Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bremen

Bremen ist als eine Stadt mit rund 550.00 Einwohnern und vielen historischen Sehenswürdigkeiten beliebt für Städtereisen. Jedes Kind kennt die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten. Neben dem berühmten Märchen hat die Hansestadt an der Weser noch weitere sehenswerte Plätze und Attraktionen zu bieten. Wir stellen Ihnen fünf der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bremen vor. Darunter den Bremer Ratskeller, die Böttcherstraße, die Mühle am Wall, den Bremer Roland und natürlich Bremer Stadtmusikanten.

Die Böttcherstraße

Zwischen 1922 und 1931 gründete der Bremer Kaffeekaufmann und Erfinder des coffeinfreien Kaffee Haag Ludwig Roselius die beliebte Einkaufsstraße in Bremen. Auf 108 Metern zwischen Markt und Weser sind aber nicht nur Kunsthandwerker und exklusive Geschäfte ansässig, auch Museen und Restaurants machen die Böttcherstraße zu einem Ort voller Sehenswürdigkeiten in Bremen, an dem sowohl Einheimische als auch Besucher der Stadt Bremen gerne verweilen.

Der Bremer Ratskeller

Bereits vor 600 Jahren wurde das geschichtsträchtige Lokal in Bremen gegründet. Sein Name wechselte von „Weinkeller“ zu „Stadtweinkeller“ bis er schließlich „Ratskeller“ getauft wurde. Heute gehört die Gaststätte, die weit über Bremens Stadtgrenzen bekannt ist, zum UNESCO Weltkultererbe und den top Bremen Sehenswürdigkeiten. Brände und Überschwemmungen suchten das historische Gemäuer immer wieder heim, doch der Ratskeller wurde mehrfach restauriert und wieder aufgebaut. Auch prominente Besucher sind gerne hier zu Gast. Weinliebhaber werden in Bremens Weinschänke Nummer Eins voll auf ihre Kosten kommen.

Mühle am Wall

Im 17. Und 18. Jahrhundert standen auf Bremens Wällen insgesamt acht Mühlen. Die Mühle am Wall ist heute die letzte noch erhaltene aus dieser Zeit. 1832 und 1898 brannte die Mühle bis auf die Grundmauern nieder, wurde aber beide Male wieder komplett aufgebaut. Wo einst die Bremer Bürger ihr Mehl mahlen ließen ist heute ein Café ansässig, welches sich als Ausflugsziel und tolle Sehenswürdigkeit in Bremen etabliert hat. Die gemütliche Atmosphäre lädt zum verweilen ein.

Die Bremer Stadtmusikanten

Die Gebrüder Grimm verfassten das Märchen 1819 und machten die Stadt Bremen damit auch bei Kindern sehr bekannt. Die Geschichte um den Esel, den Hund, die Katze und den Hahn, die zusammen einige Abenteuer in und um Bremen erleben, ist heute noch so beliebt wie damals. In Bremen finden sich heute an mehreren Stellen Statuen und Denkmäler die an das Märchen erinnern.

Der Bremer Roland

1404 wurde der Bremer Roland vor dem Rathaus erbaut. 5,47 Meter hoch ist die Statue aus Stein, die ein Bremer Wahrzeichen und Symbol für Freiheit ist. Eine besondere Bedeutung kommt der Figur zu, indem man früher den Abstand zwischen beiden Knien des Rolands als Bremer Elle bezeichnete, das lange Zeit als Maßeinheit galt.  Am fünften November feiern die Bremer den „Tag der wiedererstandenen Freiheit“, der auf die Besetzung Frankreichs zurückgeht. An diesem Tag steht auch der Roland im Mittelpunkt und wird geschmückt.  Ganzjährig ist die Statue jedoch eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bremen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bremen

Das Bremer Rathaus ist auch immer einen Besuch wert. Neben der politischen Arbeit finden hier auch immer wieder interessante Veranstaltungen statt. An der Weserpromenade, auch „Schlachte“ genannt, befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars, wo besonders zur Sommerzeit ein herrliches Treiben stattfindet. Das Stadtviertel Schnoor ist das älteste Viertel der Freien Hansestadt und besticht durch seine kleinen Gassen und urigen Häuser, hier lassen sich die Sehenswürdigkeiten am besten bei einem Spaziergang genießen.