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Mit ‘migräne’ getaggte Artikel

Migräne-Anfall kann vorausgesagt werden

Freitag, 11. Februar 2011

Wer regelmäßig an Migräne leidet, wird festgestellt haben, dass sich der Anfall unter anderem durch Symptome wie Konzentrationsschwäche und Heißhunger ankündigt. Wissenschaftler konnten nun herausfinden, dass ein Migräne-Anfall Tage vor dem Ausbruch vorausgesagt werden kann. Die Nervenzellen im Trigeminus-System verändern sich demnach bereits Tage vor dem Migräne-Anfall, was Wissenschaftler nun erstmals messbar machen konnten.

Wenn sich Konzentrationsschwäche bemerkbar macht und Heißhunger kommt, sind es für manche Menschen keine guten Anzeichen. Denn oft folgt ein Migräne-Anfall, der begleitet wird von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Circa elf von 100 Menschen leiden in Deutschland unter Migräne. Die Ursache für Migräne ist noch ungeklärt, doch konnten Wissenschaftler nun einige Tage vor dem Ausbruch der Leiden die Migräne voraussagen.

Doch die Forschungsarbeiten von May werden Migränepatienten erstmal nicht weiterhelfen, denn es handle sich dabei noch um Grundlagenforschung. Die Forscher wollen die Entstehungsmechanismen der Erkrankung besser verstehen.

Risikofaktoren für Migräne entdeckt

Dienstag, 31. August 2010

In Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen an Migräne. Ein internationales Forscherteam analysierte die Daten von mehr als 56.000 Menschen und hat einen Risikofaktor für den chronischen Kopfschmerz gefunden. Dass Ergebnis des Forschungsprojektes ist, dass die Regulation von Glutamat im Gehirn Migräneanfälle beeinflusse.

17 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer in Europa leiden an Migräne. Die ersten Anzeichen von Migräneanfälligkeit machen sich bereits in der Pubertät bemerkbar. Der halbseitig auftretende, pulsierende Kopfschmerz wird häufig von Übelkeit, Erbrechen oder Licht- oder Geräuschempfindlichkeit begleitet.

Die Gruppe internationaler Mediziner haben das Erbgut von 2731 Migränepatienten mit dem Erbgut von 10.747 gesunden Patienten verglichen und konnten feststellen, dass ein spezieller Gen-Marker auf Chromosom 8 ein deutlich höheres Risiko ergibt, geht aus einem Artikel im Fachmagazin “Nature Genetics” hervor. “Unsere Daten weisen darauf hin, dass der Marker rs1835740 an der Glutamatregulation beteiligt ist”, erklärt Verneri Anttila von der Universität Helsinki, Leiter des Forscherteams. Die Forscher meinen, dass eine Anhäufung von Glutamat im Gehirn eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Migräne spielen könnte. Sollte eine Regulation nicht korrekt funktionieren, könnte Migräne entstehen.

Diese Erkenntnisse geben Ansatzpunkte zur Entwicklung eines Medikaments gegen Migräne. Zwar ist nicht sicher, ob Migräne vollständig verhindert werden könnte, aber zumindest könnte man die Beschwerden der Migränepatienten deutlich verringern.

Botox gegen Kopfschmerzen und Migräne

Samstag, 21. August 2010

Stars lassen sich Botox spritzen, um gegen den Verfall anzukämpfen. Botox wird von Prominenten, aber insgesamt von Frauen beim Arzt nachgefragt, um ihre Falten wegzuspritzen. Doch nun eröffnen sich für den Wirkstoff Botoliniumtoxin ganz neue Möglichkeiten in der Medizin. Der Nervengift soll chronische Kopfschmerzen und Migräne lindern, geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung hervor. Botox ist in England bereits als Mittel gegen Migräne und Kopfschmerzen zugelassen, in Deutschland soll die Zulassung in Kürze erfolgen.

Ein Wundermittel für Frauen und einige wenige Männer, die gegen ihren altersbedingten Verfall kämpfen wollen und sich ihre Falten wegspritzen lassen wollen, ist das Bakteriengift Botoliniumtoxin ein Wundermittel. Nun zeigt Botox weitreichendere Anwendungsmöglichkeiten, nicht nur im Schönheitsbereich, sondern auch im medizinischen Bereich. Im Kampf gegen chronischen Kopfschmerz und Migräne befindet sich Botox auf dem Erfolgspfad. Botox kann chronische Kopfschmerzen lindern und chronischer Migräne vorbeugen, geht aus dem Wissenschaftsjournal „Cephalalgia“ hervor.

“Chronische Migräne ist selten. Doch gerade für Patienten mit dieser Erkrankung – denen häufig nicht gut geholfen werden kann – kann Botoliniumtoxin eine neue Chance auf Verbesserung eröffnen”, sagt Prof. Dr. Arne May, Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).

Die Studie untersuchte 1.380 Erwachsene: Sie erhielten jeweils 31 Injektionen mit Botuliniumtoxin oder mit einem Placebo in sieben verschiedene Muskeln, insbesondere wurde das Bakteriengift in die Kopf- und Nackenmuskulatur injiziert. Die Botox-Patienten hatten seltener Migräne und konnten Ihren Medikamentenverbrauch reduzieren. Rund 47 Prozent der Botox-Patienten gaben nach 24 Wochen an, mindestens 50 Prozent weniger Kopfschmerztage gehabt zu haben. Die Placebo-Patienten kamen nur auf 35 Prozent.

“Die Behandlung mit dem Gift hilft nicht bei normaler Migräne und Spannungskopfschmerz, sondern nur bei den täglich oder fast täglich auftretenden chronischen Formen”, fügte der Professor hinzu.

