Home | Blog | Themen | Stars | Charts | Sprüche | Filme | Newsticker

Mit ‘nikotin’ getaggte Artikel

Rauchen zügelt den Appetit

Freitag, 10. Juni 2011

Unter Rauchern ist dieses Gerücht weit verbreitet: Rauchen zügelt den Appetit und man bleibt schlank. In der Tat ist es so, dass Nikotin den Appetit zügelt, konnten nun US-Forscher nachweisen. Demnach dockt das Nikotin an Rezeptoren im Gehirn die signalisieren, dass man bereits genug gegessen hätte. Doch die gesundheitlichen Folgen des Rauchens dürften gravierender sein als paar Kalorien zu viel am Tag.

Forscher der Yale-Universität und weiterer us-amerikanischer Universitäten sind der Frage nachgegangen, ob Rauchen tatsächlich den Appetit zügelt und haben nun herausgefunden, dass dem tatsächlich so ist. Denn das in Zigaretten enthaltene Nikotin dockt an Rezeptoren, die ein Sättigungsgefühl auslösen, veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin „Science“. Dabei handelt es sich nicht um die gleichen Rezeptoren, die für das Verlangen nach Nikotin verantwortlich sind. Somit folgern die Wissenschaftler die Unterdrückung des Appetits auch bei Nikotinabhängigen, ohne das verantwortliche Belohnungssystem zu aktivieren. Desweiteren habe Nikotin Einfluss auf den Stoffwechsel des Menschen, weshalb Raucher in der Regel einen niedrigeren Body-Mass-Index haben.

„Viele Menschen sagen, dass sie nicht aufhören zu rauchen, weil sie dann zunehmen würden“, fasst die Psychiatrie-Professorin Marina Picciotto den bekannten Mythos zusammen. Mit den Forschungsergebnissen könne man Menschen in Zukunft mit Medikamenten helfen, ihr Gewicht zu halten oder Übergewicht zu behandeln, ohne das diese Patienten zur Zigarette greifen müssten.

Um mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es zahlreiche Methoden wie etwa ein Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis.

Nikotin-Gefahr in Kleidung nachgewiesen

Samstag, 25. September 2010

Rauchen schadet der Gesundheit, weshalb viele das Rauchen aufgeben wollen. Doch es schadet auch den Mitmenschen und insbesondere Kindern. Auch wenn Eltern Rücksicht auf ihre Kinder nehmen und im Freien rauchen, kann das Niktoin dennoch durch Kleidung auf Babys übertragen werden, konnten Wissenschaftler nachweisen.

Laut einer Studie können sich durch den Konsum von Zigaretten auf der Kleidung zahlreiche Schadstoffe festsetzen, die über die Haut des Kindes in dessen Organismus eindringen. Aus der Kleidung wird das Nervengift Nikotin durch Hautschweiß herausgelöst und kann durch die Haut der Kinder aufgenommen werden, ergab die Untersuchung des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim bei Stuttgart. Wissenschaftler raten, das Rauchen aufzuhören oder zumindest sich nach dem Rauchen umzuziehen. Auf dem Weg zum Nichtraucher helfen unter anderen Nikotinkaugummis und Nikotinpflaster.

Die Forscher in dem Fall auch vom Rauch aus dritter Hand, bei dem circa 70 Prozent des Zigarettenrauchs weder vom Raucher noch von Passivrauchern eingeatmet, sondern sich an Gegenständen wie Polstern, Teppichen oder Vorhängen ablagert.

Rauchen aufhören – Nichtraucher werden

Dienstag, 27. Juli 2010

Zigaretten werden teurer, die Rauchverbote breiten sich rasant aus und die gesundheitsschädlichen Folgen sind längst bekannt. Zeit mit dem Rauchen aufzuhören. Doch im Gegensatz zum Einstieg in die Nikotinsucht fällt das Aufhören schwer. Denn die gesundheitlichen Schäden treten nicht unmittelbar ein, sondern kommen schleichend. Zudem gibt jede Zigarette dem Raucher einen Kick und ist zur Gewohnheit geworden. Wie also mit dem Rauchen aufhören? So geht’s: Das Aufhören muss geplant werden, sonst droht ein Rückfall. Zudem muss das Rauchen von heute auf morgen komplett eingestellt werden. Als Ersatz für die Zigarette müssen Alternativen gesucht werden, um langfristig Nichtraucher zu bleiben.

