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Mit ‘zukunft’ getaggte Artikel

Deutsche Jugendliche: Für die Zukunft positiv eingestellt

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Arbeitslosigkeit, Massenentlassungen, Armut und drohende Kriege verbreiten Angst im 21. Jahrhundert. Doch die deutsche Jugend sieht zum größten Teil positiv in die Zukunft, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa ergibt.

Demnach seien zurzeit 70 Prozent der Befragten „glücklich“ und 16 Prozent sogar „sehr glücklich“. Sogar 90 Prozent der 14- bis 18-Jährigen schaut dem Jahr 2006 positiv entgegen. Sieben Prozent sind da eher pessimistisch, wie die Umfrage im Auftrag der Jugendzeitschrift “Yam!” ergibt.

Angst vor Arbeitslosigkeit plagt mit 41 Prozent die Jugendlichen am stärksten. Die Frage, was im Leben am wichtigsten sei, beantworten 44 Prozent mit Familie. Angst vor Krieg hingegen haben nur 10 Prozent der Befragten. Weiter geht aus der Umfrage hervor, dass deutsche Jugendliche vor Krankheit und Armut jeweils 8 Prozent, Abschlussprüfungen 7 Prozent, Schicksalsschlägen in der Familie und der Zunahme von Naturkatastrophen wegen der Klimaerwärmung jeweils 6 Prozent, Angst haben.

Forsa hatte 502 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren zu ihren Ängsten, aktuellen Befinden und Erwartungen für das kommende Jahr befragt.

Sensoren und Kameras – Die Autos der Zukunft

Dienstag, 17. Dezember 2002

Man drückt einen Knopf, lehnt sich zurück und das Auto parkt vollautomatisch ein – davon träumt fast jeder Fahrschüler und auch so mancher Ehemann, der seiner Frau das Auto zum Einkaufen überlassen hat und es dellenfrei zurückbekommen möchte. Doch dies ist nur ein kleiner Teil dessen, was die Autos der Zukunft mit Sicherheit bringen werden.

Durch die großen Fortschritte der digitalen Bildverarbeitungssysteme in der letzten Zeit, beginnen diese zunehmend für die Automobilindustrie interessant zu werden. Aufgaben, die vorher nur von einem Menschen und seinem hoch entwickelten Sehzentrum erfüllt werden konnten (Zum Vergleich: Das winzige Gehirn einer Stubenfliege ist durch das komplexe Sehzentrum stärker als jeder von Menschen gebaute Computer), kann man langsam aber sicher so zuverlässig von einem Computer erfüllen lassen, dass die „künstlichen Augen“ in einigen Jahren auch in einem so heiklen Anwendungsgebiet wie dem Straßenverkehr benutzt werden können.

Dabei sind die Vorteile schier unerschöpflich, da wo die Grenzen des Auges beginnen fängt der größte Nutzen der Bildverarbeitung an: Nachts und bei Nebel zum Beispiel. Wer hat noch nie einen Fahrradfahrer ohne Licht erst im letzten Moment gesehen? Eine Infrarotkamera könnte hier etliche Unfälle verhindern, indem sie dem Bordcomputer die Gefahr mitteilt und dieser dann beispielsweise einen Fahrradfahrer in den Nebel, auf die Strasse oder die Windschutzscheibe projizieren lässt – oder einfach nur piept.

Vorreiter beim Einsatz dieser Technologien ist mit Sicherheit Daimler Chrysler. Im Rahmen der auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellten „Vision vom unfallfreien Fahren“ führen die Stuttgarter bei ihren Nutzfahrzeugen ein automatisches Spurhaltesystem für die Autobahn ein. Eine Kamera überwacht die Strasse und sobald ein Spurwechsel ohne Blinker stattfindet greift das System und simuliert das Nagelbandrattern, welches beispielsweise beim Abdriften auf den Seitenstreifen französischer Autobahnen entsteht. Bei einer (utopischen) perfekten Zuverlässigkeit des Systems, könnte das Fahrzeug hier auch automatisch den Lenkvorgang abbrechen bzw. korrigieren, bis dahin wird – sollte es je so weit kommen – jedoch noch einiges an Arbeit nötig sein.

BMW betreibt solche Forschungen ebenfalls seit einiger Zeit. Laut BamS observieren Kameras bei den Bayern auch den Fahrer und warnen ihn bei zunehmender Müdigkeit. Dabei sind der Wimpernschlag und Öffnungswinkel der Augen ausschlaggebend. Auch Porsche greift mit den elektronischen Helfern im neuen Cayenne zu den modernen Maßnahmen, beispielsweise der Einparkassistent, etc. kommen dort zum Einsatz.

Ganz gleich wie genau sich die Automobilhersteller in der Frage welche Technologien sie wo einsetzen entscheiden, durch die schnelleren Prozessoren und die leistungsfähigeren, kleineren und billigeren Kameras, wird Sicherheit in Zukunft wohl immer mehr eine Frage der Software werden. Und diese bleibt nach wie vor der Schwachpunkt an der ganzen Sache. In unvorhersehbaren Situationen würde auch diese versagen und womöglich eher Leben gefährden als retten, der Mensch wird jede Software mit Sicherheit noch lange unterstützen müssen. Mit denkenden Autos, die unfallfrei fahren, ist trotz der enormen Fortschritte daher nicht so bald zu rechnen.