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Mit ‘ricky martin’ getaggte Artikel

Sänger Ricky Martin will Kind adoptieren

Freitag, 24. Dezember 2010

Latino-Sängerin Ricky Martin will ein Kind adoptieren. Der “La Vida Loca”-Sänger hat damit seine Familienplanung noch nicht abgeschlossen. Dabei hat der homosexuelle Sänger bereits Zwillinge, liebäugelt jedoch mit einer Adoption.

Sänger Ricky Martin macht mittlerweile weniger mit seiner Musik Schlagzeilen, als mit Engagement für wohltätige Zwecke. Auch einer Adoption ist er nicht abgeneigt, obwohl der 38-Jährige bereits zweijährige Zwillinge hat. “Auch wenn ich mit einer Leihmutterschaft angefangen habe, wird mein nächster Schritt wahrscheinlich eine Adoption sein”, äußerte der Star in einer Talkshow.

Adoptionen findet er gut, äußerte der Puerto Ricaner in der Show “A Home for the Holidays”, in der sich alles um die Adoptionen drehte. “20.000 Kinder haben von diesem tollen Projekt profitiert. Adoption ist etwas Wunderbares. Versuchen sie es”, rief er Paare dazu auf, zu adoptieren.

Ricky Martin schwul und glücklich

Mittwoch, 31. März 2010

Seit Jahren ist es ruhig geworden um Latin-Sänger Ricky Martin, lauter jedoch um das hartnäckige Gerücht, Ricky Martin sei schwul. Nun überrascht es nicht, dass sich der Sängerin geoutet hat.

“Ich bin ein glücklicher homosexueller Mann. Ich bin gesegnet, der zu sein, der ich bin”, schreibt der Sänger auf seiner Website. Nach mehr als 20 Jahren öffentlichen Lebens hat Ricky Martin sein Schweigen gebrochen und geäußert, was viele Fans von ihm bereits dachten: Ricky Martin ist homosexuell. Dabei haben Freunde ihm abgeraten, sich zu outen. “Das ist es nicht wert – all die Jahre harter Arbeit, alles, was du aufgebaut hast, würde zerstört”, schreibt Ricky Martin über die Aussagen seiner Freunde. Das sei mit ein Grund gewesen, warum er sich mit seinen Äußerungen zu seinem Sexualleben zurückgehalten habe.

20 Jahre Angst
20 Jahre lang musste Ricky Martin warten, um sich von seinen Ängsten und der Blockadehaltung seiner Freunde zu befreien. Erst die Arbeit an seiner Autobiografie und das Bewusstwerden seiner Vaterschaft machten ihm klar, dass er seinen Fans gegenüber und gegenüber sich selbst ehrlich sein muss. “Heute ist mein Tag, dies ist meine Zeit, mein Augenblick”, so Martin.

Angst vor den Folgen seines Outings hat Ricky Martin nicht: “Was jetzt passieren wird?”, fragt er in seinem Online-Text. “Das ist egal. Ich kann mich immer nur auf das konzentrieren, was im Augenblick passiert”, zeigt sich der 38-Jährige selbstbewusst. Kein Wunder, schließlich hat Ricky Martin mehr als 60 Millionen Alben verkauft und muss auch keine Karriere mehr machen.

Outing war keine gute Idee
Der ebenfalls schwule Hollywoodstar Rupert Everett sieht das Outing kritisch: “Es ist Tatsache, dass du als 25-jähriger Homosexueller weder im britischen, noch im amerikanischen oder im italienischen Film Karriere machen kannst”, stellt der Schauspieler fest. “Für eine Weile funktioniert es vielleicht, aber beim ersten Fehler bist du draußen. Vielleicht bist du glücklicher, aber deine Karriere kannst du vergessen”, äußerte er gegenüber “Guardian”. Rupert Everett hatte sich im Laufe seiner Karriere ebenfalls geoutet.

Seit August 2008 ist Ricky Martin Vater, sein Kind wurde von einer Leihmutter geboren. Die Karriere von Ricky Martin begann in der Boyband Menudo, aus der er 1989 ausstieg. Im Jahr 1996 startete er mit “Maria” durch, genauso wie mit “Livin’ la vida loca” (1999).

Ricky Martin als schwul geoutet

Dienstag, 11. Dezember 2007

Latino-Star Ricky Martin wurde offenbar in einem Interview von seinem guten Freund und Kosmetiker Ole Henriksen als schwul geoutet.

Gegenüber einem schwedischen Schwulen-Magazin sagte Henriksen: „Er (Martin) ist heute ein bisschen offener (bezüglich seiner Sexualität) als er es früher war. Ich weiß nicht, ob er einen Freund hat.“

Martin selbst gab in der Vergangenheit nie ein eindeutiges Statement zu seiner sexuellen Orientierung ab. Auch Henriksens Aussage ließ der US-Sänger bisher unkommentiert.

Ricky Martin: „Ich entdecke meine wahre Persönlichkeit“

Donnerstag, 15. Mai 2003

Vor zwei Jahren entschied sich der Lateinamerikaner Ricky Martin spontan eine Pause einzulegen. Zu lange hatte er sich seiner Arbeit mit vollem Elan gewidmet, zu lange ohne Pause auf der Bühne gestanden und er begann seinen Job nicht mehr so zu lieben, wie er es immer getan hatte. Ohne Zweifel ist Ricky Martin mitverantwortlich für den Latino-Trend, der Ende der 90er Jahre in Hollywood und der Musikbranche ausbrach und neben Jennifer Lopez kann man ihn getrost als Hauptfigur dieser Bewegung bezeichnen. Er spielte vor ausverkauften Hallen, verkaufte Millionen von CDs – und plötzlich wurde alles zuviel. Dann entschied sich Ricky Martin für eine Auszeit und tat damit das einzig richtige, wie er heute sagt.

„Früher, wenn mich mein Job ankotzte, habe ich mich selbst fertig gemacht, als ob ich mein schlimmster Feind wäre.“ Heute geht er anders mit sich um. Jeden Abend lese er eine Liste mit 300 Gefühlen durch, um herauszufinden welche er am heutigen Tag empfunden habe. Er versuche dann, diese zu akzeptieren. Martin nutzt jedoch noch einen weiteren Weg, um zu sich zu finden. Er stelle sich auch regelmäßig vor den Spiegel und rede dann mit sich selbst, berichtete der Sänger. „Nur so kann ich meine wahre Persönlichkeit entdecken.“

Überhaupt ist der Star spiritueller geworden und versucht sein wahres Ich zu finden. Vom lockeren Leben und der ewigen Suche nach Spaß distanziert er sich heute. „Ich meditiere und bete jeden Tag. Ich habe wieder Freude am Leben.“, sagte er der Zeitschrift „Amica“. Der 31-jährige hat ganz eindeutig einen neuen Lebensabschnitt erreicht, den er nun auch seinen Fans zeigen möchte. Sein neues Album „Almas del Silencio“ sei sehr „optimistisch“. Und der Titel ist auch Programm. „Stille ist heutzutage ein Luxusgut“, sagte Ricky Martin der Zeitung „Blick“. Auch wenn das mit seinem neuen Album eigentlich im Widerspruch steht.