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Mit ‘reisen’ getaggte Artikel

Beliebteste Städte Europas: Berlin auf Platz 3

Dienstag, 11. Mai 2010

Deutschlands Hauptstadt Berlin entwickelt sich zu einer der beliebtesten Städte Europas. Im ersten Quartal 2010 besuchten rund 1,8 Millionen Touristen die Stadt Berlin, um die Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor der deutschen Hauptstadt zu erleben. Zudem wurden über 4 Millionen Übernachtungen in Berlin gezählt. Damit zählt Berlin zu den Top-3 Adressen in Europa. Uneinholbar sind London und Paris.

Im Jahr 2010 konnte die Stadt Berlin einen regelrechten Touristenansturm verzeichnen. Im Vorjahresvergleich konnte Berlin 14 Prozent mehr Touristen anlocken. Die Übernachtungszahlen weisen in Berlin ein Wachstum von 17,4 Prozent aus: 4,024 Millionen Übernachtungen in den ersten drei Monaten 2010. Im letzten Quartal 2009 noch es noch 3,4 Millionen Übernachtungen in Berlin. Auch die Zahl der Besucher lag mit 1,58 Millionen deutlich niedriger, verriet Tourismuschef Burkhard Kieker. „Wir freuen uns enorm über diesen ungewöhnlichen Steigflug in Berlin. [...] Berlin nutzt den Effekt einer nachlaufenden Welle des Mauerfall-Tourismus”, so der Tourismus-Experte. Als Ursache sieht er den 20. Jahrestag des Mauerfalls im Vorjahr. Das habe viele Menschen dazu motiviert, die Stadt Berlin und ihre Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Schätzungen zufolge sollen für das Jahr 2010 erstmals mehr als 20 Millionen Übernachtungen erreicht werden.

Doch Berlin ist nur Platz 3. Denn die Städte London und Paris wollen nicht von ihren top Platzierung abrücken. Allerdings hat es Berlin geschafft, sich noch vor Rom und Barcelona zu platzieren.

New Yorker Times Square wird zur Fußgängerzone

Montag, 25. Mai 2009

New York soll eine grüne Stadt werden. Und damit sich die 365.000 Menschen, die sich täglich am Times Square in New York aufhalten, besser bewegen können, werden Umbaumaßnahmen fällig. Der Times Square in New York wird zur Fußgängerzone.

Der Abschnitt zwischen der 42. und der 47. Straße soll künftig für den Durchgangsverkehr gesperrt bleiben. Bürgermeister Michael Bloomberg und seine Verkehrsbeauftragte Janette Sadik-Khan ließen sich von Kopenhagen inspirieren und wollen New York in eine “grüne” Stadt verwandeln.

Der New Yorker Times Square ist bekannt für seine grell erleuchteten Reklamelichter. Neben etwa 40 Theatern befinden sich rund um den Times Square zahlreiche Cafés, Fast-Food-Ketten und Souvenirläden. Ebenso finden sich am Times Square auch Nobelrestaurants, Multiplex-Kinos, die Firma Sony, Virgin Records, Toys’R'Us, die MTV Studios und Vogue.

McCord plant Rucksacktour durch Europa

Donnerstag, 23. April 2009

Schauspielerin Annalynne Mccord verkörpert in der neuen Serie “90210″ nicht nur die verwöhnte und reiche “Naomi Clark”. Viel mehr ist sie ein Luxus-Girl aus Hollywood. Doch diesen Luxus würde sie gegen eine Rucksackreise eintauschen. Und in der Tat: Ihr Sommer-Arbeitsplan steht weitgehend fest. Darunter eine Reise durch Europa.

Da die 21-Jährige im Sommer mit Dreharbeiten beschäftigt ist, wird sie die Reise auf auf die Drehpausen verlegen müssen. Sie freue sich darauf, einige Monate allein zu verbringen. “Ich hatte mehrere Angebote für den Sommer, aber ich entschied, dass da nichts war, das ich wirklich 100-prozentig machen wollte”, zitiert US-Zeitschrift “People”.

