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Mit ‘handy’ getaggte Artikel

Einheitliches Universal-Ladegerät für Handys

Mittwoch, 09. Februar 2011

Ein kleiner Beitrag für die Umwelt: Noch in diesem Jahr sollen zahlreiche große Hersteller von Handys wie Nokia und Apple ihre mobilen Telefongeräte fit für ein einheitliches Handy-Ladegerät machen. 14 große Handy-Hersteller haben sich gegenüber der Europäischen Kommission zu einem einheitlichen Ladekabel-Standard verpflichtet. Eine Einführung könnte noch dieses Jahr stattfinden.

Mit jedem neu gekauften Handy wird auch ein neues Ladegerät mitgeliefert. Häufig wird das alte Handy samt Ladegerät dem Elektroschrott beigelegt, obwohl das Ladegerät ansich noch in Ordnung ist – doch für neue Geräte häufig unbrauchbar. Damit soll nun Schluss sein. Die Universal-Ladegerät sollen künftig mit allen neuen Handys funktionieren, teilweise sogar kompatibel mit alten Handys sein. So lassen sich Handymodelle, die über ein USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden können, zumeist auch über dieses Universal-Ladegerät aufladen.

Das Universal-Ladegerät basiert auf dem USB-Standard und ist mit einem Micro-USB-Stecker ausgestattet. Dieser Standard wird bereits von namenhaften Herstellern wie etwa HTC und Motorola genutzt. Nun haben sich auch Marketplayer wie Nokia, Sony Ericsson und Apple der Verpflichtung angeschlossen.

Für Nutzer von Mobilfunkendgeräten bedeutet das nicht nur einen kleinen Beitrag zur Umwelt: Der EU zufolge fielen in Europa bei geschätzten 500 Millionen Mobiltelefonen und einem Handywechsel alle zwei Jahre mehr als 50.000 Tonnen Elektroschrott an. Das soll nun dauerhaft gemindert werden. Auch die Kosten für neue Handys können dadurch sinken, da künftig bei neuen Handys kein Ladegerät mitgeliefert wird.

Smartphones erobern den Handymarkt

Dienstag, 08. Februar 2011

Gehörten Smartphones noch vor wenigen Jahren zur Geschäftsausstattung internationaler Geschäftsleute, stürmen die leistungsfähigen Mobiltelefone in diesem Jahr den Handymarkt: Der Absatz von Smartphones in Deutschland soll im Jahr 2011 um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück wachsen, schätzt der Branchenverband Bitkom ein. Damit einhergehend steigt auch die mobile Nutzung des Internets, ist jedoch auch gleichzeitig Treiber für die Beliebtheit von Smartphones wie etwa dem iPhone, HTC oder Samsung.

Der Mobilfunkmarkt ist im Umbruch, stellte Friedrich Joussen, Geschäftsführer von Vodafone und Vorstandsmitglied des Bitkom fest. So machten Smartphones im letzten Jahr mit 7,4 Millionen abgesetzten Geräten bereits 37,8 Prozent des gesamten Handymarktes aus. Im kommenden Jahr soll dieses Wachstum anhalten: Der Absatz von Smartphones soll um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück steigen.

Als Treiber und Gewinner dieses Trends sieht Joussen das mobile Internet: Im Jahr 2010 seien 70 Millionen Gigabyte an Daten durch die Mobilfunknetze gespeist worden. 2009 waren es nur 34 Millionen Gigabyte. Bitkom erwartet eine Umsatzsteigerung des mobilen Datenübertragungsvolumens von voraussichtlich 12 Prozent. Neuartige Geräte wie etwa Tablet-PCs sollen dem mobilen Internet einen weiteren Schub nach vorne verpassen.

Smartphones profitieren von der Entwicklung des mobilen Internets ebenso wie mobile Anwendungen von der Beliebtheit der günstigen und verspielten Smartphones. Nach Angaben des Bitkom existieren derzeit rund 520.000 mobile Anwendungen für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme, etwa Android, iOS oder Symbian.

Smartphones sind wahre Multifunktionstalente: Durch ihr Touchscreen sind sie besonders komfortabel bedienbar und ermöglichen dem klassischen Telefonieren auch multimediale Funktionen zur Unterhaltung und Unterstützung alltäglicher Aufgaben. Smartphones grenzen sich von klassischen Handys häufig durch Bewegungs- und Lagesensoren ab und haben meistens einen GPS-Empfänger integriert.

