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Mit ‘partnerschaft’ getaggte Artikel

Glückliche Ehe auch ohne Trauschein

Samstag, 21. Januar 2012

Heiraten ja oder nein, um als Paar glücklich zu werden? Wie nun eine us-amerikanische Studie belegt, leben Paare die ohne Trauschein ebenso glücklich wie verheiratete Paare. Lediglich in Gesundheit, Flexibilität und gestärkter Persönlichkeit gibt es Unterschiede zwischen der echten Ehe und einer eheähnlichen Partnerschaft.

Im „Journal of Marriage and Family“ veröffentlichten die Forscher Kelly Musick von der Cornell University in Ithaca, US-Staat New York, und Larry Bumpass von der University of Wisconsin-Madison ihre Studie über das Wohlbefinden von Ehepaaren im Vergleich zu Mann und Frau, die in wilder Ehe leben. Im Rahmen der Studie wurden 2737 alleinstehende Männer und Frauen beobachtet. Innerhalb von sechs Jahren heirateten 896 Probanden oder zogen mit einem Partner zusammen.

Die Studie ergab, dass Männer und Frauen, die nicht verheiratet, sind ebenso glücklich sind, wie Eheleute. Im Vergleich zu Singles seien Paare, ob verheiratetet oder nicht, im Vorteil, wenn es um das Thema Gesundheit und Wohlbefinden gehe. Doch dies halte nicht lange an, so die Forscher. Nach der ersten Verliebtheit sinke das Plus am Glücklichsein gegenüber den Alleinstehenden wieder ab.

Eheleute leben gesünder
Dass Eheleute tendenziell gesünder sind, auch im Vergleich zu den unverheirateten Paaren, läge daran, dass sie oft Vergünstigungen durch ihren Status bei der Krankenkasse haben. Paare in wilder Ehe seien dafür meist flexibler, selbstbestimmter und fühlen sich in ihrer Persönlichkeit mehr gestärkt. Eine Gemeinsamkeit lässt sich in beiden Lebensformen feststellen: Paare pflegen seltener Kontakt zu Eltern und Freunden.

Zwar sind Paare direkt nach einer Eheschließung besonders glücklich, dieses Hoch halte nach Meinung der Forscher aber nicht lange an. Nach einer Hochzeitsreise und Flitterwochen folgt auf das Hoch ein Tief. Frische Ehepaare fühlen sich zwar durchschnittlich gesunder und wohler als Singles. Diese Phase hält aber kaum länger als bis nach den Flitterwochen.

Status der Ehe sinkt
Auch der gesellschaftliche Status der Ehe habe sich geändert. „Die Hochzeit war lange eine wichtige soziale Einrichtung, aber in den letzten Jahren ist in den westlichen Gesellschaften die Zahl der Lebensgemeinschaften – vor oder anstelle einer Hochzeit – gestiegen. Auch die Zahl der unehelich geborenen Kinder hat zugenommen“, erklärt Kelly Musick. Dennoch habe sich durch die Studie aber auch gezeigt, dass die Ehe in Amerika immer noch einen höheren Stellenwert einnimmt als andere Lebensformen.

Demnach lebt man in einer wilden Ehe ebenso glücklich wie als verheiratetes Paar. Allerdings sei nach Meinung der Forscher zu bedenken, dass in der heutigen Zeit eine Ehe nicht unbedingt ein Leben lang hält, dies zeigen aktuelle Scheidungsquoten. Eine Partnerschaft ohne Trauschein würde dagegen viel enger gefasst als es noch vor Jahrzehnten der Fall gewesen ist.

Was Frauen den Männern verzeihen

Samstag, 26. Februar 2011

Es gibt kaum eine Beziehung zwischen Mann und Frau in Deutschland, in der es nicht regelmäßig kracht. Doch während die meisten Ereignisse kein Problem darstellen, können andere die Beziehung in eine Krise stürzen. Eine Studie untersuchte, was Frauen ihrem Männern verzeihen können und welche Ereignisse ein No-Go sind.

