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Mit ‘studie’ getaggte Artikel

Ibuprofen könnte Parkinson-Risiko senken

Samstag, 05. März 2011

Einer neuen Studie zufolge könnte die regelmäßige Einnahme des Entzündungshemmers und Schmerzmittels Ibuprofen das Risiko einer Parkinson-Erkrankung senken. Der US-Studie zufolge können Menschen, die mindestens zwei Mal pro Woche Ibuprofen nehmen, sei das Risiko um 27 Prozent an Parkinson zu erkranken verringern.

Eine Studie von Forschern der Elite-Universität Harvard hat ergeben, dass das Medikament Ibuprofen das Risiko an Parkinson zu erkranken verringern kann. “Es gibt kein Heilmittel bei Parkinson, also ist die Möglichkeit fesselnd, dass Ibuprofen, ein bereits existierendes und relativ ungiftiges Medikament, gegen die Krankheit helfen könnte”, erklärte Mitautor der US-Studie Alberto Ascherio. Die Wirkweise von Ibuprofen in diesem Zusammenhang ist den Angaben zufolge ungeklärt.

Die Studie bestätigt teilweise vorangegangene Untersuchungen die zeigten, dass die regelmäßige Einnahme von bestimmten entzündungshemmenden Antirheumatika das Parkinson-Risiko mindern können.

Allerdings warnen Wissenschaftler davor, Ibuprofen einfach vorbeugend einzunehmen: Bei längerer Anwendung könne das Medikament schwere Nebenwirkungen wie Blutungen im Magen-Darm-Trakt haben. “Ob ein langsameres Fortschreiten der Erkrankung solche Risiken rechtfertigt, muss erst in klinischen Studien untersucht werden”, sagt Ascherio. Auch der Neurologe James Bower von der Mayo Klinik in Rochester warnt davor, Ibuprofen zum Schutz vor Parkinson zu empfehlen: Die Risiken seien zu groß, zudem sei auch die Aussagekraft der Studie zu klein. “Es gibt auch noch eine Menge offener Fragen.”

Die Studie wurde in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift “Neurology” veröffentlicht. Die Wissenschaftler untersuchten sechs Jahre lang die Daten von 98.892 Krankenschwestern und 37.305 männlichen Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Die Probanden nahmen nach eigenen Angaben regelmäßig Ibuprofen und andere Entzündungshemmer. Nach Beginn der Studie erkrankten 291 Studienteilnehmer an Parkinson.

Hierzulande sind zwischen 100.000 bis 250.000 Menschen von der Erkrankung Parkinson betroffen, geht aus dem Kompetenznetz Parkinson hervor. Pro Jahr erkranken ca. 10.000 Menschen an Parkinson. Bis jetzt können Medikamente lediglich die Beschwerden lindern.

Drogen: Alkohol gefährlicher als Heroin

Dienstag, 02. November 2010

Eine Studie hat in einer Untersuchung ein Drogen-Ranking aufgestellt und versucht zu zeigen, welche Drogen die Gesellschaft gefährden. Dabei rankt Alkohol noch vor Heroin. Die britischen Wissenschaftler untersuchten verschiedene Drogen auf ihre Zerstörungskraft für den Körper und die Gesellschaft.

Heroin, Crack und Metamphetamine sind die tödlichsten Rauschgifte, geht aus einer aktuellen britischen Studie hervor. Doch was die Zerstörungskraft für Gesellschaft und Körper angeht, ist Alkohol die gefährlichere Droge, geht aus der Studie der University of Bristol hervor. Alkohol sei nicht nur für jährlich 2,5 Millionen Todesopfer verantwortlich. Auch führe es zu gravierenden gesellschaftlichen Konsequenzen: Familien werden zerstört oder Abhängigkeit in einem gesellschaftlichen System wird gefördert. Auch habe Alkoholismus höhere Folgekosten für das Gesundheits- und Sozialwesen als die harten illegalen Drogen.