Die Behandlung gegen Migräne und Kopfschmerzen mit Botox darf nur in spezialisierten Praxen oder Zentren durchgeführt werden.

Hilfe bei Migräne: Ursachen und Mittel

Donnerstag, 01. April 2010

Migräne wird häufig als starker Kopfschmerz abgestempelt, so ist es schwierig entsprechendes Verständnis und Hilfe bei Migräne aus der Gesellschaft zu erhalten. Es handelt sich nämlich um eine Krankheit, an der rund 13% aller Frauen leiden, auch Männer und Kinder sind betroffen. Am häufigsten treten Migräne-Anfälle zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Die Symptome können unterschiedlich häufig und stark auftreten, dabei sind auch die Ursachen in der Wissenschaft nicht abschließend geklärt. Gegen Migräne können Schmerzmittel und eine Schmerztherapie helfen.

Hilfe bei Migräne finden die Betroffenen in erster Linie in einer möglichen Selbsttherapie als kurzfristige und erste Lösung gegen den Migräne-Schmerz.

Symptome

Im Gegensatz zu üblichen Kopfschmerzen, die beispielsweise durch Flüssigkeitsmangel, Geräuschbelästigung, Stress etc. ausgelöst werden können, unterscheidet sich Migräne durch einen penetranten Schmerz und durch erweiterte Einschränkung der Lebensqualität. Zumeist betreffen die pulsierenden Schmerzen nur eine Kopfseite. Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit kennzeichnen Migräne. Ein Migräne-Anfall kann sich durch Sehstörungen und Empfindungsstörungen ankündigen.

Ursachen

Eine Studie hat ergeben, dass viele Frauen Migräne kurz vor ihrer Menstruation erhalten. An zweiter Stelle steht als Ursache für Migräne Alkoholkonsum. Negativer Stress in Form von Trauer, Überlastung und Sorgen wie auch ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus können Auslöser für den Schmerz sein. Auch eine Schwangerschaft kann zu häufigen Migräneanfällen führen.

Hilfe bei Migräne

Migräne kann nicht geheilt werden. Ebenso wie übliche Kopfschmerzen kann der Schmerz in seiner Intensität oder Wiederholungshäufigkeit mit Hilfe von Mittel gegen Migräne wie Schmerzmitteln und Medikamenten reduziert werden. Hausmittel gegen Migräne gibt es nicht. Bevor zu Tabletten gegriffen wird, kann bei mäßiger Migräne versucht werden Verspannungen zu lösen, die häufige Auslöser für Kopfschmerzen sind. Entspannungstraining soll diese Verspannungen und somit den Schmerz lösen. Sollte das keine Wirkung zeigen, können Sie durch Konzentrationsübungen und “positives Denken” versuchen, Ihre Aufmerksamkeit vom Schmerz abzulenken. Denn je bewusster und intensiver Sie sich psychisch mit dem Schmerz beschäftigen, desto stärker sind die Einschränkungen im Alltag. Bei einem Migräneanfall sollten Sie sich in einem ruhigen Zimmer aufhalten, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und versuchen sich zu entspannen.

Sollte der Anfall extrem starke Schmerzen verursachen haben, können folgende Mittel helfen: Pfefferminzöl auf die Schläfen reiben und dabei reiben. Die sogenannten Akupressur seitlich neben den Schläfen soll entspannen und den Schmerz lindern. Eine Tasse Rooibostee trinken, insgesamt dafür sorgen, dass der Körper mit viel Flüssigkeit versorgt wird – jedoch nicht innerhalb weniger Minuten viel trinken.

Therapie und Behandlung

Schmerzmittel und kurzfristige Lösungen der Eigenmedikation können langfristig keine Lösung sein, wenn sich die Migräne im Laufe der Zeit verschlimmert und Schmerzmittel ihre Wirkung nicht mehr entfalten können. Akupunktur und Homöopathische Mittel können den Schmerz vorbeugen und lösen. Sollte die Situation ausweglos erscheinen, sollten Sie eine Schmerztherapie aufsuchen. Als erster Schritt wird ein Schmerz-Tagebuch auferlegt, in dem Stärke, Art und Dauer des Schmerzes samt ihrer Begleiterscheinungen dokumentiert werden. So ist es möglich, die individuellen Ursachen der Migräne herauszufinden und wirksame Strategien und Hilfe bei Migräne zu erarbeiten.

Ausrede ade: Migräne macht Lust auf Sex

Mittwoch, 14. Juni 2006

Frauen haben eine absolut sichere Ausrede, wenn sie mal keine Lust auf Sex haben: Migräne. Neue Untersuchungen der Wake-Forest Universität in Winston-Salem ergeben, dass Migräne die Lust auf Sex antreibt.

Die Forscher befragten 68 Personen Mitte zwanzig, die mindestens zehnmal im Jahr unter Kopfschmerzen leiden. Dabei wurden die Freiwilligen in eine Gruppe der Migräne-Anfälligen und in eine Gruppe der Spannungskopfschmerzen aufgeteilt. Anschließend mussten die Probanden einen Fragebogen zu ihrem sexuellen Verlangen ausfüllen.

Wie das Magazin “Headache” berichtet, haben die Migräne-Patienten ein stärkeres sexuelles Verlangen als die sonstigen Kopfschmerz-Patienten. Die Forscher weisen auch darauf hin, dass die Untersuchung mit 68 Personen zwar nicht repräsentativ sei, nun jedoch neue Erkenntnisse über die Ursache von Migräne und anderen Erkrankungen wie Depressionen besser untersucht werden könnten.

Insbesondere dem Zusammenhang zwischen dem Botenstoff Serotonin, Migräne und sexuellem Verlangen kann nun besser nachgegangen werden.