Zwar sind 47 Prozent der befragten Frauen von ihren Männern genervt, wenn diese überempfindlich auf Wehwehchen reagieren. Doch belächeln sie gleichzeitig diese männliche Empfindlichkeit und sehen es als Grund zur liebevollen Fürsorge. Denn zeige das Verhalten des Mannes auch, dass er sich bei seiner Frau geborgen fühlt, wenn er Schwäche zeigt.

Ebenso sei männliche Schusseligkeit nicht so schlimm: Frauen finden ein wenig Schusseligkeit des Mannes sexy. Insbesondere Unordnung weckt bei vielen Frauen einen Beschützerinstinkt aus. Doch kann ebenso diese Eigenschaft gegenteilige Wirkung entfalten, sodass Frau genervt ist und den Mann als schlampig abstempelt. Ähnliches gilt für modische Sünden: Wenn Männer Farben nicht kombinieren können und im Sommer mit weißen Socken und Sandalen sich in der Öffentlichkeit zeigen, verstört das die meisten Frauen. Doch haben die Damen mit ihren Herren Geduld, wenn diese sich von Frau zeitnah modisch beraten lassen.

Was jedoch die meisten Frauen nicht verzeihen: Untreue. Damen haben es deutlich schwerer, einen Seitensprung zu verzeihen als Männer. Rund 25 Prozent entwickelten sogar Hassgefühle gegenüber ihrem Partner, 20 Prozent würden ihren Partner am liebsten bestrafen. Oft führen solche Ereignisse zur Trennung.

Ehen halten in Deutschland länger

Samstag, 22. Januar 2011

Scheidungen sind zwar auf einem hohen Niveau, doch insgesamt halten Ehen in Deutschland länger. Erst nach durchschnittlich 14 Jahren und vier Monaten ziehen Paare in Deutschland die Reißleine und lassen sich scheiden, so Daten zu Scheidungen in Deutschland aus dem Jahre 2009.

Im Jahr 2009 haben sich in Deutschland 185.817 Paare scheiden lassen. In Beziehung dazu gab es 378.439 Hochzeiten – Scheidungen haben also immer noch ein hohes Niveau. Zum Vergleich: Im Jahr 1955 gab es 617.228 Eheschließungen und nur 74.013 Scheidungen. Doch die positive Nachricht aktueller Daten: Die Ehen halten länger als vor rund 20 Jahren. Durchschnittlich bleiben Ehepaare in Deutschland 14 Jahre und vier Monate verheiratet. Im Jahr 1990 haben sich deutsche Ehepaare schneller scheiden lassen: Nach nur elfeinhalb Jahren im Durchschnitt hat man sich scheiden lassen.

Statistischen Daten aus dem Jahre 2009 zufolge waren die Paare bei Scheidungen im Jahr 2009 auch älter: Männer waren im Schnitt 44,5 Jahre alt, Frauen 41,7 Jahre. Damit sind Ehepaare, die sich im Jahr 2009 haben scheiden lassen, durchschnittlich sechs Jahre älter als im Jahr 1990.

Ingesamt sind die Perspektiven gegenwärtiger Ehen nicht rosig: Jede dritte Ehe geht in Deutschland in die Brüche und wird offiziell geschieden. Eine Grauzone ist schwer ermittelbar: Experten vermuten viele Ehen in Deutschland, die aus Kosten- und Zeitgründen nicht geschieden werden, jedoch bereits aufgegeben wurden. Mehr als die Hälfte der Scheidungen reichte die Frau ein.

Partnerschaft: Frauen wollen nette Männer

Freitag, 22. Oktober 2010

Weltweit zerbrechen sich Millionen Männer den Kopf darüber, wie sie sich persönlich weiterentwickeln können, um Frauen zu imponieren. Von Macho bis Softi ist alles an Strategien für eine erfolgreiche Partnerschaft dabei. Doch dabei ist das Geheimnis, was Frauen in einer Beziehung wollen, simpel: Frauen wollen nette Männer!

