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Mit ‘party’ getaggte Artikel

Verrückte Ideen für Trunkenbolde

Dienstag, 02. Dezember 2008

Damit das betrunkene Volk auf dem Heimweg aus dem Pubs in der Stadt Bolton bei Manchester nicht randaliert, lässt sich die Stadt etwas ganz besonderes einfallen: Die Polizei verteilt an den Wochenenden vor Weihnachten Seifenblasen-Fläschen. In der Partymeile der südenglischen Küstenstadt Torbay verteilt die Polizei an betrunkene Frauen flache Strandschuhen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

“Seifenblasen sind eine großartige Idee, um die Dinge von der leichten Seite zu sehen”, äußerte eine Pressesprecherin. “Nachtschwärmer haben so etwas Spaß, auf den sie sich konzentrieren können, wenn sie Pubs und Clubs verlassen”, sagte Elaine Sherrington von der Kommunalverwaltung am Montag.

Hoher Alkoholkonsum verkleinert das Gehirn

Sonntag, 19. Oktober 2008

Dass Alkohol das Gehirn schrumpfen lässt, ist schon länger bekannt. Doch nun gelang es Wissenschaftler anhand einer Studie mit Zahlen den Beweis zu liefern. Je höher der Alkoholkonsum, desto kleiner das Hirnvolumen, so die amerikanischen Wissenschaftler.

Carol Ann Paul und Kollegen vom Wellesley College in Massachusetts (USA) werteten zwischen 1999 und 2001 die Daten von 1.839 Personen aus der Framingham Offspring Study aus. Das Ergebnis: Es besteht ein eindeutiger linearer Zusammenhang zwischen dem Gehirnvolumen und der Menge an getrunkenem Alkohol. Bei Frauen fällt wirkt die gleiche Menge Alkohol stärker auf auf die Verkleinerung des Gehirnvolumens. Die Wissenschaftler sehen den Grund in der durchschnittlich geringeren Körpergröße und einer erhöhten Sensibilität gegenüber Alkohol. Die Forscher wiesen eindringlich auf die Gefahren des Alkohols hin und kündigten weitere Studien an.

Neben MRT-Aufnahmen mussten die Probanden Angaben über ihren Alkoholkonsum machen. Zudem wurden verschiedene gesundheitliche Aspekte der Teilnehmer erfasst. Bei Männern zeigte sich ein moderater bis starker Konsum. Insgesamt wurde in der Gruppe jedoch relativ wenig Alkohol getrunken.

Silvester 2007: Bunt und rauchfrei ins neue Jahr

Montag, 31. Dezember 2007

Silvester 2007 soll bunter werden als je zuvor. Eine Gesetzesänderung macht dies möglich. Zudem erwarten die Hersteller der Feuerwerkskörper 2 Prozent mehr Umsatz. Für die persönlichen Vorsätze hingegen gilt: Rauchfrei ins neue Jahr 2008. Denn die Anzahl der unzufriedenen Raucher ist auf dem Höchststand angelangt.

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) erwartet 100 Millionen Euro Umsatz und konnte für Silvester 2007 die Angebotspalette an Feuerwerkskörpern erweitern. Dieses Jahr voll im Trend: Raketen in allen Farben, Himmels-Figuren und vor allem neuartige Batteriefeuerwerke, die eine Vielzahl von Licht- und Knalleffekten erzeugen. Dank einer Gesetzesänderung dürfen ab dem 28.12. erstmals auch mehrere solcher Batterien miteinander verbunden und verkauft werden. Der Renner in Deutschland seien jedoch immer noch die üblichen Raketen, sagte ein Sprecher des VPI.

Rauchen total out
Was die Vorsatzlisten für das neue Jahr betrifft, so besetzt “Rauchen aufhören” erneut einen der vorderen Plätze. Einer Umfrage zufolge seien 2/3 der Raucher mit ihrer Sucht nicht zufrieden und würden das Rauchen am liebstens ablegen. So werden es in den ersten Januarwochen wieder Millionen Raucher versuchen, der Zigarette den Rücken zu kehren. Nie wurde das Rauchen gesellschaftlich wie auch staatlich derart in die Ecke gedrängt, wie es aktuell der Fall ist. Raucher werden Schritt für Schritt aus der Gesellschaft gegliedert, gelten als Versager, dessen Seelentröster Nikotin ist. Werden aus öffentlichen Lokalen gewiesen und finanziell immer stärker belastet. Das sind die Trends, die sich in den letzten Jahren abgezeichnet haben.

Viel länger bekannt sind die gesundheitlichen Schäden, die jedoch auch keinen ausreichenden Anreiz zum Aufgeben des Rauchens bieten. Deshalb hat sich seit einigen Jahren eine luktrative Antiraucher-Branche entwickelt, die mit Nikotin-Pflastern, -spritzen, -pillen, -kaugummis und -bonbons dem Raucher versprechen, von dem Glimmstängel loszukommen. Worauf es jedoch letzenendes ankommt, ist der eigene Wille. Denn nur wer ehrlich zu sich selbst ist, sich sein Vorhaben und Plan konsequent vor den Augen hält und bereit ist, für ein frischeres Leben einen Leidensweg auf Zeit zu beschreiten, wird auch langfristig rauchfrei leben können.

