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Mit ‘rauchen’ getaggte Artikel

Nikotin-Gefahr in Kleidung nachgewiesen

Samstag, 25. September 2010

Rauchen schadet der Gesundheit, weshalb viele das Rauchen aufgeben wollen. Doch es schadet auch den Mitmenschen und insbesondere Kindern. Auch wenn Eltern Rücksicht auf ihre Kinder nehmen und im Freien rauchen, kann das Niktoin dennoch durch Kleidung auf Babys übertragen werden, konnten Wissenschaftler nachweisen.

Laut einer Studie können sich durch den Konsum von Zigaretten auf der Kleidung zahlreiche Schadstoffe festsetzen, die über die Haut des Kindes in dessen Organismus eindringen. Aus der Kleidung wird das Nervengift Nikotin durch Hautschweiß herausgelöst und kann durch die Haut der Kinder aufgenommen werden, ergab die Untersuchung des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim bei Stuttgart. Wissenschaftler raten, das Rauchen aufzuhören oder zumindest sich nach dem Rauchen umzuziehen. Auf dem Weg zum Nichtraucher helfen unter anderen Nikotinkaugummis und Nikotinpflaster.

Die Forscher in dem Fall auch vom Rauch aus dritter Hand, bei dem circa 70 Prozent des Zigarettenrauchs weder vom Raucher noch von Passivrauchern eingeatmet, sondern sich an Gegenständen wie Polstern, Teppichen oder Vorhängen ablagert.

Nikotinpflaster als Hilfe bei Raucherentwöhnung

Dienstag, 17. August 2010

Nichtraucher werden, das wollen immer mehr Raucher – spätestens seit der immer strengeren Rauchverbote in Deutschland. Zumal auch die Steuern auf Zigaretten astronomische Preise erreichen, wollen viele Menschen aufhören zu rauchen. Dabei gibt es viele Methoden der Raucherentwöhnung. Eine weit verbreitete Möglichkeit, um die Schwierigkeiten des Rauchstopps zu mindern ist das Nikotinpflaster, welches es in Apotheken zu kaufen gibt.

Damit sollen insbesondere die Beschwerden durch den Nikotinentzug gemildert werden. Der Köper wird durch das Nikotinpflaster über die Haut mit Nikotin versorgt, weshalb die Anwendung des Nikotinpflasters zu den Nikotinersatztherapien zählt. Doch einen Rauchstopp kann man nicht kaufen: mit einem Nikotinpflaster lässt sich nicht das Raucherverhalten und die Einstellung zum Rauchen verändern.

Nikotinpflaster werden von der Industrie seit Jahren als Wundermittel gegen das Rauchen propagiert. Auch zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass mit dem Nikotinpflaster die Chance sich verdoppelt, das Rauchen aufzugeben. Doch das Rauchen aufgeben gelingt nur, wenn der Wille besteht, mit dem Rauchen aufzuhören. Der Weg zum Nichtraucher muss von der Überzeugung geprägt sein, sich für immer von der Zigarette verabschieden zu wollen und in Zukunft darauf verzichten zu können. Das Nikotinpflaster ist dabei ein Helfer, um die Folgen des Rauchstopps zu mildern: Über die Haut wird der Körper durch das Nikotinpflaster mit Nikotin versorgt – ein Stoff, an den sich der Körper durch den Zigarettenkonsum gewöhnt hat. Insbesondere bei starken Rauchern, die sich entschlossen haben das Rauchen aufzuhören, können die Entzugserscheinungen gemildert werden.

Preise und Kosten
Die Kosten für ein Nikotinpflaster sind vergleichbar relativ günstiger als Zigarettenkonsum. Je nach Hersteller und Packungsgröße variiert der Preis zwischen 10 und 100 Euro. Es muss gesagt werden, dass eine Rauchentwöhnung mit einem Nikotinpflaster 6-8 Wochen dauern sollte, während dessen werden unterschiedlich starke Dosierungen angewendet (näheres Packungsbeilage des Herstellers). Deshalb sollte mit mindestens 42 bis 58 Pflastern kalkuliert werden und die Kosten dieser Therapiemöglichkeit somit nicht unterschätzt werden. Auch wenn Online-Apotheken günstig sind und billige Preise anbeiten, sollte auf Seriösität geachtet werden, im Zweifel sollte man das Nikotinpflaster zum leicht erhöhten Preis in einer Apotheke vor Ort kaufen.

Anwendung und Dosierungsstärken
Die Nikotinpflaster gibt es in drei Dosierungsstärken. Dabei ist es möglich, mit einem Nikotinpflaster 10, 20 oder 30 täglich gerauchte Zigaretten in 16 bzw. 24 Stunden zu ersetzen. Dabei ist zu beachten, dass es unterschiedlich starke Heftpflaster der 16 Stunden Pflaster gibt: Das stärkste Nikotinpflaster aus der Apotheke enthält 24,9 mg, das mittlere 16,6 mg und das schwächste 8,3 mg Nikotin. Das Nikotinpflaster für 24 Stunden kann zwischen 52,5 mg, 35 mg und 17,5 mg Nikotin enthalten. Somit eignet sich die Raucherentwöhnung mit Nikotinpflaster insbesondere für Ex-Raucher mit einem relativ hohen Konsum von 10 bis 40 oder mehr Zigaretten pro Tag.

