Amy Winehouse: Platz 1 der britischen Charts

Die Briten entdecken die verstorbene Sängerin Amy Winehouse für sich. Nach dem in den USA in den meisten Plattenläden die CDs von Amy Winehouse nach ihrem Tod ausverkauft waren, entdecken auch die Briten die Qualitäten der Sängerin. So findet sich Amy Winehouse mit ihrem Album „Back to Black“ (11,99 Euro) auf Platz 1 der britischen Charts.

Amy Winehouse war am 23. Juli im Alter von 27 Jahren tot in ihrer Wohnung in London gefunden worden. Über die Todesursache spekulieren die Medien, die Untersuchungen laufen an. Bis dahin stürmen Winehouse Fans die Plattenläden und kaufen ihre CDs auf – allem voran das Album „Back to Black“ aus dem Jahr 2006 und „Frank“ aus dem Jahr 2003. In den britischen Albumcharts findet sich das 2006er Album auf Platz 1. „Frank“ belegt Platz 5. Zudem sind fünf Hits von Amy Winehouse unter die ersten 40 Plätze der Singlecharts gerückt – und das, obwohl Winehouse seit Jahren musikalisch – so bisher vermutet – inaktiv war. Somit fährt Amy Winehouse nach ihrem Tod ein Rekord nach dem anderen ein. Ähnlich verhielt es sich bei Superstars wie John Lennon und Michael Jackson, die ebenfalls kurz nach ihrem Tod die Charts stürmten.

Während die Plattenfirmen die CDs von Amy Winehouse nachproduzieren müssen und die Fans sich an alten Songs von Amy Winehouse erfreuen, kursieren Gerüchte über neue Songs von Amy Winehouse, die bisher nocht nicht veröffentlicht wurden. Angeblich habe Amy Winehouse seit 2006 so viel Material aufgenommen, dass es für ein drittes Album reichen würde. Ob die Songs je veröffentlicht werden, ist nicht bekant.

Über die Todesursache von Amy Winehouse wird weiterhin gerätselt. Primär wird vermutet, Winehouse sei an einer Überdosis Drogen gestorben, da sie in den letzten Jahren regelmäßig Schlagzeilen mit Drogen und Alkohol machte. Doch ihr Vater Mitch Winehouse verriet nach dem Tod seiner Tochter, dass sie seit einigen Wochen clean war und zuletzt auch keinen Alkohol getrunken habe.