Home | Blog | Themen | Stars | Charts | Sprüche | Filme | Newsticker

Mit ‘loveparade’ getaggte Artikel

Benefiz-CD für Loveparade-Opfer

Sonntag, 12. September 2010

Die angesagten DJs aus dem Techno- und Trance-Bereich Paul Oakenfeld, Armin van Buuren und Paul von Dyk haben eine Benefiz-CD für Loveparade-Opfer veröffentlicht. Der Gewinn des Song “Remember Love” soll auf das Spendenkonto der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände fließen.

Paul Oakenfeld, Armin van Buuren und Paul von Dyk veröffentlichen als “Dj’S United” am 11. September eine Benefiz-CD für die Opfer der Loveparade. Die Einnahmen aus “Remember Love (Original Mix)” sollen auf ein Spendenkonto fließen. “Mit dem Erlös können wir zusätzliche Hilfen leisten, für die ich im Namen der Opfer und ihrer Angehörigen herzlich danke”, sagte der Verbandsvorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Andreas Meiwes. “Die Opfer des Unglücks auf der Loveparade in Duisburg dürfen nicht vergessen werden. Ihnen eine Benefiz-CD zu widmen, halte ich für eine gute Idee”, sagte Meiwes.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist der Bitte der Landesregierung nachgekommen und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Das darauf eingezahlte Geld solle ohne Umwege Verletzten, den Angehörigen der Toten und traumatisierten Augenzeugen zugutekommen. Auf dem Konto seien bereits mehrere zehntausend Euro eingegangen oder zugesagt worden sein, hieß es.

Die Loveparade-Katastrophe ereignete sich am 24. Juli in Duisburg. Eine Massenpanik hatte 21 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 500 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

U2 singen für Loveparade Opfer

Mittwoch, 11. August 2010

Die irische Band U2 gedenkt bei einem Konzert an die Opfer der Loveparade. Im Rahmen ihrer Deutschlandtour widmete U2 den Song “Moment of Surrender” bei dem Konzert in Frankfurt den 21 Toten der Loveparade vom 24. Juli 2010.

Die Band U2 mit Frontmann Bono gab am Dienstag in Frankfurt ein zweistündiges Konzert. Vor rund 55.000 Fans äußerte Leadsänger Bono, dass er hoffe, dass die Loveparade Katastrophe nicht dazu führt, “dass die Freude an der Musik und der Kultur hier untergeht”.

In Deutschland ist U2 noch in Hannover (12.8) und München (15.9.) live zu erleben.

Aus für die Loveparade nach Drama in Duisburg

Sonntag, 25. Juli 2010

Bei der Loveparade in Duisburg kamen bei einer Massenpanik am 24. Juli 2010 bisher 19 Menschen ums Leben, 342 Menschen wurden verletzt. Bei einer Pressekonferenz verkündete Organisator Rainer Schaller das endgültige Aus für die Loveparade: Die Technoveranstaltung soll nie wieder stattfinden.

“Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären”, sagte Organisator Rainer Schaller und zeigte Mitgefühl an den Opfern der Loveparade 2010. “Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollstänig aufzuklären”, versicherte Schaller. Aufgrund der dramatischen Vorfälle bei der Loveparade Duisburg soll es die Loveparade in Duisburg nie mehr geben, verkündete Schaller.

Erstmalig fand die seit 1989 veranstaltete Techno-Parade auf einem Gelände statt und zog mit ihren Floats nicht durch die Straßen einer Stadt. Der Zugangspunkt zum Veranstaltungsort, dem alten Güterbahnhof von Duisburg, kam aktuellen Polizeiangaben zufolge zu einem Stau. Neuesten Erkenntnissen zufolge hätten drei Menschen versucht, gegen 17 Uhr über Absperrungen zu klettern und seien dabei abgestürzt. Dadurch sei eine Massenpanik verursacht worden, durch die mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen sind und 342 Menschen verletzt wurden. Die genauen Todesursachen sind nicht bekannt, die meisten Opfer sollen an Plakatwänden erdrückt worden sein, die anderen an einem Treppenaufgang ums Leben gekommen sein. Die 19 Todesopfer waren nach Angaben des Duisburger Polizeipräsidenten Detlef von Schmeling zwischen Anfang 20 und 40 Jahre alt.

Da die Infrastruktur zu dem Zeitpunkt der tödlichen Katastrophe an ihre Grenzen gelangt ist und der massive Besucheranstrum von über 1,4 Millionen Ravern in Duisburg kaum noch zu bewältigen war, entschieden sich die Veranstalter trotz des tödlichen Unglücks die Veranstaltung weiterlaufen zu lassen, um die Veranstaltung geordnet aufzulösen und durch einen abrupten Abbruch der Party keine weitere Massenpanik bei der Loveparade Duisburg zu provozieren.