Gefahren des Nikotinpflasters
Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind Nikotinpflaster ungefährlich, soweit die Packungsbeilage beachtet wird und das Nikotinpflaster nicht missbräuchlich genutzt wird. Dennoch sind Nebenwirkungen und Anwendungsbeschränkungen gegenwärtig, weshalb die Packungsbeilage des Nikotinpflasters sorgfältig durchgelesen und ggf. ein Arzt oder Apotheker vor dem Kauf zu Rate gezogen werden sollte. Insbesondere Menschen mit Herzerkrankungen, Blutdruckproblemen, Hirngefäßerkrankungen, Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen, Überfunktion der Schilddrüse, insulinpflichtigen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder Verdauungsproblemen in Form von Magen- und Darmerkrankungen sowie bei Hautirritationen sollten vor der Anwendung bzw. bevor sie dieses medizinische Produkt kaufen unbedingt ärztlichen Rat aufsuchen.

Rauchen aufhören – Nichtraucher werden

Dienstag, 27. Juli 2010

Zigaretten werden teurer, die Rauchverbote breiten sich rasant aus und die gesundheitsschädlichen Folgen sind längst bekannt. Zeit mit dem Rauchen aufzuhören. Doch im Gegensatz zum Einstieg in die Nikotinsucht fällt das Aufhören schwer. Denn die gesundheitlichen Schäden treten nicht unmittelbar ein, sondern kommen schleichend. Zudem gibt jede Zigarette dem Raucher einen Kick und ist zur Gewohnheit geworden. Wie also mit dem Rauchen aufhören? So geht’s: Das Aufhören muss geplant werden, sonst droht ein Rückfall. Zudem muss das Rauchen von heute auf morgen komplett eingestellt werden. Als Ersatz für die Zigarette müssen Alternativen gesucht werden, um langfristig Nichtraucher zu bleiben.

Rauchentwöhnung ist vergleichbar mit einer Entziehungskur, weshalb so viele Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, scheitern. Zudem hat der Körper bei Nikotinentzug schwer zu kämpfen, was die Gefahr erhöht, wieder zur Zigarette zu greifen. Deshalb gibt es auch keine Pille gegen die Zigarette um das Rauchen aufhören zu erleichtern, da nur ein entschlossener Wille, mit dem Rauchen aufzuhören, zum Erfolg und in ein rauchfreies Leben führen kann. Zudem funktioniert eine Reduktion des Rauchens nicht, um den Weg zum Nichtraucher erfolgreich zu bestreiten.

Der Verzicht auf den Zigarettenkonsum muss zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig eingestellt werden. Allerdings kann bei starken Rauchern, die ein sofortiger Zigarettenentzug zu schaffen gemacht hat, durchaus helfen, führt in den meisten Fällen jedoch nicht zum Erfolg. In beiden Fällen gilt jedoch: Der Tag muss festgelegt werden, an dem die letzte Zigarette gezündet wird. Dieser Zeitpunkt zum aufhören sollte maximal 2 Wochen in der Zukunft liegen.

An den Tag sollte die letzte Schachtel geleert werden und das Feuerzeug entsorgt werden; Notfalls wird die halbvolle Schachtel weggeworfen, um dem Vorhaben zum Aufhören Taten folgen zu lassen und ein Nichtraucher zu werden. Informieren Sie Freunde und Kollegen über Ihr Vorhaben, um den Druck zu erhöhen, Wort zu halten und um zu zeigen, dass Sie das Aufgeben des Rauchens ernst meinen. Zudem sollten Gesellschaften wie Partys gemieden werden, auf denen viel geraucht wird. Sollte der Wille zu schwach sein oder die Sucht zu groß, wird eine Party zur unwiderstehlichen Verlockung, eine Zigarette zu genießen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass starke Gewohnheitsraucher nach einer gewissen Zeit der Abstinenz ihren Willen soweit stärken, dass sie sich auf einer Feier alle paar Wochen eine Zigarette zum Genuß können – das allerdings ist eine Charakterfrage und funktioniert nur unter der Bedingung, dass die Sucht für das tägliche Rauchen besiegt wurde.

Rauchen aufhören durch Alternativen
Rauchen ist nicht nur eine Sucht, sondern auch ein Verhalten, das angelernt wurde, deshalb fällt das aufhören besonders schwer. Für den Tag der letzten Zigarette sollten Alternativen feststehen, um ein erfolgreicher Nichtraucher zu werden. Haben Sie sich angewöhnt, nach dem Essen oder Lesen einer Zeitung eine Zigarette zu rauchen, können Sie sich als Alternative einen Keks nehmen. Auch der Konsum von Tee oder Kaffee (in gesunden Mengen) kann zu einem Ritual etabliert werden und somit eine Alternative für das Rauchen geschaffen werden.