Weißes iPhone 4 bald erhältlich

Dienstag, 01. Februar 2011

Der Hype und Apples iPhone geht weiter: In Kürze soll ein weißes iPhone im Handel zu kaufen sein. Wie das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien mitteilte, stehe das weiße iPhone 4 kurz vor Verkaufsstart. In Großbritannien ist das iPhone 4 in weiß bereits vorbestellbar. Erhältlich ist das Mobilfunkendgerät mit einer Speicherkapazität von 16 bzw. 32 GB. Wann das weiße iPhone 4 in Deutschland zu kaufen sein wird, ist noch nicht bekannt.

Apple-Mitgründer Steve Wozniak hatte eine freudige Mitteilung an iPhone-Fans: In einem Gespräch mit dem US-Blog Engadget versprach er baldige Verfügbarkeit eines weißes iPhone 4. In Großbritannien ist das schneeweiße iPhone bereits vorbestellbar, wie etwa in den Online-Shops von Orange UK und 3 UK. Es ist somit zu rechnen, dass das redesignte Handy noch dieses Jahr auf den Markt kommt.

Eigentlich sollte die weiße Version des Apple iPhone 4 schon im Handel sein. Technische Probleme verhinderten die Auslieferung. Wie Wozniak erklärte, soll es unter Zuhilfenahme des LED-Blitzes Qualitätsprobleme mit der integrierten Kamera gegeben haben. Durch die weiße Farbe des Geräts wurde die Qualität der Fotos beeinträchtigt. Diese Probleme habe Apple nun in den Griff bekommen, geht aus dem Bericht hervor.

Allerdings ist abzusehen, dass das weiße iPhone 4 teurer sein wird als das Modell in schwarz: Den englischsprachigen Homepages ist eine Preisdifferenz von 20 Euro zu entnehmen. Darüber hinaus ist der Kauf mit einem Mobilfunkvertrag verknüpft. Blogger wollen von Insidern erfahren haben, dass die weiße Version des beliebten Mobilfunktelefons mit dem Apfel am 27. Februar auf den Markt kommen soll. Apple hält sich was die Auslieferung des weißes iPhones angeht noch zurück.

Eigenschaften des weißen iPhone 4
Die Spezifikationen des weißen iPhones 4 sind wie beim schwarzen Gerät auch: 3,5 Zoll Display bei einer Auflösung von 960×640 Pixel. Trotz der Probleme mit dem LED-Blitz kann eine Auflösung der integrierten Kamera von 5 Megapixel beim weißen iPhone 4 aufrecht erhalten werden, geschossene Fotos können auf wahlweise 16 GB oder 32 GB Speicher abgelegt werden. Mit nur 137 Gramm steckt das iPhone 4 voller Technik: UMTS/HSDPA/HSUPA (850, 900, 1900, 2100 MHz), GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz) sowie HSDPA (850, 1900, 2100 MHz), WiFi 802.11b/g/n (802.11n 2.4GHz), EDGE, Bluetooth 2.1 und EDR. Die Stand-By-Zeit des weißen iPhone 4 wird mit bis zu 300 Stunden angegeben, die mobile Internetnutzung sei bis zu 6 Stunden möglich, bei Nutzung von WLAN sogar 10 Stunden.

Handystrahlung gegen Vergesslichkeit

Freitag, 08. Januar 2010

Wissenschaftler der Universität Südflorida konnten bei Experimenten mit genetisch manipulierten Mäusen feststellen, dass die Strahlung von Handys die Gedächtnisleistung verbesserte. Bei älteren Mäusen verschwand Alzheimer, die jüngeren Mäuse im Experiment wurden gegen Alzheimer immun. Alzheimer-Experten warnen jedoch vor Selbstversuchen am Menschen.

Im Rahmen des Experimentes setzten die Forscher 96 Labormäuse zweimal am Tag je eine Stunde elektromagnetischen Wellen aus. Die Mäuse waren genetisch verändert, damit sie an Alzheimer erkranken. Der bei den älteren der kranken Mäuse verschwand der Gedächtnisverlust. Bei den jüngeren Mäuse wurden keine Gedächtnisschäden festgestellt.

“Nach ersten positiven Ergebnissen dachte ich noch, das wird in ein paar Monaten schlechter werden. Aber es wurde nie schlechter, es blieb bei der heilsamen Wirkung bei den Alzheimer- und normalen Mäusen”, zeigte sich Professor Arendash überrscht. Die Forscher erhoffen sich durch die Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen eine zukünftige Therapiemethode. William Thies von der amerikanischen Alzheimer-Gesellschaft warnte jedoch: “Niemand sollte sich durch den Gebrauch von Handys vor Alzheimer oder Demenz geschützt fühlen. Die Studie zeigt lediglich ein vorläufiges Ergebnis. Es muss sich durch weitere Tierstudien bestätigen, bevor wir daran denken können, den Versuch mit Menschen zu wiederholen. Außerdem verlaufe Alzheimer bei Menschen und Tieren völlig unterschiedlich”, so Thies.

