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Mit ‘kunst’ getaggte Artikel

Google ehrt Frida Kahlo zum Geburtstag

Dienstag, 06. Juli 2010

Die Künstlerin Frida Kahlo wäre heute 103 Jahre alt geworden. Google ehrt Kahlo mit einem Doodle und erinnert damit an berühmteste Künstlerin Lateinamerikas. Frida Kahlo zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus. Zudem avancierte die Mexikanerin zur Ikone der Frauenbewegung. Frida Kahlo wurde am 6. Juli 1907 geboren und verstarb am 13. Juli 1954.

In Bildern drückte Frida Kahlo ihr Leiden aus. Ihr Leben war geprägt von chronischen Beschwerden, bedingt durch einen Unfall, sowie von Eheproblemen. Von ihren 143 Bildern sind 55 Selbstbildnisse. Die anderen Werke von Kahlo beziehen sich auf die frühe Kunst Mexikos, die der Azteken und der Mayas. Kahlo schaffte in ihren Werken eine Verknüpfung zwischen Realismus, Symbolismus und Surrealismus. Ihr Erfolg reichte bis nach Europa: 1938 und 1939 feierte sie mit Ausstellungen in New York und Paris Erfolge.

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin feiert den 100. Geburtstag von Frida Kahlo. Dort ist zur Zeit die Kahlo-Retrospektive ausgestellt. Das Haus ist am Dienstagabend bis Mitternacht geöffnet.

Norman Rockwell 116. Geburtstag

Mittwoch, 03. Februar 2010

Norman Rockwell ist ein bedeteuender Maler und Illustrator des frühen 20. Jahrhunderts und hat heute Geburtstag. Heute wäre Rockwell 116 Jahre alt geworden, wäre der us-amerikanische Künstler nicht am 8. November 1978 in Stockbridge, Massachusetts gestorben. Bis heute genießt Rockwell größte Popularität. Rockwells Werk die vier Einzelbilder Four Freedoms (Die vier Freiheiten) von 1943 sind sein populärstes Werk.

Der am 3. Februar 1894 in New York geborene Norman Rockwell schuf 40 Jahre lang die Titelbilder der Saturday Evening Post. Insbesondere seine Arbeiten “Americana” gingen umd die Welt und haben das Image, kommerziell wie auch amerikanisch-patriotisch zu sein. Bis heute hat Rockwell viele Anhänger aber auch viele Kritiker. Zum Geburtstag von Norman Rockwell entfachte unter Experten in den USA wieder eine politisch-künstlerische Diskussion.

Insgesamt schuf Norman Rockwell über 2000 Werke, von denen nur noch wenige existieren.

Die vier Freiheiten
Von den vier Freiheiten (Freedom of speech, Freedom of religion, Freedom from want, Freedom from fear) war am 6. Januar 1941 die Rede, als US-Präsident Franklin Delano Roosevelt in seiner Rede Bezug zur Lage seiner Bevölkerung nahm. Von dieser Rede ließ sich Norman Rockwell inspirieren und schuf vier Gemälde. Ab 1943 tourte Rockwell durch die USA und sammelte 130 Mio $ Kriegsanleihen.

Andy Warhol-Sammlung in Los Angeles gestohlen

Samstag, 12. September 2009

Mehrere Werke der privaten Sammlung des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol wurden gestohlen. Die millionenschweren Gemälde wurden bereits anfang September gestohlen und wurden erst am 3. September bei der L.A. Police gemldet.

Zu den gestohlenen Werken zählen unter anderem zehn Porträts berühmter Sportler aus der Zeit von 1977 bis 1979 wie bspw. Muhammad Ali, O.J. Simpson und Pelé. Wer Hinweise liefern kann, um die Kunstwerke wieder aufzufinden, für den wurde eine Belohnung in Höhe von einer Million Dollar (680.000 Euro) ausgesetzt. Angeblich habe das L.A.P.D. bereits eine heiße Spur.

Andy Warhol, der mit bürgerlichen Namen Andrew Warhola heißt, ist am 6. August 1928 in Pittsburgh geboren. Er war ein US-amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger. Der Amerikaner war einbedeutender Vertreter der amerikanischen Pop-Art und gilt als die zentrale Figur der Pop-Art. Seine Werke reichten anfänglich von einfachen Werbegrafiken hin zu seinen Gemälden, Objekten, Filmen und Büchern. Warhol ist am 22. Februar 1987 in New York City verstorben.

Bono wird Kolumnist bei der New York Times

Sonntag, 11. Januar 2009

Der irische Rocker Bono wird Kolumnist bei der renommierten US-Zeitung “New York Times”. Am Sonntag veröffentlichte der 48-Jährige seinen ersten Meinungsbeitrag. Weitere Kolumnen des politischen Aktivisten sollen in unregelmässigen Abständen folgen.

“Was für eine große Ehre”, erklärte Bono. Gleichzeitig scherzte er: “Ich war noch nie gut mit Punkt und Komma.” Das soll jedoch kein Hindernis sein: Die Kolumne werde ein breites Spektrum von Themen umfassen, hieß es. Auch die Verleger sind begeistert: Bono sei eine großartige Bereicherung für die Zeitung. “Er ist ein außergewöhnlicher Mann, der gründlich über seine Kunst und die großen Probleme in der Welt nachdenkt”, äußerte der “New York Times”-Redakteur Andrew Rosenthal.

