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Mit ‘studie’ getaggte Artikel

Studie: Rothaarige Frauen sind wilder im Bett

Montag, 14. August 2006

Der Ruf rothaariger Frauen ist bekannt: Verführende wilde Feuerschöpfe, die im Bett hemmungslos sind. Besonders diejenigen, mit heller Haut und grünen Augen. Was es mit rothaarigen Frauen auf sich hat und ob sie tatsächlich hemmungsloser im Bett sind, untersuchte ein Hamburger Forscher.

Sexforscher Prof. Dr. Werner Habermehl fand heraus, so berichtet die BZ, dass rothaarige Frauen öfter Sex haben als die durchschnittliche Frau. Außerdem wagen sie häufiger einen Seitensprung. Während jede zehnte Frau einen Seitensprung durchziehen könnte, traut sich bei den Rothaarigen jede achte.

Außerdem ist der Professor darauf aufmerksam geworden, dass Frauen, die sich in einer Beziehung vernachlässigt fühlen, oft die Haarfarbe rot wählen. “Die Frau, die nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, färbt sich die Haare garantiert rot. Rothaarig steht für Verführung. Männer nehmen diese Botschaft gern auf”, erklärt Psychologin Christine Baumanns.

Wenn es um die Frau fürs Leben geht, wählen 46 Prozent der Männer blond. Aber: “Wenn Männer eine Rothaarige sehen, spekulieren sie darauf, dass sie mit ihr schnell zur Sache kommen können. Und dass es mit ihr leidenschaftlich zugeht.” Längerfristig auf sie einlassen wollen sich nur acht Prozent der befragten Männer.

Studie: Briten können nicht mehr ohne Handy

Sonntag, 30. Juli 2006

Wie abhängig wir mittlerweile von unseren Mobiltelefonen sind bewies diese Tage eine britische Studie. Ohne den ständigen Begleiter fühlt sich demnach jeder vierte Befragte isoliert, jeder zehnte gab sogar an, ohne sein Handy den Anschluss zu seinem gewohnten Leben zu verlieren. Erschreckend: Für mehr als 90 Prozent gehört das Handy zu einem normalen Tag dazu. Und ein Viertel der Handybesitzer fühle sich gänzlich verloren, sollte das Gerät einmal abhanden kommen. Jedem Zehnten ist das schon einmal passiert – sie wurden Opfer eines Handydiebstahls. Macht aber nichts, denn rund 14 Prozent besitzen ohnedies mehr als ein Gerät.

„Sinn für Gemeinschaft erneuert“

Mobiltelefone hätten „unseren Sinn für Gemeinschaft erneuert“, so die Sozialanthropologin Kate Fox, die zusammen mit ihrem Team rund 16.500 Briten zwischen 18 und 40 Jahren befragte. Die Studie, deren Ergebnisse unter dem Titel „The Mobile Life Report 2006“ erschien, wurde vom Gerätevertreiber „The Carphone Warehouse“ bei der „London School of Economics“ in Auftrag gegeben. Demnach sei das Handy bereits wichtiger als das Fernsehen und werde in Zukunft wohl stärker als Werbeträger genutzt. Interessanterweise wird aber häufiger „gesimst“ als telefoniert – 2,8 Telefonate werden täglich geführt, während 3,6 SMS am Tag getippt werden. Bei den unter 24-Jährigen sind es durchschnittlich sogar fast sechs Kurznachrichten.

Das Handy und die Liebe

Regelrecht revolutioniert habe das Handy den Forschern zufolge das Liebesleben der jüngeren Generation. Fast sechzig Prozent der Befragten hat sich schon mal per SMS zu einem Rendezvous verabredet, mit einem Fünftel der Befragten wurde über die kurzen Textnachrichten schon einmal Schluss gemacht. Für mehr als vierzig Prozent ist diese Methode des Schlussmachens aber durchaus legitim. Bei 75 Prozent der Befragten kann das Handy beim Liebesspiel schon mal klingeln – denn nur 14 Prozent schalten das Gerät davor aus und weitere 11 Prozent schalten es immerhin auf lautlos. Selbst bei Konzerten, Meetings oder in Restaurants wird das Mobiltelefon öfter abgestellt.