Aus diesem Grund setzen die Wissenschaftler um Prof. Nutt den Alkohol auf Platz 1 des Drogen-Rankings, das Drogen nach ihrer Gefährlichkeit sortiert. Heroin und Crack folgen in der Rangliste auf den Plätzen zwei und drei. Ecstasy, Marihuana und LSD wurden als deutlich weniger zerstörerisch eingestuft.

Alkohol verbieten als Lösung? Davor warnen Experten: “Alkohol ist zu sehr in unserer Kultur verwurzelt, er kann nicht einfach entfernt werden”, sagt King, Berater am Europäischen Beobachtungszentrum für Drogen. Insbesondere sollte Personen geholfen werden, die exzessiv trinken. Eine weitere mögliche Lösung: Höhere Steuern auf Alkohol. Diese Forderung ist nicht neu. Nicht nur Politiker streben höhere Steuern an, um das Haushaltsloch zu stopfen. Auch Wissenschaftler fordern immer wieder höhere Alkoholsteuern, um volkswirtschaftliche Schäden zu senken und die Menschheit zum gesünderen Leben zu bewegen.

Das Fazit von Nutt: “Legale Drogen verursachen mindestens so viel Schaden wie illegale.”

Das Drogen Ranking in der Übersicht:
1. Alkohol
2. Heroin
3. Crack
4. Crystal meth
5. Kokain
6. Tabak
7. Speed/Amphetamine
8. Cannabis
9. GHB,
10. Valium (Benzodiazepine)
11. Ketamin
12. Mephedron
13. Butan
14. Khat
15. Ecstasy
16. Anabolika
17. LSD
18. Buprenorphine
19. Mushrooms

Tipp zum Verführen einer Frau: Musik

Samstag, 19. Juni 2010

Im Internet gibt es viele Tipps, wie man Frauen verführen kann. Doch bei vielen Tipps zum Verführen und flirten handelt es sich oft um Macho-Konzepte. Liebessprüche sind mittlerweile auch out. Die Wissenschaft hingegen kann nun etwas handfestes liefern: Mit bestimmter Musik lässt es sich leider, Frauen zu verführen. In einer Studie ging es insbesondere darum, den Willen in einer Frau zu wecken, einem Date zuzustimmen und ihre Telefonnummer zu verraten.

Musik beeinflusst Frauen, das konnten französische Wissenschaftler beweisen. In einem Flirt-Experiment haben Wissenschaftler aus der Bretagne und der Hauptstadt Paris 87 alleinsteihende Frauen zwischen 18 und 20 zu einer Studie eingeladen. Dabei wussten die Frauen zuvor nicht, dass sie verführt werden sollen. Fünf Minuten lang mussten die Damen in einem Warteraum mit Hintergrundmusik ausharren. Anschließend sollten sie ein Gespräch mit einem durchschnittlich aussehenden jungen Mann führen und die Unterschiede zwischen einem normalen Keks und einem Biokeks diskutieren. Was zum Ende des Gesprächs vorgesehen war: Die Frage des Mannes an die Frau nach der Telefonnummer und einem Date.

Frauen, die zuvor im Wartezimmer von einem normalen Lied beschallt wurden, waren nicht so einfach zu verführen: Lediglich 28 Prozent gaben ihre Telefonnummer und stimmten einem Date zu. Damen, die zuvor eine romantische Ballade hörten, waren einfacher zu verführen: 52 Prozent stimmten einem Date zu und gaben dem jungen Mann ihre Telefonnummer.

“Unsere Ergebnisse bestätigen, dass die Wirkung von Medien sich nicht nur auf Gewaltszenen beschränkt und möglicherweise ein großes Verhaltensspektrum beeinflussen kann”, ist der Wissenschaftler Nicolas Gueguen überzeugt. Die Studie erscheint in der Zeitschrift “Psychology of Music”.

Deutschland ist eine Neidgesellschaft

Sonntag, 01. Februar 2009

Die Deutschen sehen sich selbst als eine Neidgesellschaft an. Eine aktuelle Umfrage ergibt, dass jeder zweite Deutsche meint, in einer Neidgesellschaft zu leben. In Ostdeutschland glauben sogar 57 Prozent an eine Neidgesellschaft.