Bono setzt sich seit Jahren vor allem für den Kampf gegen Aids und Armut in Afrika ein. Letzten Monat erhielt er beim neunten Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger in Paris den “Peace Summit Award”. Bono ist außerdem Sänger der Rockband U2.

42.000 Euro für Lippenstift-Porträt von Kate Moss

Sonntag, 28. September 2008

Ein Lippenstift-Selbstporträt von Supermodel Kate Moss wurde für 42.000 Euro verkauft. Auf dem Bild sind Lippenabdrücke von Moss zu sehen sowie Blutspuren von Ex-Freund Doherty mit dem Satz “Wer braucht Blut, wenn du Lippenstift hast?”

Kate Moss hatte das Kunstwerk während ihrer Beziehung zu Pete Doherty erstellt, jedoch nicht signiert. Doherty hätte das Bild an einen anonymen Käufer verkauft. Nach kurzer Zeit war es im Besitz vom Auktionshaus Lyon & Turnbull. Dort ging das Porträt am Samstag für 42.000 Euro raus.

Dohertys Selbstporträt, welches auf 13.000 Euro geschätzt wurde und den Schriftzug “Schau, was sie dem Jungen angetan haben” trug, fand hingegen keinen Absatz.

Amerikanische Denkmäler werden mit Laser eingescannt

Dienstag, 07. Januar 2003

Kein Holzpferd war es, und auch die Griechen hatten nichts damit zu tun. Am 28. Oktober 1886 wurde in New York die Freiheitsstatue eingeweiht, ein Geschenk Frankreichs an Amerika. Die Grand Dame ist wohl das klassische Wahrzeichen schlechthin in den USA, und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.
21 Jahre arbeitete der französische Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi an seiner Idee, der Freiheit ein Denkmal zu setzen. Gustave Eiffel, der auch den nach ihm benannten Eiffelturm in Paris konstruierte, erdachte das Stahlgerüst für die “Hafenbraut”, welches anschliessend mit rund 300 Kupferplatten verkleidet wurde.

Nach den Anschlägen vom 11. September im Jahre 2001 besteht die Befürchtung, dass nach dem World Trade Center noch weitere amerikanische Wahrzeichen Anschlägen zum Opfer fallen könnten. Deshalb sollen, laut einem Bericht der New York Daily News, neben der Statue of Liberty auch das Washington Capitol und das Mount Rushmore National Memorial (South Dakota) mit modernster Lasertechnik vermessen werden. Im “worst Case”, wenn diese Denkmäler durch Anschläge zerstört würden, könnten sie mit einer maximalen Abweichung von sechs Millimetern wieder restauriert werden.

Zur Zeit gibt es von der Freiheitsstatue keinerlei Pläne in den Archieven, Bartholdi und Eiffel hinterliessen lediglich einige kleine Miniaturen, aber keine Pläne oder Entwürfe. Gutzon Borglum fertigte nur einige ungenaue Zeichnungen von Lincoln, Wahshington, Jefferson und Roosevelt an. Und Dr. William Thornton´s Bauzeichnungen, nach denen 10 Architekten das Capitol in Washington entwarfen, sind ebenfalls nur unzureichend.
“Wenn jemand mit einem Sprengstoffkoffer oder einer Brieftaschenbombe die Nase von Thomas Jefferson wegsprengt, werden es uns die 3-D Pläne erlauben, den Berg mit einen chirurgischen Eingriff wieder herzustellen,” sagte Don Striker, Leiter der Mount Rushmore National-Gedenkstätte in South Dakota gegenüber den New York Daily News.

“Reverse engineering” wird das Verfahren genannt, wenn zur Anfertigung einer Blaupause ein bestehendes Objekt verwendet wird, anstatt eines Objektes von einer Blaupause. Um die Freiheitsstatue “einzuscannen”, wurde ein Team von der Texas Tech University beauftragt. Ausgerüstet mit einem Cyrax 2500 3-D Laserscanner, der 1.000 Bilder pro Sekunde machen kann, fertigten sie aus 13 unterschiedlichen Positionen Aufnahmen der französischen Dame und dem Liberty Island an – über 200 Millionen einzelne Daten. Diese werden nun in Lubbock, Texas, ausgewertet und zu einem originalgetreuen 3-D Modell zusammengefügt. Die digitalen Blaupausen sollen laut dem Bericht in den Nationalarchiven, in der Kongressbibliothek und in einem geheimen Tresorraum der US-Regierung gelagert werden.

Das Vorhaben, brauchbare Pläne für einen eventuellen Neuaufbau von “Miss Liberty” anzufertigen, bestand schon vor dem 11. September, die Idee stammte aus Überlegungen der Denkmalwächter, die grossen amerikanischen Wahrzeichen nach einem möglichen Anschlag “wie einen Phönix aus der Asche” wieder auferstehen zu lassen – eine Art Verpflichtung, die sich aus dem Status dieser Denkmäler für das amerikanische Volk ergibt.