Was tun bei Sonnenbrand

Sonne satt in Deutschland und im Urlaub erst recht: Da fangen sich die Sonnenanbieter schnell einen Sonnenbrand ein. Klare Anzeichen für einen Sonnenbrand sind eine Rötung der Haut und Schmerzen. Was gegen einen Sonnenbrand getan werden kann, ist in erster Linie die Beschwerden lindern, wenn es sich um leichten Sonnenbrand handeln sollte. After-Sun-Sprays beispielsweise verschaffen Linderung und ein kühles Gefühl auf der Haut und schützen die Haut vor Austrocknung. Bei stärkeren Beschwerden kann auch eine Asperin helfen.

Die Sonne ist wegen ihrer UVB und UVA Strahlen gefährlich, betont Ralf-Uwe Peter vom Haut- und Gefäßzentrum Blaustein in einem Interview mit SWP. Viele lieben es, in der Sonne Bräune zu tanken und unterschätzen das Risiko eines Sonnenbrandes. Und erst recht im Urlaub, wenn die Sonnenzeit begrenzt ist und jede Minute in der Sonne kostbar ist – doch jede Minute ist auch gefährlich und verstärkt den Sonnenbrand.

Insbesondere hellere und unkonditionierte Hauttypen fangen sich bereits nach 10 Minuten einen Sonnenbrand ein. Bei einem Sonnenbrand gilt es, die Haut zu kühlen und viel zu trinken. Zumal einen Sonnenbrand auch schnell mit einem Sonnenstich einher gehen kann. Bei schweren Sonnenbränden sollte ein Arzt aufgesucht werden, der den Sonnenbrand mit Cortison behandeln kann.

Vor Sonnenbrand schützen
Der größte Irrtum beim Schutz vor dem Sonnenbrand ist der Glaube, dass eine Vorbehandlung der Haut mit einem Selbstbräuner die Haut für die echte Sonne konditioniert. Selbstbräuner färben lediglich die erste Hautschicht. Je nach Produkt und Inhaltsstoffen verleihen sie der Haut Feuchtigkeit, sind jedoch nicht mit einer Sonnencreme zu vergleichen, die vor den UVA und UVB Strahlen schützt. Auch der Gang zum Solarium kann mehr schaden als helfen: Die Zusammensetzung der UV-Strahlen ist anders, sodass der Sonnenbrand unter der echten Sonne schneller und stärker erfolgen kann. Zudem sind Solarien teilweise sehr stark und die Wirkung hängt von der Qualität der UV-Röhren ab.

Ein weiterer Irrtum ist, dass Sonnencreme die Haut unbegrenzt vor der gefährlichen Sonne schützt. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme gibt lediglich an, um wievielfaches die Haut länger der Sonne ausgesetzt bleiben kann. Doch die Haut gerät in der Sonne trotzdem schnell an ihre Grenzen, stundenlanges Sonnen sollte deshalb vermieden werden, um langbleibende Schäden an der Haut durch Sonnenbrand zu vermeiden. Das Sonnen sollte zudem unter einem Sonnenschirm erfolgen, Anfänger und empfindliche Typen sollten zum Schutz vor einem Sonnenbrand das Sonnenbad in einem weißen T-Shirt versuchen. Auch durch Kleidung kann man sich bräunen und hat neben der Sonnencreme noch bisschen mehr Schutz vor der Sonnne.