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Mit ‘Zigaretten’ getaggte Artikel

Rauchen schädigt Gene binnen 30 Minuten

Montag, 17. Januar 2011

Dass Rauchen Krebs verursacht und langfristig zum Tod führen kann, ist bekannt. Neu ist jedoch, dass jede gerauchte Zigarette bereits nach 15 bis 30 Minuten Schäden im Körper verursacht. In dieser kurzen Zeit schädigen die Inhaltsstoffe einer Zigarette die Gene, fanden US-Wissenschaftler heraus.

Rauchen schädigt die Gene eines Rauchers binnen 15 bis 30 Minuten. Bei der Verbrennung einer Zigarette verwandeln sich sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in genschädigende Substanzen, fanden US-Forscher heraus. Die Wissenschaftler vergleichen den Effekt mit einer Giftinjektion, die unmittelbar in die Blutbahn gespritzt wird. Somit schädigt nicht jahrelanger Konsum von Zigaretten den Körper, sondern jede einzelne Zigarette unmittelbar, warnen die Forscher.

Die Mediziner um Stephen Hecht von der University of Minnesota im Fachjournal Research in Chemical Toxicology warnen vor dem Gerücht, Zigarettenkonsum schädigte den Körper erst nach Jahren. Auch Gelegenheitsraucher schädigen ihre Gene durch Zigarettenkonsum unmittelbar.

Die Forscher um Stephen Hecht führten einen Test mit zwölf Raucher durch. Die Zigarettenkonsumenten haben speziellen Zigaretten erhalten, die einen chemisch markierten Kohlenwasserstoff enthielten. Beim Konsum der Zigaretten konnten die Wissenschaftler beobachten, wie schnell sich der Stoff in der Blutbahn in ein Gift verwandelte.

Statistiken zufolge sterben ca. 3000 Menschen an Zigaretten. Zu 90 Prozent sterben die Raucher an Lungentumoren, die durch PAK entstehen.

Strengstes Rauchverbot in Spanien

Sonntag, 02. Januar 2011

Die strengeren Rauchverbote ziehen nicht nur durch Deutschland. Auch in Spanien gilt ab dem Jahr 2011 ein strengeres Rauchverbot. Seit dem 1. Januar 2011 gilt in Spanien sogar das strengste Rauchverbot von ganz Europa. Die spanischen Raucher werden nicht nur aus öffentlichen Räumen wie Bars verbannt, sondern haben auch Verbote für öffentliche Plätze im Freien ausgesprochen bekommen. Dem Tourismus zuliebe wurde das Rauchen am Strand nicht verboten.

Da haben die Bayern aufgrund ihres seit dem August 2010 verschärften Rauchverbot nichts mehr zu meckern, denn in Spanien gilt das strengste Rauchverbot von ganz Europa. Die Raucher werden mit ihrer Zigarette nicht nur aus Restaurants und Bars geworfen, sondern erhalten auch ein Rauchverbot für öffentliche Plätze im Freien wie etwa Spielplätzen oder Schulen. Für die Bewohner der iberischen Halbinsel lohnt sich das Rauchen aufhören so sehr wie nie zuvor.

Die spanische Gesundheitsministerin Leire Pajin sieht das Gesetz als “wichtige Etappe beim Gesundheitsschutz der spanischen Bevölkerung”, löste mit ihrer Idee jedoch einen bis jetzt andauernden Streit über das neue Rauchverbot in Spanien aus.

In Spanien sterben jährlich 53.000 Raucher an den Folgen des Tabakkonsums. In Deutschland sterben über 100.000 Menschen aufgrund von Zigarettenkonsum. Die WHO hat erreichnet, dass alle sechs Sekunden ein Mensch an den Folgen des Tabakkonsums stirbt.

Rauchen aufhören – Nichtraucher werden

Dienstag, 27. Juli 2010

Zigaretten werden teurer, die Rauchverbote breiten sich rasant aus und die gesundheitsschädlichen Folgen sind längst bekannt. Zeit mit dem Rauchen aufzuhören. Doch im Gegensatz zum Einstieg in die Nikotinsucht fällt das Aufhören schwer. Denn die gesundheitlichen Schäden treten nicht unmittelbar ein, sondern kommen schleichend. Zudem gibt jede Zigarette dem Raucher einen Kick und ist zur Gewohnheit geworden. Wie also mit dem Rauchen aufhören? So geht’s: Das Aufhören muss geplant werden, sonst droht ein Rückfall. Zudem muss das Rauchen von heute auf morgen komplett eingestellt werden. Als Ersatz für die Zigarette müssen Alternativen gesucht werden, um langfristig Nichtraucher zu bleiben.

Rauchentwöhnung ist vergleichbar mit einer Entziehungskur, weshalb so viele Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, scheitern. Zudem hat der Körper bei Nikotinentzug schwer zu kämpfen, was die Gefahr erhöht, wieder zur Zigarette zu greifen. Deshalb gibt es auch keine Pille gegen die Zigarette um das Rauchen aufhören zu erleichtern, da nur ein entschlossener Wille, mit dem Rauchen aufzuhören, zum Erfolg und in ein rauchfreies Leben führen kann. Zudem funktioniert eine Reduktion des Rauchens nicht, um den Weg zum Nichtraucher erfolgreich zu bestreiten.