Rauchentwöhnung ist vergleichbar mit einer Entziehungskur, weshalb so viele Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, scheitern. Zudem hat der Körper bei Nikotinentzug schwer zu kämpfen, was die Gefahr erhöht, wieder zur Zigarette zu greifen. Deshalb gibt es auch keine Pille gegen die Zigarette um das Rauchen aufhören zu erleichtern, da nur ein entschlossener Wille, mit dem Rauchen aufzuhören, zum Erfolg und in ein rauchfreies Leben führen kann. Zudem funktioniert eine Reduktion des Rauchens nicht, um den Weg zum Nichtraucher erfolgreich zu bestreiten.

Der Verzicht auf den Zigarettenkonsum muss zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig eingestellt werden. Allerdings kann bei starken Rauchern, die ein sofortiger Zigarettenentzug zu schaffen gemacht hat, durchaus helfen, führt in den meisten Fällen jedoch nicht zum Erfolg. In beiden Fällen gilt jedoch: Der Tag muss festgelegt werden, an dem die letzte Zigarette gezündet wird. Dieser Zeitpunkt zum aufhören sollte maximal 2 Wochen in der Zukunft liegen.

An den Tag sollte die letzte Schachtel geleert werden und das Feuerzeug entsorgt werden; Notfalls wird die halbvolle Schachtel weggeworfen, um dem Vorhaben zum Aufhören Taten folgen zu lassen und ein Nichtraucher zu werden. Informieren Sie Freunde und Kollegen über Ihr Vorhaben, um den Druck zu erhöhen, Wort zu halten und um zu zeigen, dass Sie das Aufgeben des Rauchens ernst meinen. Zudem sollten Gesellschaften wie Partys gemieden werden, auf denen viel geraucht wird. Sollte der Wille zu schwach sein oder die Sucht zu groß, wird eine Party zur unwiderstehlichen Verlockung, eine Zigarette zu genießen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass starke Gewohnheitsraucher nach einer gewissen Zeit der Abstinenz ihren Willen soweit stärken, dass sie sich auf einer Feier alle paar Wochen eine Zigarette zum Genuß können – das allerdings ist eine Charakterfrage und funktioniert nur unter der Bedingung, dass die Sucht für das tägliche Rauchen besiegt wurde.

Rauchen aufhören durch Alternativen
Rauchen ist nicht nur eine Sucht, sondern auch ein Verhalten, das angelernt wurde, deshalb fällt das aufhören besonders schwer. Für den Tag der letzten Zigarette sollten Alternativen feststehen, um ein erfolgreicher Nichtraucher zu werden. Haben Sie sich angewöhnt, nach dem Essen oder Lesen einer Zeitung eine Zigarette zu rauchen, können Sie sich als Alternative einen Keks nehmen. Auch der Konsum von Tee oder Kaffee (in gesunden Mengen) kann zu einem Ritual etabliert werden und somit eine Alternative für das Rauchen geschaffen werden.

Sucht bekämpfen
Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster können nicht dazu führen, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn rauchen ist eine Sucht, die man sich selbst angewöhnt hat. Dieses regelmäßige Ritual kann nur gebrochen werden, wenn der Wille besteht, das Rauchen aufzugeben. Pflaster oder Kaugummis mit Nikotin können lediglich die körperlichen Entzugserscheinungen lindern, die durch das Aufgeben des Rauchens ausgelöst werden, nicht aber den Wunsch und Willen wecken, sich eine Zigarette zu rauchen oder aufhören zu wollen. Hoffentlich bis bald als Nichtraucher!

Rauchen aufhören lohnt besonders für Wenig-Raucher

Sonntag, 20. August 2006

Wenig-Raucher, die zu Nicht-Rauchern werden, haben nach drei bis füng Jahren kein erhöhtes Herzinfarktrisiko mehr. Für Viel-Raucher hingegen bleibt ein Restrisiko, auch wenn sie das Rauchen vollständig aufgeben. Der amerikanischen Studie zufolge haben auch Passiv-Raucher ein stark erhöhtes Herzinfarktrisiko.