Einmal Party mit Jennifer Lopez: Nur 1,5 Millionen Euro

Freitag, 20. April 2007

Russische Liebe lässt sogar Popstars aus den Vereinigten Staaten einfliegen. Vorausgesetzt, man hat das nötige Kleingeld wie der russische Milliardär Andrej Melnitschenko. Für seine Frau lässt der Bänker am Wochenende eine Party steigen. Mit unter den Gästen: Die gebuchte Jennifer Lopez – die kostet den Milliardär lediglich 1,5 Millionen Euro.

Dem Bericht der britischen Zeitung “Daily Mail” zufolge war es ein jahrelanger Traum seiner Frau, eine private Gesangseinlage von Jennifer Lopez zu bekommen. 900.000 Euro für den 40-minütigen Auftritt und 600.000 Euro werden zudem fällig, um die Sängerin mit Band und Begleitung nach London einzufliegen und in einem der teuersten Hotels der Stadt unterzubringen. Medienberichten zufolge habe der Russe bereits bei seiner Hochzeit im Jahr 2005 in Südfrankreich die Sängerin Christina Aguilera für rund drei Millionen Euro auftreten lassen.

Zu den Gästen sollen vor allem reiche Exilrussen gehören, darunter auch Öl-Milliardär Roman Abramowitsch. Melnitschenko ist der Gründer und Besitzer der Moskauer Bank MDM. Milnitschenko galt noch vor wenigen Jahren als einer der jüngsten Milliardäre der Welt.

Größte Silvesterparty der Welt in Berlin

Sonntag, 19. Dezember 2004

Zum zehnten Mal wird eine der größten Silvesterpartys der Welt in Berlin am Brandenburger Tor gefeiert. Wie in den vergangenen Jahren werden viele hunderttausend Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet.

Die Veranstalter sprachen sogar von einer Million feiernder Gäste. Der Durchgang durch das Brandenburger Tor und der Platz vor dem Berliner Wahrzeichen ist allerdings wegen Bauarbeiten gesperrt. Auf den Bühnen treten unter anderem Sidney Youngblood und die Hermes House Band auf.

Kurz vor Mitternacht gibt es eine Musik- und Feuerwerkshow an der Siegessäule. Dabei sollen unter anderem Sonnen und Vulkane aus Feuer den Platz beleuchten, teilten die Veranstalter von der Silvester in Berlin GmbH mit. Zum Jahreswechsel wird ein 11-minütiges Feuerwerk mit 1800 Feuerwerkskörpern den Himmel über Berlin erstrahlen lassen. Das Fest soll laut Veranstalter eine Million Euro kosten, die Summe werde von Sponsoren aufgebracht.

Deutschlands größte Silvesterparty war in Berlin

Mittwoch, 01. Januar 2003

Wieder ein Rekord für die Pleitenstadt Berlin: Deutschlands größte Silvesterparty stieg am Brandenburger Tor, wo fast eine Million Menschen fröhlich frierend das neue Jahr begrüßten.

Von Wirtschaftskrise oder Generaldepression war in der Neujahrsnacht in Berlin wenig zu bemerken. Eine Stunde lang war der Himmel über der Hauptstadt hell erleuchtet, während dichte Pulverschwaden die Straßen vernebelten; in vielen Stadtteilen gab es Feuerwerke – die Bürger dürften einiges Geld verballert haben. Trotz der Kälte war die Stimmung heiter und fröhlich. Um das Brandenburger Tor versammelten sich nach Polizei- und Veranstalter-Angaben der Polizei rund eine Million Menschen, ähnlich wie in den Jahren zuvor auch.

Auf dem Pariser Platz war wie im Vorjahr eine tonnenschwere Bar aus 500 Eisblöcken errichtet worden, an der Sekt und Glühwein ausgeschenkt wurden. Die Partymeile erstreckte sich vom Potsdamer bis zum Pariser Platz und vom Boulevard Unter den Linden bis zur Straße des 17. Juni. Sie war vor allem ein Treffpunkt für Jugendliche, die überwiegend friedlich feierten. Allerdings mussten immerhin 62 Menschen mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.

Vor der Party hatte die Polizei darum gebeten, keine Raketen, Böller oder Schreckschusspistolen mitzubringen. Aus Sicherheitsgründen war das Abbrennen von Feuerwerk nur an vier Plätzen gestattet. Bundesweit schossen die Deutschen schätzungsweise für rund 100 Millionen Euro Silvesterböller in die Luft. Besonders beliebt waren in diesem Jahr – neben den üblichen Knallern und Raketen – unter anderem Batteriefeuerwerke.