Haus von Amy Winehouse wird versteigert

Im Juli 2011 verstarb die legendäre Sängerin Amy Winehouse in ihrem eigenen zu Hause in London. Nun soll die Immobilie, die immer wieder Fans und neugierige Beobachter anlockt, versteigert werden. Ein erster Versuch das Haus im Mai dieses Jahres zu verkaufen platzte bereits, nun soll der Startpreis des Hauses gesenkt worden sein.

Nach dem Tod der Soulsängerin Amy Winehouse verwaltet die Familie der Verstorbenen deren Nachlass. Bereits Anfang des Jahres entschlossen sich Amys Eltern das Wohnhaus der so früh verstorbenen Künstlerin zu verkaufen. Im Mai platzte der erste Versuch die Immobilie an den Mann zu bringen, wie sich die Familie äußerte aufgrund „neugieriger Zeitverschwendern“. Damals meldeten sich Interessenten, die jedoch nicht die finanziellen Mittel besaßen um das Haus tatsächlich zu kaufen. Stattdessen wollte man nur mal ein Blick auf Winehouse‘ letzte Wohnstätte werfen.

Versteigerung im Dezember
Nun soll am 3. Dezember eine Auktion stattfinden, bei der das Haus unter den Hammer kommt. Angeblich soll auch der Sartpreis für das Anwesen gesenkt worden sein. Im Mai wollte die Familie Winehouse noch 2,7 Millionen Pfund, umgerechnet 3,3 Millionen Euro, haben. Nun soll es bei der Auktion bei 1, Millionen Pfund losgehen. Dazu äußerte sich ein Freund der Familie im britischen „Evening Standard“. „Aufgrund der Beschaffenheit des Hauses gab es ziemlich viele Angebote von Leuten, die es sich gar nicht leisten konnten“. Dabei habe die Familie viel Zeit verloren um das Haus verkaufen zu können. Nun sieht man eine Auktion als die geeignetere Variante. „Bei der Auktion wird überprüft, ob sich die Leute das Haus auch leisten können“, so der Insider weiter.

Villa mit vier Etagen
Das Haus, in dem Amy im Juli 2011 tot aufgefunden wurde, umfasst vier Stockwerke. Neben einem Musikzimmer besitzt das schicke Stadthaus auch ein eigenes Fitnessstudio und großzügiges Ankleidezimmer. Chris McHugh, Auktionator in London, beurteilte das Anwesen wie folgt: „Das Haus erfüllt alle Erwartungen und wird sicherlich internationales Interesse wecken, vor allem bei einer Handvoll von wohlhabenden Mitgliedern der Unterhaltungsindustrie, die derzeit stark in Immobilien investieren“.