Geheime Beziehungen

Aber auch die Anbahnung einer Beziehung kann das Handy verhindern – mehr als die Hälfte der unter 25-jährigen Frauen täuschte schon ein Gespräch vor, um nicht von Männern angesprochen zu werden. Ein Viertel der jungen Männer hingegen benutzt das Handy gerne, um Beziehungen zu pflegen, von denen Familie, Freunde oder sogar der eigene Partner nichts wissen. Ebenfalls ein Viertel der jugendlichen Befragten halten aber eine Flirt-SMS ohnehin nicht für einen Treuebruch.

“Pille für den Mann” – Studie beweist Wirksamkeit

Freitag, 28. April 2006

Verhütung ist Frauensache, denn nur 17 Prozent der Männer fühlen sich dafür verantwortlich. Frauen bestätigen das, indem sie sich mit 61 Prozent für den Empfängnisschutz verantwortlich fühlen. Das könnte sich jedoch bald ändern: Die Pille für den Mann rückt immer näher.

Durch Hormone ist es gelungen, die Spermienproduktion auf beinahe Null zu senken. Auswertungen von 30 Studien mit 1500 Teilnehmern aus den USA und Australien haben ergeben, dass “die Pille für den Mann” keine langfristigen Folgen für die Fruchtbarkeit des Mannes hat – Drei bis vier Monate nach der Absetzung war der Mann wieder voll zeugungsfähig, berichtet die britische Medizinerzeitung “The Lancet”.

Dabei ist der Begriff “Pille für den Mann” nicht ganz korrekt: Die Mischung aus den Sexuelhormonen Androgen und Progestagen werden entweder per Injektion oder von einem Implantat direkt an den Körper abgegeben.

Wie der Pharma-Konzern Schering gegenüber dem Schweizer Blatt “Blick” mitteilt, habe man das Mittel an 350 Männern getestet. In 90 Prozent aller Fälle sei das Experiment erfolgreich gewesen. Weitere Ergebnisse aus den Tests will man im September vorlegen. Da eine Markteinführung bereits verschoben wurde, wird “die Pille für den Mann” sicher noch ein wenig auf sich warten lassen.

Studie beweist: Sex macht zehn Jahre jünger

Samstag, 22. April 2006

Chirurgen wissen, wie es geht: Zehn Jahre jünger mit Hilfe eines Messers. Ein Psychologe aus USA fand nun heraus, wie es anders geht – Und zwar mit viel Sex. Mit viel Spass also zum jüngeren Aussehen? Der Wissenschaftler der Edinburgh Royal Hospital erläutert seine Studie.

Über 16 Jahre lang interviewte Dr. David Weeks 3500 Amerikaner und Europäer zwischen 21 und 101 Jahren, die rund zehn Jahre jünger aussehen, als sie in Wirklichkeit sind. Besonders auffällig soll bei den meisten Probanten sein, dass sie häufig Geschlechtsverkehr haben (Im Durchschnitt 2,5 mal in der Woche). Dabei sollen Männer wie auch Frauen von diesem Effekt profitieren.

Als Erklärung liefert der Forscher, dass Beta-Endorphine während des Verkehrs im Körper freigesetzt werden und eine Ausschüttung verschiedener Hormone auslösen, die teilweise über Nacht ihre positive Wirkung entfalten.

Als Voraussetzung gibt Weeks an, dass kein ständiger Partnerwechsel stattfindet und die Partner vorzugsweise offen miteinander sprechen, zueinander stehen und somit weniger unter Stress leiden. Weiter begünstige vegetarische Lebensführung, Verzicht auf Zigaretten, selten in der Sonne zu liegen, körperliche und geistige Aktivität ein jüngeres Aussehen.

Und Geld macht doch glücklich: Ausreichend finanzielle Mittel lindern Stress – Einsamkeit und Depression hingegen führen zu Stress, so das Ergebnis der us-amerikanischen Studie.