Der Verzicht auf den Zigarettenkonsum muss zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig eingestellt werden. Allerdings kann bei starken Rauchern, die ein sofortiger Zigarettenentzug zu schaffen gemacht hat, durchaus helfen, führt in den meisten Fällen jedoch nicht zum Erfolg. In beiden Fällen gilt jedoch: Der Tag muss festgelegt werden, an dem die letzte Zigarette gezündet wird. Dieser Zeitpunkt zum aufhören sollte maximal 2 Wochen in der Zukunft liegen.

An den Tag sollte die letzte Schachtel geleert werden und das Feuerzeug entsorgt werden; Notfalls wird die halbvolle Schachtel weggeworfen, um dem Vorhaben zum Aufhören Taten folgen zu lassen und ein Nichtraucher zu werden. Informieren Sie Freunde und Kollegen über Ihr Vorhaben, um den Druck zu erhöhen, Wort zu halten und um zu zeigen, dass Sie das Aufgeben des Rauchens ernst meinen. Zudem sollten Gesellschaften wie Partys gemieden werden, auf denen viel geraucht wird. Sollte der Wille zu schwach sein oder die Sucht zu groß, wird eine Party zur unwiderstehlichen Verlockung, eine Zigarette zu genießen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass starke Gewohnheitsraucher nach einer gewissen Zeit der Abstinenz ihren Willen soweit stärken, dass sie sich auf einer Feier alle paar Wochen eine Zigarette zum Genuß können – das allerdings ist eine Charakterfrage und funktioniert nur unter der Bedingung, dass die Sucht für das tägliche Rauchen besiegt wurde.

Rauchen aufhören durch Alternativen
Rauchen ist nicht nur eine Sucht, sondern auch ein Verhalten, das angelernt wurde, deshalb fällt das aufhören besonders schwer. Für den Tag der letzten Zigarette sollten Alternativen feststehen, um ein erfolgreicher Nichtraucher zu werden. Haben Sie sich angewöhnt, nach dem Essen oder Lesen einer Zeitung eine Zigarette zu rauchen, können Sie sich als Alternative einen Keks nehmen. Auch der Konsum von Tee oder Kaffee (in gesunden Mengen) kann zu einem Ritual etabliert werden und somit eine Alternative für das Rauchen geschaffen werden.

Sucht bekämpfen
Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster können nicht dazu führen, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn rauchen ist eine Sucht, die man sich selbst angewöhnt hat. Dieses regelmäßige Ritual kann nur gebrochen werden, wenn der Wille besteht, das Rauchen aufzugeben. Pflaster oder Kaugummis mit Nikotin können lediglich die körperlichen Entzugserscheinungen lindern, die durch das Aufgeben des Rauchens ausgelöst werden, nicht aber den Wunsch und Willen wecken, sich eine Zigarette zu rauchen oder aufhören zu wollen. Hoffentlich bis bald als Nichtraucher!

Im Jahr 2005 rauchten die Deutschen weniger Zigaretten

Freitag, 20. Januar 2006

Die Deutschen haben im Jahr 2005 seltener zum Tabak gegriffen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Der Zigarettenkonsum ging um 14 Prozent auf 96 Milliarden Stück zurück. Der noch steuerlich begünstigte Feinschnitt zum Selberdrehen erfreute sich im vergangenem Jahr jedoch großer Beliebtheit: Der Konsum stieg um 37 Prozent auf 33 232 Tonnen. Insgesamt rauchten die Deutschen im Jahr 2005 jedoch rund fünf Prozent weniger.

Der Rückgang ist mit den Steuererhöhungen für Zigaretten zu erklären. Seit der ersten Steuererhöhung im März 2004 ist auf Grund des gesunkenen Tabakkonsums rund 200 Millionen Euro weniger als im entsprechenden Zeitraum davor in die Staatskassen geflossen. Dabei erhoffte man sich, mit einem potentiellen Mehrgewinn die gesetzlichen Krankenkassen entlasten zu können.

Ab April diesen Jahres will die Regierung die Steuer für sogenannte “Sticks” anheben, die dann nicht mehr wie Feinschnitt, sondern wie normale Zigaretten besteuert werden sollen.

Zigaretten im Jahr 2005 noch teurer als geplant

Sonntag, 24. August 2003

Die Zigarettenindustrie will die Preise bis 2005 stärker anheben, als durch die geplante Steuererhöhung nötig ist. Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) nimmt an, dass seine Mitglieder den Preis für die Schachtel nicht nur um die erhöhte Tabaksteuer von 1 Euro, sondern um insgesamt 1,30 auf dann 4,50 Euro erhöhen werden. Das bestätigte der Verband der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”.

Ein Drittel der zusätzlichen Preiserhöhung werde an den Handel fließen, zwei Drittel an die Industrie, heißt es in dem Bericht weiter. Mit rund 30 Prozent der zusätzlichen Erhöhung würden die drei vergangenen Steueranhebungen seit 2001, die bisher nicht voll an den Verbraucher weitergegeben worden seien, auf die Raucher abgewälzt. Der Rest solle den erwarteten Rückgang des Verbrauchs kompensieren.

Mit der Erhöhung der Tabaksteuer will die Bundesregierung versicherungsfremde Leistungen der Krankenkassen bezahlen. Der Vorschlag der Bundesregierung sieht Erhöhungen der Tabaksteuer um jeweils 1,5 Cent je Zigarette zum 1. Januar 2004, zum 1. Oktober 2004 und zum 1. Juli 2005 vor. Einschließlich der Mehrwertsteuer entspricht die Erhöhung damit am Ende 1 Euro pro Packung.