Der Topverdienter unter den Hollywoodstars

Wie das „Forbes“-Magazin nun bekannt gab führt Robert Downey jr. die Liste der bestverdienensten Schauspieler in Hollywood an. Mit rund 57 Millionen Dollar verdiente der „Iron Men“-Star im vergangenen Jahr so viel wie kein anderer in der Branche. Dabei sahen die Erfolgsaussichten von Robert vor zehn Jahren keineswegs so gut aus.

Das amerikanische „Forbes“-Magazin veröffentlichte nun die Liste der bestverdienensten Hollywoodschauspieler. An deren Spitze steht Robert Downey jr. Nach Schätzungen des Wirtschaftsmagazins soll der Schauspieler im Zeitraum zwischen Juni 2012 und Juni 2013 57 Millionen Dollar durch Filmgagen und Werbeeinnahmen verdient haben. Um diesen Wert zu ermitteln befragt das Branchenblatt Mitarbeiter der Filmstudios, Produzenten, Anwälte und Manager.

Auf dem zweiten Platz folgt mit beträchtlichem Abstand Channing Tatum („Magic Mike“), der 46 Millionen Dollar im vergangenen Jahr eingestrichen haben soll. Mit 42 Millionen verdienten Dollar liegt „X-Men“-Star Hugh Jackman auf Platz drei. Dahinter folgen Schauspieler wie Mark Wahlberg („Ted“), dessen verdientes Vermögen in den letzten zwölf Monaten auf 40 Millionen Dollar geschätzt wird, und der ehemalige Wrestler Dwayne Johnson, der es immerhin noch 35 Millionen Dollar bringt.

Das Robert Downing jr. einmal diese Liste anführen wird, schien vor zehn Jahren noch unvorstellbar. Damals galt er als „hoffnungsloser Fall“, wie „Forbes“ schreibt. Drogen machten dem Schauspieler damals das Leben schwer. Nachdem bei ihm 2001 Drogen gefunden wurden, wurde Robert zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Allerdings unterzog sich der heute 48-Jährige erfolgreich einer Entzugstherapie und die Strafe wurde gerichtlich aufgehoben. Mit der Comic-Adaption „X-Men“ folgte dann der berufliche Durchbruch für Downey jr., die drei Teile spielten 1,8 Milliarden Dollar ein. Für „Marvel’s The Avengers“ hat sich Robert bereits für zwei neue Folgen verpflichtet. Damit ist auch der Erfolg in der Zukunft gesichert. „Jedes Studio der Stadt würde ihn liebend gerne besetzen“, berichtet das „Forbes“-Magazin.