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Mit ‘mobilfunk’ getaggte Artikel

Smartphones erobern den Handymarkt

Dienstag, 08. Februar 2011

Gehörten Smartphones noch vor wenigen Jahren zur Geschäftsausstattung internationaler Geschäftsleute, stürmen die leistungsfähigen Mobiltelefone in diesem Jahr den Handymarkt: Der Absatz von Smartphones in Deutschland soll im Jahr 2011 um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück wachsen, schätzt der Branchenverband Bitkom ein. Damit einhergehend steigt auch die mobile Nutzung des Internets, ist jedoch auch gleichzeitig Treiber für die Beliebtheit von Smartphones wie etwa dem iPhone, HTC oder Samsung.

Der Mobilfunkmarkt ist im Umbruch, stellte Friedrich Joussen, Geschäftsführer von Vodafone und Vorstandsmitglied des Bitkom fest. So machten Smartphones im letzten Jahr mit 7,4 Millionen abgesetzten Geräten bereits 37,8 Prozent des gesamten Handymarktes aus. Im kommenden Jahr soll dieses Wachstum anhalten: Der Absatz von Smartphones soll um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück steigen.

Als Treiber und Gewinner dieses Trends sieht Joussen das mobile Internet: Im Jahr 2010 seien 70 Millionen Gigabyte an Daten durch die Mobilfunknetze gespeist worden. 2009 waren es nur 34 Millionen Gigabyte. Bitkom erwartet eine Umsatzsteigerung des mobilen Datenübertragungsvolumens von voraussichtlich 12 Prozent. Neuartige Geräte wie etwa Tablet-PCs sollen dem mobilen Internet einen weiteren Schub nach vorne verpassen.

Smartphones profitieren von der Entwicklung des mobilen Internets ebenso wie mobile Anwendungen von der Beliebtheit der günstigen und verspielten Smartphones. Nach Angaben des Bitkom existieren derzeit rund 520.000 mobile Anwendungen für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme, etwa Android, iOS oder Symbian.

Smartphones sind wahre Multifunktionstalente: Durch ihr Touchscreen sind sie besonders komfortabel bedienbar und ermöglichen dem klassischen Telefonieren auch multimediale Funktionen zur Unterhaltung und Unterstützung alltäglicher Aufgaben. Smartphones grenzen sich von klassischen Handys häufig durch Bewegungs- und Lagesensoren ab und haben meistens einen GPS-Empfänger integriert.

Handystrahlung gegen Vergesslichkeit

Freitag, 08. Januar 2010

Wissenschaftler der Universität Südflorida konnten bei Experimenten mit genetisch manipulierten Mäusen feststellen, dass die Strahlung von Handys die Gedächtnisleistung verbesserte. Bei älteren Mäusen verschwand Alzheimer, die jüngeren Mäuse im Experiment wurden gegen Alzheimer immun. Alzheimer-Experten warnen jedoch vor Selbstversuchen am Menschen.

Im Rahmen des Experimentes setzten die Forscher 96 Labormäuse zweimal am Tag je eine Stunde elektromagnetischen Wellen aus. Die Mäuse waren genetisch verändert, damit sie an Alzheimer erkranken. Der bei den älteren der kranken Mäuse verschwand der Gedächtnisverlust. Bei den jüngeren Mäuse wurden keine Gedächtnisschäden festgestellt.

“Nach ersten positiven Ergebnissen dachte ich noch, das wird in ein paar Monaten schlechter werden. Aber es wurde nie schlechter, es blieb bei der heilsamen Wirkung bei den Alzheimer- und normalen Mäusen”, zeigte sich Professor Arendash überrscht. Die Forscher erhoffen sich durch die Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen eine zukünftige Therapiemethode. William Thies von der amerikanischen Alzheimer-Gesellschaft warnte jedoch: “Niemand sollte sich durch den Gebrauch von Handys vor Alzheimer oder Demenz geschützt fühlen. Die Studie zeigt lediglich ein vorläufiges Ergebnis. Es muss sich durch weitere Tierstudien bestätigen, bevor wir daran denken können, den Versuch mit Menschen zu wiederholen. Außerdem verlaufe Alzheimer bei Menschen und Tieren völlig unterschiedlich”, so Thies.

Mehr Handys: Hirntumore bleiben selten

Freitag, 04. Dezember 2009

Entwarnung aus Nordeuropa: Trotz des Anstiegs von Handys und Funkgeräten hat sich die Zahl von Hirntumoren in nordeuropäischen Ländern nicht erhöht, geht aus einer Studie der dänischen Gesellschaft für Krebsbekämpfung hervor.

Die Wissenschaftlerin Isabelle Deltour analysierte für die Studie in Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen 60.000 Fälle von Hirntumoren bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 79 Jahren zwischen 1974 und 2003. Insbesondere in den Handy-Boomzeiten ab dem Jahre 1998 konnte kein Anstieg der Erkrankung verzeichnet werden.

Die Forscherin schränkt die Ergebnisse jedoch auch ein: Möglicherweise ist der untersuchte Abstand zum Handy-Boom mit fünf bis zehn Jahren zu kurz. Die Krebserkrankungen könnten auch Jahre später zum Ausbruch kommen.