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Mit ‘krebs’ getaggte Artikel

Krebsdiagnose für Bee Gees Sänger Robin Gibbs

Montag, 21. November 2011

In den 70ger Jahren feierte Robin Gibbs mit seinen Brüdern große Erfolge als die Bee-Gees. Nun soll der 61-Jährige an Krebs erkrankt sein.

Robin Gibbs lebt in Westengland und rief vergangene Woche selbst den Notruf, woraufhin er sofort in ein Krankenhaus eingeliefert worden ist. Die „Sunday Mirror“ berichtete am Sonntag, dass der Sänger an Leberkrebs erkrankt sei. Die Diagnose sei schon vor einigen Monaten gestellt worden, Gibbs behielt sie allerdings für sich.

Mit seinen Brüdern trat Robin in den 70ger Jahren als die Band Bee Gees auf und landete große Hits, wie „Stayin‘ Alive“ oder „Massachusetts“. Auch der Soundtrack zum Film „Saturday Night Fever“ war ein großer Erfolg. Insgesamt verkauften die Bee Gees über 200 Millionen Platten.

In den 80ger Jahren war Robin auch als Solokünstler erfolgreich. In den deutschen Charts kletterte sein Hit „Juliet“ auf Platz eins.
Robins Zwillingsbruder Maurice verstarb 2003 überraschend an einem Darmverschluss. Der Verlust seines Bruders traf ihn schwer und schon seit längerem wurde über Robins Gesundheitszustand gerätselt. Er nahm immer mehr ab, öffentlich sprach er aber nie über eine Erkrankung. Bislang liegt noch keine persönliche Stellungnahme des Künstlers zu den Gerüchten um eine Krebserkrankung vor.

Tattoo-Farben können krebserregend sein

Sonntag, 20. Februar 2011

Tattoos empfinden viele Menschen als schönen Körperschmuck, der sogar süchtig machen kann. Insbesondere bunte Tattoos erlauben Kreativität und Vielfalt, doch gilt Vorsicht vor einigen Farbstoffen, die für Tattoos eingesetzt werden: Einige Tattoo-Farben enthalten toxische Farbstoffe und verbotene Konservierungsmittel, die krebserregend sein können. Experten empfehlen Tattoo-Fans, beim Tätowierer auf Tattoo-Farben aus Europa zu bestehen.

Viele Promis machen es vor und sich absolute Fans von Tattoos, wie etwa Angelina Jolie oder Rihanna. Während sich jedoch reiche Stars in renommierten und angesagten Tattoo-Shops ihre Tattoos stechen lassen, greifen viele andere Tattoo-Fans zu billigen Farbstoffen. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass in Tätowierfarben zahlreiche gefährliche Inhaltsstoffe vorhaben sein können. „Der Tätowierer sollte nur Farben aus Europa verwenden, denn die kann die Überwachung leichter überprüfen als solche aus den USA“, sagt Evamaria Kratz, Laborleiterin für kosmetische Mittel am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe.

Das Labor untersuchte im Jahr 2010 insgesamt 38 Tattoo-Farben verschiedener Studios und konzentrierte sich auf die Tattoo-Farben gelb, rot und orange. Insgesamt haben die Wissenschaftler 13 Proben der Tattoo-Farben bemängelt: Verbotene Konservierungsstoffe, Bestandteile von Wandfarben, Azofarbstoffe und weitere krebserregende Stoffe. In schwarzen Tattoo-Farben hätten Forscher der Universität Regensburg Nanopartikel als auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe gefunden. Diese Stoffe könnten ebenfalls Krebs auslösen könnten, warnen die Wissenschaftler: “Oft dauert es zehn bis 20 Jahre, bis die Krankheit entsteht. Ob sie auf das Tattoo zurückzuführen ist, ist dann nur schwer nachzuweisen.”

Wer sich farbige Tattoos stechen lassen will, sollte sich beim Tätowierer nach der Herkuft der Tattoofarben erkundigen. Insbesondere sollte ein seriöser Tätowierer Auskunft über die Inhaltsstoffe der farbigen Tattoos geben können.

Tätowierwillige sollten sollten sich die Leitlinie zur Beurteilung von Tätowier- und Permanent Make up (PMU) – Farben für Betreiber von Tattoo- und PMU-Studios durchlesen, die im Internet verfügbar sind, empfiehlt die Expertin.

Rauchen schädigt Gene binnen 30 Minuten

Montag, 17. Januar 2011

Dass Rauchen Krebs verursacht und langfristig zum Tod führen kann, ist bekannt. Neu ist jedoch, dass jede gerauchte Zigarette bereits nach 15 bis 30 Minuten Schäden im Körper verursacht. In dieser kurzen Zeit schädigen die Inhaltsstoffe einer Zigarette die Gene, fanden US-Wissenschaftler heraus.

Rauchen schädigt die Gene eines Rauchers binnen 15 bis 30 Minuten. Bei der Verbrennung einer Zigarette verwandeln sich sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in genschädigende Substanzen, fanden US-Forscher heraus. Die Wissenschaftler vergleichen den Effekt mit einer Giftinjektion, die unmittelbar in die Blutbahn gespritzt wird. Somit schädigt nicht jahrelanger Konsum von Zigaretten den Körper, sondern jede einzelne Zigarette unmittelbar, warnen die Forscher.