“Ich war schon in London, Paris, Madrid und Barcelona. Nun will ich 23 Städte sehen, in einigen davon werde ich paar Freunde treffen. Aber größtenteils bin ich allein unterwegs. Es ist ziemlich cool”, verriet McCord.

Hospitality Club als neue Form des Reisens?

Freitag, 07. April 2006

Seit jeher träumt der bürgerliche Mensch vom Reisen. Vom Ausbrechen aus seiner monotonen Alltagswelt. Vom Erleben unsagbarer Abenteuer. Schon im 18. und 19. Jahrhundert gehörte das Reisen daher zum Bildungsrepertoire von Aristokraten und Intellektuellen, die sich wie beispielsweise der russische Zar Peter I. anderen Kulturen nähern wollten oder wie Alexander von Humboldt oder aber auch Charles Darwin wissenschaftliche Zwecke verfolgten. Was damals jedoch Abenteuer war, nennt man heute Pauschal-Urlaub oder All Inclusive und das heißt wiederum in den Süden fahren und sich von den Einheimischen bedienen zu lassen.

Und als ob das nicht schon nicht jedermanns Sache wäre, sind solche Reisen darüber hinaus gerade für die jüngeren Jahrgänge nicht allzu erschwinglich. Selbst wenn man seine Anreise per Bus, Bahn oder mit dem Flugzeug selbst bestimmt und damit durchaus preiswert wegkommen kann, bleibt stets das Problem der Unterkünfte. Geht man einmal davon aus, dass die denkbar günstigste Variante die Jugendherberge ist, so muss man je nach Stadt locker 20 bis 25 Euro pro Nacht einplanen. Der Ausflug in die Metropolen dieser Welt muss damit zwangsläufig etwas kürzer ausfallen, als man es sich gern wünschen würde.

An der Lösung solcher Hindernisse zerbrach sich daher, im sächsischen Dresden sitzend, ein damals 22-jähriger Student, namens Veit Kühne, den Kopf. Als Resultat seiner Überlegungen ging 2000 schließlich und endlich das Internet-Forum Hospitality Club online, welches heute mittlerweile mehr als 100.000 Mitglieder in 188 Ländern zählt – Tendenz stetig steigend. Sinn des Projektes ist es seit jener Zeit – wie das Motto des Clubs auch andeutet – Menschen aus aller Welt zusammenzubringen. Und das funktioniert folgendermaßen: Plane ich in irgendeine Stadt zu reisen, so suche ich mir einige Mitglieder der Region aus und frage bei diesen an, ob man wahlweise gratis Kost und Logier, Gesellschaft, Stadterkundung oder sonstige Hilfe bekommen kann. An meinem Ziel angekommen, werde ich dann praktisch vom Fotoapparat schwingenden Touristen zum vermutlich immer noch Fotoapparat schwingenden Besucher, der im Gegensatz zum ersteren jedoch weiß, was in der Stadt los ist und zu aller erst auch gleichwertigen Kontakt zu den Einheimischen hat.

Das Projekt basiert letztlich also darauf, dass ich statt in einem komfortablen Hotel bei beinahe wildfremden Menschen auf Couch, Matratze oder Fußboden kampiere. Das sich dabei natürlich auch Bedenken breitmachen darf nicht wundern: Was ist zum Beispiel, wenn ich die vermeintliche Unterkunft zwar vorfinde, mir jedoch kein Besitzer öffnet und ich somit ohne Dach überm Kopf dastehe? Dieser Zweifel wird jedoch erstaunlicher Weise von der Realität entkräftet. Das Verblüffende ist nämlich: Es funktioniert. Es scheint weder Beschwerden noch sonstige negative Äußerungen von Usern zu geben. Zwei Gründe sind dafür denke ich ausschlaggebend. Zunächst einmal ist das Konzept auf vollkommener Freiwilligkeit aufgebaut. Das heißt, es ist nicht so, dass ich dazu verpflichtet bin jemanden in meiner bescheidenen oder weniger bescheidenen Behausung aufzunehmen, selbst wenn ich diese Leistung für mich in Anspruch nehme. Allein zeit- und platzbedingt ist dies nicht immer möglich. Stattdessen kann man ebenso gut lediglich Gesellschaft oder einen Stadtrundgang anbieten, aber hierin ist genauso wenig von irgendeiner Pflichterfüllung zu reden. Wer dazu gerne bereit ist, sagt eben Ja, und wer keine Lust oder keine Muße hat, sagt eben Nein. Trotz der Möglichkeit einseitiger Nutzung, gibt es aber dennoch plausible Gründe, die für eine Gastgeberschaft sprechen: Statt nämlich die Welt zu bereisen, holt man die Welt zu sich nach Hause. Auf einfache Weise lernt man neue Menschen aus fernen und aus nahen Ländern kennen, die viel über ihre Kultur, aber auch über ihre Reisen zu berichten wissen – und einmal dazu durchgerungen, bringt deren Anwesenheit durchaus auch dem Hausherren Freude.

