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Mit ‘silvester’ getaggte Artikel

Größte Silvesterparty der Welt in Berlin

Sonntag, 19. Dezember 2004

Zum zehnten Mal wird eine der größten Silvesterpartys der Welt in Berlin am Brandenburger Tor gefeiert. Wie in den vergangenen Jahren werden viele hunderttausend Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet.

Die Veranstalter sprachen sogar von einer Million feiernder Gäste. Der Durchgang durch das Brandenburger Tor und der Platz vor dem Berliner Wahrzeichen ist allerdings wegen Bauarbeiten gesperrt. Auf den Bühnen treten unter anderem Sidney Youngblood und die Hermes House Band auf.

Kurz vor Mitternacht gibt es eine Musik- und Feuerwerkshow an der Siegessäule. Dabei sollen unter anderem Sonnen und Vulkane aus Feuer den Platz beleuchten, teilten die Veranstalter von der Silvester in Berlin GmbH mit. Zum Jahreswechsel wird ein 11-minütiges Feuerwerk mit 1800 Feuerwerkskörpern den Himmel über Berlin erstrahlen lassen. Das Fest soll laut Veranstalter eine Million Euro kosten, die Summe werde von Sponsoren aufgebracht.

Silvesterumfrage: Mit welchem Star ins neue Jahr?

Dienstag, 30. Dezember 2003

Der amerikanische Videoverleih “Blockbuster” hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, bei der ermittelt werden sollte mit welchem Star man am liebsten ins neue Jahr feiern würde. Im vergangenen Jahr landete Jennifer Aniston auf den vorderen Plätzen, musste dieses Jahr aber einen gewaltigen Absturz in Kauf nehmen.

Auf Platz Eins in der Damenwelt rangiert Angelina Jolie. Sie wurde durch ihren Kinofilm Tomb Raider bekannt. Auch wenn der zweite Teil nicht so erfolgreich war, schaffte sie es trotzdem auf Platz 1. Das heißt, dass 35 Prozent der Befragten ein romantisches Abendessen im Kerzenschein mit ihr wollen würden. Wahrscheinlich würde es auch keinen der 35 Prozent stören, wenn nach dem Abendessen noch etwas mehr liefe. Wahrscheinlich ist aber eher, dass für gar keinen dieser Traum in Erfüllung gehen wird.

Auf Platz zwei landete Catherine-Zeta-Jones, die jüngst im Free-TV mit ihrem Schocker „Geisterschloss“ zu bewundern war. Die Bronze Medaille erhielt Jessica Biel, die mit “7th Heaven” ihren Karrieredurchbruch schaffte. Ihr neuer Kinofilm kommt demnächst in die Kinos. Experten bescheinigten ihr eine hervorragende Leistung.

Doch auch die männlichen Stars wurden zu Befragung gestellt: Ashton Kutcher landete auf Platz 1. Er war jüngst in seinem Kinofilm „Voll verheiratet“ im Kino zu sehen und gilt in Hollywoodkreisen als Newcomer des Jahres. Seine weiblichen Fans unterstützen mit 31 Prozent diese Ansicht. Der Hauptdarsteller aus „Der Fluch der Karibik“, Johnny Depp, landete überraschend auf Platz zwei, gefolgt von Keanu Reeves, Hugh Grant und Arnold Schwarzenegger.

Bleibt an dieser Stelle allen Lesern nur noch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen und sich selbst mal zu überlegen, mit welchen Damen oder Herren man gerne Neujahr feiern würde!?

Deutschlands größte Silvesterparty war in Berlin

Mittwoch, 01. Januar 2003

Wieder ein Rekord für die Pleitenstadt Berlin: Deutschlands größte Silvesterparty stieg am Brandenburger Tor, wo fast eine Million Menschen fröhlich frierend das neue Jahr begrüßten.