Die Mediziner um Stephen Hecht von der University of Minnesota im Fachjournal Research in Chemical Toxicology warnen vor dem Gerücht, Zigarettenkonsum schädigte den Körper erst nach Jahren. Auch Gelegenheitsraucher schädigen ihre Gene durch Zigarettenkonsum unmittelbar.

Die Forscher um Stephen Hecht führten einen Test mit zwölf Raucher durch. Die Zigarettenkonsumenten haben speziellen Zigaretten erhalten, die einen chemisch markierten Kohlenwasserstoff enthielten. Beim Konsum der Zigaretten konnten die Wissenschaftler beobachten, wie schnell sich der Stoff in der Blutbahn in ein Gift verwandelte.

Statistiken zufolge sterben ca. 3000 Menschen an Zigaretten. Zu 90 Prozent sterben die Raucher an Lungentumoren, die durch PAK entstehen.

Rauchen schwächt die Aktivität von Genen

Dienstag, 19. Oktober 2010

Dass Rauchen ungesund ist, ist in Deutschland weitläufig bekannt. Doch Nikotin macht süchtig und erschwert den Ausstieg. Der Wille zum Nichtraucher wird gestärkt durch regelmäßige Schreckensmeldungen über das Rauchen. Wie nun ein Forscherteam herausgefunden hat, schwächt Zigarettenkonsum die Aktivität von Genen, die vor Krebs schützen. Zudem ist medizinischen Medien zu entnehmen, dass Raucher Wert auf eine Grippeimpfung legen sollte. Insbesondere Raucher seien gefährdet, an Grippe zu erkranken. Die optimale Lösung sei, das Rauchen aufzugeben.

Forscher vom Institute of Cancer Studies in Birmingham konnten beweisen, dass Rauchen sich auf die Gene auswirkt. Insbesondere schwächt der Tabakkonsum die körpereigene Krebsabwehr. Wie die Forscher mitteilten, lagerten sich bei Rauchern Methylgruppen an das Gen p 16 an. Dadurch werde die Krebsabwehr geschwächt und Raucher haben somit eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen konnten in der Vergangenheit nachweisen, dass Rauchen die häufigste Ursache von Krebs ist. Ursache seien Schadstoffe im Tabak, die die Erbsubstanz DNA beschädigen. Die Birminghamer konnten zudem nun aufzeigen, dass das Erbgut durch Tabakkonsum auch verändert wird.

Desweiteren sind Raucher eine Risikogruppe für Gruppeerkrankungen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneunomologie und Beatmungsmedizin (DGP). Durch den Konsum von Zigaretten droht eine unkontrollierte und übersteigerte Immunreaktionen. Eine Grippeimpfung könne Abhilfe schaffen, so die DGP. Insbesondere könne auch das Problem vieler Raucher, die Anfälligkeit für wiederholte Bronchitis und damit permanente Entzündung der Lungen, gemäßigt werden.

Krebsvorsorge für Männer selten wahrgenommen

Sonntag, 19. September 2010

Viele Frauen sehen es als selbstverständlich an, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen. Immerhin sind es fast 50 Prozent der Frauen, die eine Krebsvorsorge-Untersuchung beim Gynäkologen regelmäßig durchführen. Den Männern hingegen fehlt bisher noch das Einsehen: Lediglich 27 Prozent der Männer gehen zur Früherkennung zu Urologen.

“Für viele Frauen ist es selbstverständlich, zur Früherkennung zum Gynäkologen zu gehen. Aber Männer machen um den Urologen einen weiten Bogen”, sagt DAK-Sprecher Claus Uebel. Dabei sei die Früherkennung sehr wichtig, plädiert Uebel. Je früher man Anzeichen von Erkrankungen erkennt und behandelt, desto besser können sie behandelt werden. So wird treffe der Prostatakrebs jährlich mehr als 50.000 Männer.

Empfehlung: Männer ab 45 und Frauen ab 20 Jahren sollten einmal jährlich zum Arzt und die Früherkennung von Krebserkrankungen in Anspruch nehmen. Für Männer und Frauen gibt es ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre einen allgemeinen Gesundheits-Check sowie ein Hautkrebs-Untersuchung.

Warum die Männer in der Frühvorsorge einen Bogen um den Urologen machen, scheint bisher nicht geklärt. Uebel vermutet scherzhaft: “Vielleicht auch, weil sie den nächsten Ölwechsel beim Auto dringender finden als den Arzttermin beim Urologen”

Für Vorsorgeuntersuchungen fällt übrigens generell keine Praxisgebühr an.

Mehr Handys: Hirntumore bleiben selten

Freitag, 04. Dezember 2009

Entwarnung aus Nordeuropa: Trotz des Anstiegs von Handys und Funkgeräten hat sich die Zahl von Hirntumoren in nordeuropäischen Ländern nicht erhöht, geht aus einer Studie der dänischen Gesellschaft für Krebsbekämpfung hervor.

Die Wissenschaftlerin Isabelle Deltour analysierte für die Studie in Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen 60.000 Fälle von Hirntumoren bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 79 Jahren zwischen 1974 und 2003. Insbesondere in den Handy-Boomzeiten ab dem Jahre 1998 konnte kein Anstieg der Erkrankung verzeichnet werden.

Die Forscherin schränkt die Ergebnisse jedoch auch ein: Möglicherweise ist der untersuchte Abstand zum Handy-Boom mit fünf bis zehn Jahren zu kurz. Die Krebserkrankungen könnten auch Jahre später zum Ausbruch kommen.