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Mit ‘mel gibson’ getaggte Artikel

Teure Scheidung für Mel Gibson

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Seit Weihnachten ist die Scheidung von Hollywoodstar Mel Gibson und Robyn Moore rechtskräftig. Mit umgerechnet 325 Millionen Euro wurde es eine der teuersten Scheidungen die die Promiwelt je gesehen hat.

Mel Gibson und Robyn Moore heirateten 1980 ohne einen Ehevertrag abzuschließen. Nach 31 Jahren Ehe reichte Robin, die vor der Ehe mit Mel als Zahnarzthelferin arbeitete, die Scheidung ein. Das Paar lebte schon einige Zeit getrennt, Moore reichte erst die Scheidung ein, als Gibson mit seiner neuen Freundin Oksana Grigorieva auftrat, die ein Kind von ihm erwartete.

Für Mel Gibson, der sehr erfolgreich als Schauspieler und Produzent arbeitet, wurde es eine teure Scheidung. Sein komplettes Vermögen muss er nun mit seiner Ex-Frau teilen. Das Komplettvermögen schätzt das „Los Angeles Business Journal“ auf umgerechnet etwa 650 Millionen Euro. Alleine 460 Millionen davon hat Gibson mit seinem umstrittenen Film „Die Passion Christi“ verdient.

Als Produzent verschiedener Fernsehsendungen und Kinofilme verdiente er weitere 57 Millionen Euro. Neben dem Barvermögen werden auch Immobilien mit in die zu teilende Masse rein gerechnet.
2005 kaufte Gibson eine Fidschi-Insel, dessen Wert bei rund 11 Millionen Euro liegen dürfte. Ebenfalls besaß das Paar zwei Häuser in Malibu, dessen Wert auf zusammen auf 17 Millionen Euro geschätzt werden. Diese Immobilien wurden schon auf Robyn umgeschrieben.

Darüber hinaus muss Mel nicht nur das Vermögen, was er in 31 Ehejahren erwirtschaftet hat zur Hälfte teilen, auch was der 55-Jährige in Zukunft mit Produktionen die noch während der Ehe entstanden verdient, muss er zur Hälfte an seine geschiedenen Frau abtreten.

Die Beziehung zu Oksana ging auch in die Brüche. Zurzeit trifft sich Mel mit dem 25-jährigen Model Stella Mouzi. Sollte der Hollywoodstar je wieder an eine Ehe denken, dann hoffentlich mit einem Ehevertrag.

Film Hangover ohne Mel Gibson

Samstag, 23. Oktober 2010

US-Schauspieler Mel Gibson wird nicht in der Fortsetzung des Kinofilms “Hangover” mitspielen. Dabei war der US-Star für den Hollywood-Film vorgesehen. Widerstand der Crew führte dazu, dass Mel Gibson das Team verlassen müsse, geht aus Medienberichten hervor. Mel Gibson hätte in “Hangover 2″ eine Nebenrolle als Tätowierkünstler übernehmen sollen.

Mel Gibson wird nicht in der Fortsetzung des Kinostreifens “Hangover” mitspielen, bestätigte der Regisseur des Projekts, Todd Phillips, der Internetseite “TheWrap.com”, geht aus einem Spiegel Artikel hervor. “Ich selbst bin der Meinung, Mel hätte sich im Film großartig gemacht”, zeigte sich Phillips von den Qualitäten des in den letzten Monaten in Schlagzeilen geratenen Schauspielers. “Aber ich musste einsehen, dass ein Film eben Teamarbeit ist”, führte er die Gründe an. “Die Besetzungsentscheidung hatte nicht die volle Unterstützung der Crew und der anderen Schauspieler”, zitiert die US-Website.

Mel Gibson ist in den letzten Jahren und Monaten verstärkt in Negativschlagzeilen geraten. Berichte über Alkoholprobleme in den US-Medien, bis hin zum öffentlichen Rosenkrieg mit Ex-Freundin Oksana Grigorieva.

Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Mel Gibson mit dem Film “Braveheart” im Jahr 1995. Mit “Hangover 2″ hofften die Fans auf ein Comeback des Superstars Mel Gibson.

