Auf geht’s zur Wiesn! – Tipps für ein tolles Oktoberfest

Die Bayern wissen, wie man zünftig feiert. Von Ende September bis Anfang Oktober wird auf der Theresienwiese in München beim größten Volksfest der Welt geschunkelt und getrunken. Hübsche Männer in Lederhosen und tolle Frauen im Dirndl mit klassischen Wiesn Frisuren soweit das Auge reicht…

Einheimische und eingefleischte Wiesn-Besucher wissen: Besonders bei Regen und an den Wochenenden sind die Zelte schnell überfüllt und an den Security-Gorillas ist kein vorbeikommen. Ist wahrscheinlich auch besser so, denn in den Zelten „kocht“ die Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes. Dementsprechend gilt: Mitfeiern, aber nicht bis zum umfallen. Und falls man es mit dem bayerischen Bier dann doch mal übertreibt: Adresse mit Filzer auf den Arm schreiben, dann weiß der Taxifahrer wenigstens wohin er fahren muss. Sonst landen Orientierungslose schnell auf der Ausnüchterungs-Wiese, wo man schon mittags die ersten Promille-Opfer findet, die dort ihren Rausch ausschlafen. Vorsicht: Wildes „Bieseln“ ist verboten, wer erwischt wird, muss Strafe zahlen!

Doch in welchem Zelt sollte man den Abend verbringen? Im Hippodrom herrscht neben der höchsten Dichte an AustralierInnen (Blanke Busen und Hintern) vor allem Partystimmung im Überfluss. Das Schottenhamel ist bei jungen Besuchern ebenso beliebt, im Weinzelt geht es gediegener zu. Und wer Promis sehen möchte: Die Käfer Schänke ist Anlaufpunkt für die Stars und Sternchen, ansonsten „verstecken“ sie sich gerne in den Boxen und Galerien der übrigen Festzelte. Einfach mal raufschauen!

Die besten Besuchertage, an denen man noch einen Platz in den Zelten bekommt, sind Sonntag bis Mittwoch. Wer vorher noch über den Platz bummelt und die Fahrgeschäfte ausprobiert, muss spätestens um 18 Uhr einen Platz suchen, denn danach wird’s voll. Um diese Zeit ist es in den meisten Zelten zwar noch etwas ruhiger, aber man kann sich mit einem Hendl schon mal eine Grundlage schaffen. Denn in den Zelten gilt: Wer im Gang steht, wird nicht bedient. Für eine Maß (mit kurzem a gesprochen!!!) muss man einen Sitzplatz haben.

Doch wenn die Stimmung steigt, wird kollektiv auf die Bierbänke gestiegen: Beim zuprosten und singen ist Mitmachen Pflicht! Und wenn um 23 Uhr die letzte Maß ausgeschenkt wird? Wer die Theresienwiese nicht auf allen Vieren verlässt, kann auf zahlreichen „After-Wiesn-Parties“ weiterfeiern…