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Mit ‘schlafstörungen’ getaggte Artikel

Schlafstörungen bei vier Millionen Deutschen

Montag, 04. April 2011

Schlafstörungen plagten im Jahr 2010 über vier Millionen Deutsche. Damit stieg die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen im Vergleich zum Vorjahr um 250.000. Wie aus der Untersuchung weiter hervor geht, werden in Deutschland auch immer mehr Schlafmittel eingenommen.

Schlafprobleme stören die Nachtruhe von vier Millionen Deutschen: Einer Hochrechnung der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge nahm die Anzahl der Menschen in Deutschland mit Schlafproblemen um 250.000 zu. Um die Schlafprobleme zu bekämpfen, würden immer mehr Menschen zu Medikamenten greifen. Wie aus der Untersuchung hervor geht, nehmen mehr als 1,4 Millionen Menschen in Deutschland Medikamente gegen Schlafstörungen.

TK-Expertin Annette Bleher warnte vor Schlafmitteln: Wer regelmässig Mittel gegen Schlafstörungen einnehme, könne sich im Gefahr begeben. Insbesondere, wenn der Wirkstoff über Nacht vom Körper nicht vollständig abgebaut wird. Dadurch werde das Reaktionsvermögen tagsüber gemindert, die Verkehrstauglichkeit ist eingeschränkt. Bei älteren Menschen drohe zudem die Gefahr von Stürzen und Unfällen. Die Hälfte der Menschen die zu Schlafmittel greifen sei älter als 60 Jahre.

Schlafstörungen Ursachen
Aus der Wissenschaft gehen mehrere Ursachen für Schlafstörungen hervor: Die Ursachen reichen von Stress, über Bewegungsmangel bis hinzu Alkohol-, Koffein- und Nikotinkonsum. Aber auch nächtlicher Lärm kann Schlafstörungen verursachen, so die Expertin. Insbesondere sollte 2 Stunden vorm Schlafen kein Alkohol mehr konsumiert werden.

Schlafprobleme sollte man versuchen erstmal ohne Medikamente zu lösen. Bleher empfiehlt, mit erhöhtem Oberkörper oder in Seitenlage zu schlafen.

Keine Schlaflosigkeit durch Vollmond

Montag, 23. August 2010

Viele Menschen beklagen, bei Vollmond nicht schlafen zu können. Doch wie die Wissenschaft nun beweisen konnte, handelt es sich dabei lediglich um einen Mythos, der nicht der Wahrheit entspricht. Zum Teil schlafen Menschen bei Vollmond sogar besser.

Schlaflosigkeit bei Vollmond ist ein Gerücht. Eine Langzeituntersuchung konnte herausfinden, dass der Vollmond den Schlaf des Menschen nicht beeinflusst. Eine Langzeituntersuchung konnte zeigen, dass der Mond nicht für Schlaflosigkeit verantwortlich ist, teilte die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) Bayern mit.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Vollmond keine Auswirkungen auf den Schlaf hat. So haben österreichische Schlafforscher über einen Zeitraum von sechs Jahren Probanden ein Schlaftagebuch führen lassen. Das Ergebnis: An Vollmondtagen haben die Menschen sogar besser geschlafen als an normalen Tagen. Der Schlaf bei Vollmond wurde als besonders erholsam dokumentiert.

Menschen, die meinen bei Schlafmond schlechter zu schlafen, sind selbst für die Schlafprobleme verantwortlich. “Die selbsterfüllende Prophezeiung, bei Vollmond schlechter zu schlafen, lässt uns dann auch wirklich schlechter schlafen”, äußerte Jürgen Zulley, Schlafexperte und Professor der  Universitätsklinik Regensburg. Wenn wir wissen, dass Vollmond ist und an den Mythos glaubten, dann würden wir auch schlechter schlafen, so der Schlafexperte.

Was Frauen wirklich um den Schlaf bringt: Ein Mann im Bett

Sonntag, 23. Juli 2006

Die sommerliche Hitze bringt so manchen um den Schlaf, will es doch auch nachts nicht so richtig abkühlen. Neu jedoch ist die Erkenntnis, dass auch der Partner einen um den Schlaf bringen kann – zumindest bei Frauen soll es sich so verhalten. Diese schlafen nämlich laut dem österreichischen Schlafforscher Dr. Gerhard Klösch zufolge wesentlich schlechter, wenn sie das Bett mit einem Mann teilen – etwas überspitzt gesagt könnten sie also auch gleich einen Kaffee als Schlummertrunk zu sich nehmen. Männer dagegen schlafen mit einer Frau an ihrer Seite sogar besser als wenn sie sich allein ins Land der Träume wälzen.

Dies ist zumindest das Resultat einer Studie von Dr. Gerhard Klösch, deren erste Ergebnisse er beim „Forum der europäischen Neurowissenschaft“ in Wien vorstellte. Die Probanden der Studie trugen während der Beobachtungszeit einen so genannten Aktigraphen, der die Häufigkeit der Bewegungen während des Schlafens misst – ein Zeichen für ruhigen oder eben unruhigen Schlaf. Zudem wurden die Teilnehmer am Morgen über ihre Schlaf-Zufriedenheit befragt.

Die Sache hat allerdings auch für die Männer der Schöpfung einen Haken – zwar schnitten beide Geschlechter bei Denksportaufgaben schlechter ab, wenn sie ihr Bett mit einer Partnerin oder einem Partner teilten, bei den männlichen Versuchspersonen trat dieser Effekt jedoch etwas stärker zutage. Vor Prüfungen oder anderen Aufgaben, die eine erhöhte Konzentration verlangen, sollte man also ohne seinen Partner oder seine Partnerin zu Bett gehen – allein schon um sicher zu gehen, dass man auch wirklich zum Schlafen kommt…