Schwer zu verstehen: Mel Gibsons “Passion” auf Latein

Montag, 23. September 2002

Für Mel Gibson ist es die Verwirklichung eines lange gehegten Traums, und davon will er sich nicht abbringen lassen. Die keineswegs neue Idee, einen Film über die letzten Stunden im Leben Jesu Christi zu inszenieren, ist dabei weniger der Anstoss für Verwirrung und Kritik. Dem 48-jährigen, ehrgeizigen Schauspielstar und Regisseur, der momentan mit einer Hauptrolle im Film “Signs” grosse Erfolge feiert, schwebt eine recht unkonventionelle Form der Darstellung vor: Die Schauspieler sollen ausschliesslich lateinisch und aramäisch sprechen.

Nicht einmal mit Untertiteln soll dem Publikum, das grösstenteils den alten Sprachen nicht mächtig sein dürfte, das Verstehen der Dialoge in seinem Film “Passion” erleichtert oder überhaupt ermöglicht werden. “Es geht mir um visuelles Geschichtenerzählen”, so Gibson. Er wolle die Geschichte und Jesus für sich sprechen lassen. Das Drehbuch hat Gibson zusammen mit Ben Fitzgerald selbst geschrieben. Quellen dafür waren der Tagebuch-Roman «The Dolorous Passion of Our Lord Jesus Christ» von Anne Catherine Emmerich sowie die 4 Evangelien im Neuen Testament.

Zusammen mit Theologie-Experten und Historikern des Vatikans und aus aller Welt will er den Stoff so authentisch wie nur eben möglich in Szene setzen. Neben zahlreichen italienischen Schauspielern wie Monica Bellucci und Sergio Rubini (“Der talentierte Mr. Ripley”) ist auch Hollywood-Shootingstar Jim Caviezel (“Der schmale Grad”) dabei. Er wird die Hauptrolle des Jesus übernehmen.

Das grösste Problem des Projekts ist sicher, einen
Verleih für seinen Film zu finden, denn ein Film mit “toten Sprachen” hat zwar sicherlich einen Reiz, doch ist nicht nur unkonventionell, auch unkommerziell. Das räumte auch Mel Gibson ein. Auf einer Pressekonferenz in Rom gab er zu:
“Niemand will so einen Film in die Kinos bringen. Die meisten denken, ich sei verrückt. Vielleicht bin ich es auch”. Seine letzte Regie-Arbeit, Braveheart, war ein Kassenschlager, doch auch ein Multi-Millionär wie Gibson ist vom Zuschauer-Zuspruch abhängig. Diesen sehen die grossen Filmverleihs Hollywoods sicherlich in Gefahr. Man darf gespannt sein, wie sein Vorhaben endet.

Mel Gibson müde: Hängt er die Schauspielerei an den Nagel?

Freitag, 05. Juli 2002

Ein gewisser Hang zu pathetischen Heldenrollen ist nicht zu übersehen. Erst mimte er den schottischen Volkshelden William Wallace in “Braveheart”, dann kämpfte er als “der Patriot” für die amerikanische Unabhängigkeit.

In seinem neuesten Streifen, dem kürzlich angelaufenen Vietnam-Kriegsfilm «We were soldiers», ist der 46-jährige Mel Gibson nun Lt.Col.Hal G. Moore, der eine Einheit von US-Soldaten durch die Hölle von Vietnam führt.

Doch dem weitgereisten und mit weit über 30 Hollywood-Filmen mittlerweile alten Hasen im Show-Geschäft werden diese Abenteuer anscheinend zu anstrengend. Der Zeitschrift Gala verriet er: «Wir mussten zwei Wochen durch den Schlamm kriechen und Nachtläufe machen. Ich habe mich wie 90 gefühlt.»

Gibson ist dafür bekannt, das er sich sehr intensiv in seine Filmrollen hineinlebt. Der Preis für diese Anstrengungen ist grosse Glaubwürdigkeit und Authenzität auf der Leinwand, aber wohl auch eine gewisse Ausgebrandheit.

«Ich möchte lieber hinter der Kamera stehen», so Gibson. Mit Braveheart hat er gezeigt, dass er dazu imstande ist. Man darf gespannt sein.