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Mit ‘jugend’ getaggte Artikel

Jugendwort des Jahres: “Hartzen”

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Die Arbeitsmarktpolitik der Bundesrepublik Deutschland ist längst bei den Jugendlichen angekommen. Denn wenn Erwachsene arbeitslos sind und zu Hause “rumhängen”, dann bezeichnen deutsche Jugendliche das als „hartzen“. “Hartzen” ist zum Jugendwort des Jahres 2009 gewählt worden. Platz zwei der Liste belegt „bam“. Den dritten Rang belegt „Bankster“.

Die Jury des Langenscheidt Verlags wählte den Begriff “hartzen” aus einer Liste mit 15 Favoriten. Der Begriff “hartzen” sei besonders kreativ, da er aus dem Hartz-Konzept des Arbeitsmarktpolitik abgeleitet wurde und als “arbeitslos sein” wie auch “rumhängen” bei den Jugendlichen definiert ist. Aus dem Wort “hartzen” bilden die Jugendlichen Variationen wie zum Beispiel “rumhartzen”, “mithartzen” oder “abhartzen”.

Platz zwei belegte das Wort „bam“. Damit will der deutsche Nachwuchs deutlich machen, dass er etwas cool oder “endgeil” findet. Den dritten Rang belegt „Bankster“ – eine Kombination aus Banker und Gangster. “Bankster” ist ein Bankangestellter, der sich auf hochspekulative Geschäfte einlies und mit zur Finanzkrise beigetragen hat.

„Rudelgucken“ belegt Platz vier und ist die deutsche Jugendübersetzung für „Public Viewing“. Rang fünf ging an „Pisaopfer“, Synonym für einen Schulabgänger mit fehlender Allgemeinbildung.

Vor der Abstimmung durch die zehnköpfige Jury hatten 45.000 Internetnutzer auf der Website www.jugendwort.de aus einer Liste von 30 Vorschlägen 15 Favoriten ausgewählt. Die Top fünf wählte dann eine Jury des Verlages.

Altersbeschränkung für die “Simpsons”

Mittwoch, 25. November 2009

Die erfolgreiche US-Trickfilmserie “Simpsons” erfreut sich international größter Beliebtheit. Doch in der Schweiz fallen die Simpsons ab sofort unter eine Altersbeschränkung. Vor der Ausstrahlung der Simpsons will das Schweizer Fernsehen jedes Mal eine Jugendschutzwarnung ausstrahlen. Die Serie ist damit in der Schweiz erst ab zwölf Jahren geeignet. Der Redaktionsleiter des SF kündigte für die Zukunft noch schärfere Maßnahmen an.

Aulöser ist eine Beschwerde einer Zuschauerin: Sie hatte bei den “Simpsons” grobe Gewalt- und Pornografiedarstellungen festgestellt. Sie forderte das Schweizer Fernsehen dazu auf, die Ausstrahlung der Serie zu stoppen oder zumindest in den späten Abend zu verlegen. Dem Wunsch konnte der Sender nicht nachkommen, wird der Serie Simpsons aber künftig eine Jugendschutzwarnung voransetzen, verriet SF-Sprecher Ombudsmann Achille Casanova.

Besonders verärgert wurde die Zuschauerin durch eine schriftliche Antwort des Senders. Die “Simpsons” seien sehr beliebt und würden auch von kleinen Kindern geschätzt, weshalb die Serie “in Ordnung” sei, soll die Zuschauerin geäußert haben. Der zuständige Redaktionsleiter hat sich für diese Aussage entschuldigt.

In Deutschland laufen die “Simpsons” im Vorabendprogramm von ProSieben.

Sex macht zehn Jahre jünger

Freitag, 16. Januar 2009

Zehn Jahre jünger mit Hilfe eines Messers – das sind Methoden von Chirurgen. Ein Psychologe aus USA fand nun heraus, wie es anders geht – Und zwar mit viel Sex. Mit viel Spass also zum jüngeren Aussehen? Der Wissenschaftler der Edinburgh Royal Hospital erläutert seine Studie.

Über 16 Jahre lang interviewte Dr. David Weeks 3500 Amerikaner und Europäer zwischen 21 und 101 Jahren, die rund zehn Jahre jünger aussehen, als sie in Wirklichkeit sind. Besonders auffällig soll bei den meisten Probanden sein, dass sie häufig Geschlechtsverkehr haben (Im Durchschnitt 2,5 mal in der Woche). Dabei sollen Männer wie auch Frauen von diesem Effekt profitieren.