So abhängig sind wir vom Handy

Sonntag, 18. Januar 2009

Wie abhängig wir mittlerweile von unseren Mobiltelefonen sind, zeigt eine Studie. Ohne den ständigen Begleiter fühlt sich demnach jeder vierte Befragte isoliert, jeder zehnte gab sogar an, ohne sein Handy den Anschluss zu seinem gewohnten Leben zu verlieren. Erschreckend: Für mehr als 90 Prozent gehört das Handy zu einem normalen Tag dazu. Und ein Viertel der Handybesitzer fühle sich gänzlich verloren, sollte das Gerät einmal abhanden kommen. Jedem Zehnten ist das schon einmal passiert – sie wurden Opfer eines Handydiebstahls. Macht aber nichts, denn rund 14 Prozent besitzen ohnedies mehr als ein Gerät.

„Sinn für Gemeinschaft erneuert“
Mobiltelefone hätten „unseren Sinn für Gemeinschaft erneuert“, so die Sozialanthropologin Kate Fox, die zusammen mit ihrem Team rund 16.500 Briten zwischen 18 und 40 Jahren befragte. Die Studie, deren Ergebnisse unter dem Titel „The Mobile Life Report 2006“ erschien, wurde vom Gerätevertreiber „The Carphone Warehouse“ bei der „London School of Economics“ in Auftrag gegeben. Demnach sei das Handy bereits wichtiger als das Fernsehen und werde in Zukunft wohl stärker als Werbeträger genutzt. Interessanterweise wird aber häufiger „gesimst“ als telefoniert – 2,8 Telefonate werden täglich geführt, während 3,6 SMS am Tag getippt werden. Bei den unter 24-Jährigen sind es durchschnittlich sogar fast sechs Kurznachrichten.

Das Handy und die Liebe
Regelrecht revolutioniert habe das Handy den Forschern zufolge das Liebesleben der jüngeren Generation. Fast sechzig Prozent der Befragten hat sich schon mal per SMS zu einem Rendezvous verabredet, mit einem Fünftel der Befragten wurde über die kurzen Textnachrichten schon einmal Schluss gemacht. Für mehr als vierzig Prozent ist diese Methode des Schlussmachens aber durchaus legitim. Bei 75 Prozent der Befragten kann das Handy beim Liebesspiel schon mal klingeln – denn nur 14 Prozent schalten das Gerät davor aus und weitere 11 Prozent schalten es immerhin auf lautlos. Selbst bei Konzerten, Meetings oder in Restaurants wird das Mobiltelefon öfter abgestellt.

Geheime Beziehungen
Aber auch die Anbahnung einer Beziehung kann das Handy verhindern – mehr als die Hälfte der unter 25-jährigen Frauen täuschte schon ein Gespräch vor, um nicht von Männern angesprochen zu werden. Ein Viertel der jungen Männer hingegen benutzt das Handy gerne, um Beziehungen zu pflegen, von denen Familie, Freunde oder sogar der eigene Partner nichts wissen. Ebenfalls ein Viertel der jugendlichen Befragten halten aber eine Flirt-SMS ohnehin nicht für einen Treuebruch.

Frankreich: Blackberry-Verbot für Beamte

Donnerstag, 21. Juni 2007

Frankreichs neuer Staatspräsident Nicolas Sarkozy traut dem High-Tech-Gerät Blackberry nicht. Den Beamten im Elysée-Palast wurde nun verboten, E-Mails mit Blackberry zu verschicken.

Einem Bericht der Zeitung “Le Monde” zufolge untersagte Sarkozy am Regierungssitz Palais Matignon und in den Ministerien die Nutzung von Blackberrys. Der US-Geheimdienst NSA könnte über Server in Großbritannien und den USA Daten ausspähen, so die Bedenken. Die Staatsdiener reagierten sauer. Man wolle nur ungern wieder wie früher arbeiten. Dadurch würden sie viel Zeit verlieren, schrieb “Le Monde” weiter.

Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) versucht sich währenddessen zu verteidigen: Die übertragenen E-Mails seien verschlüsselt, ihre Herkunft könne nicht ermittelt werden. Zudem sei der Server nicht in USA, sondern in Kanada und Großbritannien.