlauf der Ehe relativ stark.

Wenn Kinder im Haushalt leben – unabhängig davon, ob beide arbeiten oder nur eine Person für die Haushaltskasse aufkommt – so seien der Studie zufolge nach zehn Jahren die wenigstens Paare glücklich.

Umfrage: Die meisten Deutschen sind glücklich

Sonntag, 23. Mai 2004

Die meisten Deutschen sind einer Umfrage zufolge derzeit glücklich oder sehr glücklich. Dies gaben 74 Prozent der Befragten dem Meinungsforschungsinstitut Forsa an.

Mehr als Dreiviertel (77 Prozent) sehen optimistisch in die Zukunft. Von den Jugendlichen unter 20 Jahren sind es sogar 92 Prozent. Vorbilder sind für deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) die Eltern, erst dann kommen Freunde und Großeltern. An letzter Stelle rangieren Politiker, die nur 13 Prozent als Vorbild dienen.

Das Wichtigste im Leben ist für 38 Prozent die Familie, 27 Prozent nennen Gesundheit an erster Stelle. Geld oder Karriere ist jeweils nur für 2 Prozent der Befragten wichtig. Angst haben die Deutschen vor allem vor Krankheit (65 Prozent), Unglücks- oder Todesfällen in der Familie (62 Prozent) sowie vor Krieg (57 Prozent). Forsa hatte im Auftrag von RTL Television am 19. und am 21. Mai 1007 Bürger befragt.