Von Wirtschaftskrise oder Generaldepression war in der Neujahrsnacht in Berlin wenig zu bemerken. Eine Stunde lang war der Himmel über der Hauptstadt hell erleuchtet, während dichte Pulverschwaden die Straßen vernebelten; in vielen Stadtteilen gab es Feuerwerke – die Bürger dürften einiges Geld verballert haben. Trotz der Kälte war die Stimmung heiter und fröhlich. Um das Brandenburger Tor versammelten sich nach Polizei- und Veranstalter-Angaben der Polizei rund eine Million Menschen, ähnlich wie in den Jahren zuvor auch.

Auf dem Pariser Platz war wie im Vorjahr eine tonnenschwere Bar aus 500 Eisblöcken errichtet worden, an der Sekt und Glühwein ausgeschenkt wurden. Die Partymeile erstreckte sich vom Potsdamer bis zum Pariser Platz und vom Boulevard Unter den Linden bis zur Straße des 17. Juni. Sie war vor allem ein Treffpunkt für Jugendliche, die überwiegend friedlich feierten. Allerdings mussten immerhin 62 Menschen mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.

Vor der Party hatte die Polizei darum gebeten, keine Raketen, Böller oder Schreckschusspistolen mitzubringen. Aus Sicherheitsgründen war das Abbrennen von Feuerwerk nur an vier Plätzen gestattet. Bundesweit schossen die Deutschen schätzungsweise für rund 100 Millionen Euro Silvesterböller in die Luft. Besonders beliebt waren in diesem Jahr – neben den üblichen Knallern und Raketen – unter anderem Batteriefeuerwerke.

2002 geht zu Ende – Was bringt das Jahr 2003?

Montag, 30. Dezember 2002

Für viele Familien in Deutschland war das zuendegehende Jahr 2002 ein schweres Jahr. Schwächelnde Konjunktur, viele Firmenpleiten, und zu allem Überfluss die verheerende Flut, die vielenorts den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes jeglichen Boden unter den Füssen wegriss. Doch gleichzeitig gab es auch viele Lichtblicke, Solidarität, Menschen die anpacken, Menschen die den Mut nie sinken lassen und Menschen, die positiv in die Zukunft blicken. Dabei geht es oft um die Frage: Was wird sich finanziell im Jahr 2003 ändern? Geld ist nicht alles, und doch geht es nicht ohne. Hier ein kleiner Überblick:

Das schwere konjunkturelle Lage verschärft die Kosten, die man an den Bund abtreten muss. Die Rentenbeiträge steigen im neuen Jahr von 19,1% auf 19,5% für alle Gehaltsklassen unter 5100 Euro im Monat. Die beliebte Eigenheimzulage wird für Familien ohne Kinder gestrichen. Familien mit Kindern erhalten 1000 Euro Grundförderung und zusätzlich 800 Euro für jedes Kind. Die Beiträge für gesetzliche Krankenkassen steigen im neuen Jahr auf 14,4% des Bruttogehaltes. Jedem mit einem Monatesgehalt von über 3825 Euro steht es jedoch frei, die gesetzliche durch eine der vielen günstigeren Privatversicherungen einzutauschen. Grundsätzlich gilt im neuen wie im alten Jahr auch schon: Wer sich informiert, spart viel.

Reisen und Pendeln für Autofahrer bleibt teuer. Die nächste Stufe der Öko-Steuer wird weiter, wie vorgesehen, erhöht und macht das Benzin um weitere 3,68 Cent teurer. Auch die Dieselpreise steigen weiter, und das neue Tarifsystem der deutschen Bahn ist oft ein Dschungel ohne Wiederkehr. Dennoch lohnt es sich, die wichtigsten Änderungen zu nutzen: Frühbucher sparen bei der deutschen Bahn bis zu 55%. Bahnreisen für Familien wird zudem erheblich billiger. Eine echte Alternative für Mittel- und Langstrecken wird das Fliegen, auch und gerade für Normalverbraucher. Der Trend der sogenannten “Billig-Airlines” machts möglich: Die Airlines unterbieten sich gegenseitig und machen das Fliegen erschwinglich.