Als Erklärung liefert der Forscher, dass Beta-Endorphine während des Verkehrs im Körper freigesetzt werden und eine Ausschüttung verschiedener Hormone auslösen, die teilweise über Nacht ihre positive Wirkung entfalten.

Als Voraussetzung gibt Weeks an, dass kein ständiger Partnerwechsel stattfindet und die Partner vorzugsweise offen miteinander sprechen, zueinander stehen und somit weniger unter Stress leiden. Weiter begünstige vegetarische Lebensführung, Verzicht auf Zigaretten, selten in der Sonne zu liegen, körperliche und geistige Aktivität ein jüngeres Aussehen.

Und Geld macht doch glücklich: Ausreichend finanzielle Mittel lindern Stress – Einsamkeit und Depression hingegen führen zu Stress, so das Ergebnis der us-amerikanischen Studie.

Fleiß und Schönheit bei Jugendlichen beliebt

Freitag, 17. August 2007

Eine aktuelle Umfrage von deutschen Jugendlichen ergibt, dass Fleiß und Schönheit ganz hoch auf der Wunschliste stehen. Befragt wurden für die Zeitschrift “Eltern family” 1719 Mädchen und Jungen zwischen 8 und 19 Jahren.

27 Prozent der befragten Jungen und 28 Prozent der Mädchen wären demnach gerne fleißiger, ehrgeiziger und zielstrebiger. 38 Prozent der Mädchen wünschen sich ein besseres äußeres Erscheinungsbild. Auch 24 Prozent der Jungen äußerten diesen Wunsch. Nur 18 Prozent der Jungen und 15 Prozent der Mädchen sind mit sich rundum zufrieden.

Rauchen ist bei Teenies total out

Dienstag, 25. Juli 2006

Dass Rauchen gefährlicher ist als angenommen, belegen immer mehr Studien. Auch berichteten wir kürzlich, dass Rauchen unsymphatisch macht. Und der Abwärtstrend der Zigarette setzt sich weiter fort: Nur noch 26 Prozent der 12- bis 19-Jährigen bezeichneten sich letztes Jahr als ständige oder gelegentliche Raucher – der niedrigste Wert seit Beginn der BZgA-Untersuchungen im Jahr 1979.

So erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dass vor fünf Jahren nur 36 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren angaben, nie zu rauchen. Im Jahr 2005 stieg die Zahl auf 45 Prozent.

Die 12- bis 15-Jährigen, die mit dem Rauchen beginnen, sinkt ebenfalls: 2001 gab knapp die Hälfte in dieser Altersgruppe an, nie zur Zigarette zu greifen. 2005 waren es schon fast zwei Drittel. Auch wollen 86 Prozent der Jugendlichen, die nicht rauchen, auch auf gar keinen Fall damit beginnen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), ist sich sicher, dass die gesetzlichen und präventiven Maßnahmen dafür verantwortlich seien. Insbesondere die Tabaksteuererhöhung habe viel dazu beigetragen. Diese Maßnahmen seien der beste Weg, um die Raucherquote bei Jugendlichen zu senken.

Für die Studie wurden im vergangenen Jahr rund 3600 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren zu ihrem Tabakkonsum befragt.

Deutsche Jugendliche: Für die Zukunft positiv eingestellt

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Arbeitslosigkeit, Massenentlassungen, Armut und drohende Kriege verbreiten Angst im 21. Jahrhundert. Doch die deutsche Jugend sieht zum größten Teil positiv in die Zukunft, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa ergibt.

Demnach seien zurzeit 70 Prozent der Befragten „glücklich“ und 16 Prozent sogar „sehr glücklich“. Sogar 90 Prozent der 14- bis 18-Jährigen schaut dem Jahr 2006 positiv entgegen. Sieben Prozent sind da eher pessimistisch, wie die Umfrage im Auftrag der Jugendzeitschrift “Yam!” ergibt.

Angst vor Arbeitslosigkeit plagt mit 41 Prozent die Jugendlichen am stärksten. Die Frage, was im Leben am wichtigsten sei, beantworten 44 Prozent mit Familie. Angst vor Krieg hingegen haben nur 10 Prozent der Befragten. Weiter geht aus der Umfrage hervor, dass deutsche Jugendliche vor Krankheit und Armut jeweils 8 Prozent, Abschlussprüfungen 7 Prozent, Schicksalsschlägen in der Familie und der Zunahme von Naturkatastrophen wegen der Klimaerwärmung jeweils 6 Prozent, Angst haben.

Forsa hatte 502 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren zu ihren Ängsten, aktuellen Befinden und Erwartungen für das kommende Jahr befragt.