Supertalent: 20 Stunden im Eis eingesperrt

Das „Supertalent“ 2011 wird immer spannender und gefährlicher. Am gestrigen Samstag sorgte in der siebten Folge ein Kandidat für atemberaubenden Nervenkitzel: In einer hochriskanten Eis-Nummer hat sich der Kandidat David Merlini in der Sendung „Das Supertalent“ für 20 Stunden in einem Eisblock einsperren lassen. Zudem gab es starke Frauen, gegen die Dieter Bohlen nichts ausrichten konnte. Natürlich gab es bei der fünften Staffel vom Supertalent dieses Mal auch zwei Gesangstalente: Sascha Miskovic am Klavier und Fabienne Sophie Rothe, die als die deutsche Miley Cyrus gehandelt wird.

Das Highlight der gestrigen Supertalent-Show: Ein Ungar, David Merlini, der sich 20 Stunden lang in einem Eisblock einfrieren ließ und dort bei minus 30 Grad ausharrten. Lediglich über einen kleinen Schlauch hat er warme Sauerstoffzufuhr erhalten. Wie für RTL Samstagabend-Shows bekannt, wurde das Auftauen mit riesen Show gefeiert: „Ob der noch lebt? Das werden wir jetzt erfahren“, kommentierte der Moderator von Supertalent. Anschließend befreite ein Flammenwerfer mit der Unterstützung von Motorsägen und einem Vorschlaghammer den Eis-Mann. Nachdem der „Künstler“ befreit wurde, lag er regungslos am Boden. Anschließend ist David Merlini von den Toten auferstanden und wurde vom Publikum gefeiert. Von der Jury Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart gab es ein Go für die nächste Runde, Dieter Bohlen hingegen witterte einen Trick und gab sein nein.

Nicht beängstigend, aber sehr unterhaltend waren beim gestrigen Supertalent 2011 starke Frauen. Anita aus Polen, die angeblich stärkste Frau der Welt, hat jedoch Juror Dieter Bohlen etwas Angst gemacht: Sie nahm Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart auf den Schultern – da konnte Dieter Bohlen nur Staunen. Zudem führte sie dem Supertalent Publikum vor, wie sie mit Leichtigkeit einen Eisenstab auf ihrem Kopf verbog. Die Jury war sich einig: Die „Weltrekordhalterin im Männerstemmen“ habe unglaubliche Kraft, sei jedoch kein Supertalent.

Gesangstalente
Wenn Dieter Bohlen als Juror in einer Show sitzt, dann gibt es auch immer Musik. Gestern sind beim Supertalent zwei interessante Kandidaten aufgelaufen: Fabienne Rothe und Sascha Miskovic. In Fabienne sah der Poptitan sogar die neue deutsche Miley Cyrus. Mit ihrem Song „I will be“ von Leona Lewis verzauberte sie vor allem Dieter Bohlen. Denn Fabienne ist eine bereits bekannte Kandidatin und hat bereits letztes Jahr ihr Glück versucht. Seitdem ist die 15-Jährige nicht nur hübscher geworden, sondern hat auch Performance auf der Bühne gebracht.

Sascha hingegen bildete einen Kontrast zu Fabienne. Bei Supertalent performte er die Ballade „The Kill“ der Band „30 Seconds to Mars“. Am Klavier hat Sascha bewiesen, dass er in seiner Band stets fleißig trainiert und konnte das Publikum für sich gewinnen. „Absolute Profi-Vorstellung“, kommentierte der Poptitan Dieter Bohlen Saschas Performance.

Beeindruckend
In der letzten Supertalent-Sendung sorgte Stefan aus Moers für Aufmerksamkeit. Er traute sich an den Song von Michael Bublé, obwohl er am Tourette-Syndrom leidet. Zwar war das keine top Performance, doch punktete er damit beim Publikum. Gestern war es dann Dergin Tokmak aus Augsburg, der beim Publikum für Aufmerksamkeit sorgte. Obwohl er körperlich beeinträchtigt ist, begeisterte er als Akrobatiktänzer. Dergin Tokmakm ist als Kind an Kinderlähmung erkrankt und hat seine Beine eingeschränkt. Dennoch entschied er sich dazu, sein eigener Tanzlehrer zu werden und mit Krücken beachtliche Tanzleistungen zu erbringen.

Merkwürdige Kandidaten
Bei der Casting-Show Supertalent werden nicht nur Talente gesucht, sondern auch Versager. Langweilig wäre es also ohne merkwürdige Kandidaten. Auffallend war der „hotte Hassan“: Der Herr im höheren Alter, aus dem Internet als „türkische Tanzsensation“ bekannt, führte einen „Apachen-Tanz“ beim Supertalent vor. Leider reichte die Seniorengymnastik nicht, um Supertalent zu werden.

Richtig langweilig hingegen war Lothar aus Hannover, der die Show das Supertalent als Kontaktbörse missbrauchte. Mit grauenhaften Tanz- und Gesangseinlagen versuchte der Kandidat, Frauenherzen zu erobern. Als er dann noch seinen Oberkörper frei machte, gab es von der Jury dreimal Nein – und von den meisten Zuschauerinnen wohl auch. Ebenfalls verkuppelt werden wollte Mario Hammer aus der Nähe von Gummersbach, der für kurze Zeit in der Sendung „Schwiegertochter gesucht“ zwar eine Partnerin gefunden hatte. Doch lange hat die Liebesbeziehung nicht gehalten, weshalb er mit einem selbst komponierten Lied „Man kann nicht immer nur siegen“ im Supertalent-Publikum eine neue Liebe suchte.