Sucht bekämpfen
Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster können nicht dazu führen, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn rauchen ist eine Sucht, die man sich selbst angewöhnt hat. Dieses regelmäßige Ritual kann nur gebrochen werden, wenn der Wille besteht, das Rauchen aufzugeben. Pflaster oder Kaugummis mit Nikotin können lediglich die körperlichen Entzugserscheinungen lindern, die durch das Aufgeben des Rauchens ausgelöst werden, nicht aber den Wunsch und Willen wecken, sich eine Zigarette zu rauchen oder aufhören zu wollen. Hoffentlich bis bald als Nichtraucher!

Tom und Jerry dürfen im Fernsehen nicht mehr rauchen

Dienstag, 22. August 2006

Die Anti-Rauch-Kampagnen werden immer aggressiver und treffen sogar Comic-Figuren wie Tom und Jerry. So ordneten die Briten den Zeichentrickfiguren Tom und Jerry ein Rauchverbot im Fernsehen an. Es wurde festgestellt, dass in vielen Szenen das Rauchen verherrlicht wird und die Katze und Maus für kleine Kinder ein schlechtes Vorbild sein könnten.

“Wir stellen fest, dass das Rauchen in Tom und Jerry häufig als Stilelement genutzt und nicht verurteilt wird”, erklärte die zuständige Aufsichtsbehörde Ofcom. Als Beispiel wird eine Szene angeführt, in der Tom eine Zigarette raucht, um einer anderen Katze zu imponieren. Die Szenen würden nicht negativ verurteilt werden, deshalb gilt ab sofort ein Rauchverbot für die Zeichentrickfiguren.

Weiter erklärte Ofcom, dass der Zeichentrickfilm in den 40er bis 60er Jahren gedreht wurde, als das Rauchen gesellschaftlich teilweise zum guten Ton gehörte. Der große britische Kindersender Boomerang kündigte an, die stritten Szenen in Zukunft herauszuschneiden.

Anti-Rauch-Pflaster und Co. auf Dauer wirkungslos

Mittwoch, 02. August 2006

Um das Rauchen aufzugeben, können Sie entweder zu dem Buch “Wie werde ich Nichtraucher” greifen oder Anti-Rauch-Mittel wie Pflaster oder Kaugummis als Ersatz für die Zigarette nehmen. Dass Light-Zigaretten zur Entwöhnung noch gefährlicher sind und die Wahrscheinlichkeit zur Entwöhnung eher senken, haben frühere Studien gezeigt. Eine Schweizer Studie belegt nun, dass Nikotin-Pflaster und Kaugummis auf Dauer ihr versprochenes Ziel nicht erreichen.

Rauchentwöhnungsmittel wie Pflaster oder Kaugummis wirken kurzfristig, seien langfristig jedoch ziemlich wirkungslos, geht aus der Studie hervor. Nach einer Analyse des (Nicht-)Rauchverhaltens von 4800 Personen zeigte sich, dass die Probanden nach einem Jahr trotz Nikotin-Kaugummi oder Pflaster erneut zur Zigarette griffen.

“Unsere Analyse zeigt, dass der Effekt einer Nikotinersatztherapie mit der Zeit nachlässt. Die Behandlung von Tabakabhängigkeit sollte unserer Meinung nach deutlich länger dauern als die üblichen acht bis zwölf Wochen einer Nikotinersatztherapie”, erklärte Jean-Francois Etter von der Uni Genf gegenüber MensHealth.

Rauchen ist bei Teenies total out

Dienstag, 25. Juli 2006

Dass Rauchen gefährlicher ist als angenommen, belegen immer mehr Studien. Auch berichteten wir kürzlich, dass Rauchen unsymphatisch macht. Und der Abwärtstrend der Zigarette setzt sich weiter fort: Nur noch 26 Prozent der 12- bis 19-Jährigen bezeichneten sich letztes Jahr als ständige oder gelegentliche Raucher – der niedrigste Wert seit Beginn der BZgA-Untersuchungen im Jahr 1979.

So erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dass vor fünf Jahren nur 36 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren angaben, nie zu rauchen. Im Jahr 2005 stieg die Zahl auf 45 Prozent.

Die 12- bis 15-Jährigen, die mit dem Rauchen beginnen, sinkt ebenfalls: 2001 gab knapp die Hälfte in dieser Altersgruppe an, nie zur Zigarette zu greifen. 2005 waren es schon fast zwei Drittel. Auch wollen 86 Prozent der Jugendlichen, die nicht rauchen, auch auf gar keinen Fall damit beginnen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), ist sich sicher, dass die gesetzlichen und präventiven Maßnahmen dafür verantwortlich seien. Insbesondere die Tabaksteuererhöhung habe viel dazu beigetragen. Diese Maßnahmen seien der beste Weg, um die Raucherquote bei Jugendlichen zu senken.

Für die Studie wurden im vergangenen Jahr rund 3600 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren zu ihrem Tabakkonsum befragt.