Was ist nun aber der zweite Grund für das Funktionieren? Anstatt sich aus naivem Idealismus gänzlich auf das Gute im Menschen zu stützen, gibt es auch einen Sicherheits-Mechanismus, der seine Aufgabe ausgesprochen effektiv zu erfüllen scheint. Durch die Profilseite des einzelnen Nutzers, in der sich grundlegende Informationen über diesen finden, gelangt man zu den Kommentaren, die man im Falle einer Begegnung über selbigen abgeben kann und wohl als wichtigstes Schutzinstrument fungieren. Bösartigkeiten werden hier mit schlechten Kommentaren geahndet, was letztlich bewirkt, dass die negativen Seiten menschlicher Existenz per se gezügelt werden. Eine weitere aktive Teilnahme am Club, wäre sonst nämlich ausgeschlossen.

Unterm Strich ist also zu sagen, dass geübte Kritik am Hospitality Club durchaus eine positive Note tragen darf: Nicht nur, dass man durch die Ersparnis des höchsten Kostenfaktors einer Reise wesentlich günstiger unterwegs ist. Der vielleicht noch viel größere Vorteil, eröffnet sich nämlich in der Art des Reisens, die bei weitem interessanter scheint, als herkömmliche Varianten: Statt nur die Kulissen einer Stadt zu sehen, wirft man einen Blick hinter sie. Statt den Menschen eines Ortes nur als flüchtiger Passant zu begegnen, nähert man sich ihnen auf einer freundschaftlichen Ebene. Was nutzt also letztlich das luxuriöse 5-Sterne-Hotel, wenn ich den Ort, den ich bereise, allein auf weiter Flur erkunde? Isn’t it better to know someone inside?

ePass: biometrische Daten im Reisedokument der Zukunft

Montag, 10. Oktober 2005

Die Bundesregierung hat sich Mitte 2003 mit den EU Staats- und Regierungschefs getroffen und sich im Grundsatz darauf verständigt, dass elektronisch speicherbare Merkmale einer Person mit Hilfe eines Chips im Reisedokument verankert werden, um die Nationen besser vor Terrorismus und anderen Missbräuchen schützen zu können. Die dazugehörige Verordnung wurde im Dezember 2004 erlassen. Die Mitgliedsländer haben sich dementsprechend eine Frist von 18 Monaten zur Umsetzung der technischen, rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen gesetzt.

Deutschland will nun das Vorreiterland sein und als Erster den ePass einführen. Ab dem 1. November 2005 soll es soweit sein. In dem Chip sollen Gesichtsbilder in digitaler Form abgespeichert werden. Lächeln ist nicht mehr, sei es noch so sympathisch, zulässig. Nach den neuen Kriterien, sollen die Gesichter auf den Passbildern frontal abfotografiert werden und nicht im Profil oder verdeckt sein. Besonders wichtig ist der neutrale Gesichtsausdruck, den die Passinhaber, haben sollen, damit keine Fehler beim Lesen des Chips erfolgen. Die neuen Anforderungen wurden den Passbehörden und den Fotografen mitgeteilt. Die Gültigkeit beträgt 10 Jahre und bei Jugendlichen 5 Jahre. Ab Anfang 2007 werden zusätzlich zum Gesicht zwei Fingerabdrücke (linker und rechter Zeigefinger) im Chip gespeichert sein. Während der Übergangsphase, bis alle Bundesbürger und Bürgerinnen mit dem neuen ePass versehen sind, bleiben die alten gültig. Die Bundesregierung plant bis 2008 die Grenzkontrollpunkte flächendeckend mit den entsprechenden Lesegeräten ausgestattet zu haben.