Auch die Nutzung eines Dienstwagens wird teurer. Die Besteuerung auf den Neuwert eines Dienstwagens wird auf 1,5% erhöht, um die Privatnutzung abzudecken. Bei einem 30.000-Euro-Wagen würde das eine monatliche Mehrbelastung von 150 Euro bedeuten. Die Strom- und Gaspreise steigen durch die neue Stufe der Öko-Steuer um weitere 0,3 Cent, was bei durchschnittlichem Verbrauch eine Mehrkostenbelastung von ungefähr 12 Euro pro jahr bedeutet, also zu verkraften. Zinsschlupflöcher gehören ab 2003 der Vergangenheit an, das Bankgeheimnis fällt, die Banken müssen jegliche Zinserträge dem Finanzamt melden. Das Telefonieren mit der deutschen Telekom wird ab Februar 2003 um 1 Euro teurer (Grundgebühr). Besonders Service-Leistungen werden erheblich kostenintensiver. Auch hier gilt: Nutzen Sie den freien Markt und suchen sie Alternativen bei der Konkurrenz (zB Arcor).

Die Kompensierung der astronomischen Flutschäden hat die Senkung der Lohnsteuer für 2003 zunichte gemacht, die Staatskassen sind leer. Die mögliche Wiederauflebung der Vermögenssteuer hat für viele keine Konsequenzen, besonders Familien mit Kindern steht ein Freibetrag von bis zu einer Millionen Mark zu, der nicht unter die Vermögenssteuer fällt. Auch das genutze Eigenheim fällt nicht unter diese Steuer. Es sind schwierige Zeiten, und doch sehen viele Fachleute aus Wirtschaft und Politik Licht am Horizont. Unterm Strich bleibt allen Menschen nur zu raten: Die schönen Dinge geniessen, und die schwierigen so entschlossen anpacken, wie es viele tapfere Menschen bei der Flutkatastrophe getan haben. In diesem Sinne schon jetzt ein fröhliches und erfolgreiches Jahr 2003.

Lima: Brandkatastrophe durch Silvesterböller – 260 Tote

Montag, 31. Dezember 2001

Kaum sind es wenige Tage vor Silvester, schon machen die Silvesterböller Schlagzeilen. Billigknaller bei Tchibo, gefährliche Böller aus Polen und nun die erschreckende Meldung aus der peruanischen Hauptstadt Lima: Mindestens 230 Menschen sind bei einer Explosion ums Leben gekommen.

Mindestens 160 Menschen sind dabei verletzt worden und 35 Menschen werden noch vermisst. Die Explosion wurde offenbar durch Silvester-Feuerwerk in einem Feuerwerksgeschäft ausgelöst. Augenzeugen zufolge löste die Detonation eine Kettenreaktion aus und das Feuer expandierte in den Altbauten drei bis vier Stockwerke nach oben. Mehrere Gebäude wurden komplett zerstört. Es mussten mehr als 2000 Feuerwehrleute und Polizisten in den Einsatz, wie ein Feuerwehrsprecher berichtet. Lima sei auf solche Ereignisse unvorbereitet – Sie brauchten viereinhalb Stunden, um den Brand in der Altstadt unter Kontrolle zu bringen.

Der Großteil der Toten sind Verkäufer, die sich aus Angst vor Plünderungen in ihren Läden eingeschlossen hatten. Einige Taxifahrer erstickten oder verbrannten in ihren Autos am Unglücksort. Das Geschäftsviertel war zu dieser Zeit überfüllt und es brach Panik aus. Einige Menschen versuchten, sich auf Dächern umliegender Häuser zu retten.

Präsident Alejandro Toledo brach eine Reise im Norden Perus ab und begab sich in die Hauptstadt. Er ordnete eine zweitägige Staatstrauer an.