Gute Chancen für Erholung
Raucher, die weniger als zehn Zigaretten am Tag rauchen, haben drei bis fünf Jahre nach dem Aufhören das zusätzliche Risiko für einen Infarkt vollständig abgebaut, erklärten die Wissenschaftler Salim Yusuf und Koon Teo von der McMaster-Universität in Ontario, Kanada. Ab 20 Zigaretten und mehr pro Tag bliebe auch nach 20 Jahren nach dem Takakkonsum ein um 22 Prozent erhöhtes Infarkrisiko, berichtet das britischen Medizinjournal “The Lancet” über die Untersuchung.

Passiv-Raucher sehr stark gefährdet
Die Forscher gestalteten die Untersuchung unabhängig vom Alter oder Diäten. Dabei wurden 27.000 Menschen aus 52 Ländern untersucht. Auch Ex-Raucher oder Nichtraucher wurden mit in die Studie aufgenommen, mit dem Ergebnis, dass Passiv-Raucher, die mehr als 22 Stunden pro Woche dem Qualm ausgesetzt sind, ein um bis zu 45 Prozent erhöhtem Herzinfarkrisiko ausgesetzt sind.

Alle Arten von Tabak sind gefährlich
Der Forscher Teo warnt jedoch auch vor angeblich harmlosen Tabak- oder Rauch-Genuss: “Auch Kautabak erhöht das Herzinfarktrisiko, was darauf deutet, dass alle Formen des Tabakkonsums schädlich sind. Auch das Rauchen von Wasserpfeifen oder Bidis.”

Tabakkonsum: Verantwortlich für 5 Millionen Tote pro Jahr

Samstag, 14. Mai 2005

Wie das älteste Medizinjournal der Welt “The Lancet” mitteilt, sei Lungenkrebs mittlerweile zur häufigsten Krebsart weltweit geworden und damit für fast zehn Prozent aller Todesfälle weltweit verantwortlich. Das sind fünf Millionen Menschen weltweit.

“The Lancet” spricht sogar von “einer weltweiten Lungenkrebsepidemie” durch Tabakkonsum. Der Weltbank zufolge senke eine Steuererhöhung um zehn Prozent auf Tabak den Konsum um acht Prozent. In diesen Zahlen sieht “The Lancet” eine Hoffnung und plädiert an Regierungen, die Tabakprodukte jedes Jahr um 50 Prozent zu verteuern. Rechnerisch könnte der Tabakkonsum damit um 40 Prozent sinken.

Das Medizinjournal erklärt jedoch auch, dass dieser Eingriff nur in Industrieländern Wirkung zeige. Die Zahl der Raucher sinke in Industrienationen durch Aufklärung und Gesetze. In Entwicklungsländern hingegen behindere Armut, schlechte Bildung und unterentwickelte Gesundheitssysteme die Aufklärung, wodurch Anti-Tabak-Kampagnen häufig nicht greifen würden.

“Wäre Lungenkrebs eine Infektionskrankheit, würde niemand zögern, Milliarden auszugeben, um die Krankheit schnellstmöglich auszurotten”, kommentiert das Medizinjournal zurecht.

Zigaretten im Jahr 2005 noch teurer als geplant

Sonntag, 24. August 2003

Die Zigarettenindustrie will die Preise bis 2005 stärker anheben, als durch die geplante Steuererhöhung nötig ist. Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) nimmt an, dass seine Mitglieder den Preis für die Schachtel nicht nur um die erhöhte Tabaksteuer von 1 Euro, sondern um insgesamt 1,30 auf dann 4,50 Euro erhöhen werden. Das bestätigte der Verband der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”.

Ein Drittel der zusätzlichen Preiserhöhung werde an den Handel fließen, zwei Drittel an die Industrie, heißt es in dem Bericht weiter. Mit rund 30 Prozent der zusätzlichen Erhöhung würden die drei vergangenen Steueranhebungen seit 2001, die bisher nicht voll an den Verbraucher weitergegeben worden seien, auf die Raucher abgewälzt. Der Rest solle den erwarteten Rückgang des Verbrauchs kompensieren.

Mit der Erhöhung der Tabaksteuer will die Bundesregierung versicherungsfremde Leistungen der Krankenkassen bezahlen. Der Vorschlag der Bundesregierung sieht Erhöhungen der Tabaksteuer um jeweils 1,5 Cent je Zigarette zum 1. Januar 2004, zum 1. Oktober 2004 und zum 1. Juli 2005 vor. Einschließlich der Mehrwertsteuer entspricht die Erhöhung damit am Ende 1 Euro pro Packung.