Eine aktuelle Studie kommt zu den Ergebnis, dass Frauen für eine Beziehung nette Kerle wollen. Prollige Kerle, die das Weiblein vor Gefahren schützen, sind keine Wunderwaffe mehr wie vor tausenden vor Jahren: Heute fragen die Damen nach einem zuverlässigen Familienvater nach, berichtet der britische Daily Telegraph über eine aktuelle Studie. Schließlich können sich im 21. Jahrhundert in den meisten Nationen die Frauen selbst verteidigen und sogar versorgen, anders als Jahrhunderte zuvor.

“Mit der Entwicklung des menschlichen Gehirns hat sich auch der Aufwand, Kinder großzuziehen, außerordentlich vergrößert”, stellen die Wissenschaftler Dr. Tim Philipps und seine Kollegen von der Universität von Nottingham und dem „King’s College” in London fest. “Unsere Vorfahren wählten Partner aus, die sowohl gewillt und fähig waren, langfristig gute Eltern zu sein. Anzeichen von Selbstlosigkeit könnten konkrete Ausgangspunkte diesbezüglich gewesen sein und so zu einem Zusammenhang zwischen menschlichem Altruismus und sexueller Selektion geführt haben”, so das wissenschaftliche Fazit.

Die Wissenschaftler haben bei der Befragung besonderen Wert auf altruistisches Verhalten gelegt und die Probanden gefragt, ob sie etwa Geld an Wohltätigkeitsorganisation gespendet hätten oder jemanden aus der Not geholfen haben. Konkret: Eine Handlung ausgeführt haben, die für sie mit höheren Kosten als Nutzen verbunden war, zugunsten einer andere Person. Altruistisches Verhalten erwarten die weiblichen Befragten ebenfalls von ihrem Partner in einer Beziehung. Insofern sind bad boys, der Studie zufolge, bei Frauen nicht mehr die Geheimwaffe.

Liebeskummer – wie Sie ihn schnell überwinden

Montag, 30. August 2010

Geht eine Beziehung in die Brüche oder bleibt eine Liebe unerwidert, leidet meist einer der beteiligten Partner mehr oder minder schwer unter Liebeskummer. Doch Sie können einiges tun, um die schmerzliche Liebeskummer- Phase möglichst kurz zu halten.

Verarbeiten, nicht verdrängen!
Je schneller Sie eine Trennung verarbeiten, desto kürzer wird ihr Liebeskummer anhalten. Nehmen Sie sich am besten täglich ganz bewusst Zeit, um sich mit ihrer zerbrochenen Liebe und ihren Gefühlen zu beschäftigen. Denken Sie daran, was Sie durch ihren neuen Status als Single alles gewinnen. Trauern Sie aber nicht unentwegt den Dingen hinterher, die Sie vermeintlich verloren haben. Versuchen Sie ruhig, sich ihrer Fehler innerhalb der vergangenen Beziehung klar zu werden, aber zerfleischen Sie sich nicht mit Selbstvorwürfen. Niemand ist perfekt und aus Fehlern lernen wir im Allgemeinen. Quälende Emotionen können Sie gut dadurch ausleben und lindern, indem Sie ihnen Ausdruck verleihen: Schreiben Sie ein Liebeskummer- Tagebuch, malen Sie, dichten Sie oder tauschen Sie sich mit anderen Betroffen in speziellen Foren im Internet aus. All das hilft, eine Trennung, bzw. eine Zurückweisung zu verarbeiten.

Begrenzen Sie ihre tägliche Kummer- und Verarbeitungszeit auf maximal zwei Stunden und trennen Sie sie vom restlichen Tagesgeschehen ab. So vermeiden Sie am besten, in das berühmt- berüchtigte „Liebeskummer- Loch“ zu fallen.