Explosion ebenfalls in China
Bei der Explosion einer Feuerwerksfabrik in China, Huangmao in der südöstlichen Provinz Jiangxi, sind mindestens 9 Menschen getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurden bei diesem Unglück 46 Menschen verletzt. Die Explosionen haben zehn Werksgebäude zerstört.

Test für Silvester: Welcher Sekt ist der Beste?

Sonntag, 30. Dezember 2001

Wie jedes Jahr nach Weihnachten sitzt das Geld noch locker in der Tasche und man gibt gerne aus um im neuen Jahr zu sehen, dass man wieder pleite ist. Es geht diesmal nicht um Böller, die man zu Silvester gewöhnlich kauft. Auch Sekt ist angesagt, um ins neue Jahr anzustoßen.

Über Sekt kann man studieren und Bücher schreiben. In Aldi und Real hat man die Qual der Wahl und denkt sich: “Welcher ist denn nun der Beste?” Berühmtester Weinexperte Toni Viehhauser hat für TV Hören und Sehen den Test gemacht: “Ein guter Sekt muss nicht teuer sein!

Viehhauser’sche Regel: “Nie weniger als 10 Mark ausgeben.” Dies hat nichts mit Arroganz zu tun, sagt Weinexperte Viehhauser, denn allein die Herstellung der Flasche, des Korkens und die Sektsteuer machen mehrere Mark vom Preis aus. “Wenn der Sekt im Laden nur sechs Mark kostet – Was hat man dann wohl in die Flaschen abgefüllt?“, fragt sich Viehhauser. Es gäbe zwar von Billiganbietern günstigen Champagner, doch diese Überproduktionen seien anders etikettiert, warnt der Weinexperte. Es sei reine Glückssache, den richtigen Billigchampagner zu finden.

Toni Viehhauser empfehlt die früher verrufene ostdeutsche Sektmarke “Rotkäppchen trocken”. Außerdem sei Riesling-Sekt etwas typisch Deutsches und man könnte doch glatt zum Fan werden. Zum Schluss gibt Weinexperte Toni Viehhauser den Tipp, Sekt nie kälter als 6° zu kühlen. Gefrierfach für die schnelle Kühlung wäre auch ein Fehler. Das Eis im Sekt-Kühler soll mit etwas Wasser und Salz länger kühl halten.

Hier die sieben Sekt-Tests von Weinexperte Toni Viehhauser für TV Hören und Sehen:
Freixenet – Carta Nevada (ca. 13 DM)
Sehr trinkbar, angenehm trocken. Ein guter Sekt dank Flaschengärung. Und macht auch äußerlich was her” – “Eine prima Entdeckung

Fürst von Metternich (ca. 15 DM)
Das ist ein deutscher Klassiker. Ein sehr ordentlicher Sekt mit feiner Säure. Eben Riesling-Qualität” – “Sehr lecker

Henkell trocken – Dry Sec (ca. 10 DM)
Ein alter Bekannter bei deutschen Festen. Kein Empfang ohne ihn. Und das zu Recht” – “Ein echter deutscher Sekt. Einfach und grundsolide

Rotkäppchen – Trocken (ca. 9 DM)
Eine wirklich angenehme Überraschung. Gut, frisch, kernig und nicht zu süß” – “Trinkt sich einfach gut

Deinhard – Carbinet, trocken (ca. 9 DM)
Klare Farbe, schöne Perlung, einfach, aber trotzdem sauber im Geschmack” – “Ist seinen Preis wert – trotz Plastikkorkens

Mumm Dry – Extra trocken (ca. 12 DM)
Zunächst frisch und weich. Hat dann aber einiges an unharmonischen Komponenten” – “Für eine Verlegenheitslösung ausreichend. Aber für 12 DM gibts Besseres

Geldermann – Sekt brut (ca. 23 DM)
“Gerinige, aber dafür feine Perlung. Vom Duft her neutral. Ein Sekt für den kleinsten gemeinsamen Nenner” – “Mit diesem Sekt macht man nichts verkehrt. Aber teuer