Neidern begegne man am meisten in der Nachbarschaft (28 Prozent) und am Arbeitsplatz (23 Prozent). 55 Prozent der Befragten äußerten jedoch, dass in gewissen Situationen Neid sogar berechtigt ist. Und zwar, wenn der Nachbar geerbt hat und nicht mehr arbeiten muss oder ein Arbeitskollege für die gleiche Arbeit mehr Geld verdient. Weniger Neid findet sich der Umfrage zufolge in Freundeskreisen (11 Prozent) und mit 4 Prozent ganz selten in der Familie.

Ein Drittel der Befragten gaben an, dass Frauen mehr zum Neid neigen. Sechs Prozent glauben, dass Männer neidischer sind. Die Frauen selbst urteilen über sich (46 Prozent), dass das weibliche Geschlecht neidischer sei.

So lässt man seine Ehe scheitern

Sonntag, 25. Januar 2009

Eine amerikanische Studie zeigt auf, wie man seine Ehe scheitern lassen kann. Eigentlich Tatsachen, die man schon immer wusste: Denn Kleinigkeiten können Ehen scheitern lassen. „Schlechte Angewohnheiten, die im Grunde nicht schwer ins Gewicht fallen, scheinen das Gefühlsleben des Partners in einer Weise zu beeinträchtigen, die an Allergien erinnert“, meint Michael Cunningham, Professor an der Universität Louisville (im US-Bundesstaat Kentucky) und Leiter der Studie.

Er untersuchte zusammen mit seinen Kollegen 160 Beziehungen auf ihre „Entromantisierung“. „Beim ersten Mal fällt die negative Reaktion wahrscheinlich noch schwach aus, aber bei wiederholtem Kontakt nimmt die Sensibilität dafür zu“, so Cunningham gegenüber der „Sunday Times“ weiter.

Viel interessanter als die ohnedies bekannte Feststellung, dass Lappalien imstande sind den Bund fürs Leben zum Scheitern zu bringen, waren die bei dieser Studie genannten Kleinigkeiten, die sich zum Ehe-Killer mausern können. Wer zu viel Gepäck mit sich herumschleppt, zu lange einkauft, über seine eigenen Witze lacht, die Kleidung des Partners kritisiert, in der Nase bohrt, den Sender im Autoradio verstellt, das Toilettenpapier nicht auswechselt (sondern die Rolle stattdessen auf den Halter legt), Handtücher auf dem Badezimmerboden liegen lässt, mit erfundenen Anekdoten vor Freunden glänzt oder in deren Beisein kindische Kosenamen benutzt riskiert früher oder später die Scheidungspapiere in den Händen zu halten, so der Wissenschaftler.

Selbst der beste Sex kann eine durch solche Unarten getrübte Partnerschaft nicht mehr retten. Auch sollten Männer, die sich bei Horrorfilmen ängstigen, diese lieber nicht mit ihrer Partnerin ansehen – denn auch das kann sich als Beziehungstöter erweisen.

Neue Studie: Faulheit genetisch bedingt?

Freitag, 25. August 2006

Viele Autoren versuchen in ihren Büchern faule Menschen zu motivieren und ihren Schweinehund zu besiegen. Viele lesen es und legen es danach wieder weg, ohne viel an ihrem Leben verändert zu haben. Warum das so ist, dem gingen Forscher aus USA auf den Grund mit dem Ergebnis: Faulheit ist genetisch bedingt.

Wissenschaftler der Universität Minnesota sind von ihrer Studie überzeugt: Wer faul ist, kann eigentlich nichts dafür, zitiert die “Bild” in ihrer Onlineausgabe. Wird im Gehirn zu wenig von dem Hormon Orexin A produziert wird, entstehe das Phänomen der Faulheit und der Bewegungsdrang ist gemindert.

Dem Bericht zufolge haben einige Menschen einen extremen Orexin A Mangel, so dass sie tagsüber einschlafen. Bislang wurden die Neurohormone Orexin A und B für die Steuerung der Nahrungsaufnahme verantwortlich gemacht. Dass das Wach- und Schlafverhalten dadurch ebenfalls gesteuert wird, ergeben erst seit kurzem neuere Studien.