Die technischen Standards sind weltweit angepasst. Die elektronischen Reisepässen werden in den EU-Staaten, USA, Japan, Australien, Russland und anderen Staaten eingeführt. In den USA wird der ePass voraussichtlich 75 Euro und in Großbritannien 103 Euro kosten. In Deutschland wird das Reisedokument ab November 59 Euro, statt bisher 26 Euro, kosten. Jugendliche bis zum vollendeten 26. Lebensjahr zahlen nur 37,50 Euro.

Bundesinnenminister Schily beteuerte, dass der neue ePass hohe Sicherheitsstandards gegen Fälschung und Missbrauch erfüllt. Bei der Beantragung seien, ihm zufolge, keine Veränderungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erwarten. Wer um seine Daten bangt, braucht keine Sorge haben, die zentrale Speicherung der Passdaten sei nicht geplant.

Allerdings gibt es noch Zweifler, die nicht daran glauben, dass die hohen Sicherheitsstandards den Schutz der privaten Daten vor Missbrauch oder Fälschung garantieren können. Mitunter prangert der Chaos Computer Club e. V. an, dass die Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsmerkmalen einer erkennungs-dienstlichen Behandlung von Kriminellen gleich käme. Aus ihrer Sicht verletze dies das „Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung“, da man die Daten an den internationalen Grenzen ausgelesen und in Datenbanken gespeichern könne. Nach ihrer Auffassung ist es nicht notwendig personenbezogene Daten zu speichern und es sei demnach unverhältnismäßig. Ihrer Meinung nach sei es ein Irrglaube, dass die Erfassung der persönlichen Daten der Bundesbürger und Bürgerinnen vor Terrorismus schütze. Viel mehr geht der Club davon aus, dass es sich hierbei um ein Sicherheitsplacebo mit inakzeptablen bürgerrechtlichen Effekten handele. Dr. Christoph Bruch, Mitglied des Bundesvorstandes der HU, sagt dazu, dass es keinen ersichtlichen Sicherheitsgewinn gäbe. Aus seiner Warte, entstehe so langsam eine Überwachungsinfrastruktur, die viel Missbrauchspotential in sich bürge. Die Technik sei, Annahmen des Chaos Computer Clubs zufolge, nachweislich noch nicht einsatzfähig.

Die Ängste des CCC gleichen dem Szenario des Blockbusters „Der Staatsfeind Nr. 1“, in dem Will Smith von den Sicherheitsbehörden der USA unschuldig verfolgt und über Satellit durch einen Chip, der sich im Schuh befindet, geortet wird. Dennoch bleibt abzuwarten, welche Folgen die Einführung des ePass mit sich führt.

Sänger von ‘N Sync kommt Weltraumtrip immer näher

Donnerstag, 30. Mai 2002

Lance Bass, Bandmitglied der Pop-Gruppe N’Sync, träumt schon seit seiner Kindheit, ins Weltall fliegen zu wollen. Ein Mann, der seine Träume auslebt. Er strebt sein Ziel lange an und kommt dem auch immer näher. Die medizinischen Tests hat der künftige Weltraum-Tourist bestanden, nun wird über die Zulassung zum Kosmonauten-Training entschieden.

Dies sagte ein Vertreter des zuständigen Instituts, wie die NZ berichtete. Nachdem Bass dann am Freitag vor einer Kommission erschienen ist, wird offiziell über seine Zulassung zum Kosmonautentraining entschieden. Nachdem geprüft wurde, ob er geeignet ist, kann Bass mit dem fünfmonatigen Trainingsprogramm beginnen.

Als Konkurrentin für den Flug ins All bewirbt sich die Ex-Nasa-Beamtin Lori B. Garver. Dass ein Weltraumtourist noch in diesem Jahr an Bord der Sojus-Kapsel mitfliegen werde, beweifle ein Sprecher der russischen Weltraumbehörde. 2003 sei da schon viel realistischer.