Die Staatsanwaltschaft und ein Krisenstab ermitteln zur Zeit, wie es zu diesem Drama auf der Loveparade Duisburg am 24. Juli kommen konnte. Bis dahin liegen kaum fundierte Informationen über den Ablauf und Ursachen des Dramas vor. Derzeitiger Kritikpunkt ist der Zugangspunkt zum Gelände über einen Tunnel, an dem sich die Katastrophe ereignete. Zudem sind Bedenken geäußert worden, ob der Güterbahnhof als Veranstaltungsort für die Loveparade die nötigen Kapazitäten hat, um den Besucheransturm zu bewältigen.

Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000.

Kritik des Loveparade-Gründers Dr. Motte
Der Gründer der Love Parade, Dr. Motte, gibt den Veranstaltern in Duisburg die Schuld an dem Drama: “Das ist fast schon fahrlässige Tötung, was die da gemacht haben. Eine Veranstaltung so sehr einzuzäunen und Millionen Menschen durch einen Tunnel zu schicken, ist verantwortungslos und ekelhaft”, sagt der Berliner der B.Z. Profitgier vor Sicherheitsvorkehrungen, kritisiert Dr. Motte. Es sei ein Skandal, dass die Loveparade nach der Katastrophe nicht sofort abgebrochen wurde, meint der DJ. “Den Veranstaltern geht es nur noch ums Geld, Menschlichkeit bleibt da klar auf der Strecke”, zitiert die Zeitung den Loveparade-Erfinder, der sich 2006 aus dem Organisationsteam zurückgezogen hat, da er sich mit der Entwicklung der Loveparade nicht mehr identifizieren konnte.

Das Aus der Loveparade nach 21 Jahren
Die Loveparade ist die bekannteste Technoparty der Welt und wurde im Jahr 1989 von Elektro-DJ Dr. Motte als “politische Liebes-Demonstration” in Berlin gegründet. Auf der ersten Loveparade nahmen in Berlin nur rund 150 Raver teil. Bereits 1999 waren es in Berlin über 1,5 Millionen Loveparade-Fans.

Bis zum Jahr 2001 galt die Loveparade als Demonstration. Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 12.7.2001, dass die “Love Parade” eine reine Musikveranstaltung sei und weise nicht den für eine Versammlung maßgeblichen verbindenden Zweck der Meinungsbildung und -äußerung auf. Damit war die Loveparade seit 2001 offiziell eine kommerzielle Veranstaltung. Vor drei Jahren zog die Parade von Berlin ins Ruhrgebiet und feierte ihre Premiere 2007 in Essen und 2008 in Dortmund. Im Jahr 2009 sollte die Loveparade in Bochum stattfinden, wurde jedoch abgesagt, da die Stadt Bochum den Besucherandrang nicht bewältigen konnte.

Loveparade soll durch das Ruhrgebiet ziehen

Samstag, 07. April 2007

Erst erteilte Berlin der weltgrößten Techno-Party Loveparade eine Absage, danach folgte Köln. Jetzt soll die Loveparade durch das Ruhrgebiet ziehen.

Wie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft metropoleruhr GmbH mitteilte, soll bis Anfang Mai eine Entscheidung vorliegen, ob das spektakuläre Event im Ruhrgebiet stattfinden wird. Ein Sprecher erklärte, dass man im Gespräch mit den Organisatoren der Loveparade sei und man auf ein erfreuliches Ergebnis hoffe.

Für Juli oder August ist der Starttermin für die größte Techno-Party der Welt vorgesehen. Gibt die Bewerbung des Ruhrgebiets positiven Eindruck, dann steht die Stadt Essen als Veranstaltungsort im Gespräch.

Loveparade – Definitiv auch 2002 wieder in Berlin

Freitag, 16. November 2001

Dieses Jahr waren es über eine Millionen Raver, die aus aller Welt nach Berlin gereist sind, um an der größten Technoveranstaltung anwesend zu sein. Doch es gab Ärger und die Lovaparade für das Jahr 2002 wurde gefährdet. Doch nun hat der Berliner Senat entschieden: Für den 13. Juli 2002 ist die Loveparade 2002 im Tiergarten genehmigt!

Dies freut die Umweltschützer gar nicht, doch ein Senatsprecher begründet die Entscheidung. Aus Sicherheitsgründen, Lärm- und Umweltschutzes, sei die grüne Lunge der Stadt am besten für die Love Parade geeignet.

Doch einen Schlag gibt es für die Loveparade: Sie wird nicht mehr als Demonstration angesehen, sondern als eine kommerzielle Veranstaltung. Dies hat zur Folge, dass der Veranstalter Planetcom sich an den Kosten der Müllbeseitigung beteiligen muss. In diesem Jahr haben die Raver 200 Tonnen Müll auf den Berliner Straßen hinterlassen.