Verzichten Sie dagegen möglichst auf alles, was Liebeskummer unnötig in die Länge ziehen kann. Dies sind Dinge wie: Bilder und persönliche Dinge vom Expartner im direkten Umfeld aufbewahren, Kontakt zum Expartner halten, Alkohol und/oder Drogen konsumieren, Übergangs- Beziehungen suchen oder versuchen, nicht an den Liebeskummer zu denken. Durch diese beispielhaften Verhaltensweisen verdrängen und betäuben Sie ihre Gefühle. Als Folge verlängert sich ihr Liebeskummer nur.

Unternehmen Sie Dinge, die Ihnen gut tun
Gerade bei Liebeskummer ist es sehr empfehlenswert, Dinge zu unternehmen, die Ihnen gut tun. Verreisen wäre zum Beispiel eine wunderbare Sache, wenn es möglich ist. Oder wie wäre es mit Wellness oder Fitness? Vor allem Ausdauer- Sport wie Joggen oder Radfahren heben durch die Ausschüttung von Endorphinen die Stimmung merklich und wirken ausgleichend auf die Psyche und den Appetit. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass Sie es sich vor allem bei Liebeskummer so gut wie irgend möglich gehen lassen und rücksichtsvoll mit sich umgehen. Dann wird ihr Liebeskummer bald der Vergangenheit angehören und Sie können den Grund ad acta legen.

Studie: Guter Sex in 10 Minuten

Dienstag, 06. Juli 2010

Sex-Klischees besagen, dass guter Sex durch die Dauer des Geschlechtsverkehrs bestimmt ist. Eine Studie beweist etwas anderes: Guter Sex sollte im Durchschnitt 10 Minuten dauern, jedoch 13 Minuten nicht übersteigen. Natürlich gibt es Ausnahmen, dass bestimmte Paare auf Sex stehen, der mit dem sexuellen Vorspiel über mehrere Stunden andauert.

Maximal 13 Minuten sollte guter Sex vollzogen werden, ab dann wird der Geschlechtsverkehr als ermüdend empfunden, fanden US-amerikanische Forscher heraus. “Frühkommer” sind jedoch genau so schlecht im Bett wie “Spätkommer”: Zwei Minuten Sex sind definitiv zu kurz und gelten somit als schlechter Sex. Drei bis sieben Minuten empfanden die Probanden als “akzeptabel” und sieben bis 13 Minuten als “ideal”, verriet der Leiter der Studie, Psychologe Eric Corty von der Staatlichen Universität von Pennsylvania.

Damit konnten die Forscher das Gerücht schwächen, dass das Liebesspiel umso besser ist, desto länger es andauert. Der Leiter der Studie zeigte sich erfreut über die Ergebnisse, denn damit könne Paaren psychischer Druck genommen werden. Denn bei vielen Paaren entstehen sexuelle Probleme erst durch die Suggestion der Medien: “Je länger, desto besser”, sodass es beim Liebesspiel häufig um das Erreichen von Soll-Werten geht und nicht mehr um die Befriedigung eigener Bedürfnisse. “Die heutige Populärkultur hat viele Sex-Klischees verstärkt”, wird der Psychologe von der “Daily Mail” zitiert. Viele Männer und Frauen würden an den Mythos glauben, dass Sex die ganze Nacht das ultimative Ziel sei. Dieses unrealistische und unnatürliche Ziel führe zur Enttäuschung und Unzufriedenheit. Sexuelle Probleme in der Beziehung sind damit programmiert.

Die Studie hat den Geschlechtsverkehr ohne besondere Praktiken untersucht. Je nach sexuellen Vorlieben und bevorzugten Praktiken im Rahmen des Vorspiels kann der Geschlechtsverkehr auch mehrere Stunden andauern. Guter Sex entsteht im Kopf – Somit sollte jedes Paar guten Sex für sich selbst im Gespräch definieren, sexuelle Vorlieben einander verraten und beim Genuß nicht auf die Stoppuhr schauen.

Für die Studie wurden 50 Therapeuten der Sexualberatungsstelle “Society for Sex Therapy and Research” zu ihren Erfahrungen mit tausenden Patienten befragt.